{"id":5252,"date":"2017-04-04T11:25:05","date_gmt":"2017-04-04T09:25:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5252"},"modified":"2017-04-04T13:37:08","modified_gmt":"2017-04-04T11:37:08","slug":"fluechtlinge-theater-lesung-gorelik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/04\/04\/fluechtlinge-theater-lesung-gorelik\/","title":{"rendered":"Das Leid der anderen, ach Gottchen!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf etlichen B\u00fchnen werden gerade Geschichten von Fl\u00fcchtlingen erz\u00e4hlt. Man will der Fremdenfeindlichkeit etwas entgegensetzen. Aber ist das nicht selbst ein \u00dcbergriff?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5288\" aria-describedby=\"caption-attachment-5288\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-5288\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/04\/freitext-fluechtlinge-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/04\/freitext-fluechtlinge-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/04\/freitext-fluechtlinge-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/04\/freitext-fluechtlinge-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5288\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Marco Longari\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Fremdsch\u00e4men: Das ist, wenn man sich f\u00fcr Fremde sch\u00e4mt. Ich bleibe sitzen, und ich sch\u00fcttle meinen Kopf, und ich blicke auf meine Schuhe, und vielleicht laufe ich auch rot an, um das letzte Klischee zu erf\u00fcllen, aber sp\u00e4ter denke ich, vielleicht h\u00e4tte ich aufstehen m\u00fcssen, etwas sagen. Mit anderen Worten: Sp\u00e4ter kommt der Fremdscham das &#8222;Fremd&#8220; abhanden. Ich sa\u00df da nur so, rutschte unangenehm ber\u00fchrt auf meinem Stuhl hin und her, blickte ungeduldig auf die Uhr, wieder zur B\u00fchne. Suchte nach Spuren von Entr\u00fcstung in ihrem Blick.<!--more--><\/p>\n<p>Auf der B\u00fchne stand eine Frau. Die Frau stammte aus Afghanistan. Sie hatte eine dieser Geschichten, von denen man gerne glauben w\u00fcrde, es g\u00e4be sie nur auf der Leinwand, in Romanen, erlebt. Vielleicht ist aber auch &#8222;\u00fcberlebt&#8220; das richtige Wort an dieser Stelle. Eine junge, kluge, sch\u00f6ne, ehrgeizige Juristin, die an Freiheit und Wissen glaubte, die gegen ihren Willen verheiratet wurde mit einem Mann, der sie paranoid des wiederholten Betrugs beschuldigte, der sie f\u00fcr diesen nie stattgefundenen Betrug schlug, ihr das Studieren verbot, sie permanent erniedrigte, sp\u00e4ter so weit ging, die gemeinsamen S\u00f6hne zu entf\u00fchren. Sie h\u00e4lt ein Bild hoch, auf dem sind zwei grinsende Jungs zu sehen. Zwei Jahre lang war dieses Bild das Einzige, was sie von ihren Kindern sah: So lange brauchte sie, um sie wieder zu finden. Noch mal so lange, um mit Stationen in vier L\u00e4ndern Deutschland zu erreichen. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn Deutschland das Happy End dieser Geschichte w\u00e4re, aber das ist es nicht. Viele Jahre in Fl\u00fcchtlingsheimen, in denen sie als Alleinerziehende schikaniert wurde, ein psychisch erkranktes Kind, st\u00e4ndige Angst vor der Abschiebung, Angst vor dem Mann, der ihr nach Deutschland folgte und das Sorgerecht f\u00fcr die Kinder wollte. Heute, da sie auf der B\u00fchne steht, ist es eine dieser Wundergeschichten: Aus ihr spricht der Charme und die Kraft, sie arbeitet als \u00dcbersetzerin und engagiert sich ehrenamtlich, indem sie minderj\u00e4hrigen Gefl\u00fcchteten ohne Begleitung hilft. Ihre Kinder sind, wie sie sagt, Menschen geworden, die anderen ein Beispiel sind.