{"id":5111,"date":"2017-03-02T12:37:14","date_gmt":"2017-03-02T11:37:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5111"},"modified":"2017-03-03T09:48:49","modified_gmt":"2017-03-03T08:48:49","slug":"kommunismus-spuren-schande-maljartschuk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/03\/02\/kommunismus-spuren-schande-maljartschuk\/","title":{"rendered":"Schlummernde Schande"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Kommunismus hat gezeigt, dass die menschliche Natur miserabel und finster ist. Wie jedes totalit\u00e4re Regime. Es ist verst\u00f6rend, die Spuren noch immer zu sehen.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5123\" aria-describedby=\"caption-attachment-5123\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-5123\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/03\/freitext-kommunismus-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/03\/freitext-kommunismus-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/03\/freitext-kommunismus-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/03\/freitext-kommunismus-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5123\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Maxim Zmeyev\/Reuters<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Es ist sechsundzwanzig Jahre her, dass der Kommunismus in meiner Heimat zusammenbrach. Seitdem verging eine kleine Ewigkeit, f\u00fcr manche sogar ein ganzes Leben. Die meisten Soldaten, die im ukrainischen Osten bereits gefallen sind, haben den Kommunismus nie erlebt. Ich erinnere mich selbst auch nur dunkel daran. 1991 war ich acht Jahre alt und trug keine Lenin-Abzeichen auf der Brust und keine Pionierhalst\u00fccher. Trotzdem zucke ich zusammen, wenn ich die Spuren des Kommunismus, vorwiegend in der Architektur, irgendwo au\u00dferhalb der Ukraine erkenne, auf der Karl-Marx-Allee in Berlin zum Beispiel, oder in den kleinen Orten an der Ostsee, oder im kroatischen Rijeka letzten Sommer. So reagieren Menschen, die eine t\u00f6dliche Infektion \u00fcberstanden haben.<!--more--><\/p>\n<p>Um geheilt zu werden oder gar am Leben zu bleiben, mussten sie Opfer darbringen und gesundeten trotzdem nicht vollst\u00e4ndig. Die einen verloren ihre Familien, da ein oder mehrere Familienglieder an Hunger verstarben oder verhaftet, vernichtet, verbannt wurden. Die anderen opferten ihr gutes Gewissen, sie verleugneten, denunzierten oder lie\u00dfen verhungern, verhaften, verbannen. Das Schlimmste am Kommunismus war eben dieser Zwang (oder die besten Konditionen daf\u00fcr) gewissenlos, ehrlos zu sein. Wer das nicht konnte, b\u00fc\u00dfte schwer. B\u00fc\u00dfen mussten jedoch auch diejenigen, die sich in den gewissenlosen Zeiten wohlf\u00fchlten. Ihre Biografien las ich fr\u00fcher gelegentlich, um meinen schwachen Glauben zu st\u00e4rken und mich zu beruhigen, dass das B\u00f6se noch im selben Leben bestraft werden k\u00f6nnte. Bis zum Anfang des Zweiten Weltkrieges brachten sich zwei Volkskommissare f\u00fcr innere Angelegenheiten der ukrainischen sowjetischen Republik um. Einer versuchte es, \u00fcberlebte, wurde aber sp\u00e4ter get\u00f6tet und ein weiterer erw\u00fcrgt. Und acht bekamen mehrere Kugeln in den Kopf auf einer Datscha vom ebenso k\u00fcrzlich erschossenen Chef des sowjetischen Innenministeriums NKWD, Genrich Jagoda, in Moskau. Auf dieser Datscha namens Kommunarka fanden ungef\u00e4hr f\u00fcnfzehntausend hohe sowjetische Beamten ihren Tod und wurden anschlie\u00dfend in der Mehrzahl nicht rehabilitiert, weil sie selbst blutige Verbrechen ver\u00fcbt hatten.