{"id":5202,"date":"2017-03-22T06:00:19","date_gmt":"2017-03-22T05:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5202"},"modified":"2017-03-21T20:47:54","modified_gmt":"2017-03-21T19:47:54","slug":"harry-rowohlt-schulz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/03\/22\/harry-rowohlt-schulz\/","title":{"rendered":"Der zuverl\u00e4ssigste unter den Hippies"},"content":{"rendered":"<p><strong>Harry Rowohlt war ein Paganini der Abschweifung. Auf neuen H\u00f6rb\u00fcchern kann man ihm noch einmal lauschen. Erinnerungen an einen Schriftstellerfreund. Und viele Getr\u00e4nke.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5229\" aria-describedby=\"caption-attachment-5229\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-5229\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/03\/rowohlt-freitxt-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/03\/rowohlt-freitxt-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/03\/rowohlt-freitxt-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/03\/rowohlt-freitxt-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/03\/rowohlt-freitxt.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5229\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Rolf Vennenbernd\/dpa<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>15 Jahre ist es nun auch schon wieder her, dass in der Edition Tiamat <em>In Schlucken-zwei-Spechte<\/em> erschien; Untertitel: <em>Harry Rowohlt erz\u00e4hlt Ralf Sotscheck sein Leben von der Wiege bis zur Biege<\/em>. Connaisseuren muss man weder sagen, dass der Titel eine Anspielung auf Harrys Lieblingsbuch <em>In-Schwimmen-zwei-V\u00f6gel<\/em> des unvergessenen irischen Romanciers Flann O\u2019Brien, noch dass Ralf Sotscheck Irland-Korrespondent der <em>taz<\/em> ist und mit Harry befreundet war. Bei ihm daheim in Ballyvaughan an der irischen Westk\u00fcste quatschte Harry im Juli 2001 sage und schreibe acht Tonbandkassetten voll, um die Grundlage f\u00fcr das im Jahr darauf erschienene obige Buch zu schaffen.<!--more--><\/p>\n<p>Dieser Tage hat Tiamat vier CDs mit insgesamt rund vier ein viertel Stunden dieser Grundlage herausgebracht (<em>Harry Rowohlt erz\u00e4hlt sein Leben von der Wiege bis zur Biege<\/em>). Eine wunderbare Neuigkeit nicht nur f\u00fcr die Connaisseure, sondern f\u00fcr alle, die dem &#8222;Paganini der Abschweifung&#8220; nach seinem viel zu fr\u00fchen Tod am 15. Juni vorletzten Jahres noch einmal <em>lauschen<\/em> m\u00f6chten, wie er leibte und lebte. Denn f\u00fcr Harry gab es wohl keinen behaglicheren Zustand, als \u2013 m\u00f6glichst eine Schachtel filterloser Gauloises sowie eine Pulle Paddy in Reichweite \u2013 zu erz\u00e4hlen, in verschiedenen Graden abzuschweifen und sodann weiterzuerz\u00e4hlen, geneigte Ohren vorausgesetzt, seien es nur Ralfs, seien es die von gez\u00e4hlten tausend Besuchern (am 5. Mai 2013 in Recklinghausen).<\/p>\n<p>Von den Tonbandmitschnitten ist &#8222;aufgrund von Qualit\u00e4tsschwankungen eine Auswahl vorgenommen&#8220; worden. Im Verlagsprospekt hei\u00dft es zutreffender- und fairerweise: &#8222;Die Aufnahmen haben zwar keine Tonstudioqualit\u00e4t, aber Harry Rowohlts unverwechselbare Brummb\u00e4r\u00adstimme l\u00e4sst sich mit gro\u00dfem Vergn\u00fcgen anh\u00f6ren.&#8220; Das kann man wohl sagen, gilt jedoch haupts\u00e4chlich f\u00fcr unbefangenes Publikum. Wer ihn kannte, gar sch\u00e4tzte oder liebte, der sieht sich \u2013 kaum hat er die erste CD eingeschoben \u2013 auch noch anderen Gef\u00fchlszust\u00e4nden ausgesetzt als blo\u00dfem gro\u00dfem Vergn\u00fcgen: Sehnsucht, Melancholie, Sentimentalit\u00e4t, Trauer, Dankbarkeit und &#8222;was denn sonst noch alles&#8220; (H.R.).