{"id":49,"date":"2014-10-10T10:12:46","date_gmt":"2014-10-10T08:12:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=49"},"modified":"2014-10-10T11:19:16","modified_gmt":"2014-10-10T09:19:16","slug":"matthias-nawrat-tagebuch-des-allmaehlichen-untergangs1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/10\/10\/matthias-nawrat-tagebuch-des-allmaehlichen-untergangs1\/","title":{"rendered":"Tagebuch des allm\u00e4hlichen Untergangs (1)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aus dem Leben gegriffen, das sagt sich so leicht. Wie findet ein Schriftsteller Inspiration zwischen all diesen Terrornachrichten? Matthias Nawrat schreibt f\u00fcr uns ein Journal.<\/strong><\/p>\n<p>September 2014<\/p>\n<p>Getr\u00e4umt, ich sei mit L. in einem Land gewesen, auf der Flucht entweder, oder in dem Land war man von vornherein verd\u00e4chtig. Bei der Einreise stellte ich im Zug fest, dass ich mir keinen Pass und keine Zugtickets ausgedruckt hatte, in diesem Moment sah man schon den Grenzbeamten zwischen den Sitzreihen n\u00e4her kommen. Ich fragte L., ob sie ein Blanko-Exemplar eines Passes bei sich h\u00e4tte. Ich erinnere mich, dass man diese Sachen, die man f\u00fcr den Aufenthalt in jenem Land dringend ben\u00f6tigte, in einem gro\u00dfen, extra f\u00fcr diesen Zweck aufgestellten Automaten h\u00e4tte ausdrucken m\u00fcssen, der die Identit\u00e4ten in seinem Inneren verwaltete. Der Grenzbeamte kam n\u00e4her, aber L. hatte f\u00fcr mich nichts ausgedruckt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Sonntag. Mitten im Gespr\u00e4ch \u00fcber L.s Optionen im Hinblick auf Nebenjobs w\u00e4hrend des im Herbst beginnenden Studiums, auf dem Balkon, unter uns das sonnt\u00e4glich friedliche Viertel, setzen ohrenbet\u00e4ubend die Glocken der Kirche schr\u00e4g gegen\u00fcber ein. Unter uns Gr\u00fcppchen von Leuten auf dem Gehsteig, die alle in dieselbe Richtung gehen. Als das Glockengel\u00e4ut abgeklungen ist, das Rattern eines Rollkoffers von der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite, wo eine junge Frau in die entgegengesetzte Richtung geht, die leere Stra\u00dfe entlang, Richtung Gesundbrunnen. Irgendeine Party in den Knochen vermutlich.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Heute auf <em>SPON<\/em>: Nato erw\u00e4gt Stationierung von Soldaten an den Ostgrenzen der EU. Waffenstillstand zwischen Ukraine und den Separatisten vereinbart. Allerdings schon kurz darauf erste K\u00e4mpfe und Tote \u00ad\u2013 Business as usual (siehe Gaza). \u00dcbrigens werfen russische Ultranationale Putin vor, er sei eine Marionette des Westens. Der hat&#8217;s auch nicht leicht.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Am Abend im <em>Weltspiegel<\/em> ein Bericht \u00fcber das Schicksal eines davongekommenen irakischen Regierungsrekruten, dessen Ausbildungslager irgendwo im Norden des Landes von vorr\u00fcckenden IS-K\u00e4mpfern \u00fcberfallen worden ist. Auf Handyaufnahmen sind junge M\u00e4nner zu sehen, die in einer Reihe auf eine Grube oder auf einen Fluss zugef\u00fchrt werden, in geb\u00fcckter Haltung, jeweils das Hemd des Vordermanns zwischen den Z\u00e4hnen, wo sie dann per Kopfschuss umgebracht und hineingesto\u00dfen werden. Ich musste mittendrin wegschalten, ich halte das nicht aus, was auf dieser Welt st\u00e4ndig und immer passiert. Ich kann es auch eigentlich nicht glauben. Wie kommt es dazu, dass ein Kind zu jemandem wird, der in schwarzer Vermummung herumstolziert und an das Gottesreich glaubt und anderen in den Kopf schie\u00dft. Und das ist dieselbe Welt, in der ich hier sitze.