{"id":4899,"date":"2017-01-21T12:45:48","date_gmt":"2017-01-21T11:45:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=4899"},"modified":"2017-01-21T14:18:51","modified_gmt":"2017-01-21T13:18:51","slug":"yolocaust-shahak-shapira-erinnerungskultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/01\/21\/yolocaust-shahak-shapira-erinnerungskultur\/","title":{"rendered":"Leichenberge, b\u00e4m!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ja, es gibt Probleme mit der deutschen Erinnerungskultur. Das kann man kritisieren. Aber Shahak Shapiras drastische Online-Aktion &#8222;Yolocaust&#8220; will nur den gro\u00dfen Effekt.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_4904\" aria-describedby=\"caption-attachment-4904\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4904 size-medium\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/01\/GettyImages-96233737-620x411.jpg\" width=\"620\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/01\/GettyImages-96233737-620x411.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/01\/GettyImages-96233737-768x510.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/01\/GettyImages-96233737-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4904\" class=\"wp-caption-text\">Copyright: Sean Gallup\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Im letzten Sommer fuhr ich mit einem israelischen Freund, der zuvor noch nie in Berlin gewesen war, in meinem Auto durch die Stadt. Weil wir vom Westen in den Osten wollten, d\u00fcsten wir vom Potsdamer Platz \u00fcber die Ebertstra\u00dfe Richtung Brandenburger Tor. Haltend vor einer roten Ampel stie\u00df ich Assaf mit dem Ellenbogen in die Rippen und sagte: &#8222;Hier, schau, das ist \u00fcbrigens das Holocaust-Mahnmal!&#8220;, und Assaf drehte sich zu mir um, runzelte seine Stirn und fragte: &#8222;Was hat das mit dem Holocaust zu tun?&#8220; &#8222;Keine Ahnung&#8220;, antwortete ich und fuhr los, als die Ampel auf Gr\u00fcn schaltete.<!--more--><\/p>\n<p>Das Mahnmal ist wohl auch nicht f\u00fcr uns Juden gebaut worden, so las ich vor ein paar Tagen, sondern f\u00fcr die Deutschen. Vielleicht deshalb unsere Schwierigkeit, einen Zusammenhang zwischen schwarzen Steinbl\u00f6cken und sechs Millionen toter Menschen herzustellen. Aber nicht nur Assaf und mir scheint es emotional unm\u00f6glich, auch vielen deutschen wie nicht-deutschen Besuchern des Mahnmals. Warum ich das denke? Weil Menschen dort rumknutschen, Selfies machen, Kinder Fangen spielen, auf die Steinbl\u00f6cke geklettert wird und vieles andere, das man vielleicht nicht t\u00e4te, w\u00fcrde man emotional ber\u00fchrt, w\u00fcrde also in dem Moment, wie man sich zwischen diesen Steinstehlen befindet, das Leid und der Schmerz der Millionen Ermordeten sowie ihrer Nachfahren und die Unm\u00f6glichkeit Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese Jahrhundertkatastrophe aufzubringen, pl\u00f6tzlich offenbar werden.<\/p>\n<p><strong>Jetzt bitte einmal gedenken!<\/strong><\/p>\n<p>Peter Eisenman, der Architekt des Holocaust-Mahnmals, das offiziell &#8222;Denkmal f\u00fcr die ermordeten Juden Europas&#8220; hei\u00dft, sagte <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/interview-mit-mahnmal-architekt-peter-eisenman-es-ist-kein-heiliger-ort-a-355383.html\">in einem Interview, das er 2005 dem <em>Spiegel<\/em> gab:<\/a> &#8222;Ich war von Anfang an gegen den Graffitischutz. Wenn ein Hakenkreuz darauf gespr\u00fcht wird, dann ist es ein Abbild dessen, was die Menschen f\u00fchlen. Wenn es dort bleibt, ist es ein Abbild dessen, was die Regierung davon h\u00e4lt, dass Menschen Hakenkreuze auf das Mahnmal schmieren. Das ist etwas, das ich nicht steuern kann. Wenn man dem Auftraggeber das Projekt \u00fcbergibt, dann macht er damit, was er will \u2013 es geh\u00f6rt ihm, er verf\u00fcgt \u00fcber die Arbeit. Wenn man morgen die Steine umwerfen m\u00f6chte, mal ehrlich, dann ist es in Ordnung. Menschen werden in dem Feld picknicken. Kinder werden in dem Feld Fangen spielen. Es wird Mannequins geben, die hier posieren, und es werden hier Filme gedreht werden. Ich kann mir gut vorstellen, wie eine Schie\u00dferei zwischen Spionen in dem Feld endet. Es ist kein heiliger Ort.