{"id":512,"date":"2014-11-27T11:20:46","date_gmt":"2014-11-27T10:20:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=512"},"modified":"2014-11-27T14:04:20","modified_gmt":"2014-11-27T13:04:20","slug":"draesner-empathie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/11\/27\/draesner-empathie\/","title":{"rendered":"Tiere blicken dich an"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wenn wir sie im Zoo hinter Panzerglas oder Gittern sitzen sehen, scheinen sie uns fremd. Aber ohne Affen w\u00e4ren wir nicht in der Lage zu erkennen, wer wir selber sind.<\/strong><\/p>\n<p>Leipzig, Pongoland. Eine der weltf\u00fchrenden Zooanlagen f\u00fcr Menschenaffen. Ich stehe neben dem Silberr\u00fccken eines Silberr\u00fcckens. \u00dcber Menschenaffen in Zoos mag man streiten. \u00dcber Schimpansen in den B\u00fcrgerkriegsgebieten des Kongo, Wilderern ausgesetzt, hie und da als Buschfleisch im Angebot, nicht minder. \u00dcber die langfristige irreversible Zerst\u00f6rung ihrer Habitate durch die Spezies Mensch allemal.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Gorilla beachtet mich nicht. Er scheint zufrieden, regiert aus seiner Fels-Panzerglasecke sein Reich. Es ist klein, aber hoch, der Himmel von tropischen V\u00f6geln gekreuzt. Hei\u00df. Ich habe hier nie einen Primaten kotzen und das Erbrochene essen sehen, wieder und wieder, wie j\u00fcngst im Stuttgarter Zoo.<\/p>\n<p>Ich habe hier nachgedacht \u00fcber das Spiegelverh\u00e4ltnis Mensch-Tier. Jedes Mal, wenn ich in den Jahren der Recherche f\u00fcr meinen Roman in die s\u00e4chsische Affenhalle aus Fels, Glas, Affen und Menschen kam, hatte mein Blick sich ver\u00e4ndert. Das verdankte sich vor allem der Forschung zu Primaten in den letzten 20 Jahren, den Ergebnissen Julia Fischers, gesammelt in Afrika und G\u00f6ttingen, der Weiterentwicklung der Umgangsformen mit unseren intelligenten Verwandten, den philosophischen Frageans\u00e4tzen des Max-Planck-Institutes f\u00fcr Evolution\u00e4re Anthropologie, dessen Denken hinter dem Aufbau der Anlage in Leipzig steht. Mit ihren Affen <em>arbeitet<\/em> man, erforscht Verhalten und die es begleitenden Bewusstseinsbilder und forscht parallel an Kleinkindern, Jungaffen und W\u00f6lfen \u2013 weil die sozialen Kompetenzen oder Eigenheiten des Menschen sich allein aus unserem genetisch dominanten Verwandtenbezug zu anderen Primaten nicht erkl\u00e4ren lassen.<\/p>\n<p>In der Schule hatte ich gelernt, dass der Mensch sich nur durch ein Merkmal von allen anderen Tiere unterscheide: seine Sprache. Doch schon in den siebziger Jahren h\u00e4tte man das besser wissen k\u00f6nnen. Die Affensprache Yerkish war entwickelt, Schimpansen und Bonobos zeigten sich in hohem Ma\u00df dazu in der Lage, nicht nur einzelne W\u00f6rter (lautlich und in Zeichengestalt) zu erlernen, sondern auch S\u00e4tze zu bilden. Sie erwarben die Grammatik des Fragens, Antwortens und Behauptens, artikulierten neben W\u00fcnschen und Befindlichkeiten Zukunftsvorstellungen. Von ihrer eigentlichen Affensprache, ihrem nat\u00fcrlichen, reichen Repertoire an Mimik, Gesten und Lauten und seinem sozialen Ansatz, ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Aufgrund ihrer Kehlkopfanatomie k\u00f6nnen Affen unsere Laute nicht sprechen; Computertastaturen, verbunden mit Audioprogrammen, schaffen Abhilfe. Ich las von einer Forscherin, die, als sie den Affenraum betrat \u2013 ein Schimpanse sa\u00df dort mit dem R\u00fccken zu ihr \u2013 eine Stimme sagen h\u00f6rte: <em>&#8222;A glass lemonade, please!&#8220;<\/em> Da das Tier den Computer verdeckte, den es bediente, klang es, als habe es selbst gesprochen. Das Glas, so die Forscherin, h\u00e4tte sie fallen lassen, h\u00e4tte sie es denn dabeigehabt.