{"id":534,"date":"2014-11-17T14:33:44","date_gmt":"2014-11-17T13:33:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=534"},"modified":"2014-11-27T11:02:50","modified_gmt":"2014-11-27T10:02:50","slug":"zaimoglu-melancholie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/11\/17\/zaimoglu-melancholie\/","title":{"rendered":"Die Seligkeitsvernichterin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dichter Dunst, der Himmel braun, kein Vogel singt. Im November droht die gro\u00dfe Melancholie. Zum Gl\u00fcck hat Feridun Zaimoglu uns auch diese Woche wieder ein Fax geschickt: eine Suada zur Verdrussbek\u00e4mpfung.<\/strong><\/p>\n<p>Eine Frau, Melancholia. Sie bewohnt den \u00e4u\u00dferen Rand des Randstreifens eines Landes, das sie sieht, wenn sie blinzelt. Das nur sie sieht, an Tagen des schnell schwindenden Lichts, Luft, Leere, Libellenflug. Gr\u00fcner Chemieschaum. Taube Daumenkuppen: ihre Zeichen. Was versteht man, wenn man sie verstanden zu haben glaubt? Nichts und Nichtigkeit. L\u00f6ste sie doch das Haarband, in der Nacht, k\u00e4mmte sie sich doch das Haar in langen Strichen. Tauchte sie doch die B\u00fcrste in das Wasser in der Kupferschale. In ihren Augen helle Splitter aus zertr\u00e4umtem Ha\u00df. In ihrem Mund schmeckt sie, schmeckt nur sie, zerbissene Z\u00e4hne.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_543\" aria-describedby=\"caption-attachment-543\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/11\/Feridun-Verdrussbeka\u0308mpfung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-543\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/11\/Feridun-Verdrussbeka\u0308mpfung-210x300.jpg\" alt=\"Faksimile des Faksimiles von Feridun Zaimoglu\" width=\"210\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/11\/Feridun-Verdrussbeka\u0308mpfung-210x300.jpg 210w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/11\/Feridun-Verdrussbeka\u0308mpfung-719x1024.jpg 719w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-543\" class=\"wp-caption-text\">Faksimile des Faksimiles von Feridun Zaimoglu<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Morgens am Fenster: dort unten der Gehweg, dort oben nasse Dachpfannen. Ein Trara, ein Bumtschatscha, das man unten Leben nennt. Es entweicht. Es friert fest. Es verpockt an Zweigspitzen zu Salzkrusten. Wenn es doch einen Raben noch g\u00e4be, in ihrem Land der verschwiegenen Morgengr\u00fc\u00dfe, er w\u00e4re im Flug ein schwarzer F\u00e4cher. Er wetzte den Schnabel, sein Schnabel bisse. Der Mann, der aus dem Wagen steigt: Tinnefh\u00f6ker, Krempelkasper, er ist so viel wert wie anderthalb M\u00e4nner, trotzdem. Frau, Melancholia, Grazie, zum vierundzwanzigsten Mann sagt er ihre Namen auf. Seligkeitsvernichterin.<\/p>\n<p>Zauberbespuckende. Hurenspeichel. Keinerliebewert. G\u00f6tzenweib. Dort unten an der Kreuzung, am Ampelmast, steht der hundsgemeine Kerl. Menschenzeug schimpft er alles Volk, weil ihm die Liebe aufklappte wie eine B\u00f6rse, und alle M\u00fcnzen fielen heraus. So spricht man im dicht besiedelten Randstreifen. Es gibt keinen Anfang, kein Ende, es gibt den Fluch, Fl\u00fcche sind Mundmunition. Dort oben ist dichter Dunst, kein Nebel. Stumpfer Farbe wie verbr\u00e4unter Pferdehuf ist der Himmel, ohne zu blinzeln schaut sie hinauf. Frau, noch ungek\u00e4mmt, sichtbar f\u00fcr die blank geschorenen M\u00e4nner. Sichtbar f\u00fcr die Schulkinder, die kleine tote Tiere im Ranzen tragen.<\/p>\n<p>Geheimnis ist Geistesglut. F\u00fcrchte sie nicht. Du, die du am Fensterglas reibst. Verschlucktest du doch nur nicht die Vogellaute, die Phosphorkl\u00e4nge der Erheiterung, das Gekreisch der alten Tanten, die um das letzte Zwiebelbrot streiten. Gepfiffene Lieder der Hurenb\u00f6cke, dort unten im Randbereich, ihre Schnapsm\u00fcnder sind schmutzige L\u00f6cher. Erhebt sie sich endlich? Wer fragt das, wer hat sie erblickt? Die Blinden versorgen die Sehenden mit dem hei\u00dfesten Klatsch. Ein Blinder l\u00e4chelt seine Unschuld weg, st\u00f6\u00dft an sein sehendes Eheweib, er sagt: Dort oben ist eine Luftbewegung. Ist sie das, die einen Filzmantel tr\u00e4gt, um nicht zu frieren in der Morgenk\u00fchle?<\/p>\n<p>Sie aber zerrt ihn in den Eingang eines Hauses, vor Eifersucht rot gescheckt, eine Missg\u00f6nnende. Frau, Melancholia, sie ruft und die Rufe verschluckt sie. Soll ihnen allen schwindlig werden, sollen sie in die H\u00f6lle fallen. Kost\u00fcm und Maske, Pastellschminke, Karnevalglitzer, Raupenglanz: ihre Zeichen. Blinde scharen sich um das, was die Kinder aus dem Ranzen packten: Stoffpuppen mit Tiergesicht. Der Postbote in kurzen Hosen treibt sie auseinander, und den Blinden zeigt er die tintenblauen Bilder an seinen Waden. Sch\u00f6ne Hexerei, gestochene Hexerfl\u00fcche.<\/p>\n<p>Sieh hin, Frau am offenen Fenster, die du deine Fingerspitzen in Essig getaucht hast. Dein letzter Traum wirkt nach und kr\u00fcmmt und beugt die Stra\u00dfe, er verkehrt uns ins Widersinnige, er br\u00e4unt uns. Wir beten heute nicht um die Wiederkunft des Herrn. Wir himmeln heute nicht dich an. Der Hurenbock klappt die B\u00f6rse zu. Die Blinden stecken die Briefe ein. Ein herrlich Ding, dass wir vergesslichkeitskrank sind. Dass wir Melancholia, Frau, vergessen, da sie das Fenster schlie\u00dft. Spiegelscherbe, an der ich mich nicht schneide, Blut, das nicht quillt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dichter Dunst, der Himmel braun, kein Vogel singt. Im November droht die gro\u00dfe Melancholie. 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