{"id":5671,"date":"2017-06-09T10:29:54","date_gmt":"2017-06-09T08:29:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5671"},"modified":"2017-06-09T11:29:04","modified_gmt":"2017-06-09T09:29:04","slug":"brexit-theresa-may-grossbritannien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/06\/09\/brexit-theresa-may-grossbritannien\/","title":{"rendered":"Britisches Theater, dritter Akt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die vorgezogenen Parlamentswahlen waren eine gute Idee von Theresa May. Das Ergebnis zeigt, dass viele Briten den Brexit immer noch verarbeiten m\u00fcssen.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5680\" aria-describedby=\"caption-attachment-5680\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5680\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/06\/freitext-downing-620x413.jpeg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-downing-620x413.jpeg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-downing-768x512.jpeg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-downing-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-downing.jpeg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5680\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Justin Tallis\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Das englische Sommerwetter ist gleichm\u00e4\u00dfig. Es ist grau. &#8222;<em>English summers take their identity from the stretches of grey on either side. Days of sunshine and warmth do not come as standard but as gifts to be honoured and rejoiced in.&#8220;<\/em> Das schreibt Alexandra Harris in ihrem Buch <em>Weatherland<\/em>, einem britischen Bestseller aus dem Jahr 2015. Die Verg\u00e4nglichkeit dieser Tage, so Harris, erzeuge sowohl die britische Begeisterung \u00fcber alles Sommerliche als auch den Druck und die Entt\u00e4uschungen, die diese Wochen gern mit sich br\u00e4chten.<!--more--><\/p>\n<p>Inzwischen m\u00f6chte man meinen, dass die Briten sich seit ein paar Jahren mit dem sommerlichen Wahltheater unterhalten, um eben diesen Wettereffekt zu unterstreichen. Dies w\u00e4re, versteht sich, eine sehr britische Herangehensweise. Und tats\u00e4chlich hatte Theresa May eine gute Idee, als sie Parlamentswahlen f\u00fcr den 8. Juni ausschrieb. Man wird ihr nun das Gegenteil vorwerfen, eine schlechte Idee f\u00fcr die Konservativen, und Mays Spruch, dass kein Brexit-Deal besser sei als ein schlechter Deal, kann ab sofort in verschiedensten, wetterwendischen Weisen auf die Premierministerin angewendet werden. Eine gute Idee war es dennoch, sagen andere, denn <em>the people<\/em> zeige den Politikern, dass es am Ende doch eben das Volk sei, das bestimme.<\/p>\n<p>S\u00e4tze dieser Art allerdings erkennt man, die Aufregungen des Tages spiegeln sich in ihnen, und als deutsche Zuschauerin der morgendlichen BBC-Wahlsendung staunt man nicht schlecht, wenn erst einmal der Firma, die die letzten Wahlprognosen vorstellte, ein minutenlanger Auftritt reinster Selbstbejubelung einger\u00e4umt wird: Wie richtig sie doch bei den Prognosen lag.<\/p>\n<p>Und doch: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-06\/wahl-grossbritannien-unterhaus-live\">Es war eine gute Idee, w\u00e4hlen zu lassen<\/a>. Unter dem Ergebnis von heute liegt etwas Wichtiges \u2013 f\u00fcr uns alle. Theater schlie\u00dflich wirkt am besten, wenn es etwas gibt, das sich anders nicht ausdr\u00fccken l\u00e4sst. Was verhandelt werden muss, aber kaum greifbar ist. Das Schlimmste ist nicht die Leiche unterm Teppich. Gespenster und Lebende, und am besten gleich viele, wirken sehr viel beunruhigender. Wir befinden uns auf der britischen Insel ein Jahr nach dem Brexit-Referendum. Das Lebensgef\u00fchl hier: Nichts davon ist verarbeitet oder verstanden. Es war ein Stich in den Luftballon Zukunft \u2013 alles, was man zu den Auswirkungen sangen kann: der Ballon ver\u00e4ndert sich dadurch \u2013 und die Luft wird d\u00fcnner.<\/p>\n<p>Das Ergebnis des Referendums vom 23. Juni 2016 erweist sich als erstaunlich zeitresistent. Das wirkt paradox, denn zum einen ist selbstverst\u00e4ndlich die Kalenderzeit weitergegangen, Artikel 50 wurde ausgel\u00f6st, nun tickt die Uhr. Andererseits: Wenn ich mich umsehe in der mittleren Kleinstadt, in der ich seit nun zwei Jahren lebe, dann f\u00e4llt mir auf, wie frisch und &#8222;roh&#8220; das Ergebnis vom vergangenen Sommer zumindest emotional noch immer ist. Man hat diskutiert, nachgedacht, und allemal sich pragmatisch mit dem Unabwendbaren eingerichtet. Institutionen, Familien und Individuen versuchen sich vorzustellen, wie die Zukunft werden k\u00f6nnte; es ist schwierig genug, angesichts der Unklarheiten, die fast jeden Lebensbereich betreffen, damit umzugehen.