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Am Freitagabend grillen gewesen auf dem Tempelhofer Feld, mit Fabian, Malte und deren Bekannten. Sp\u00e4ter kamen noch Paula, Steffen, Rahel und Christoph. Sonnenuntergang, ich hatte den \u017bubr\u00f3wka mitgebracht, schnell angetrunken. Sp\u00e4ter noch zahlreiche Biere und Gespr\u00e4che im Bechereck in Neuk\u00f6lln, sehr ausgelassene Stimmung, ein lauer Sp\u00e4tsommerabend. Am Morgen danach Sch\u00e4del, L. und ich brechen dennoch tapfer auf in den Grunewald. Eintritt vom Nikolassee her, wo der Grunewald noch nicht langweilig begradigt ist, ein richtiger Wald sogar an einigen Stellen. Wir erreichen den Wannsee, dort ein guter Moment: Absolute Windstille, in der Ferne Dutzende wei\u00dfe Segel, Sonne, stehende Hitze, stehende Zeit, wie in den Sommern an den Masuren. Als wir weitergingen, sagte ich mir, ich m\u00fcsste dieses Gef\u00fchl behalten; ich sei hier gewesen, ich h\u00e4tte dieses Gef\u00fchl <em>gehabt<\/em>, der Moment sei <em>wirklich<\/em> gewesen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Heute Vormittag am Roman gearbeitet, am Problem der Erz\u00e4hlsituation. Erkenntnis verdichtet sich, dass die Erz\u00e4hlsituation im Pr\u00e4sens stattfinden muss, die Beerdigung und der Aufenthalt in Opole, die Familie, die Besuche in der Siedlung und auf dem Russenmarkt, die Erfahrung der Fremdheit und die Ver\u00e4nderungen nach dem Mauerfall. Das geh\u00f6rt zur Geschichte, das l\u00f6st das Erz\u00e4hlen \u00fcberhaupt erst aus. Es geht um diese Kinder. Um diese Wir-Generation, die Schreckliches noch anrichten wird, weil sie die Geschichte des letzten Jahrhunderts nicht erlebt hat, weil ihr nur Geschichten zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Jeck sprach gestern am Telefon wieder vom III. Weltkrieg. Alles im Witz, aber er hat viel Zeit und so verbringt er Tage auf dem Grundst\u00fcck von E. und meistert herum, baut etwas, pflanzt etwas an. Unklar ist, ob er sich auf ein Leben als Selbstversorger aus Angst vor den politischen Entwicklungen vorbereitet oder ob die Angst ihm nur die Sinnleere f\u00fcllt, die freie Zeit. Alles im Witz, wie gesagt. Und doch leuchtet mir alles ein, sein Handeln ergibt gerade in dieser Ironisierung einen umso klareren Sinn. Es ist nicht so, dass wir beide meinen w\u00fcrden, der Mensch sei vern\u00fcnftig und gut und nur die aktuellen Entwicklungen w\u00fcrden nun als Gefahr f\u00fcr das Gute sich am Horizont erheben. Vielmehr ist es f\u00fcr uns beide das Nat\u00fcrlichste auf der Welt: Bald kommt der Mensch nach Hause zur\u00fcck. Er war jetzt eine Weile weg, aber nun kehrt er wieder heim. Deshalb diese traurige Selbstironie. Aus der trotzdem Hoffnung spricht.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Ich muss mich gegen diese meine Angst, diesen meinen Katastrophismus stemmen. Ich muss mich selbst zu widerlegen versuchen. Wie ich ja \u00fcberhaupt nur aus Hoffnung schreibe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Leben gegriffen, das sagt sich so leicht. Wie findet ein Schriftsteller Inspiration zwischen all diesen Terrornachrichten? 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