&#8220;<\/p>\n<p>Weitsichtig war Peter Eisenman. Vielleicht hatte er jenen Umgang auch eingeplant. Vielleicht wollte er jenen Umgang mit dem Mahnmal provozieren. Und vielleicht wollte er sogar, ein Mann, der sich rein gar nichts aus Denkm\u00e4lern macht, wie er im selben Interview zugibt, die Frage aufwerfen, wozu \u00fcberhaupt ein Denkmal, wenn an einem solchen Ort alles M\u00f6gliche getan wird, au\u00dfer <em>zu gedenken<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Ged\u00e4chtnistheater<\/strong><\/p>\n<p>Die allgemeine Erwartungshaltung, dass an diesem Mahnmal jener gedacht wird, f\u00fcr die dieses Mahnmal erbaut wurde, wird schon seit Jahren nicht erf\u00fcllt. Das erste Mal wies auf das Nicht-Gedenken das Blog <a href=\"http:\/\/grindr-remembers.blogspot.de\/\"><em>Totem &amp; Taboo: Grindr remembers the Holocaust<\/em><\/a> hin. Er zeigt Fotos von M\u00e4nnern, die ihr Profilbild auf der Dating-Plattform Grindr am Holocaust-Mahnmal aufgenommen haben. Als dieses Blog 2011, also sechs Jahre nach Er\u00f6ffnung des Mahnmals, viral ging, l\u00f6ste es in mir Unbehagen aus. Als ich durch die Bilder scrollte, sch\u00fcttelte es mich. Nicht, weil der Besuch des Mahnmals mich ber\u00fchrte, sondern, weil ich nat\u00fcrlich wusste, dass an diesem Mahnmal der ermordeten Juden gedacht werden soll. Und dass ein solches Verhalten, das Peter Eisenman schon vor der Er\u00f6ffnung voraussagte, piet\u00e4tlos und unangebracht ist. Weil: Das macht man nicht!<\/p>\n<p>Weitere sechs Jahre sp\u00e4ter, im Januar 2017, f\u00e4llt dem Satiriker und Buchautor Shahak Shapira \u00c4hnliches auf wie dem Macher des <em>Totem &amp; Taboo<\/em>-Blogs: Menschen machen am Holocaust-Mahnmal Selfies, anstatt der ermordeten Juden zu gedenken. Krasser Schei\u00df!<\/p>\n<p>Shapira glaubt, darin den Beweis f\u00fcr eine katastrophale Erinnerungskultur zu sehen. Man kann sich bildlich vorstellen, wie er wohl vorging: Er kauft die Website <a href=\"http:\/\/www.yolocaust.de\">Yolocaust.de<\/a>, googelt nach Selfies, die am Mahnmal aufgenommen wurden, schneidet die Personen mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms aus dem Selfie und setzt sie in historische Aufnahmen aus den Konzentrationslagern. Yoga neben dem Leichenberg und so. Weil: schwarze Steine = tote Juden. Oder: Mahnmal = KZ. Jetzt noch ein Mouse-over-Effekt f\u00fcr die richtige Schockwirkung. B\u00e4m!<\/p>\n<p>Geht man auf Yolocaust.de, sieht man als Erstes die lustigen Selfies, scrollt man mit der Maus r\u00fcber, erscheint eine Schwarz-Wei\u00df-Aufnahme, die Selfie-Leichenberg-Montage n\u00e4mlich, die Person zusammen mit den toten Juden. Das sitzt! Nun noch ein bisschen mehr am Scham-Regler drehen und den abgebildeten Personen die M\u00f6glichkeit geben, das Foto von sich l\u00f6schen zu lassen, indem man Shapira eine Nachricht an folgende E-Mail-Adresse schicken kann: undouche.me@yolocaust.de.