<\/p>\n<p><strong>Zwei Staatsb\u00fcrgerschaften<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es Stimmen, die Werbung daf\u00fcr machen, gern auch groteske Werbung: Wenn man sich schon selbst ins Bein schie\u00dft, sollte man sich selbst wenigstens mit W\u00fcrde und souver\u00e4nem Humor dabei zusehen. So werden denn Listen mit Brexit-Vorteilen verteilt, die aufweisen, dass die Tennisb\u00e4lle billiger werden. Sch\u00f6ne britische Selbstironie (siehe Wetter). Das j\u00fcngste Umfrageergebnis zur Zukunftseinsch\u00e4tzung unter britischen Farmern l\u00e4sst sich in eben diesem Sinne bestens verstehen: Der Zufriedenheitsindex ist stark gesunken seit dem vergangenen Jahr. Unter den britischen Landwirten stimmte eine starke Mehrheit f\u00fcr den Brexit, auch wenn die meisten der Farmer mit finanziellen Einbu\u00dfen rechnen m\u00fcssen. Das scheint, m\u00f6chte man meinen, nun in den Zahlen anzukommen. Es wird nicht investiert; der Ausblick auf die n\u00e4chsten zwei Jahre aber f\u00e4llt so rosig aus wie schon lange nicht mehr.<\/p>\n<p>Das mit den Tennisb\u00e4llen sei schon fast wieder liebenswert, m\u00f6chte ich einer Bekannten sagen, aber als ich ihr in die Augen sehe, halte ich den Mund. Sie lebt seit zwanzig Jahren in England und f\u00fchlt sich pers\u00f6nlich getroffen und verletzt. Sie ist Europ\u00e4erin; was mit ihr geschehen wird, wei\u00df sie nicht. Bei den Familien in unserem Umfeld sind letzthin jede Menge neuer P\u00e4sse angekommen: Kinder wurden f\u00fcr einen Tag aus der Schule genommen, um in Botschaften zu fahren und die erste Unterschrift ihres zehnj\u00e4hrigen Lebens zu leisten. Nun haben sie zwei Staatsb\u00fcrgerschaften. Vor Kurzem sang eine kleine Gruppe auf einem \u00f6ffentlichen Platz ein deutsches Lied, um einen Austausch zu feiern. Studenten gr\u00fcnden Gruppen f\u00fcr Europa, zu \u00dcbersetzungen, zu Mehrsprachigkeit. Sie denken nach \u00fcber britischen Imperialismus und wie er hinter Fragen steht, die die B\u00fcrger der Insel umtreiben.<\/p>\n<p>Die britischen Vorg\u00e4nge der vergangenen drei Jahre zeigen, wie schwierig es ist, sich selbst ins Gesicht zu sehen. Und zu verstehen, wie die Anforderungen einer globalisierten, profitorientierten Gesellschaft sich auf einzelne Leben auswirken, welche Rolle politische Parteien einnehmen k\u00f6nnen \u2013 und sollen, wie Medien Wahlk\u00e4mpfe formen etc.. Ein Mann, der sich in der Stadt f\u00fcr Europa engagiert, man kennt sein Gesicht von Auftritten und sozialen Medien, lauschte dem Lied. Er trug einen Arm in der Schlinge. Vor zwei Wochen wurde er, als er nachts vom Bahnhof nach Hause ging, von zwei M\u00e4nnern \u00fcberfallen und niedergeschlagen. Ausgeraubt wurde er nicht. Was der Vorfall bedeutet? Eine klare Botschaft gibt es nicht.<br \/>\nMir scheint wichtig: Er fand statt.<\/p>\n<p>So wie vorgestern Nacht versucht wurde, an dem Haus, in dem ich lebe, das Gel\u00e4nder hinab zur Kellertreppe aus den Fundamenten zu rei\u00dfen. Vandalismus, einfach so? Ausgel\u00f6st von einem Werbeschild f\u00fcr Labour, das der Nachbar aufgestellt hatte?<\/p>\n<p>Darum also geht es: Wie \u00e4u\u00dfern wir uns? Wo werden Aggressionen abgebaut? Aufgebaut werden sie auf vielfache Weise. Der Druck ist allenthalben f\u00fchlbar. Vergangenes Jahr, kurz vor dem Brexit-Referendum, wurde eine Politikerin, die f\u00fcr Remain warb, auf offener Stra\u00dfe erstochen. Eine Einzeltat, gewiss. Doch Einzeltaten finden in einem Umfeld statt, werden von Atmosph\u00e4ren gespeist. Die Frage, die das britische &#8222;Sommertheater&#8220; stellt, ist eine Wetterfrage, wenn man so will: Sie handelt von Druck. Wie kehren wir in eine Gesellschaft zur\u00fcck, die Aggressionen, die sich gebildet haben, in politischen Diskurs r\u00fcckf\u00fchrt? Diese Frage geht uns nicht anders an als die Briten. Wir k\u00f6nnten ihnen dankbar daf\u00fcr sein, dass sie uns den Vorgang, wie schwierig es ist, sich selbst ins Gesicht zu sehen \u2013 und herausfinden, wo es langgehen soll, in einem Theaterst\u00fcck vorf\u00fchren, das sehr viel mehr ist als Sommertheater. Dieser Tage, nach der Parlamentswahl im Mai 2015 und dem Referendum im Juni 2016, der dritte Akt. Klassische Theaterst\u00fccke haben f\u00fcnf Akte. Dieses hier wird l\u00e4nger sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vorgezogenen Parlamentswahlen waren eine gute Idee von Theresa May. Das Ergebnis zeigt, dass viele Briten den Brexit immer noch verarbeiten m\u00fcssen. 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