<\/p>\n<p><strong>Zu viel L\u00fcge, zu viel Gewalt<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres Spiel f\u00fcr mich war zu recherchieren, wer welche Nationalit\u00e4t unter den sowjetischen T\u00e4tern hatte. Ich w\u00fcnschte mir, dass sie keine Ukrainer w\u00e4ren. Diese Hoffnung pflegen immer noch viele. Sie sprechen \u00fcber den Kommunismus, als w\u00e4re er ausschlie\u00dflich von au\u00dfen durchgesetzt, eine Eroberung unter massivem Widerstand des ehrenhaften &#8222;wir&#8220;. Dabei f\u00fchlen sich diese &#8222;wir&#8220; beleidigt und verletzt, sie m\u00f6chten sich r\u00e4chen und akzeptieren nicht, dass die kommunistische Gesellschaft, wie der arme Dr. Jekyll, geteilt, doppelgesichtig war. Der eine Teil der Gesellschaft misshandelte den anderen. Nachbarn gegen Nachbarn, Br\u00fcder gegen Br\u00fcder (obwohl in einem traurigen ukrainischen Weihnachtslied jedes Jahr &#8222;Br\u00fcder F\u00dcR Br\u00fcder&#8220; gesungen wird). Und es mag sein, dass die Rolle der Opfer in einer solchen h\u00f6llischen Ordnung zuf\u00e4llig verteilt wurde. Unter anderen Umst\u00e4nden h\u00e4tten die Opfer m\u00f6glicherweise auch T\u00e4ter sein k\u00f6nnen. Wie jede andere Form eines totalit\u00e4ren Regimes erinnert der Kommunismus daran, dass die menschliche Natur miserabel und finster ist, mehr als man denkt. Darum funktionieren solche Regime so gut. Aber wie genau?<\/p>\n<p>Um eine befriedigende Antwort zu finden, muss ich an das Schicksal eines ukrainischen sowjetischen Schriftstellers, Hryhir Tjutjunnyk, denken. &#8222;Ich versp\u00fcre den Menschen wie eine Wunde Salz&#8220;, notierte er Anfang der 1970er Jahre in seinen Tageb\u00fcchern. Zu dieser Zeit wohnte er mit seiner Familie in Kiew und schrieb auf dem Fensterbrett, weil die K\u00fcche \u00fcber keinen Tisch verf\u00fcgte, r\u00fchrende, erbarmungsvolle Erz\u00e4hlungen \u00fcber die Kinder und Bauern, also \u00fcber die Unschuldigsten. Zweifellos hatte er Talent, seine Geschichten sind sch\u00f6n, dennoch liest man Tjutjunnyk heute selten. Er war kein Dissident und trank oft. Die ukrainische sowjetische Literatur geriet immer mehr in Vergessenheit, viel zu viel L\u00fcge, viel zu viel Gewalt verstecken sich darin. Oder will man einfach m\u00f6glichst schnell die eigene Scham, die eigene Niedertr\u00e4chtigkeit aus dem Ged\u00e4chtnis ausradieren?<\/p>\n<p>Auch Tjutjunnyk erw\u00e4hnte hin und wieder die braven Kolchosendirektoren in seinen Werken. Wie gesagt, er war kein Dissident, und seine Frau schw\u00f6rt, dass er nicht mal die Namen der Dissidenten kannte. Im Literaturbetrieb gab es nicht sehr viele Dissidenten, vielleicht drei\u00dfig. Alle anderen Autoren ver\u00f6ffentlichten regelm\u00e4\u00dfig B\u00fccher in den staatlichen Verlagen und wenn sie Gl\u00fcck und gute Kontakte hatten, wenn sie lebensbejahende, optimistische Texte verfassten, bekamen sie verschiedene Erm\u00e4\u00dfigungen und eine j\u00e4hrliche Reise zum Schwarzen Meer, an dessen Ufer in Jalta der ukrainische sowjetische Schriftstellerverband ein Kurhaus besa\u00df. Es war verpflichtend, Mitglied dieses Verbandes zu sein. Die Schafe Apollons brauchten einen Hirten und ein paar b\u00f6se Hunde, die ihnen den richtigen Weg auf der blumigen Wiese zeigen w\u00fcrden. Im Jahr 1980 z\u00e4hlte der Schriftstellerverband mehr als eintausend solcher Schafe. Seine Verwaltung befand sich in einer sch\u00f6nen, alten Kiewer Villa, auch Lebkuchenhaus genannt, fast gegen\u00fcber dem Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der UkrSSR. Hier wurde buchst\u00e4blich \u00fcber Leben und Tod bestimmt, so wie in den Literaturzeitschriften <em>Die literarische Ukraine<\/em> und <em>Sowjetische Literaturwissenschaft<\/em> \u2014 eine damalige B\u00fchne der \u00f6ffentlichen Hinrichtungen.