<\/p>\n<p><strong>70 Jahre Leichenberge und nichts ist passiert<\/strong><\/p>\n<p>Kurz nachdem Yolocaust.de online ist, twittert Jan B\u00f6hmermann die Website, und sie ist aufgrund der vielen Aufrufe nicht mehr erreichbar. Mehr als 3.000 Personen liken den Post auf Shapiras Facebook-Seite, Medien berichten, mehr Leute twittern. Nur einen Tag sp\u00e4ter postet Shapira, dass sein Buch <em>Das wird man ja wohl noch schreiben d\u00fcrfen<\/em> neun Monate nach Erscheinen endlich auf der <em>Spiegel<\/em>-Bestsellerliste gelandet ist. Ein paar Lehrer haben sich auch gemeldet, erf\u00e4hrt man in den Facebook-Kommentaren, sie begreifen, dass man im Unterricht anscheinend noch mehr Leichenberge zeigen muss. Das beweise ja schlie\u00dflich Yolocaust.de. B\u00f6hmermann twittert, Medien berichten, und Personen teilen die Seite mit Tr\u00e4nen-Emoticons. Das sind doch alles Beweise f\u00fcr den Mega-Effekt &#8222;Leichenberg&#8220;.<\/p>\n<p>Und ich denke: Aber haben wir denn nicht alle diese Leichenberge l\u00e4ngst gesehen? 70 Jahre Leichenberge, und die Leute machen trotzdem Selfies am Mahnmal. 70 Jahre KZ-Besuche, und <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/amp\/politik\/deutschland\/2017-01\/afd-bjoern-hoecke-rede-holocaust-mahnmal-berlin\">Bj\u00f6rn H\u00f6cke nennt das Mahnmal &#8222;Denkmal der Schande&#8220;<\/a>. 70 Jahre abrasierte Haare, Goldz\u00e4hne und Schuhe, und man beschimpft sich auf dem Schulhof mit &#8222;Ey, du Jude!&#8220;.<\/p>\n<p>Ja, denke ich, wir haben ein Problem mit der Erinnerungskultur, aber darauf hinzuweisen, ist in etwa so wie zu sagen, \u00fcbrigens die Erde ist rund und keine Scheibe. Wir wissen also l\u00e4ngst darum, dass es ein Problem gibt. Das ist nichts Neues. Das ist Fakt. Sonst w\u00fcrde schlie\u00dflich niemand andere mit &#8222;Ey, du Jude&#8220; beschimpfen. Wir wissen auch, dass im deutschen Geschichtsunterricht den Leiden der Juden ziemlich viel Raum geschenkt wurde und immer noch wird. Wir wissen, dass ein Teil der Deutschen endlich mit diesem Schei\u00df-Holocaust in Ruhe gelassen werden will. Und wir wissen, dass ein anderer Teil der Deutschen wie auf Knopfdruck Shapiras Yolocaust-Seite gelikt und geteilt hat, weil sie krasse Empathie f\u00fcr die toten Juden empfinden.<\/p>\n<p>Shapira glaubt, dass mit seiner Aktion all jene erreicht werden k\u00f6nnen,\u00a0die die Schnauze voll vom Schei\u00df-Holocaust haben. Nach dem Motto: Wer bis jetzt nicht auf Leichenberge mit Empathie reagiert hat, kriegt eben noch mehr Leichenberge vor den Latz geknallt. Ein bisschen so wie Menschen, die ihren Welpen zwingen, die eigenen Exkremente zu riechen, um ihm beizubringen, dass er nicht mehr in die Wohnung zu machen hat. Das nennt man &#8222;mit Scham und Schuld arbeiten&#8220;.<\/p>\n<p>Dabei m\u00fcsste endlich die Art und Weise, wie mit dem Holocaust in Deutschland umgegangen wird, hinterfragt werden. Denn auf Scham und Schuld reagieren eben manche mit Empathie und andere mit Abwehr. Deshalb ist die Frage ja, wie erreichen wir jene, die bis jetzt mit Abwehr reagiert haben? Ein Mahnmal-Selfie-Verbot zu erlassen, wird jedenfalls nur dazu f\u00fchren, dass jene, die sowieso schon gernervt waren, jetzt noch genervter sind, weil man nicht mal mehr Selfies machen darf.<\/p>\n<p><strong>Geschichte lebendig machen<\/strong><\/p>\n<p>Wie w\u00e4re es also mit einer anderen Form der Erinnerungskultur? Einer, die nicht nur auf die Opfer verweist und die die T\u00e4ter nicht ikonisiert. Schlie\u00dflich f\u00fchlt es sich so an, als h\u00e4tten Himmler, Goebbels, Hitler, G\u00f6ring, Eichmann und ein paar gelandete Au\u00dferirdische alle geliebten Juden umgebracht. Wie w\u00e4re eine Erinnerungskultur, die Kindern beibringt, dass sie Teil der Geschichte sind, weil sie verstehen, dass ihre Gro\u00dfeltern und Urgro\u00dfeltern auch Teil der Geschichte waren? Nicht, um ihnen irgendeine Erbschuld anzulasten, sondern ihnen Verantwortung zu lehren. Wie w\u00e4re es also, neben den obligatorischen KZ-Besuchen und dem Zeigen von Leichenbergen w\u00e4hrend der Schulzeit, ein Projekt ins Leben zu rufen, bei dem alle Sch\u00fcler dazu angehalten werden, beim Bundesarchiv die Akten ihrer Vorfahren zu beantragen? Wie w\u00e4re es, diese Leerstelle in der pers\u00f6nlichen Geschichte der deutschen Nicht-Juden endlich zu schlie\u00dfen? Nicht auf intellektuelle Weise, sondern auf emotionale. Denn, wenn ich meinen eigenen Opa sehe, wie er auf einem Foto den Hitlergru\u00df macht, wenn ich erfahre, wo mein Gro\u00dfonkel stationiert war, wenn ich meine Ururoma in voller Bund-Deutscher-M\u00e4del-Montur sehe, dann verstehe ich vielleicht mehr, als wenn man meinen Kopf st\u00e4ndig in Leichenberge dr\u00fcckt? <em>Just an idea, guys!