{"id":506,"date":"2014-12-14T08:00:34","date_gmt":"2014-12-14T07:00:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=506"},"modified":"2014-12-15T10:34:08","modified_gmt":"2014-12-15T09:34:08","slug":"tagebuch-des-untergangs-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/12\/14\/tagebuch-des-untergangs-3\/","title":{"rendered":"Tagebuch des allm\u00e4hlichen Untergangs (3)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Verkehrte Welt: Die eigene Angst richtet sich nicht auf das Erwachen von Gewaltbereitschaft irgendwo anders, sondern paradoxerweise auf die emotionale Ablehnung aller Gewalt hier bei uns.<\/strong><\/p>\n<p>Oktober 2014<\/p>\n<p>Opole: Gestern im Kino gewesen, in <em>Miasto 44<\/em> (Stadt 44). Junge Leute im Warschauer Aufstand. Patriotismus, jugendlicher \u00dcbermut, erste Liebe \u2013 und dann: das Schlachten; eine ganze Generation wird in den Stra\u00dfenk\u00e4mpfen ausgel\u00f6scht. Die Willk\u00fcrlichkeit dieses Gemetzels trifft mich ins Ged\u00e4rm. Das Ersch\u00fctternde ist aber, wie ich bald begreife, nicht die Sinnlosigkeit des Krieges selbst, sondern die Angst, dass nur wir Europ\u00e4er vielleicht derart reflektieren, was Krieg ist. Anderswo auf der Welt hingegen die Verherrlichung des Krieges, des T\u00f6tens, des Enthauptens desjenigen, den man im Namen welcher Sache auch immer als Feind betrachtet, nicht aber als Mensch. Verkehrte Welt: Durch unser geschichtlich gewachsenes Bewusstsein und unseren Pazifismus werden wir mitf\u00fchlend, und dadurch wiederum ein leichtes Ziel. Meine Angst richtet sich also nicht auf das Erwachen von Gewaltbereitschaft irgendwo anders, sondern paradoxerweise auf die emotionale Ablehnung aller Gewalt hier bei uns.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Jarno\u0142t\u00f3wek: Ich habe das Hotel gestern und heute nicht verlassen. Ich bin der einzige Gast, in den Fluren muss ich erst immer warten, bis das Licht als Reaktion auf meine Anwesenheit anspringt. Blaue Quadrate und Rauten in den Teppichen, die W\u00e4nde sind neongelb gestrichen. Dabei l\u00e4sst sich kein Flur in seiner ganzen L\u00e4nge einsehen, die G\u00e4nge knicken ab, in einer merkw\u00fcrdigen geometrischen Verwandtschaft zu dem Rauten- und Trapezmuster des Teppichs, alles scheint verschoben, hier beginnt eine Treppe, dort geht eine Stufe zum Aufzug hinauf, die T\u00fcren der Zimmer sind viel weiter auseinander, als die Zimmer gro\u00df sein k\u00f6nnen. Keine Bilder h\u00e4ngen an den W\u00e4nden, aber hier und da ist ein Gel\u00e4nder, rundlich aufgebauscht und in einer blauen Farbe, dass man meint, hier irgendwo m\u00fcsste ein Hallenbad sein. Der Nebel h\u00e4ngt an den Bergen vor meinem Balkon, im Tal absolute Stille. Aber als ich am ersten Abend ins Restaurant hinunterkomme und frage, ob es etwas zu Essen g\u00e4be, sagt der Hotelbesitzer: Selbstverst\u00e4ndlich. Mit einem Gesichtsausdruck, als sei meine Frage merkw\u00fcrdig. Er reicht mir die Speisekarte, auf der Dutzende Gerichte stehen. Hinter der offenen T\u00fcr zur K\u00fcche sehe ich eine mit Neonlicht beleuchtete wei\u00dfe Kachelwand, eine Metallarbeitsplatte. Aber kein Mensch zu h\u00f6ren, keine Bewegung auszumachen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Berlin. Gestern ging ich ein paar Fotos im Handy durch. Da war L. auf der Bank vor dem Pf\u00f6rtner, lachend, noch im Sommer. Da waren mein Vater und mein Bruder in der PL-Bar vor zwei Gl\u00e4sern Bier, nachdem wir L.s und meine Sachen aus der alten Wohnung in der Pankstra\u00dfe in den Sprinter geschleppt hatten. Sie waren extra f\u00fcr den Umzug aus Bamberg gekommen. Beim Betrachten dieser Fotos pl\u00f6tzlich meine Angst, dass sie eines Tages sterben werden, so oder so, dass der Tod alle ereilt. Dass all ihre M\u00fchen, ihre heutigen Sorgen und die Art und Weise, wie wir uns gegenseitig helfen, umsonst gewesen sein werden. Muss mir alles merken. Die Erinnerung behalten an Augenblicke, in denen wir zusammen sa\u00dfen und sorglos waren. All die Geschehnisse in der heutigen Welt sind nicht an sich Angst einfl\u00f6\u00dfend, sondern im Hinblick auf die Menschen, die ich kenne und liebe.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Der Polenroman hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Das wird mir bewusst, da ich die Geschehnisse der letzten Tage notieren will, nach zwei Stunden Arbeit in dieser anderen Sph\u00e4re. Im Polenroman bezieht sich jedes Zeichen, jedes Motiv und jedes Bild auf ein anderes Zeichen, Motiv und Bild im selben Text. Sogar das Wort Opole, das eine Stadt bezeichnet, in der ich noch vor ein paar Tagen gewesen bin, meint ja nicht die Stadt, in der ich war. Dieses Wort ist vielmehr ein Fokalisationspunkt, auf den sich andere W\u00f6rter ausrichten (etwa Stra\u00dfennamen, aber auch Systeme aus W\u00f6rtern: ganze Geschichten, die anderswo im Roman ausgebreitet werden. Aber eben: Die W\u00f6rter sind ausgebreitet. Wie ein mehrdimensionaler Teppich.)<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein schmerzliches Gef\u00fchl. Dass es unm\u00f6glich ist, zu erleben und dar\u00fcber zu schreiben. Man erlebt entweder, oder man schreibt. Dann ist das Schreiben das Erleben, aber ein f\u00fcr den Roman und das, wovon er &#8222;handelt&#8220;, Spezifisches. (Die Wirklichkeit ist nicht im Text \u2013 sie hat nur eine Deformation in der Sprache des Romans hinterlassen, sie hat die W\u00f6rter untereinander in Beziehung gesetzt, sie zueinander auf spezifische Weise ausgerichtet. Es ist der naive Leser, der sp\u00e4ter sagen wird: Dieser Roman handelt von der Stadt Opole.)