{"id":5433,"date":"2017-05-12T10:23:32","date_gmt":"2017-05-12T08:23:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5433"},"modified":"2017-05-12T13:37:48","modified_gmt":"2017-05-12T11:37:48","slug":"ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/","title":{"rendered":"Eine Totengr\u00e4berin kann nicht wissen, was Liebe hei\u00dft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die ukrainische Gro\u00dfmutter war gepr\u00e4gt durch ein blutiges Jahrhundert. Als sie stirbt, soll die Enkelin die Trauerrede schreiben. Was bleibt nach einem solchen Leben?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5478\" aria-describedby=\"caption-attachment-5478\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-5478\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/05\/freitext-friedhof-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/05\/freitext-friedhof-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/05\/freitext-friedhof-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/05\/freitext-friedhof-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5478\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Gleb Garanich\/Reuters<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>&#8222;Du sollst die Rede schreiben&#8220;, sagte meine Mutter per Skype, &#8222;die Oma ist gestorben.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Du musst nicht kommen, es ist weit und teuer, aber die Rede f\u00fcr den Priester sollst DU schreiben. Niemand kannte sie besser, au\u00dferdem bist du Schriftstellerin, endlich profitiert unsere Familie davon.&#8220;<!--more--><\/p>\n<p>Ich nickte und ging in den Supermarkt, um vier Dosen Bier zu holen. Es war Freitagabend. Am Samstagvormittag sollte der Priester die Rede erhalten, um sich bis zum Begr\u00e4bnis am Sonntagmorgen vorbereiten zu k\u00f6nnen. Flankiert von den Bierdosen setzte ich mich an den Schreibtisch, froh, dass meine Anwesenheit nicht verlangt wurde. Ich w\u00fcrde sowieso nicht kommen, ich ertrage Begr\u00e4bnisse nicht, ich bin allergisch gegen den Tod. Meine Gro\u00dfmutter hatte immer gesagt: Schau, dass du kommst, wenn ich sterbe! Und ich antwortete, ich k\u00e4me sicher nicht. Sie wusste also Bescheid und sollte sich nicht \u00e4rgern. Ich halte die Szene nicht aus, diesen schrecklichen Augenblick, wenn der Sarg in die Erde gelassen wird. Dann will ich mit hinunter.<\/p>\n<p>Nach einem Bier um Mitternacht h\u00f6rte ich auf, auf die wei\u00dfe Wand vor mir zu starren und fing an zu tippen: &#8222;Jadwiga starb vor ihrem neunzigsten Jahr, sie brachte drei Kinder zur Welt, hatte acht Enkelkinder und sieben Urenkelkinder.&#8220; Dann sch\u00e4mte ich mich f\u00fcr diesen Satz eine Weile. Nur die Fortpflanzung gab ihrem Leben Sinn? Sollte sie ausschlie\u00dflich durch ihren Nachwuchs bestimmt werden, diese robuste alte Frau, die so gut die Fremden und so streng, nein, fast erbarmungslos die Eigenen behandelte? Ihr nichtsnutziger Mann war klug genug, um die erste g\u00fcnstige Gelegenheit zu nutzen und mit Mitte f\u00fcnfzig zu sterben. Ihr Sohn f\u00fcrchtete sich vor ihr und widersprach nie. Ihre zwei T\u00f6chter flohen und lie\u00dfen sich jeweils in 600 und 3.000 km Entfernung von zu Hause nieder.<\/p>\n<p><strong>Von Ukrainern misshandelt, von Russen misshandelt<\/strong><\/p>\n<p>Nur ich konnte mit der Gro\u00dfmutter l\u00e4nger als eine Woche zusammen wohnen. Ich war die Einzige, die je ihre Erlaubnis bekam, sp\u00e4ter als um 21 Uhr schlafen zu gehen. Ich durfte neue Badet\u00fccher beim Haarewaschen verwenden oder tags\u00fcber auf dem Bett liegen und lesen. Eine unglaubliche Freiheit. Ich durfte ab und zu M\u00fcnzen aus der Schublade nehmen und zwei Eis kaufen, f\u00fcr mich mit Rosinen im Becher und f\u00fcr sie Schokolade am Stiel, das mochte sie am liebsten. F\u00fcr all diese Privilegien war ich nur verpflichtet zuzuh\u00f6ren, und das tat ich gerne. Die Gro\u00dfmutter erz\u00e4hlte ihr furchtbares Leben und ich h\u00f6rte flei\u00dfig zu. Sie f\u00fcllte mein Inneres mit Geschichten. Um vielleicht nicht zu explodieren, begann ich selber B\u00fccher zu schreiben. Fast in jedem kommt sie vor. Sie war eine Verk\u00f6rperung des zwanzigsten Jahrhunderts, das in der Ukraine besonderes blutig verlief. W\u00e4hrend die anderen rundherum qualvoll starben, musste sie \u00fcberleben. Woher sollte eine Totengr\u00e4berin wissen, was Liebe hei\u00dft?