<\/em><\/p>\n<p>Geschichte ist l\u00e4ngst vom Menschen entkoppelt. Geschichte sind Fotos, Gedenkst\u00e4tten, Daten, Zahlen und Exponate. Geschichte sind irgendwie nicht wir. Und genau da liegt der Irrtum. Und genau da muss endlich neu angesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Am Ziel vorbei<\/strong><\/p>\n<p>Shapiras Aktion ber\u00fchrt jene, die von den Leichenbergen l\u00e4ngst ber\u00fchrt waren und schreckt die ab, die sich schon beim KZ-Besuch mit In-der-Ecke-Rauchen und Snapchatten abgelenkt haben. Und das m\u00fcssen nicht mal nur die ignoranten Arschl\u00f6cher sein, einfach deshalb, weil der Anblick dieser Leichenberge nun mal schwer auszuhalten ist. Und die, die emotional reagieren, verkaufen sich gerne als Moralisten, weil sie besser sind als die ignoranten Arschl\u00f6cher, dabei machen sie nur das, was man gemeinhin in Deutschland tut, sein eigenes Ged\u00e4chtnistheater zu veranstalten, dass mit wirklicher Empathie nicht zu tun hat, sondern nur damit, sich irgendwie besser zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Mit <em>shock-value<\/em> hat sich Shapira auf die Bestsellerliste gebeamt, ohne etwas Nachhaltiges f\u00fcr die Erinnerungskultur getan zu haben. W\u00e4re er kein Jude, h\u00e4tte man ihn daf\u00fcr verurteilt. Daf\u00fcr, dass er KZ-H\u00e4ftlinge und ermordete Juden instrumentalisiert, Menschen, die vielleicht kein Teil dieser Aktion sein wollen, weil sie nicht f\u00fcr immer und auf alle Zeit zum Opfer der Deutschen stilisiert werden m\u00f6chten. Um diese Aktion nicht als n\u00e4chste &#8222;Geiz ist geil&#8220;-Kampagne in die Geschichte eingehen zu lassen, sollte sie genutzt werden, um ernsthaft \u00fcber die deutsche Erinnerungskultur nachzudenken.<\/p>\n<p>Eine All-Jew-Talkrunde w\u00e4re der Anfang. In der man Juden, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-07\/juden-dritte-generation-kultur-intellektuelle-deutschland\">deutsche Juden, junge, deutsche Juden<\/a>, zu Wort kommen lassen k\u00f6nnte, wie sie sich das Gedenken zuk\u00fcnftig vorstellen, in ihrem Land, von ihren Mitmenschen. Oder was sie vom Gedenken im Allgemeinen halten. Mal kein Henryk M. Broder, weil der so sch\u00f6n berechenbar ist, sondern jene Generation, die in der Lage sein wird, zu denen zu sprechen, die aufgrund ihrer sp\u00e4ten Geburt keine Zeitzeugen mehr erleben werden. Ein n\u00e4chster Schritt w\u00e4re, den Umgang mit dem Holocaust im deutschen Geschichtsunterricht zu hinterfragen und neue Formen der Auseinandersetzung zu entwickeln. Vielleicht mit eben jenen jungen, deutschen Juden, die als Berater fungieren. Anders, als man es gemeinhin in Deutschland tut. Ich erinnere da nur an das Antisemitismus-Gremium ohne Juden, weil die m\u00f6glicherweise befangen seien. Was soll das?<\/p>\n<p>Dann k\u00f6nnte diese so derma\u00dfen beschissene Aktion wirklich noch einen Sinn gehabt haben, au\u00dfer dem, dass Shapira ein bisschen mehr B\u00fccher verkauft oder den Moralisten ein gutes Gef\u00fchl gegeben hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, es gibt Probleme mit der deutschen Erinnerungskultur. Das kann man kritisieren. Aber Shahak Shapiras drastische Online-Aktion &#8222;Yolocaust&#8220; will nur den gro\u00dfen Effekt. 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