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Qu\u00e4lt jemand anderen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Erbarmungsvolle, jedoch etwas d\u00fcstere Kindergeschichten von Hryhir Tjutjunnyk fanden gleich ihre Feinde auf den Seiten der genannten Zeitschriften. Die Charaktere von Tjutjunnyks Figuren schienen den Rezensenten (alle ukrainischer Nationalit\u00e4t) &#8222;ver\u00e4rgert, arm und beleidigt&#8220;, seine Texte, hie\u00df es, litten an &#8222;Ideenmangel und soziale Passivit\u00e4t&#8220;, und Tjutjunnyk bekam die Bezeichnung eines Weihnachts-, Hochzeits-, K\u00fcchen-, Familienprosaautors. &#8222;So darf man nicht schreiben!&#8220;, schrie einmal der Direktor des Literaturinstituts Schamota auf einer literarischen Versammlung. Dieser Mann leitete oft Text-Begutachtungen, dank derer die wenigen ukrainischen Dissidenten im Gef\u00e4ngnis landeten.<\/p>\n<p>Dutzende anonyme Anzeigen folgten, freundliche Gespr\u00e4che mit KGB-Leute fanden statt, die m\u00e4chtigeren Schreibkollegen wollten f\u00fcr Tjutjunnyk nichts riskieren und schwiegen. Es gab keinerlei Grund, Tjutjunnyk zu verhaften, er hatte ja Kindergeschichten geschrieben. Und er wurde auch nie verhaftet. Wenn ich mir das sowjetische Kiew vorstelle, erscheint sofort ein Bild vor meinen Augen: wie er, eigentlich ein h\u00fcbscher Mann mit dunklem zerzaustem Haar, v\u00f6llig betrunken durch die stickige D\u00e4mmerung unter den legend\u00e4ren Kiewer Kastanien trottet. Auf dem verlorenen Gesicht, wie er es selbst einmal ausdr\u00fcckte, klebten nasse Spinnengewebe. Keine Luft zum Atmen mehr. An einem solchen berauschten Abend 1980 kam Tjutjunnyk nach Hause und h\u00e4ngte sich in der Toilette auf. Seine Frau und die zwei S\u00f6hne schliefen ahnungslos bis zum fr\u00fchen Morgen. In seinem Abschiedsbrief, den die Polizei beschlagnahmte, stand: &#8222;Qu\u00e4lt jemanden anderen&#8220;.<\/p>\n<p>Dieser Tod ersch\u00fctterte Kiew. Man sagte, es war Delirium, alkoholischer Wahn. Tjutjunnyk soll deprimiert gewesen sein, weil er den h\u00f6chsten staatlichen Literaturpreis nicht bekommen hat. Wie peinlich, tuschelte man, wie unehrenhaft. W\u00e4re seine Tat ein Protest gewesen, dann besser doch irgendwo in Sibirien, wie ein wahrer Held, als auf der Toilette. Aber die Wahrheit ist, dass der Kommunismus wenig Helden hervorbrachte. Man taumelte von einem Kompromiss zum anderen, unter der permanenten Angst, vom anonymen N\u00e4chsten angezeigt zu werden. Man war ein Opfer, aber ein Held war man nicht. Man misshandelte und wurde misshandelt. Sich auf der Toilette aufzuh\u00e4ngen, entsprach am ehrlichsten der Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Daher zucke ich zusammen, wenn ich die Spuren des Kommunismus au\u00dferhalb der Ukraine wiedererkenne. Ich sch\u00e4me mich f\u00fcr ihn. Und mit jedem Jahr sinkt in mir das Bed\u00fcrfnis, nach Schuldigen zu suchen.<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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