<\/p>\n<p>Und nun war sie auch tot.<\/p>\n<p>Ich trank mein letztes Bier aus und griff nach einer Gott sei Dank vorhandenen Flasche Wein. Es war drei Uhr nachts, als ich tippte: &#8222;Mit sechs h\u00fctete sie K\u00e4lber, ein Waisenkind, eine ewige Magd, nirgends willkommen, immer hungrig, von Ukrainern misshandelt, von Russen misshandelt, nur eine j\u00fcdische Familie, wie Jadwiga immer betonte, war gut zu ihr, sie gaben, als sie kam, um auf ihr Kind aufzupassen, Brot, und zwar mit Butter bestrichen, mit Butter bestrichen! Die Gro\u00dfherzigkeit dieser im Zweiten Weltkrieg get\u00f6teten Menschen sollte heute auch erw\u00e4hnt werden&#8220;, schrieb ich. Wie hatten sie gehei\u00dfen? Wie waren blo\u00df ihre Namen?<\/p>\n<p>Ich erinnere mich kaum daran, wie jene Nacht am Schreibtisch endete. Im Morgengrauen, das wei\u00df ich noch, schickte ich meiner Schwester eineinhalb Seiten per Mail und schlief ein, ich f\u00fchlte mich genauso tot, schlimmer als tot, obwohl ich nicht weinte, keine Tr\u00e4nen, ich war hart, wie sie, ich bin immer schon ihre Fortsetzung gewesen.<\/p>\n<p><strong>Ihr Gesicht war sch\u00f6n und ruhig<\/strong><\/p>\n<p>Meine Schwester erz\u00e4hlte mir sp\u00e4ter, was anschlie\u00dfend passierte. Aus Zeitmangel (oder weil sie wie die vielen anderen keine besonderen Gef\u00fchle zur Gro\u00dfmutter versp\u00fcrte) las sie nur die ersten S\u00e4tze aus meiner Rede, druckte den Text aus und \u00fcbergab ihn dem alten Priester. Er bedankte sich und verlangte zweitausend Hrywnia f\u00fcr seine zuk\u00fcnftige Leistung, etwa siebzig Euro.<\/p>\n<p>Am Sonntag versammelte sich fast das ganze Dorf in der Kirche. Alte Frauen in schwarzen Kopft\u00fcchern tratschten leise. Begr\u00e4bnisse sind die einzigen sozialen Ereignisse, bei denen noch alle zusammentreffen. Sie redeten dar\u00fcber, dass alles wieder teurer geworden ist oder wer welche Operation \u00fcberstanden hat. Meine Gro\u00dfmutter war f\u00fcr diese Frauen bereits Vergangenheit, ein Anlass. Ihre Leiche lag im offenen Sarg (so ist es \u00fcblich in der Westukraine), sie sah gut aus, die Schwester schwor, besser sogar als im Leben, besser als manche Trauerg\u00e4ste. Aufgebl\u00fcht. Erleichtert. Mit kindlichem L\u00e4cheln im Gesicht.<\/p>\n<p>&#8222;Haben Sie die Rede geschrieben?&#8220;, fragte der Priester etwas besorgt. Meine Schwester bejahte es, denn sie wollte keine weitere Fragen provozieren. &#8222;Nein&#8220;, mischte sich meine Mutter ein, &#8222;sie wurde im Ausland geschrieben, von einer Schriftstellerin!&#8220; Sie liebt mich sehr, sie hatte den Text auch nicht gelesen.<\/p>\n<p>Und endlich war es so weit. Der Priester begann stolpernd zu lesen, f\u00fcr siebzig Euro war ihm eigentlich egal, was auf dem Papier stand. Er war schlecht vorbereitet, manche W\u00f6rter konnte er nicht aussprechen. Die Gro\u00dfmutter lag im offenen Sarg, ihr Gesicht war sch\u00f6n ruhig, sie l\u00e4chelte, schwor meine Schwester.<\/p>\n<p>&#8222;Im Jahr 1947 zog Jadwiga in dieses Dorf, eine junge h\u00fcbsche Frau, direkt in die H\u00f6lle, die ihre neue Familie ihr bereitete.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Der nichtsnutzige Mann trank viel und hatte zahlreiche Liebhaberinnen, die Schwiegermutter, eine unertr\u00e4gliche Hexe, beklagte sich st\u00e4ndig, von Jadwiga geschlagen zu werden, und organisierte sogar eine \u00f6ffentliche Verhandlung im Dorf. Au\u00dferdem versteckte die Schwiegermutter das Essbesteck im H\u00fchnerstall und war f\u00e4hig, im Bett unter der Decke in ein Glas zu pissen.