{"id":514,"date":"2014-11-12T15:46:50","date_gmt":"2014-11-12T14:46:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=514"},"modified":"2014-11-17T10:25:06","modified_gmt":"2014-11-17T09:25:06","slug":"grjasnowa-haratischwili-gorelik-zaimoglu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/11\/12\/grjasnowa-haratischwili-gorelik-zaimoglu\/","title":{"rendered":"Mit Br\u00fcsten hei\u00dft nicht ohne Hirn"},"content":{"rendered":"<p><strong>Offenbar herrscht noch der Glaube, Literatur von Frauen sei schlechter als von M\u00e4nnern. Und seit wann spielt das Herkunftsland eine Rolle? Eine Replik auf Feridun Zaimoglu <\/strong><\/p>\n<p><strong>Von Olga Grjasnowa, Nino Haratischwili und Lena Gorelik<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Ich sitze nicht in der Bahn. Weil sie streikt. Ich muss zum Flughafen, aber zum Gl\u00fcck dauert der Flug nicht allzu lang. Das bedeutet, dass ich euch meine bestimmt sehr &#8222;welthaltigen&#8220; Reisestrapazen der aktuellen Lesetour, meine Wehleidigkeit und mein grippales Leiden ersparen kann. Ebenfalls ber\u00fccksichtige ich die misogynen Neigungen des Kollegen Feridun Zaimoglu, der <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/10\/27\/zaimoglu-interkulturell\/\" target=\"_blank\">es leid sei, &#8222;Placebo-Romane&#8220; lesen zu<\/a> <em>m<\/em><em>\u00fc<\/em><em>ssen<\/em>. Warum sollte man sich gezwungen sehen, sie zu lesen, frage ich mich. <!--more-->Grund A: Man m\u00f6chte doch mitreden k\u00f6nnen in diesem schrecklichen Betrieb, in dem heutzutage solch etwas Gr\u00e4ssliches wie &#8222;Interkulturelle Literatur&#8220; \u2013 also &#8222;Schmonzes und Schmonzette&#8220;, &#8222;Arschhaar-&#8222;, genannt &#8222;Damendrama&#8220; \u2013 gedruckt und auch noch zur Literatur ausgerufen wird!<\/p>\n<p>Oder Grund B: Man sitzt in den zahlreichen Preis- und F\u00f6rderjurys des glorreichen Landes, das \u2013 oh weh! \u2013 diesen Schmarotzerinnen, Exotentanten, dummen Busenwundern, &#8222;gerade mal Ende 30&#8220;, die sich auf den Covern ganz h\u00fcbsch machen, aber ansonsten nichts vorzuweisen haben au\u00dfer ihren Herkunftsl\u00e4ndern, \u2013 so viele Chancen und Sprungbretter liefert?<\/p>\n<p>Aber warum sitzt man da und ist gezwungen, ihnen diese Chancen auf Silbertabletts zu servieren, wenn man solch eine Abneigung gegen diese Zunft hegt? Vielleicht k\u00f6nnte man ja endlich einmal Klartext sprechen und zwar auf <em>gut Deutsch<\/em> und einen Preis f\u00fcr m\u00e4nnliche, tadellose integrierte Autoren ausrufen, die Deutschland loben und lieben, nicht mehr jammern, nichts kritisieren, einfach nur ihre Klappe halten, zufrieden sind, vor allem nicht mit ihren Herkunftsl\u00e4ndern &#8222;angeben&#8220; und das nicht auch noch als eine Bereicherung bezeichnen!<\/p>\n<p>Was macht man, wenn man weniger Talent als Bushido hat und noch keinen Integrationsbambi auf der Nachttischkommode? Richtig, man geht ans Deutsche Literaturinstitut. Dort gibt es n\u00e4mlich voll krasse F\u00e4cher, man lernt Poesiealbum, Sticker kleben, mit rosa Stiften schreiben und das gro\u00dfe Einmaleins des &#8222;Wie schaffe ich es eigentlich meinen Verleger oral zu befriedigen \u2013 so richtig geil?