{"id":4857,"date":"2017-01-17T15:18:27","date_gmt":"2017-01-17T14:18:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4857"},"modified":"2017-01-17T15:32:45","modified_gmt":"2017-01-17T14:32:45","slug":"alter-wechseljahre-umdenken-draesner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/01\/17\/alter-wechseljahre-umdenken-draesner\/","title":{"rendered":"Das Gespenst im Badezimmerspiegel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Altern ist in Verruf geraten. Wir setzen alles daran, die vergehende Zeit aufzuhalten. So ein Unsinn! Viel kl\u00fcger w\u00e4re: mit dem eigenen \u00c4lterwerden anders umzugehen.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4860\" aria-describedby=\"caption-attachment-4860\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4860\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/01\/freitext-alter-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/01\/freitext-alter-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/01\/freitext-alter-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/01\/freitext-alter-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4860\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Michael Heim (https:\/\/www.eyeem.com\/market)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Als ich kurz vor Weihnachten bei meinem Hausarzt eine Infusion bekam, also zwar schniefend, doch gem\u00fctlich auf der Pritsche lag, begann die \u00c4rztin das Zimmer aufzur\u00e4umen. Vor dem gro\u00dfen Ansturm. Der im Januar einsetzen w\u00fcrde. Zum neue Jahr fasse die Menschheit Vors\u00e4tze, nicht wenige h\u00e4tten mit Rauchen, Essen, Bewegung, kurzum Gesundheit zu tun \u2013 ein Arztbesuch scheine da vielen ratsam.<!--more--><\/p>\n<p>Jeder kennt es: In der Mehrzahl der F\u00e4lle sind die Erfahrungen mit Neujahrsvors\u00e4tzen langfristig (\u00fcber den Januar hinaus) nicht die besten, sodass man den Vorsatz zum n\u00e4chsten Jahreswechsel erneut fassen muss. Das wirkt l\u00e4stig, ist aber das einzig Richtige, denn nur darum geht es: etwas zu unternehmen f\u00fcr das eigene Wohl. Sprich: das Vergehen der Zeit zu bek\u00e4mpfen. Das doch immer nur hei\u00dft, dass man \u00e4lter wird.<\/p>\n<p>Englischer Silvesterwitz bei Facebook: Eine Frau meldet, dass es in ihrem Badezimmer spukt. Seit Neuerem. Extrem regelm\u00e4\u00dfig, sozusagen st\u00e4ndig: Immer, wenn sie das Bad betrete, erscheine diese alte Frau im Spiegel.<\/p>\n<p>Die Zeit vergeht und man klafft. F\u00e4llt auseinander noch vor den eigenen Augen, wie man sich selbst wahrnimmt und wie andere einen sehen: Junge M\u00e4nner gehen blicklos vorbei, die Kinderg\u00e4rtnerin begr\u00fc\u00dft dich mit &#8222;Schau, da kommt die Oma&#8220;, wenn du deinen J\u00fcngsten abholst, und die Studentinnen in der U-Bahn beachten dich nicht, obwohl du aussiehst wie eine von ihnen.<\/p>\n<p><strong>Aufstieg, Klimax, Katastrophe<\/strong><\/p>\n<p>Doch ich vermische zwei Dinge. Zum einen den latenten Druck, nicht alt zu sein, der unsere Gesellschaft in allen Lebensbereichen durchzieht. Diese Be- bzw. Abwertung von Alter ist so verbreitet, dass sie schon fast nat\u00fcrlich scheint. Tats\u00e4chlich ist sie ein kulturelles Artefakt. Wie wir mit Alter umgehen, bestimmen wir zu einem guten Teil selbst \u2013 aus unserer Kultur und insbesondere, wie es scheint, aus unserer \u00d6konomie heraus.<\/p>\n<p>Zum anderen den Alterungsprozess selbst, wie er sich am K\u00f6rper zeigt und von innen erlebt wird. Steifer, langsamer, rascher m\u00fcde \u2026 Auch wenn das russische Sprichwort &#8222;Wenn du \u00fcber vierzig bist, morgens aufwachst und nichts tut dir weh, bist du tot\u201c, \u00fcbertreibt. Man kann die 40 vermutlich durch 50 ersetzen. Oder 60 \u2026<\/p>\n<p>Schon die Sphinx, das arme Wesen, kannte nur das Alterungsmodell von Aufstieg, Klimax, Katastrophe: vier Beine, zwei, drei. Der Mensch richtet sich auf, stolziert dahin, reproduziert sich. Bl\u00fcte! Was folgt, ist Verfall, ein langer Weg nach unten ins Kr\u00fcckental.