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Wenn man mich nach einer Utopie fragte, m\u00fcsste ich naiv und langweilig antworten. Ich m\u00fcsste sagen, dass heute alles von Grund auf festgefahren scheint, und dass man gewisserma\u00dfen alles auseinandernehmen m\u00fcsste. Dann k\u00e4me im Kern die Art des Wirtschaftens zum Vorschein, eine vom Wesen her auf Konkurrenz basierende Strategie der Lebensproduktion. Deren Bevorteilte sind noch wir Bewohner der sogenannten westlichen Welt. Die Benachteiligten greifen gerade allerorts zu den Waffen, zu allem bereit und mit nichts mehr zu verlieren.<\/p>\n<p>Eine Utopie m\u00fcsste an diesem Kern ansetzen, sie m\u00fcsste die Utopie einer anderen globalen Weise sein, unser Leben zu produzieren. Diese unsere aktuelle Weise der Lebensproduktion ist aber schon derart \u00fcberformt, mit so vielen Abh\u00e4ngigkeiten jedes einzelnen von uns verfestigt und unumkehrbar gemacht, dass ein Untergang fast unausweichlich scheint, wenn etwas Neues entstehen soll. &#8222;Untergang? Man soll lieber hier an einem R\u00e4dchen drehen oder dort nachjustieren, es ist doch im Grunde alles gut.&#8220;<\/p>\n<p>Jede Utopie scheitert an denen, die das R\u00e4dchendrehen und das Nachjustieren f\u00fcr ausreichend erachten. Die wahre Revolte, wie Camus sie beschrieb, die einen lebendigen Wert hochh\u00e4lt, der bisher mit F\u00fc\u00dfen getreten wurde, richtet sich gegen die R\u00e4dchendreher und Nachjustierer. Nur besteht unser Drama darin, dass jedes lebendige Aufbegehren sofort verwirtschaftlicht wird und damit nur wieder unsere aktuelle Lebensproduktionsweise n\u00e4hrt, am Laufen h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Wir sind st\u00e4ndig zur subversiven Ideenproduktion gezwungen, um zu \u00fcberleben. Unsere Revolte ist eine eingerechnete Gr\u00f6\u00dfe, die Freiheit des Einzelnen ist eingespannt in den totalit\u00e4ren Wettbewerb. Man muss sich fragen, warum die Waffenbr\u00fcder im Orient eine Utopie der Unfreiheit, der Versklavung propagieren und damit junge Europ\u00e4er und US-Amerikaner anlocken k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verkehrte Welt: Die eigene Angst richtet sich nicht auf das Erwachen von Gewaltbereitschaft irgendwo anders, sondern paradoxerweise auf die emotionale Ablehnung aller Gewalt hier [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":996,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,5,3],"tags":[],"class_list":["post-506","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesellschaft-politik","category-schriftstellerleben","category-tagebuch-des-allmaehlichen-untergangs"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Tagebuch des allm\u00e4hlichen Untergangs (3) - Freitext<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/12\/14\/tagebuch-des-untergangs-3\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Tagebuch des allm\u00e4hlichen Untergangs (3) - Freitext\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Verkehrte Welt: Die eigene Angst richtet sich nicht auf das Erwachen von Gewaltbereitschaft irgendwo anders, sondern paradoxerweise auf die emotionale Ablehnung aller Gewalt hier [\u2026]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/12\/14\/tagebuch-des-untergangs-3\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freitext\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-12-14T07:00:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-12-15T09:34:08+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Matthias Nawrat\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Matthias Nawrat\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/12\/14\/tagebuch-des-untergangs-3\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/12\/14\/tagebuch-des-untergangs-3\/\",\"name\":\"Tagebuch des allm\u00e4hlichen Untergangs (3) - Freitext\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-12-14T07:00:34+00:00\",\"dateModified\":\"2014-12-15T09:34:08+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/27dd0f9b7f544aaa10215fca6e7bbf67\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/12\/14\/tagebuch-des-untergangs-3\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/12\/14\/tagebuch-des-untergangs-3\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/12\/14\/tagebuch-des-untergangs-3\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Tagebuch des allm\u00e4hlichen Untergangs (3)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\",\"name\":\"Freitext\",\"description\":\"Feld f\u00fcr literarisches Denken\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/27dd0f9b7f544aaa10215fca6e7bbf67\",\"name\":\"Matthias Nawrat\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3ac37a2ebccab47a0ccd5d38fc905d9b446bbb72d8bf4ca80ed8d180629ef8f8?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/3ac37a2ebccab47a0ccd5d38fc905d9b446bbb72d8bf4ca80ed8d180629ef8f8?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Matthias Nawrat\"},\"description\":\"1979 in Opole\/Polen geboren. 1989 Umsiedlung nach Bamberg in Deutschland. 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