&#8220; Na ja, Lektoren sind schlie\u00dflich immer M\u00e4nner und immer gute Deutsche.<\/p>\n<p>Als Frau kann man n\u00e4mlich weder denken noch schreiben. Als Nicht-Muttersprachlerin schon gar nicht und da man einst den Fehler gemacht hat, Frauen \u00fcberhaupt zum Studium zuzulassen, badet man es nun aus. Sie erdreisten sich zu schreiben! Hasenfibel! Schlimm, schlimm. Und \u00fcberhaupt, wie sehen die aus? K\u00f6nigspudel und das schon mit Ende drei\u00dfig!<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr diese niveaulose, frauenfeindliche Tirade k\u00f6nnte so einfach sein, wie es seine S\u00e4tze auf gar keinen Fall sein d\u00fcrfen, weil sie sonst zum Poesiealbum verkommen w\u00fcrden, weshalb man sie jederzeit mit pseudoliterarischen Formulierungen wie &#8222;sprachverarmte Muttersprachler&#8220; und &#8222;Gro\u00dfe Nacht des Schmerzes&#8220; zur Literatur, zur deutschen gar, man denke nur: Benn, George, Bachmann, Kunst, Kolbe, usw. erheben kann.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher gab es nicht viele dieser Interkulturberseker in der deutschen Literaturlandschaft, m\u00f6glicherweise sogar nur ihn, der mit der Kanak Sprak spielte, t\u00fcrkischst\u00e4mmige Figuren erfand, sogar an der Deutschen Islamkonferenz teilnahm und insgesamt darin und damit brillierte, einer zu sein, der sich zwischen und in zwei Kulturen bewegt, deshalb Verst\u00e4ndnis einfordern kann, und von seinen beiden Kulturen und Sprachen f\u00fcr seine Literatur sch\u00f6pft. Ein Weltb\u00fcrger sozusagen, aber diesen Begriff hat er ja soeben zum Affenwort erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Dies jedenfalls war das Verhalten, das er an den Tag legte, und von dem die &#8222;Damen mit Bernsteincolliers&#8220;, die gestern noch &#8222;beim Exilperser, der Kichererbsenpampe servierte&#8220;, sa\u00dfen, &#8222;recht angetan&#8220; waren, &#8222;sie glucksten und gackerten&#8220;, so einer, dieser Zaimoglu, dieser Literat mit t\u00fcrkischen Wurzeln, mit schwarzem Haar und Dreitagebart und diesem dunklen Teint, etwas exotisch, aber gleichzeitig dieses sch\u00f6ne, verschn\u00f6rkelte, dezidiert ausgesprochene Deutsch!<\/p>\n<p>Aber wer wird denn auf \u00c4u\u00dferlichkeiten, auf Geschlecht, auf Herkunft zur\u00fcckgreifen wollen, wo es doch um Literatur geht. Dann haben sich die Zeiten gewandelt: Die &#8222;Damen mit Bernsteincolliers&#8220; sitzen angeblich nicht mehr beim Exilperser, und der einzige Literat mit fremdl\u00e4ndischen Wurzeln ist man eben auch nicht mehr und deshalb auch nicht mehr der Exot. Und nun, da andere sich \u00e4u\u00dfern und ihre Poesiealben zu ver\u00f6ffentlichen wagen, Placebo-Romane, Frauen zumal, geht man einen anderen Weg und ist eben der Literat mit den t\u00fcrkischen Wurzeln, der die deutsche Heimat liebt. Das d\u00fcrfte m\u00f6glicherweise auch dem Zeitgeist der &#8222;runzligen Damen&#8220; entsprechen: Nun aber genug mit dem Deutschenhass.