{"id":5032,"date":"2017-02-16T14:51:11","date_gmt":"2017-02-16T13:51:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5032"},"modified":"2017-02-16T15:22:47","modified_gmt":"2017-02-16T14:22:47","slug":"zweifel-denken-bedenkentraeger-draesner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/02\/16\/zweifel-denken-bedenkentraeger-draesner\/","title":{"rendered":"Denken bis zur Schmerzgrenze"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zweifel kann etwas Produktives sein. Die derzeit grassierende Billigversion des Bedenkens ist aber allzu selbstgewiss. Sich selbst zu hinterfragen, geh\u00f6rt unbedingt dazu.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5037\" aria-describedby=\"caption-attachment-5037\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-5037\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/02\/freitext-zweifel-1024x688.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/02\/freitext-zweifel-1024x688.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/02\/freitext-zweifel-620x417.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/02\/freitext-zweifel-768x516.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5037\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Peter Lloyd\/unsplash.com (https:\/\/unsplash.com\/@plloyd)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>&#8222;Das m\u00f6cht&#8216; ich mal bezweifeln&#8220; ist ein Partysatz. Man streckt die Beine, sagt&#8217;s, und erledigt ist die Sache. Niemand ist vor den Kopf geschlagen. Ein nettes kleines Selbstbild entsteht zudem, die Spiegelung lacht von der Front des edelmetallischen K\u00fchlschranks: als reflektierter, cooler, nicht dominanter oder auf Einmischung dr\u00e4ngender Zeitgenosse hat man sich gezeigt. Ein wenig arrogant? Aber nein. Wenn der andere m\u00f6chte, k\u00f6nnte er nachfragen. Dann sagte man vielleicht mehr.<!--more--><\/p>\n<p>Etymologien f\u00fchren gern in die Irre. Bei dem Wort &#8222;Zweifel&#8220; indes hat sie mir immer gefallen. W\u00e4hrend das englische <em>doubt<\/em> so gar nichts sagt, au\u00dfer seine lateinische Herkunft in eigenwilliger Schreibung anzudeuten, evoziert &#8222;Zweifel&#8220; ein Bild: zwei Felle, zwei Farben, zwei H\u00e4ute bringen sich ins Spiel.<\/p>\n<p>Das ist schnell weitergedacht: wer zweifelt, spaltet sich. Er erw\u00e4gt, denkt in Pro und Contra, wei\u00df nicht, was tun. Einer, der zweifelt, beherrscht die Kunst, sich auf verschiedene Seiten zu stellen \u2013 er vermag die Welt auch mit den Augen eines anderen, unter anderen Aspekten, in anderen Ketten von Ursachen und Wirkungen zu sehen.<\/p>\n<p>So richtig das ist, so finde ich es doch erst spannend, wenn es auf den Zweifel seinerseits angewendet wird. Er ist, was er sagt \u2013 jeden Zweifel wert. Zweifarbig allemal, erscheint er doch in einer billigen Version, die wenig bis nichts bis kostet, und in einer teuren bis sehr teuren. Die, wenn man es so weit treibt wie <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/41\/hamlet-wiener-burgtheater-andrea-breth\">der ber\u00fchmteste aller d\u00e4nischen Prinzen<\/a>, zu Verzweiflung f\u00fchren mag.<\/p>\n<p>Welch Spektrum. Wer an der Stichhaltigkeit nationaler Unterschiede zweifelt und sich daher Differenzen zwischen Gesellschaften und Menschengruppen eher als \u00fcber Staatsgrenzen \u00fcber unterschiedliche Sprachen und die von ihnen geschaffenen Bilder aufzuschl\u00fcsseln sucht, st\u00f6\u00dft hier auf ein erstaunliches Gef\u00fchlsph\u00e4nomen: im Deutschen bildet &#8222;Zweifel&#8220; einen beachtlichen Sack. In ihn l\u00e4sst sich so manches stopfen: vom Existenzzweifel bis zur Qual der Wahl vor dem K\u00e4seregal.