&#8220;<\/p>\n<p>Es standen, Kopf nach unten, mein Vater, meine Mutter und die engsten Nachbarinnen in der ersten Reihe. Sie wussten alle, dass ich nicht log, waren dennoch f\u00fcr eine solche Art von Wahrheit nicht bereit. Der Priester stotterte weiter: &#8222;Selbst Analphabetin, verpf\u00e4ndete sie ihre M\u00f6bel, um Schulb\u00fccher f\u00fcr Kinder zu kaufen.&#8220;<\/p>\n<p>Mein Vater zuckte zusammen und runzelte die Stirn immer st\u00e4rker.<\/p>\n<p><strong>Ein Kind durfte sie nie sein<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Sie war streng, aber gerecht, sie lehrte, man darf nicht l\u00fcgen, nicht klauen, nicht verraten, einen Schw\u00e4cheren nicht pr\u00fcgeln und einem Bed\u00fcrftigen ein St\u00fcck Brot nicht neiden. Sie glaubte kaum an Gott, aber sie glaubte an das Essen. War sie satt, so war sie gl\u00fccklich.&#8220;<\/p>\n<p>An der Stelle \u00fcber die gute j\u00fcdische Familie entr\u00fcsteten sich die G\u00e4ste in der Kirche. T\u00e4glicher &#8222;Haushaltsantisemitismus&#8220; fand hier noch immer eine Heimat.<\/p>\n<p>&#8222;Wer hat die Rede geschrieben?!&#8220;, schrie mein aufgebrachter Vater schlie\u00dflich.<\/p>\n<p>&#8222;Ich wei\u00df es nicht!&#8220;, antwortete meine Mutter verlegen.<\/p>\n<p>Nur die Gro\u00dfmutter lag ruhig und zufrieden im Sarg. Rotes Kopftuch, gelbe Blumen auf der Brust. Sie l\u00e4chelte kindlich, schwor meine Schwester, und ich kann es mir gut vorstellen. Ein Kind durfte sie nie sein. Erst gestorben, brauchte sie sich um das Essen nicht mehr zu k\u00fcmmern. Terror, Repressionen, Kriege, Hungersnot, Verwerflichkeit der \u00dcberlebenden \u2013 sie war endlich von ihrem furchtbaren Jahrhundert befreit. Sie ist davongeflogen.<\/p>\n<p>Und ich blieb zur\u00fcck.<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ukrainische Gro\u00dfmutter war gepr\u00e4gt durch ein blutiges Jahrhundert. Als sie stirbt, soll die Enkelin die Trauerrede schreiben. Was bleibt nach einem solchen Leben? [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1025,"featured_media":5478,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,5],"tags":[],"class_list":["post-5433","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaft-politik","category-schriftstellerleben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Eine Totengr\u00e4berin kann nicht wissen, was Liebe hei\u00dft - Freitext<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Eine Totengr\u00e4berin kann nicht wissen, was Liebe hei\u00dft - Freitext\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die ukrainische Gro\u00dfmutter war gepr\u00e4gt durch ein blutiges Jahrhundert. Als sie stirbt, soll die Enkelin die Trauerrede schreiben. Was bleibt nach einem solchen Leben? [\u2026]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freitext\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2017-05-12T08:23:32+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2017-05-12T11:37:48+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Tanja Maljartschuk\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:image\" content=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/05\/freitext-friedhof.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Tanja Maljartschuk\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/\",\"name\":\"Eine Totengr\u00e4berin kann nicht wissen, was Liebe hei\u00dft - Freitext\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\"},\"datePublished\":\"2017-05-12T08:23:32+00:00\",\"dateModified\":\"2017-05-12T11:37:48+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/917a0f1fce410411db01855177de7529\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Eine Totengr\u00e4berin kann nicht wissen, was Liebe hei\u00dft\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\",\"name\":\"Freitext\",\"description\":\"Feld f\u00fcr literarisches Denken\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/917a0f1fce410411db01855177de7529\",\"name\":\"Tanja Maljartschuk\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/fc11f2f69fca8a0abb5c8aa2ee0430c7438ccb4aff27ed3c9c2a8f491cf31885?