{"id":554,"date":"2014-11-21T08:00:45","date_gmt":"2014-11-21T07:00:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=554"},"modified":"2014-11-21T17:52:31","modified_gmt":"2014-11-21T16:52:31","slug":"melancholie-herbst-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/11\/21\/melancholie-herbst-november\/","title":{"rendered":"Das novembrigste aller Gef\u00fchle"},"content":{"rendered":"<p><strong>Besser, wir verzweifeln am Verlust der Welt als an unserem Bruttoeinkommen. Die Melancholie ist eine sanfte Rebellion. Sie bringt unseren Kummer zum Tanzen.<\/strong><\/p>\n<p>Im November h\u00f6rt die Liebe auf, die Liebe zum Herbst, die Liebe zur Gem\u00fctlichkeit, bei manchen sogar die Liebe zu sich selbst und die schlechte Laune kippt sacht in eine Winterdepression. Drau\u00dfen ist es so dunkel, als sei das Tageslicht nur eine vor\u00fcbergehende Flause des Sommers gewesen, es ist nasskalt, windig und die Weihnachtsbeleuchtung h\u00e4ngt noch ausgeschaltet an den Balkonen der Nachbarn.<!--more--><\/p>\n<p>Auf dem Schreibtisch sieht es nicht besser aus, dort liegen die Unterlagen f\u00fcr den Steuerberater. Philanthropie nirgends, stattdessen Steuerklassen und Zettelwirtschaft. Es gibt nichts Novembrigeres, nichts, was den Unterschied zwischen schwarzer und wei\u00dfer Galle besser fassen k\u00f6nnte, zwischen der alles abschn\u00fcrenden Tristesse und der die Wahrnehmung schmerzlich und mitunter genialisch verfeinernden Melancholie.<\/p>\n<p>Was jetzt bleibt, ist zu entscheiden, welches von beiden man mit dem anderen \u00fcberdecken will: Trauern wir lieber um das zu geringe Einkommen, das wir uns am Schreibtisch ins Bewusstsein rechnen oder um das Zuwenig an Leben, das uns die immer fr\u00fcher hereinbrechende D\u00e4mmerung vor Augen f\u00fchrt? M\u00f6chten wir lieber an einer Reduzierung des Bruttoeinkommens verzweifeln oder am Verlust von Welt? Das eine wei\u00df um Zahlen und Wert, das andere um Symbole und Sinn. Beides schrumpft vor uns weg. Beides verm\u00f6gen wir nicht zu halten. Auf das eine folgt sackleinener Kummer, auf das andere caspardavidfriedrichblaue Schwermut.<\/p>\n<p>Wenn wir leiden, soll es sich auch lohnen, wissen die Gef\u00fchlsaristokraten und die Stimmungssnobisten unter uns, all jene, die sich immer ein bisschen zu gut gef\u00fchlt haben f\u00fcr das schn\u00f6de Mittelma\u00df, f\u00fcr die Sorge, den Kummer, f\u00fcr die kleinkr\u00e4merischen unter den dunklen Gef\u00fchlen. All jene, die sich gleichwohl auch entscheiden k\u00f6nnen. Melancholie in ihrer sch\u00f6nsten Form ist eine sch\u00f6pferische, schwelgende Lust am Leiden. Ein Leiden, dem man sich aber immer noch entziehen, zu dem man sich ins Verh\u00e4ltnis setzen kann. Ein Leiden, das man wie eine Auff\u00fchrung betrachtet, wie ein Buch liest, das einen zwar tats\u00e4chlich ber\u00fchrt und bis ins Innerste reicht, gleichwohl l\u00e4sst sich die Vorstellung verlassen, das Buch zuklappen. Es ist nicht das eigene. Oder genauer: Man ist es nicht selbst. Es ist die Welt. Laut Theoprast sind \u00fcbrigens die meisten Melancholiker woll\u00fcstig. Es hat angeblich mit Luft zu tun, und die wiederum bl\u00e4st, Prinzip Schlauchboot, das m\u00e4nnliche Glied auf. So stellte man es sich zur Zeit der Viers\u00e4ftelehre vor. Anatomie hin oder her, wer von der Trauer g\u00e4nzlich zerst\u00f6rt ist, wird zu schwach atmen f\u00fcr derlei. Der Melancholiker scheint eher der Voyeur zu sein, dem das, was dort an dunkler Tiefe im menschlichen Inneren liegt, einen lustvollen Schauer \u00fcber den R\u00fccken jagt. Er ist Beobachter mit H\u00f6henangst: Derjenige, den es hinabzieht und der doch nicht springt.<\/p>\n<p>Es gibt Menschen, die f\u00fcr die Melancholie ganz und gar unempfindlich sind, deren Gef\u00fchlskurven nur eine schwache Wellenbewegung formen und die f\u00fcr die nun so rasch hereinbrechende D\u00e4mmerung nur ein Achselzucken \u00fcbrighaben, und allenfalls die pragmatische Anmerkung, Strom w\u00fcrden die in Br\u00fcssel durch die Zeitumstellung auch nicht sparen. Die sitzen \u00fcber der Steuererkl\u00e4rung, \u00e4rgern sich \u00fcber die H\u00f6he ihrer Abgaben und dass der Staat wieder einmal das Falsche damit anstellen wird, und sehen nicht hinaus, wo die sich entlaubenden Bl\u00e4tter kostenlose Vanitas-Darbietungen geben w\u00e4hrend es dunkel wird. Irgendwann schalten sie ihre Halogen-Schreibtischlampe ein. Und dann gibt es jene, denen das Gel\u00e4nder abhandengekommen ist und die von ihrem Aussichtspunkt dort am Abgrund, von der Melancholie aus hinabst\u00fcrzen in eine vollkommene Leere, die weder traurig noch fr\u00f6hlich ist, sondern einfach: Nichts.<\/p>\n<p>Wahnsinn ist Kummer, der sich nicht mehr weiterentwickelt, schreibt E. M. Cioran. Melancholie, k\u00f6nnte man hinzuf\u00fcgen, ist Kummer, der seine Sch\u00f6nheit entfaltet. Der Sinn f\u00fcr Melancholie bef\u00e4higt uns zu etwas, das vielen Menschen verschlossen bleibt: Der Trauer, dem Leiden, dem Verfall einen Genuss abzugewinnen, jenem doch gro\u00dfen Teil des Lebens, den die Einen leugnen, vor dem die Anderen davonlaufen, dem die Dritten vollkommen ausgeliefert sind, all jene, deren Kummer sich nicht weiterentwickelt, der nicht mehr atmet und alsbald versteinert, w\u00e4hrend die Melancholiker gelernt haben, mit ihm zu tanzen.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine sanfte Rebellion in einer Welt, in der uns das Streben nach Gl\u00fcck geradezu abgen\u00f6tigt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besser, wir verzweifeln am Verlust der Welt als an unserem Bruttoeinkommen. Die Melancholie ist eine sanfte Rebellion. Sie bringt unseren Kummer zum Tanzen. 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