<\/p>\n<p>Wie Ralf Sotscheck, so war auch ich mit Harry Rowohlt befreundet. Dankbar, dass ich kurz vor seinem Tod privatimen Abschied nehmen konnte, l\u00e4sst doch mein Gef\u00fchl nicht nach, ihm auch einen \u00f6ffentlichen schuldig zu sein. Dank der \u00d6ffentlichkeit waren wir befreundet. Auch ohne sie w\u00e4re ich ihm einst vielleicht begegnet, in unserer Stammkneipe zum Beispiel. Ich bin mir aber bei Weitem nicht sicher, ob er mich nicht kurzerhand als Langweiler verbucht h\u00e4tte. Das ging mitunter schnell.<\/p>\n<p>Daraus folgt ein Dilemma, weil dieser \u00f6ffentliche Abschied als Eigenreklame f\u00fcr meine Ver\u00f6ffentlichungen gelesen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Drauf gepfiffen. H\u00e4tte Harry auch getan. Also los.<\/p>\n<p>Neben vielen ideellen Dingen verdanke ich ihm zwei materielle: eine Familienflasche Maggi (zum 5x-ten Geburtstag) und einen gro\u00dfformatigen, gerahmten Foto-Cartoon. Wann immer ich ihn betrachte \u2013 und das tue ich oft, h\u00e4ngt er doch neben dem K\u00fchlschrank \u2013, mischt sich in meine vielf\u00e4ltigen Empfindungen durchaus eitel Stolz drein. Andererseits: Warum sollte unsereins auf so etwas nicht stolz sein, wenn Harry selbst doch stets mit seinen Alfred-Polgar-Briefen zu prahlen beliebte?<\/p>\n<p><strong>Auf der Stelle verknallt<\/strong><\/p>\n<p>Das Motiv: eine Tankstelle; im Vordergrund zwei M\u00e4nner im Gespr\u00e4ch. Zuh\u00f6rer der K\u00fcnstler Stephan Storp (der das Objekt auch hergestellt hat), der andere jener Kerl mit Wollm\u00fctze, Zauselbart und Jeansjacke unterm Mantel, der die Idee hatte. Er deutet mit dem Daumen \u00fcber die Schulter und sagt laut Sprechblase: &#8222;Hier w\u00e5\u00e5 ich mit Schulzi schomm\u00e5 t\u00e4ngkng d\u0153.&#8220;<em> (Hier war ich mit Schulzi schon mal tanken, du. <\/em>\u00dcbers.: F.S.<em>)<\/em> Unten links eingeklinkt die Zeile &#8222;Streifz\u00fcge durch das literarische Hamburg&#8220;.<\/p>\n<p>Nicht nur das Prinzip der lautmalerischen Umschrift hamburgischen Zungenschlags stellt eine Reminiszenz an meinen ersten Roman dar, sondern auch die d\u00f6rfliche, puerile Koseform der Anrede. Dass ich 23 Jahre lang in deren Genuss kommen w\u00fcrde, war bei unserem Kennenlernen beileibe nicht vorgezeichnet gewesen.<\/p>\n<p>Ein Auszug meines Deb\u00fcts war vorab in Haffmans&#8216; Hauspostille <em>Der Rabe<\/em> erschienen. Den Harry offenbar \u00fcberflogen hatte, denn als ich im Herbst 1991 die aller\u00aderste Buchmesse meines Lebens bestritt (in einem \u2013 ich sag&#8217;s nicht gern \u2013 Kordjackett), verh\u00f6hnte der schon damals l\u00e4ngst ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte, verehrt-gef\u00fcrchtete Berserker unverhohlen meinen &#8222;Kunstgriff&#8220;, seine Stammkneipe &#8222;Die Glocke&#8220; im Buch als &#8222;Die Glucke&#8220; zu fiktionalisieren. Und lie\u00df kaum Zweifel dar\u00fcber zu, was er <em>in toto<\/em> vom Autor zu halten geneigt war.<\/p>\n<p>Im Jahr darauf wurde das zehnj\u00e4hrige Jubil\u00e4um des Haffmans Verlags gefeiert. Aus heiterem Himmel setzte Harry sich neben mich, und ohne etwa ein &#8222;Auf ein Wort, Gevatter!