{"id":5255,"date":"2017-04-02T06:00:32","date_gmt":"2017-04-02T04:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5255"},"modified":"2017-04-01T15:30:09","modified_gmt":"2017-04-01T13:30:09","slug":"bundestagswahl-sommer-der-liebe-ebmeyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/04\/02\/bundestagswahl-sommer-der-liebe-ebmeyer\/","title":{"rendered":"Der Sommer der Liebe kann losgehen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Batik statt Yoga. Dutschke statt H\u00f6cke. Hipster zu Hippie. Feiern wir den Summer of Love, als w\u00e4re er nicht 50 Jahre alt. Dann klappt es auch mit der Bundestagswahl.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5260\" aria-describedby=\"caption-attachment-5260\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5260\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/03\/freitext-sommer-liebe.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/03\/freitext-sommer-liebe.jpeg 1000w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/03\/freitext-sommer-liebe-620x348.jpeg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/03\/freitext-sommer-liebe-768x432.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5260\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Anthony Delanoix\/unsplash.com<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Auch ein Sommer der Liebe wird mal 50. Dieses Jahr ist es soweit. Also lasst uns feiern, wir haben es n\u00f6tig. Das Feiern, klar. Aber erst recht haben wir <em>ihn<\/em> n\u00f6tig: den Sommer der Liebe. Nie war er so wertvoll wie heute.<!--more--><\/p>\n<p>Denn nach dem Sommer der Liebe kommt ja der Herbst der Liebe, und wenn der kommende Herbst ein Herbst der Liebe wird, dann k\u00f6nnen wir aufatmen. Schlie\u00dflich wissen wir \u00fcber den kommenden Herbst bisher nur, dass Katalonien sich von Spanien lossagen und zum unabh\u00e4ngigen Staat erkl\u00e4ren will. Nein, stimmt gar nicht; das wissen die wenigsten, zumindest hierzulande, es gibt ja so viel Wichtigeres. Und auch die Bewohner Kataloniens wissen es eigentlich nicht so genau, denn wie es aussieht, d\u00fcrfte die Mehrheit, sei es pro oder contra Unabh\u00e4ngigkeit, am Ende hauchd\u00fcnn werden. Aber genug jetzt davon, auf das Thema kommen wir ein andermal zur\u00fcck. Was wir in Wahrheit \u00fcber den Herbst 2017 wissen, gerade hierzulande, ist, dass eine Bundestagswahl ansteht. Eben deshalb brauchen wir den Sommer der Liebe, der mit seinen 50 Jahren hoffentlich so feierfreudig ist wie ehedem.<\/p>\n<p>Vielleicht k\u00f6nnen wir es ihm erleichtern, indem wir ihn einfach genauso feiern wie 1967. Das kriegen wir doch hin \u2013 Hipster zu Hippies, Fatzkeb\u00e4rte zu Fusselb\u00e4rten, E-Cigs zu Joints. Aus jedem SUV ein selbst bemalter R4! Batikshirt statt Yogastretch und so weiter. Dutschke statt H\u00f6cke! Lyndon B. Johnson statt Donald J. Trump!<\/p>\n<p><strong>Schulz hat einen Bart<\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sind die Vorboten eines neuen Sommers der Liebe l\u00e4ngst un\u00fcbersehbar. Wenn zum Beispiel ein Demoskopie-Guru darlegt, die AfD baue deshalb neuerdings in den Umfragen ab, weil die SPD einen <u><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-faellt-in-forsa-umfrage-auf-acht-prozent-a-1135756.html\">Kanzlerkandidaten aufgestellt habe, der Merkel Paroli bieten k\u00f6nne<\/a><\/u>, dann ist das schon eine erstaunlich liebevolle, wenn nicht liebestolle Betrachtungsweise. Als w\u00e4ren zweistellige Zustimmungswerte