<\/p>\n<p>Was ist blo\u00df mit jemanden passiert, der einst Mitbegr\u00fcnder vom Kanak Attak war und ein Manifest unterschrieben hat, in dem es hie\u00df: &#8222;Kanak Attak ist ein selbst gew\u00e4hlter Zusammenschluss verschiedener Leute \u00fcber die Grenzen zugeschriebener, quasi mit in die Wiege gelegter &#8218;Identit\u00e4ten&#8216; hinweg. Kanak Attak fragt nicht nach dem Pass oder nach der Herkunft, sondern wendet sich gegen die Frage nach dem Pass und der Herkunft.&#8220; Das war doch erst 1988!<\/p>\n<p>2014 agitiert Herr Zaimoglu vor allem mit Begriffen wie &#8222;fremdst\u00e4mmig und weiblich&#8220;, &#8222;Perserpampe&#8220;, &#8222;Tantenprosa&#8220;, &#8222;abgefallenes Arschhaar, Damendrama, Unlust der Exoten, Gelalle deformierter Deppen&#8220;. Wahrscheinlich ist dies Herr Zaimoglus Vorstellung von der Liebe zur Deutschland. Er h\u00e4lt die Deutschen f\u00fcr so dumm, rassistisch und misogyn, dass er sogar Bushido bei der Integration \u00fcberrundet.<\/p>\n<p>Aber um Bushido soll es hier nicht gehen, weshalb ich direkt zu meinem Anliegen \u00fcbergehe. Und dieses Anliegen l\u00e4sst sich ohne einen besonderen sprachlichen Originalit\u00e4tsdrang und ohne &#8222;Girlanden aus kodierten Worten&#8220; formulieren. Recht einfach und ganz im Stil eines &#8222;jammernden Ausl\u00e4nders&#8220;:<\/p>\n<p>Ich will in Zukunft keine Ratschl\u00e4ge mehr von vorbildlich integrierten und trotzdem mir ihre Herkunft stets ins Gesicht haltenden Kollegen h\u00f6ren m\u00fcssen, wie und wor\u00fcber ich als weibliche Autorin mit &#8222;exotischem Hintergrund&#8220; zu schreiben, wor\u00fcber ich zu jammern, wof\u00fcr ich dankbar zu sein und was ich zu lieben habe. Ich will von \u00fcberhaupt niemandem diese narzisstischen, selbstgef\u00e4lligen, im eigenen Geltungsdrang Hirnonanie betreibenden Meinungen und Anregungen h\u00f6ren oder lesen.<\/p>\n<p>Ich will vor allem 2014 nicht mehr erkl\u00e4ren m\u00fcssen, dass ein Mensch mit Br\u00fcsten nicht automatisch dumm ist und mit dem halben Literaturbetrieb ins Bett gehen muss, damit das Manuskript, genannt &#8222;Poesiealbum&#8220; (&#8222;unlektoriert&#8220;!) als Buch erscheinen darf. Ich will nicht erkl\u00e4ren m\u00fcssen, dass ein m\u00e4nnlicher Autor nicht automatisch kl\u00fcger, besser, ernstzunehmender ist. Ich will mir nicht erkl\u00e4ren lassen m\u00fcssen, was &#8222;Placebo-&#8220; und was gute Literatur ist, ich will nicht aufgekl\u00e4rt werden, was &#8222;Eingeweidebeschau&#8220; sei von jemandem, der \u00fcber den eigenen grippalen Infekt schreibt. Ich will nicht lesen, wie Frauen <em>richtig <\/em>zu sein, zu schreiben und zu leben haben. Und vor allem will ich nicht aufh\u00f6ren zu kritisieren, mich, meine Umgebung, und das Land, in dem ich lebe, denn sonst m\u00fcsste ich ja wirklich anfangen, \u00fcber Notdienstapotheken zu schreiben.<\/p>\n<p><em>Von Olga Grjasnowa, Nino Haratischwili und Lena Gorelik.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offenbar herrscht noch der Glaube, Literatur von Frauen sei schlechter als von M\u00e4nnern. Und seit wann spielt das Herkunftsland eine Rolle? 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