{"id":5058,"date":"2017-02-23T11:14:03","date_gmt":"2017-02-23T10:14:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5058"},"modified":"2017-02-23T13:23:20","modified_gmt":"2017-02-23T12:23:20","slug":"oscarverleihung-politische-statements-kuenstler-contra-fricke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/02\/23\/oscarverleihung-politische-statements-kuenstler-contra-fricke\/","title":{"rendered":"Schwingt keine gro\u00dfen Reden!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bei der Oscarverleihung wird man sie sicher wieder h\u00f6ren: politische Statements der K\u00fcnstler. Das sollten sie sich lieber sparen. Was z\u00e4hlt, sind allein die Filme.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5068\" aria-describedby=\"caption-attachment-5068\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5068 size-large\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/02\/freitext-la-la-land-min-1024x701.jpg\" alt=\"Oscarverleihung: Schwingt keine gro\u00dfen Reden!\" width=\"640\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/02\/freitext-la-la-land-min-1024x701.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/02\/freitext-la-la-land-min-620x425.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/02\/freitext-la-la-land-min-768x526.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5068\" class=\"wp-caption-text\">Szene aus dem Film <em>La La Land<\/em> \u00a9 Studiocanal Filmverleih<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Bei der diesj\u00e4hrigen Oscarverleihung geht es nicht nur um die Vergabe der Preise. Mit Spannung erwartet wird auch der Moment, wenn die Pr\u00e4mierten ans Mikrofon treten. Geben sie, neben den Dankesworten, auch ein politisches Statement ab? Sollten sie das \u00fcberhaupt? Die Frage, ob K\u00fcnstler sich ins politische Tagesgesch\u00e4ft einmischen sollten, wird seit jeher diskutiert. Tragen sie gar die Verantwortung daf\u00fcr? Wir haben diese Frage dem Schriftsteller Norbert Niemann und der Schriftstellerin Lucy Fricke gestellt, die sie in einem <strong><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/02\/23\/politische-statements-oscarverleihung-pro-niemann\/\">Pro<\/a> und <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/02\/23\/oscarverleihung-politische-statements-kuenstler-contra-fricke\/\">Kontra<\/a><\/strong> diskutieren.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf der diesj\u00e4hrigen <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2017-02\/berlinale-preisverleihung-on-body-and-soul-kaurismaeki\">Berlinale<\/a> fiel eines auf: Je missratener der Film, desto politischer die Pressekonferenz, und umgekehrt. Zwei Beispiele: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2017-02\/10\/film-berlinale-mit-hollywoodglanz-und-trump-kritik-10173203\">Richard Gere<\/a> spielt eine blasse Nebenrolle in dem Wettbewerbsbeitrag <em>The Dinner<\/em>. Ein Film, der sich fast schon beeindruckend verrenkt in dem, was er alles erz\u00e4hlen will, und an jedem losen Ende zerfasert.<!--more--><\/p>\n<p>Nach der Vorf\u00fchrung will Gere \u00fcber den Film auch lieber nicht reden, stattdessen tr\u00e4gt er ein Statement vor, wie es sich f\u00fcr einen wie ihn, das Musterbeispiel eines politisch engagierten Schauspielers, geh\u00f6rt. Er warnt vor Donald Trump, der Fl\u00fcchtlinge mit Terroristen verwechsle, ein Klima der Angst sch\u00fcre, und er pl\u00e4diert f\u00fcr Respekt, Zusammenhalt und Menschlichkeit. F\u00fcr diese Schlagworte, die man derzeit \u00fcberall h\u00f6rt, gibt es freundlichen, journalistischen Applaus.<\/p>\n<p>Einige Tage sp\u00e4ter pr\u00e4sentiert <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2017-02\/14\/film-aki-kaurismaeki-auf-der-berlinale-14164211\">Aki Kaurism\u00e4ki<\/a> den passenden Film dazu, wie \u00fcblich mit Charakteren, die kein Wort zu viel sagen, nirgends wird so l\u00e4ssig und gro\u00dfherzig geschwiegen wie bei ihm. <em>Das andere Ende der Hoffnung<\/em> erz\u00e4hlt die Geschichte eines syrischen Fl\u00fcchtlings in Helsinki. Eine schr\u00e4ge, m\u00e4rchenhaft anmutende Vision von, genau, Menschlichkeit, Respekt und Zusammenhalt.<\/p>\n<p><strong>Das Werk ist schlauer als der K\u00fcnstler<\/strong><\/p>\n<p>Als er in der Pressekonferenz gefragt wird, was er \u00fcber die Islamisierung Europas denke, erscheint ihm die Frage derart d\u00e4mlich, dass er sie mit einem gewitzten Missverst\u00e4ndnis beantwortet: Obwohl die Isl\u00e4nder bei der EM sehr guten Fu\u00dfball spielten, sehe er keine Gefahr f\u00fcr eine Islandisierung Europas. Schlie\u00dflich bittet er seinen Hauptdarsteller Sakari Kuosmanen, einen finnischen Tango zu singen. Ende der Fragestunde.