<\/p>\n<p>Wir brauchen Tiere, um uns selbst zu verstehen: Unsere Identit\u00e4t bestimmen wir in Wechselspielen. Wir brauchen Menschenaffen, weil sie uns so nahe sind. Wer sind wir auf diesem Planeten? Wo (und wie) k\u00f6nnen wir zu Hause sein? Michael Tomasello, seit 1998 Co-Direktor des Leipziger MPIs und Leiter des Wolfgang-K\u00f6hler-Primaten-Forschungszentrums, f\u00fchrt Kultur als Unterscheidungsmerkmal zwischen ihnen und uns ins Feld. Gemeint sind \u00fcber Zeiten und R\u00e4ume gestreckte, als Interaktionszusammenh\u00e4nge gebaute kulturelle Systeme \u2013 Geschichten und Geschichte, Wissensweitergaben \u00fcber die unmittelbare Gemeinschaft hinaus, Traditionen.<\/p>\n<p>Bei meinen Recherchen stie\u00df ich auf einen weiteren Aspekt. (Menschen-)Affen besitzen die F\u00e4higkeit, sich in ein anderes Lebewesen zu versetzen. Sie tun dies anderen Affen gegen\u00fcber, Menschen gegen\u00fcber. Hier kommt es, wie etwa in der folgenden Interaktion, zu komplexen Vorstellungen davon, was der andere wahrnehmen und sich dabei vorstellen mag: Ein Affenm\u00e4nnchen flirtet mit einer Affendame. Das dominante M\u00e4nnchen der Gruppe sitzt nicht weit entfernt, an einen Stein gelehnt. Es bemerkt nichts. Oder tut so, als bemerke es nichts. Nach einer Weile steht es nachl\u00e4ssig auf, geht, als w\u00e4re nichts, ein paar Schritte, hebt einen Stein auf. Das flirtende M\u00e4nnchen hat inzwischen nicht nur vom Flirten abgelassen, sondern ist eifrig damit besch\u00e4ftigt, seinen erigierten Penis zum Schrumpfen zu bringen. Der Pascha kommt \u2013 doch alles, was er sieht, ist vollkommen harmlos \u2026<\/p>\n<p>Also kehrt er um. Den Stein legt er auf dem R\u00fcckweg ab.<\/p>\n<p>Sehen, denken, verstehen. Sich vorstellen, was das Gegen\u00fcber wahrnimmt. Wie es weitergeht. Spiegelung nicht nur in den anderen hinein (das kann dem herrschenden M\u00e4nnchen nicht gefallen), sondern von diesem anderen zur\u00fcck auf mich selbst (er sieht den Penis \u2013 dann wei\u00df er, was los ist \u2013 ich muss mich anders pr\u00e4sentieren\/sehen lassen). Die geschilderte Interaktion setzt Konzepte eines Selbst und von Zeit, setzt K\u00f6rper- und Regelwissen voraus. Und doch: Die menschliche F\u00e4higkeit zu Empathie ist, so der Stand der Primatenforschung, sehr viel ausgepr\u00e4gter; nachahmen nicht eine \u00e4ffische, sondern eine ausnehmend menschliche Eigenschaft.<\/p>\n<p>Da stehe ich am Panzerglas, stelle mir den Innenblick des Gorillas vor und nehme mich dabei deutlich als Homo sapiens wahr: Ich wei\u00df, dass ich st\u00e4rker bei ihm bin als er bei mir, sp\u00fcre die M\u00f6glichkeiten des Hineinversetzens und seine Grenzen. Denn ich kann nicht anders, ich kann nicht nicht empathisch sein.<\/p>\n<p>Das Glas spiegelt mein Gesicht. Endlich dreht auch er den Kopf. Tieraugen blicken mich an: eine gelbbraune Iris umschlie\u00dft die schwarzen Pupillen, alles schwimmt in einem dunkelbraunen, ledrig aussehenden Gallert. Auch unsere Augen sahen einmal so aus. Das Augenwei\u00df, so Michael Tomasello, entwickelte sich, weil man vor hellem Hintergrund besser sieht, worauf der dunkle Augenkern sich richtet. Was der andere sieht bzw. zeigen will. Weil Zeigen, Teilen, Folgen f\u00fcr uns wesentlich waren und sind.<\/p>\n<p>Ob diese These zum Augenwei\u00df stimmt? Sch\u00f6n ist sie. Weil sie unsere weiche Seite betont. Etwas Unverf\u00fcgbares. Der wahre S\u00fcndenfall, so der Affenforscher in meinem letzten Roman, \u00e4u\u00dfert sich nicht im Wahrnehmen von Nacktheit und folgender Scham. Der wahre S\u00fcndenfall ist unsere Abh\u00e4ngigkeit von fremder und eigener Empathie. Was nicht hei\u00dft, dass man sich nicht nicht mitf\u00fchlend verhalten k\u00f6nnte \u2026 Doch gegessen haben wir vom Baum der Erkenntnis \u2013 des anderen, in uns.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir sie im Zoo hinter Panzerglas oder Gittern sitzen sehen, scheinen sie uns fremd. 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