&#8220; oder auch nur per Wimpernzucken zu erkennen zu geben, dass er sich an unsere erste Begegnung erinnerte, sagte er: &#8222;Das erste Mal lachen beim Lesen von <em>Kolks blonden Br\u00e4uten<\/em> musste ich, als \u2026&#8220; Und verdammt noch eins, man zeige mir den unnarzisstischsten Deb\u00fctanten der Literaturgeschichte, der sich nicht auf der Stelle in ihn verknallt h\u00e4tte.<\/p>\n<p><strong>Lyrisch timbrierter Kavaliersbariton<\/strong><\/p>\n<p>Bis 2008 sollte er bei jeder sich bietenden Gelegenheit f\u00fcr diesen meinen Erstling werben, indem er Stellen nacherz\u00e4hlte. Gern in meinem Beisein. Allm\u00e4hlich lernte ich, nicht jedes Mal zu err\u00f6ten, aber auch, die zunehmenden Abwandlungen hinzunehmen. Im bewussten Jahr dann erschien eine Taschenbuchausgabe meiner Trilogie, anl\u00e4sslich welcher Harry mich auf eine kleine Tournee begleitete, und als er nun mit dem Urtext konfrontiert wurde, beklagte er sich, er kenne &#8222;seinen Kolki&#8220; nicht wieder \u2026 Hauck &amp; Bauer haben schon recht: Man muss B\u00fccher in der Nachdichtung von Harry Rowohlt lesen. &#8222;Im Original geht da viel verloren.&#8220;<\/p>\n<p>Unsere allererste gemeinsame Lesung hatten wir anno 1992 in Essen, und das anschlie\u00dfende Bochumer Bes\u00e4ufnis setzte Ma\u00dfst\u00e4be \u2013 selbst mir, der in derlei Kulturtechniken von fr\u00fchester Dorfjugend an auch nicht gerade unge\u00fcbt war. Meine anschlie\u00dfende Initiation am Eppendorfer Stammtisch verpasste ich zwar um exakt 12 Stunden, weil ich meinte, dass bei einem samst\u00e4glichen 12-Uhr-Termin mit Harry Rowohlt 12 Uhr nachts gemeint sein m\u00fcsse. Fortan aber starteten die Zechgelage in Eppendorf, Eimsb\u00fcttel und sonstwo p\u00fcnktlich. Sowieso war Harry der flei\u00dfigste, zuverl\u00e4ssigste und p\u00fcnktlichste Hippie, den man sich denken kann. Wann immer ich ihn zwecks Autofahrt zu einer Lesung im Umland abholte, stand er bereits am Stra\u00dfenrand \u2013 und zwar, wie zuvor am Telefon versprochen, &#8222;mit blitzblanken Bubenaugen&#8220;.<\/p>\n<p>Ich vermisse seine Anrufe. Erst jene kryptische Anzeige auf dem Display, die sein oller Bakelit-Fernsprecher ausl\u00f6ste, und dann: &#8222;Hallo Schulzi, hier ist Harry&#8220; \u2013 als w\u00e4re seine Stimmlage nicht unverwechselbar (wer sie als Bass bezeichnete, den korrigierte er auf &#8222;lyrisch timbrierten Kavaliersbariton&#8220;), und selbst wenn wir uns monatelang nicht gesprochen hatten, ging er ohne Umschweife zu seinen Abschweifungen \u00fcber.<\/p>\n<p>Nicht, dass es nicht bisweilen anstrengend gewesen w\u00e4re. Wer Erz\u00e4hler war, wer Zuh\u00f6rer, war naturgem\u00e4\u00df definiert. Harry trug seine kunstgepunzten Schnurren und Anekdoten, die seine Welt- und Menschenliebe verdichteten, nicht nur bei Auftritten vor, er kommunizierte damit; als Gespr\u00e4chspartner vermochte unsereins ihm kaum Kompensation zu bieten. Warteten wir backstage auf unseren Auftritt, war ich froh, wenn Harry noch vor die T\u00fcr ging, um &#8222;eine zu rauchen und Passanten den Arm umzudrehen&#8220; \u2013 durfte ich mich dann doch endlich autistisch in meinem Lampenfieber suhlen. (Das psychotische H\u00f6hen erreichen konnte, weswegen Harry erwog, mich &#8222;f\u00fcr den Iffland-Ring vorzuschlagen&#8220;.)<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr Handys nicht doof genug<\/strong><\/p>\n<p>Nicht, dass nicht auch Harry unser sonderbares Verh\u00e4ltnis durchschaute. Einmal hat er mir erz\u00e4hlt, er habe auf die angelegentliche Frage an ihn, wor\u00fcber wir uns eigentlich immer so unterhielten, entgegnet: &#8222;Gar nicht. Wir sind uns einig.