<\/p>\n<p>Kaurism\u00e4ki gewann f\u00fcr seine Regie den Silbernen B\u00e4ren. Er lie\u00df sich die Troph\u00e4e an den Platz bringen und sagte au\u00dfer &#8222;<em>Thank you<\/em>&#8220; gar nichts. Zum Sprechen und Gehen zu besoffen gewesen, hie\u00df es nachher. Macht nichts, der Mann muss nicht mehr sprechen. \u00dcber das, was er zu sagen hat, hat er einen Film gedreht, und zwar einen guten!<\/p>\n<p>K\u00fcnstler m\u00fcssen keine gro\u00dfen Reden halten, keine Statements raushauen. In ihrer Arbeit zeigen sie ihre Haltung, in der Wahl ihrer Themen, ihrem Blick auf die Welt. Nicht immer ist ein K\u00fcnstler schlauer, erst recht nicht jeder, er hat auch nicht mehr Informationen, er wei\u00df nichts, was andere nicht auch wissen k\u00f6nnten. Meistens allerdings hat er eine eindeutigere Haltung, das ist eine Berufskrankheit: beobachten, bewerten, die eigene Position bestimmen. Daraus macht er Kunst, keine Reden.<\/p>\n<p>Er schafft ein Werk, das dr\u00e4ngende Fragen stellt, Aussagen, die f\u00fcr sich stehen. Es ist auch keine Seltenheit, dass ein Werk schlauer ist als sein K\u00fcnstler. Was z\u00e4hlt, ist die Arbeit, die muss man sehen, lesen, h\u00f6ren, verstehen.<\/p>\n<p><strong>Verlogener ginge es kaum<\/strong><\/p>\n<p>Dennoch w\u00e4re ein derartig schweigender Auftritt undenkbar bei der anstehenden Oscarverleihung. Nicht nur, weil allen inzwischen klar ist, dass Trump kein Witz ist, sondern eine Gefahr. Vielmehr geht es um Hollywood selbst. Die Traumfabrik will und muss von der Welt geliebt werden, sie ist abh\u00e4ngig von weltumspannender Zuneigung, und gerade herrscht da eine gewisse Irritation. Hier muss gesprochen werden, um seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen. Sich politisch zu \u00e4u\u00dfern, ist auch Werbung in eigener Sache. Gegen Trump zu sein, ist keine Leistung, das ist nicht mutig oder revolution\u00e4r, es geh\u00f6rt jetzt zum guten Ton, und der ist bitter n\u00f6tig. Kein Schauspieler ist so irre, sich \u00f6ffentlich zu Trump zu bekennen, au\u00dfer Sylvester Stallone, nicht eben der hellste Kopf unter der Sonne Kaliforniens.<\/p>\n<p>Man stelle sich das vor, da w\u00fcrden alle K\u00fcnstler in ihren Dankesreden Donald Trump feiern. Hollywood w\u00e4re erledigt. Der europ\u00e4ische Autorenfilm k\u00e4me zur\u00fcck auf unsere Leinw\u00e4nde.<\/p>\n<p>Doch das wird nicht passieren, stattdessen wird es Statements geben, Warnungen, Ansprachen, alles unter Gleichgesinnten. Und in Hollywood wischt man sich noch dazu eine Tr\u00e4ne aus dem Gesicht, weil alles so ergreifend ist. Man bejubelt sich gegenseitig, der Applaus im Echoraum ist tosend, und dort verhallt er.<\/p>\n<p>Es werden vor allem die Schauspieler sein, die ihre B\u00fchne nutzen, aus einem einfachen Grund: Sie k\u00f6nnen es sonst nicht. In ihrer Arbeit ist es ihnen nicht m\u00f6glich, sich politisch zu \u00e4u\u00dfern. Sie arbeiten weisungsgebunden, wie es offiziell hei\u00dft, sie verk\u00f6rpern Rollen. Sie sind innerhalb ihrer Kunst zum Schweigen verbannt und au\u00dferhalb davon umso lauter. Auch das ist eine Berufskrankheit.<\/p>\n<p>Doch was sieht und h\u00f6rt man von den Werken? Der von jeglicher Politik weggetr\u00e4llerte Film <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2017-01\/la-la-land-musical-film-golden-globes-ryan-gosling-emma-stone\"><em>La La Land<\/em><\/a> ist in diesem Jahr haushoher Favorit, nominiert in vierzehn Kategorien! Ein strahlender, get\u00e4nzelter Eskapismus. W\u00fcrde dieses Musical abr\u00e4umen, es w\u00e4re mehr als ein Zeichen, es w\u00e4re eine Kapitulation. Umrankt von Statements zur politischen Lage. Verlogener ginge es kaum.<\/p>\n<p><em><strong>Am Montag, 27. Februar, ab 0.00 Uhr<\/strong> begleitet Dirk Gieselmann die Leser in seinem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/index\">Liveblog auf ZEIT ONLINE<\/a> <strong>durch die Oscarnacht<\/strong>. Nat\u00fcrlich wird er dann auch kommentieren, wie Maren Ade den Oscar gestemmt hat oder ob sie ihn doch an Asghar Farhadi abtreten musste. Und ob sich in diesem Jahr endlich mal einer aufrafft, um etwas Festhaltenswertes \u00fcber den Zustand der Filmbranche und der USA zu sagen.<\/em><\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Oscarverleihung wird man sie sicher wieder h\u00f6ren: politische Statements der K\u00fcnstler. Das sollten sie sich lieber sparen. 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