<\/p>\n<p><strong>Kampf gegen Vorurteile<\/strong><\/p>\n<p>All das erz\u00e4hlt sie, sie erz\u00e4hlt all das offen, und sie tut das auf der B\u00fchne, und sie hat Bilder mitgebracht von ihren Kindern, ihren Vorfahren, ihrer Familie. Sie erz\u00e4hlt es, <em>damit<\/em>. Damit wir verstehen, was nicht zu verstehen ist, also damit wir eine Ahnung bekommen, damit <em>die<\/em> Gefl\u00fcchteten Gesichter bekommen, und die Gesichter Geschichten, und damit die Geschichten \u00c4ngste verjagen. Das ist die Hoffnung, und einen Schritt weiter \u2013 n\u00e4mlich, ob diejenigen, die Angst haben, tats\u00e4chlich diese Geschichten h\u00f6ren, ihnen zuh\u00f6ren wollen \u2013 denkt man lieber nicht. Der Selbstschutz ist einer Machtlosigkeit, einer Verzweiflung geschuldet: Was sonst? Lieber nichts tun? Also tun wir, wir \u00d6ffentlichkeitsmacher, wir Kulturschaffende, wir, die wir meinen, eine Stimme zu haben, aber wer h\u00f6rt uns zu? Kaum ein Stadttheater, das nicht das Thema Flucht in einem St\u00fcck, einer Performance aufnimmt, keine Lokalzeitung, die nicht neue Nachbarn vorstellt in Serie, kein Literaturhaus, das nicht gefl\u00fcchtete Autoren zu Wort kommen l\u00e4sst, und Bilder, Zeichnungen, Fotografien, die Boote auf dem Mittelmeer zeigen, sind auch \u00fcberall zu sehen. Dahinter steckt ein wichtiger, ein bedeutungstr\u00e4chtiger Wunsch: Der Wunsch, lauter zu sein, als die anderen. Die, die mit anderen Bildern um sich werfen, die mit \u00c4ngsten spielen, bis sie diese in Ressentiments, \u00dcberzeugungen und W\u00e4hlerstimmen verwandelt haben, schlimmer vielleicht noch in Angriffe. Wir sind uns unserer Verantwortung als Stimmen der Gesellschaft bewusst, man wird jetzt wieder politisch als Autor, Theatermacher, K\u00fcnstler, mit unseren Mitteln ziehen wir in den Kampf gegen Vorurteile, Backlashes und auch gegen den Hass.<\/p>\n<p>So entstehen Veranstaltungen wie diese, bei der ich unruhig, weil fremdsch\u00e4mend, sitze \u2013 aber seien wir mal ehrlich, ich sitze nicht nur, auch ich stand auf dieser B\u00fchne. Autoren haben Gefl\u00fcchtete getroffen, haben sich ihre Geschichten angeh\u00f6rt und sie, literarisch, protokollarisch, lyrisch und journalistisch aufgeschrieben \u2013 den Gefl\u00fcchteten Gesichter und den Gesichtern Geschichten \u2013 daraus ist ein Sammelband entstanden, nun werden die Geschichten in Bibliotheken und Buchhandlungen gelesen, und \u2013 jetzt muss ich kurz zynisch werden \u2013 diejenigen, die bereits wissen, dass die Gefl\u00fcchteten keine angsteinfl\u00f6\u00dfende Masse sind, sondern Menschen mit Schicksalen, h\u00f6ren diesen Geschichten zu.<\/p>\n<p><strong>Im Ungl\u00fcck suhlen<\/strong><\/p>\n<p>Die Autoren nehmen weder f\u00fcr die Geschichten noch f\u00fcr das Lesen Geld, und das Publikum spendet; die Spenden kommen den Gefl\u00fcchteten zugute, ein Kreislauf, der f\u00fcr sich funktioniert. Eine Autorin hat f\u00fcr dieses Projekt die Geschichte dieser afghanischen Frau aufgeschrieben, die sich netterweise bereit erkl\u00e4rt hat, sich nach der Lesung auf die B\u00fchne zu stellen und Fragen zu beantworten, auch die unversch\u00e4mter Art. Ob sie Angst vor ihrem Ex-Ehemann habe, m\u00f6chte jemand wissen, und wie oft er sie geschlagen hat, jemand anderes aus der vierten Reihe. Ob das Kind seine psychischen Probleme \u00fcberwunden habe, und mit wem die Tochter verheiratet sei, mit einem Afghanen oder einem Deutschen. Mit einem Polen, antwortet die Frau auf der B\u00fchne, und ich achte darauf, sie verzieht kein Gesicht. Ob sie wisse, ob ihr nun auch in Deutschland lebender Ex-Ehemann von den Beh\u00f6rden beobachtet werde, m\u00f6chte ein Zuh\u00f6rer ebenfalls wissen, es k\u00f6nne immerhin sein, er sei ein Schl\u00e4fer, einer, der mit dem IS sympathisiert.