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/fc11f2f69fca8a0abb5c8aa2ee0430c7438ccb4aff27ed3c9c2a8f491cf31885?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Tanja Maljartschuk\"},\"description\":\"Tanja Maljartschuk, geboren 1983 in Iwano-Frankiwsk\/Ukraine, arbeitete einige Jahre als Fernsehjournalistin in Kiew. Seit 2011 lebt sie in Wien. Letzte Ver\u00f6ffentlichungen: der Roman \\\"Biografie eines zuf\u00e4lligen Wunders\u00bb (Residenz Verlag, Wien, 2013) und der Erz\u00e4hlband \u00abVon Hasen und anderen Europ\u00e4ern\u00bb (edition.fotoTAPETA, Berlin, 2014).\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/tanja-maljartschuk\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Eine Totengr\u00e4berin kann nicht wissen, was Liebe hei\u00dft - Freitext","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Eine Totengr\u00e4berin kann nicht wissen, was Liebe hei\u00dft - Freitext","og_description":"Die ukrainische Gro\u00dfmutter war gepr\u00e4gt durch ein blutiges Jahrhundert. Als sie stirbt, soll die Enkelin die Trauerrede schreiben. Was bleibt nach einem solchen Leben? [\u2026]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/","og_site_name":"Freitext","article_published_time":"2017-05-12T08:23:32+00:00","article_modified_time":"2017-05-12T11:37:48+00:00","author":"Tanja Maljartschuk","twitter_card":"summary_large_image","twitter_image":"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/05\/freitext-friedhof.jpg","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Tanja Maljartschuk","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/","name":"Eine Totengr\u00e4berin kann nicht wissen, was Liebe hei\u00dft - Freitext","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website"},"datePublished":"2017-05-12T08:23:32+00:00","dateModified":"2017-05-12T11:37:48+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/917a0f1fce410411db01855177de7529"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/05\/12\/ukraine-grossmutter-totenrede-maljartschuk\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Eine Totengr\u00e4berin kann nicht wissen, was Liebe hei\u00dft"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/","name":"Freitext","description":"Feld f\u00fcr literarisches Denken","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/917a0f1fce410411db01855177de7529","name":"Tanja Maljartschuk","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/fc11f2f69fca8a0abb5c8aa2ee0430c7438ccb4aff27ed3c9c2a8f491cf31885?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/fc11f2f69fca8a0abb5c8aa2ee0430c7438ccb4aff27ed3c9c2a8f491cf31885?s=96&d=mm&r=g","caption":"Tanja Maljartschuk"},"description":"Tanja Maljartschuk, geboren 1983 in Iwano-Frankiwsk\/Ukraine, arbeitete einige Jahre als Fernsehjournalistin in Kiew. Seit 2011 lebt sie in Wien. Letzte Ver\u00f6ffentlichungen: der Roman \"Biografie eines zuf\u00e4lligen Wunders\u00bb (Residenz Verlag, Wien, 2013) und der Erz\u00e4hlband \u00abVon Hasen und anderen Europ\u00e4ern\u00bb (edition.fotoTAPETA, Berlin, 2014).","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/tanja-maljartschuk\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/05\/freitext-friedhof.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1025"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5433"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5433\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5483,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5433\/revisions\/5483"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5478"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}