f\u00fcr die Neurechten, wie sie vor Kurzem noch unabwendbar schienen, allein mit Merkel-Frust zu erkl\u00e4ren \u2013 und sobald die Sozis ausnahmsweise einen Herausforderer ins Rennen schicken, dem Chancen einger\u00e4umt werden, kehren all die besorgten Hassb\u00fcrger erleichtert in den Scho\u00df der Demokratie zur\u00fcck. Der ganze Rassismus, die Untergangsszenarien, die autorit\u00e4ren Sehns\u00fcchte, die Gewaltbereitschaft? War alles nicht so gemeint, waren doch nur hilflose Versuche, die Botschaft zu vermitteln: &#8222;Wir wollen, dass die Kanzlerin, die so oft &#8218;alternativlos&#8216; gesagt hat, nicht mehr alternativlos ist.&#8220; Wer das glaubt, ist reif f\u00fcr den Sommer der Liebe.<\/p>\n<p>Immerhin: Martin Schulz hat einen Bart. Wenn auch eher Typ Neurosenbart der fr\u00fchen Siebziger als Typ Hippiebart ab 1967. Aber daran kann man ja arbeiten. Und jetzt schon guckt Schulz mit dem gleichen verpeilten \u2013 ich korrigiere: entr\u00fcckten, nein, vision\u00e4ren Blick aus der W\u00e4sche wie damals Timothy Leary. Und was Schulz so an politischer Botschaft verk\u00fcndet, kommt Learys &#8222;<em>Turn on, tune in, drop out<\/em>&#8220; zumindest verdammt nahe. Au\u00dferdem war Leary damals glattrasiert. Also eins zu null f\u00fcr Schulz, einmal mehr. Ein Kandidat, der locker in F\u00fchrung geht, so was hat man bei der SPD wirklich lange nicht erlebt. Vergessen wir den D\u00e4mpfer bei der Saarlandwahl, da gaben ja ganz andere Themen den Ausschlag, Saarlandthemen halt, wer wei\u00df da schon Bescheid? Und hatte die CDU dort nicht mit dem Slogan &#8222;<em>Make Annegret again<\/em>&#8220; geworben? Wie soll man dagegen ankommen?<\/p>\n<p>Im Sommer der Liebe aber ist Schulz in seinem Element. Und w\u00e4hrend die Union einst, in Zeiten der Aufbruchstimmung ihrerseits, den Groll der Rolling Stones auf sich zog, weil sie <em>Angie<\/em> erschallen lie\u00df, wenn Frau Merkel auf die Wahlkampfb\u00fchnen federte, kann Herr Schulz heuer unbeschwert zu Diether Krebs\u2019 <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=91RxSeF7htc\"><u><em>Ich bin der Martin<\/em> <\/u><\/a>auf den Marktpl\u00e4tzen der Republik einschweben.<\/p>\n<p><strong>Das Ungewisse in jeder Gewissheit<\/strong><\/p>\n<p>Alles pillepalle, h\u00f6re ich hier und da maulen: Die Blumenkinder vor 50 Jahren mit ihrem Friede-Freude-Eierkuchen plus freie Liebe und Recht auf Rausch \u2013 wie lachhaft, wie naiv, wie kindisch! 2017 weht doch ein ganz anderer Wind. 2017 bl\u00e4st zum Beispiel ein weiterer Polit-Vision\u00e4r, n\u00e4mlich Stephen Bannon, der Darth Vader der US-Regierung, zur <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/politics\/top-wh-strategist-vows-a-daily-fight-for-deconstruction-of-the-administrative-state\/2017\/02\/23\/03f6b8da-f9ea-11e6-bf01-d47f8cf9b643_story.html?utm_term=.420dba7d065a\"><u>&#8222;<em>deconstruction of the administrative state<\/em>&#8222;<\/u><\/a> \u2013 zur &#8222;Dekonstruktion des administrativen Staates&#8220;. Na, klingelt da ein Gl\u00f6ckchen am Schlaghosensaum?