<\/p>\n<p>Die Frau auf der B\u00fchne steht mit einer Geduld und einer Freundlichkeit Rede und Antwort, sie h\u00e4lt der \u00dcbergriffigkeit stand und setzt ihr ein selbstbewusstes L\u00e4cheln entgegen, und ich wei\u00df nicht, ob sie das merkt: dass sie sich beweisen muss. Der psychisch erkrankte Sohn hat seine Wut auf die deutschen Lehrer, von denen er sich diskriminiert f\u00fchlte, von denen er vielleicht\/m\u00f6glicherweise\/wahrscheinlich diskriminiert wurde, \u00fcberwunden und ist somit keine Gefahr. Auch die Tochter hat das System verlassen und hat sich keinen frauenfeindlichen muslimischen (wenn auch keinen deutschen) Mann gesucht. Wenn sie diese Antworten gibt, so nicken die Publikums-K\u00f6pfe. Wenn sie die Schauergeschichte ihres Lebens erz\u00e4hlt, so werden ebendiese K\u00f6pfe gesch\u00fcttelt, hinter mir wird gar gest\u00f6hnt, man suhlt sich in ihrem Ungl\u00fcck, im Mitleid zerflie\u00dft man, wie ich beim Schreiben im Zynismus zerflie\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>Geschichten, die nicht unsere waren<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00e4ter gibt es noch Wein, aber keine H\u00e4ppchen, da sch\u00fcttelt man noch einmal den Kopf \u00fcber das eben Geh\u00f6rte, die B\u00fccher l\u00e4sst man sich von den Autoren signieren, und der aus Afghanistan stammenden Frau bietet man Wasser an: Als Muslimin trinke sie sicher keinen Wein. Sp\u00e4ter werden die signierten B\u00fccher in die Handtaschen gesteckt, die Weingl\u00e4ser abger\u00e4umt, und auf dem Nachhauseweg denkt man sich als Zuh\u00f6rer, wie gut man es doch hat im Leben, und das Leid der anderen, ach Gottchen, und hoffentlich haben die Beh\u00f6rden den b\u00f6sen Ex-Mann dieser Frau bereits im Visier. Aber zu Hause geht man zufrieden ins Bett: Heute hat man was Gutes getan. Man hat Geschichten von Gefl\u00fcchteten geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Ich habe zusammen mit anderen diese Geschichten erz\u00e4hlt. Wir haben sie erz\u00e4hlt, wie so viele andere das auf die eine oder andere Weise getan haben, wir haben geschrieben, um den Menschen Gesichter und den Gesichtern Geschichten zu geben, und wir taten das f\u00fcr das, was wir f\u00fcr einen guten Zweck hielten. Aber wenn ich so da sitze und die Fragen vernehme, die diese Frau beantworten muss, und nichts sage, und nicht wei\u00df, warum ich nichts sage, denke ich, vielleicht gaben wir auch Geschichten, die nicht die unseren waren, frei. Zum \u00dcbergriff frei.<\/p>\n<p>Der jesidische Mann, den ich f\u00fcr dieses Buchprojekt interviewt hatte \u2013 es war, wir sind doch alle jetzt auch politische Stimmen, bei weitem nicht das einzige Projekt dieser Art, das ich unterst\u00fctzen wollte \u2013 sagte mir vor der vorletzten Lesung aus diesem Buch, zu der ich ihn einlud, er werde nicht mehr kommen. Er will nicht mehr immerzu seine Geschichte erz\u00e4hlen. Ich h\u00e4tte ihn gerne f\u00fcr diese Worte umarmt, aber wir sprachen am Telefon miteinander, und au\u00dferdem war er sehr sch\u00fcchtern. Er war einfach ein sch\u00fcchterner Mensch.<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf etlichen B\u00fchnen werden gerade Geschichten von Fl\u00fcchtlingen erz\u00e4hlt. 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