&#8220;<\/p>\n<p>Wor\u00fcber bitte h\u00e4tte ich mich beklagen sollen? \u00dcber seine Treue zu einer Trant\u00fcte? Hatte er doch eines Tages sogar den abtr\u00fcnnigen Saufkumpan zu verschmerzen!<\/p>\n<p>Ja, um es mit dem paraphrasierten Titel der Festschrift zu seinem Sechzigsten zu sagen: Der Gro\u00dfe B\u00e4r hielt seinen Gestirnen die Treue. Und zwar in selbstbewusster Bescheidenheit. (Als Widmung steht in meiner Ausgabe: &#8222;Ich kann nichts f\u00fcr dieses Buch; ich kann schon gar nichts f\u00fcr diesen Titel. H.R., 7.5.05&#8220;) Sein Traumberuf war nichtsdestoweniger &#8222;milder Despot&#8220;. Sehr viel pr\u00e4ziser als manch anderer Mitbewerber auf diesen Posten aber wusste Harry, wie, wer und was er wirklich war.<\/p>\n<p>Es brauchte schon einen Charakterkopf von seinem Kaliber, um ein Erbe namens Rowohlt zu tragen. (Auf den CDs sagt er auch dazu einiges, auch wenn er es beileibe nicht so ausdr\u00fcckt.) Dem Materiellen begegnete er mit einer schwer durchschau\u00adbaren Mischung aus offensiver Ignoranz und pers\u00f6nlicher Gen\u00fcgsamkeit, unternehmerischem Geiz und kollegialer Gro\u00dfz\u00fcgigkeit; dem Geistigen mit Respekt samt Eigensinn und dem Seelischen mit \u2013 tja, letztlich Liebe. Jawohl, er war monumental, genial usw. und mitunter ein &#8222;arrogantes Arschloch&#8220; (dass.), aber eben im tiefsten Grunde vielmehr ein zutiefst seelenvoller, ein lieber Mensch.<\/p>\n<p>Ein altmodischer sowieso. &#8222;F\u00fcr Computer bin ich zu doof und f\u00fcr Handys nicht doof genug.&#8220; Einmal hatte er die Paginierung seiner j\u00fcngsten \u00dcbersetzungsarbeit bis Seite 128 mit Tipp-Ex fl\u00fcssig korrigieren m\u00fcssen. Ich lachte ihn aus. Und sch\u00e4me mich heut ein bisschen daf\u00fcr. Insbesondere, wenn ich das oben beschriebene Geschenk betrachte, das er mir zu Beginn einer unserer letzten Duette im Hamburger Magazin-Kino gemacht hat: S<em>treifz\u00fcge durch das literarische Hamburg<\/em>. Die f-Type ist besch\u00e4digt, und man muss genau hinschauen, um zu erkennen, dass die Punkte \u00fcber dem jeweiligen skandinavischen \u00e5 per Filzstift gesetzt wurden. Desgleichen h\u00e4ndisch kontrahiert vermutlich die Typen o und e. Die plastische Vorstellung von dieser Bastelarbeit r\u00fchrt mich zutiefst. Dass ich sie hier hinausposaune, bitte ich als l\u00e4ssliche S\u00fcnde einzustufen \u2013 denn in diesem Fall ehrt das Geschenk mehr als den Beschenkten den Schenkenden. Hat er doch nichts Geringeres angestrebt und fertiggebracht, als aus Stroh Gold zu spinnen.<\/p>\n<p>Ja, ich glaube, das ist es, was jene spezielle Kunstform elementar ausmacht, zu der Harry das anekdotische Erz\u00e4hlen erhoben hat. Als weiteres Beispiel m\u00f6ge nur eine der zahllosen Anekdoten dienen, mit denen das neue H\u00f6rbuch (4 CDs im ausklappbaren Digifile, 25,99 Euro) vollgestopft ist: Als Anna Mikula, enge Freundin Harrys und Herausgeberin seiner Briefe (<em>Und tsch\u00fcs. Nicht weggeschmissene Briefe<\/em>), sich einmal \u00fcber einen Zeitgenossen ereiferte, der nicht wusste, wer Gregor Samsa ist, konnte sie nicht umhin, sich zu vergewissern: &#8222;Gell Harry, du wei\u00dft aber schon, wer Gregor Samsa ist?&#8220; Und Harry wie aus der Pistole geschossen: &#8222;Klar! Gregor Samsa, staatenlos. Hab ich selbst noch in der Hasenheide k\u00e4mpfen sehen.&#8220;<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Harry Rowohlt war ein Paganini der Abschweifung. 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