<\/p>\n<p>1967 war nicht nur der Sommer der Liebe. Es war auch das Jahr, in dem ein <em>Ma\u00eetre Assistant<\/em> an der \u00c9cole Normale Sup\u00e9rieure in Paris gleich drei B\u00fccher auf einmal publizierte. Sein Name war Jacques Derrida, und seine drei B\u00fccher hie\u00dfen <em>De la grammatologie<\/em>, <em>L\u2019\u00e9criture et la diff\u00e9rence<\/em> und<em> La voix et le ph\u00e9nom\u00e8ne<\/em> \u2013 auf Deutsch <em>Grammatologie, Die Schrift und die Differenz<\/em> und <em>Die Stimme und das Ph\u00e4nomen<\/em>. Sie begr\u00fcndeten auf zusammengez\u00e4hlt rund 1.000 Seiten ein recht neuartiges Denk- und Analyseverfahren: eines, das keine Gewissheiten anstrebt und keine Wahrheiten formulieren will, sondern das Ungewisse in jeder Gewissheit zum Vorschein bringt und hinter jedem Wahrheitsanspruch verdeckte ideologische Dogmen offenlegt. Und f\u00fcr diese Methode pr\u00e4gte Derrida die Bezeichnung Dekonstruktion.<\/p>\n<p>Mag einem der Drei-B\u00fccher-Mann spontan leidtun, weil anzunehmen ist, dass er dann auch noch den Sommer der Liebe am Schreibtisch verbracht hat, so hat die Dekonstruktion doch mit der Hippie-Bewegung einiges gemeinsam. Beide traten als radikaler und betont verspielter Gegenentwurf zu einem verklemmt-konservativen Establishment an. Beide werden eben deshalb oft als frivol und unseri\u00f6s abgetan. Beide sind der Utopie der Herrschaftsfreiheit verpflichtet und versuchen Grundlagen f\u00fcr deren Verwirklichung anzubieten. Ob eher bekifft oder eher bildungsbesoffen: Beide folgen einer Agenda, auf die wir uns 2017 getrost auch mal zur\u00fcckbesinnen sollten.<\/p>\n<p><strong>Im Chor jubeln<\/strong><\/p>\n<p>Eine Dekonstruktion des Staates, egal ob es ein &#8222;administrativer Staat&#8220; ist oder irgendein anderer, k\u00f6nnte der in ihm entfalteten Gesellschaft und ihrer geistigen und politischen Freiheit jedenfalls nur gut tun. Das Gleiche w\u00fcrde f\u00fcr eine &#8222;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/schottland-eu-nach-dem-referendum-erleichtert-a-992519.html\"><u>Phase der Dekonstruktion&#8220; <\/u><\/a>gelten, wie sie Frankreichs Pr\u00e4sident Fran\u00e7ois Hollande schon 2014 f\u00fcr die EU kommen sah.<\/p>\n<p>Jedoch: Wenn so ein Stephen Bannon oder ein Fran\u00e7ois Hollande Dekonstruktion sagt, dann ist ja zu bef\u00fcrchten, dass sie etwas ganz anderes damit meinen. Sie f\u00fchren das verf\u00fchrerische Wort vermutlich nur im Mund, weil Politiker halt gerne bedeutsam klingen wollen; und weil <em>destruction<\/em> (was sie h\u00f6chstwahrscheinlich meinen) ihnen zu unfein t\u00f6nt.<\/p>\n<p>Aber lassen wir uns von ihrem rhetorischen Blingbling nicht verblenden und nicht vergraulen \u2013 sondern nehmen wir sie beim Wort, wiederum in guter dekonstruktivistischer Tradition. Haken wir uns unter, bei Martin Schulz, bei Annegret Kramp-Karrenbauer oder bei wem auch immer, und hoppeln wir gemeinsam los, in den Sommer der Liebe hinein! Und wenn wir dabei genug Anlauf nehmen und alle zusammen aus voller Kehle <em>All You Need Is Love<\/em> singen und Derrida-Knallers\u00e4tze wie <em>Heute kommt das Spiel zu sich selbst, indem es die Grenze ausl\u00f6scht, von der aus man die Zirkulation der Zeichen meinte regeln zu k\u00f6nnen, indem es alle noch Sicherheit gew\u00e4hrenden Signifikate mit sich rei\u00dft, alle vom Spiel noch nicht erfassten Schlupfwinkel aufst\u00f6bert und alle Festen schleift, die bis dahin den Bereich der Sprache kontrolliert hatten<\/em> im Chor herausjubeln \u2013 dann wird es nach dem Sommer dieses Jahr auch noch f\u00fcr den Herbst der Liebe reichen. Dann bleibt die AfD bei der Bundestagswahl doch wieder unter f\u00fcnf Prozent, dann bricht mal wirklich das Zeitalter des Wassermanns an.<\/p>\n<p>Und Katalonien, ach \u2013 Katalonien ist ja so oder so wundersch\u00f6n.<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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