<\/p>\n<p>Die Alternative zu diesem Pflanzendenken war als &#8222;Weisheit des Alters&#8220; bekannt, gepaart mit Respekt und Achtung vor der Lebenseinsicht jener, die ein paar Jahrzehnte &#8222;auf dem Buckel&#8220; hatten. Viel scheint nicht mehr davon \u00fcbrig zu sein.<\/p>\n<p><strong>Den Gewinn suchen<\/strong><\/p>\n<p>Dar\u00fcber mag man klagen; man mag nach Gr\u00fcnden suchen. Sie sind vielf\u00e4ltig. Einer: unsere immer weiter wachsende Lebensspanne. Bei hundert oder mehr Jahren liegt die Zeiterwartung f\u00fcr ein heute in Deutschland geborenes Kind. Es gen\u00fcgt, sich das auch nur ansatzweise vor Augen zu f\u00fchren, um zu sehen, dass die Arbeitszeitgrenzen sich ver\u00e4ndern werden m\u00fcssen. Und dass wir es mit mehr dementen Menschen zu tun haben werden. Ver\u00e4nderungen des Gehirns ab 70, Umstrukturierungen der Physiologie, auch das Schw\u00e4cherwerden des K\u00f6rpers sind wohlbekannt; nur dass sie heute von mehr Menschen erlebt werden und sich \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume erstrecken.<\/p>\n<p>Helfen k\u00f6nnte ein anderes Modell: Altern nicht als Bergwanderung, sondern als kontinuierliche Entwicklung. Als die Herausforderung, die eigenen, verschiedenen Gestalten zu durchlaufen. In der Literatur gibt es wunderbare Beispiele daf\u00fcr, wie sehr das Kind, das man einmal war, verloren gegangen und doch in einem bewahrt ist (Christa Wolf, Vladimir Nabokov u. v. m.). Durch welche Lebensstadien ist man seither geschritten? Bl\u00fcte, Verfall? Ver\u00e4nderung ist das fruchtbarere Modell: Da stehen die Jahrzehnte nebeneinander, jedes mit seinen spezifischen Aufgaben. Die gr\u00f6\u00dfte: hinzunehmen, dass man bei diesem st\u00e4ndigen Ver\u00e4ndern und Ver\u00e4ndertwerden verliert und gewinnt, den Gewinn aber suchen muss.<\/p>\n<p><strong>Jahre des Wechsels<\/strong><\/p>\n<p>Und dann sa\u00df ich an einem der ersten Tage des neuen Jahres im ICE. Der Waggon war leer gewesen, bis in H. vier Frauen einstiegen und den Sitzvierer mir gegen\u00fcber belegten. Immerhin packten sie nicht gleich die Plastiksektgl\u00e4ser aus; dennoch packte ich meine Sachen, denn sie unterhielten sich. Und nicht gerade leise. (Eines der ungel\u00f6sten Bahnr\u00e4tsel: warum Leute in einem Zug automatisch denken, dass niemand au\u00dfer ihnen Deutsch versteht?) Die vier, unterwegs zum 50. Geburtstag einer gemeinsamen Freundin, berieten, ob sie es ihr sagen sollten. &#8222;Es&#8220;? Nun wollte ich weiter zuh\u00f6ren. &#8222;Es&#8220; war: unangenehm, unvermeidlich, schrecklich, bedrohlich, kurzum als Gespr\u00e4chsstoff ideal. Bald d\u00e4mmerte mir: &#8222;es&#8220; war das Lebensjahrzehnt, das die Freundin erwartete. Es w\u00fcrde das f\u00fcrchterlichste ihres Lebens werden. Wechseljahre \u2013 Horror schlechthin. Die Gruppe raunte, verdrehte die Augen. Einm\u00fctig beschloss man, dem Geburtstagsk\u00fcken nichts zu erz\u00e4hlen. Zumindest nicht gleich.<\/p>\n<p>Hups, dachte ich. &#8222;Wechseljahre&#8220;. Das traf exakt mein sch\u00f6nes Modell. Jahre des Wechsels, den Gewinn suchen, trotz Hitzeschub, Falten, Halbdepression. Frauen \u00fcbten das eben schon mal ein, dachte ich, ein Vorteil doch angesichts dessen, was hoffentlich noch kam.<\/p>\n<p>So die eine H\u00e4lfte meines Kopfes.<\/p>\n<p>Die andere H\u00e4lfte war schneller. Sie hatte bereits Befehle gegeben: Meine linke hielt das Handy, die rechte bl\u00e4tterte durch Kontakte, wo war nur die Arztnummer, wann hatten die wieder auf?<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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