<\/p>\n<p><strong>Sicherheiten ins Wanken bringen<\/strong><\/p>\n<p>Zweifel hegt man dieser Tage leicht, wenn man auf die politischen Nachrichten blickt. Mit Zweifel zum Zweifel im Hinterkopf mag es allerdings geraten scheinen, sich angesichts der eigenen Hochgeschwindigkeit zu fragen, welcher Art sie sind. Der leichte Zweifel, der Zweifel des guten Gewissens?<\/p>\n<p>Geschenkt.<\/p>\n<p>Nur, wie weiter? Bedenken haben wir auch; die Deutschen haben sich, zu Recht oder nicht, einen wahrlich bedenklichen Ruf als Bedenkentr\u00e4ger erworben. Angesichts dessen soll der Zweifel nicht verkommen. Denn tats\u00e4chlich: Dies m\u00f6chte ein Aufruf zum Zweifel sein \u2013 in der ernsteren, teureren Variante.<\/p>\n<p>Der Preis: Sicherheit. Zweifel, der mehr als ein Lippenbekenntnis sein m\u00f6chte, erfordert die Bereitschaft, das eigene Wissen (oder auch &#8222;Wissen&#8220;) infrage zu stellen.<\/p>\n<p>Descartes, einer der effektivsten Zweifler der Philosophiegeschichte, landete auf diesem Weg rasch beim Ich. Sein Ergebnis &#8222;<em>cogito, ergo sum<\/em>&#8220; war formbildend, nicht aber zwingend. Von der Denkbewegung allerdings kann man lernen. Wer heute an Europa zweifeln will, ist gut beraten, sich auch die Kosten dieses Zweifels deutlich zu machen. Die Billigversion des Bedenkentragens abzuwerfen.<\/p>\n<p>Wirklicher Zweifel schmerzt. Er wird den Zweifelnden auf die eine <em>und<\/em> andere Seite und zu einer dritten und vierten Position f\u00fchren. Er wird ihn verwirren, Fragen stellen, gepflegte Sicherheiten ins Wanken bringen. Und mit ihnen auch das eigene Ich. Wer bin ich, wenn ich so oder so denken kann? Letztendlich: Wof\u00fcr entscheide ich mich?<\/p>\n<p>Es z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Zweifel in diesem Sinn sind immer angebracht: Sie sind ein produktives Mittel par excellence<em>.<\/em> Indem sie den Zweifelnden etwas kosten, lassen sie ihn auch sp\u00fcren, welche Vorteile die in Zweifel stehende Sache hat. Und: Sie richten sich auf Zukunft. Sie bringen mit sich: Zeit. Und Handlungsspielraum. Auch wenn es zun\u00e4chst anders aussehen mag.<\/p>\n<p><strong>Nicht schwarz oder wei\u00df<\/strong><\/p>\n<p>Die sch\u00f6nste Zweifelgeschichte kenne ich aus der mittelalterlichen Epik. Sie ist klug, wei\u00df all dies. Tief aus dem Orient reitet Feirefiz, der Halbbruder Parzivals, in die westliche Welt. Seine Mutter stammt aus Afrika, der Vater aus Europa. Feirefiz&#8216; Haut ist schwarz-wei\u00df-gescheckt. Wortw\u00f6rtlich zwei-fellig, der Mann. Am Ende zieht er nach Indien, wo er, so Wolfram von Eschenbach, \u00fcber seinen Sohn zum Ahnherren des friedlich \u00fcber das \u00f6stliche Asien regierenden Priesterk\u00f6nigs Johannes wird.<\/p>\n<p>Bei allem Zweifel: Da wurde global, da wurde vereinigend gedacht. Und man sah der unbequemen Tatsache ins Auge, dass die Welt und ihre Figuren nicht simpel schwarz oder wei\u00df sein wollen, gut oder schlecht. Sondern beides, ungemischt.<\/p>\n<p>Das scheint mir die gute Nachricht: Grau wird es nicht werden. Wer daran zweifelt, sollte die Lekt\u00fcre dieses Textes von vorn beginnen. Selbstverst\u00e4ndlich mit ernstem Zweifel.<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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