{"id":5687,"date":"2017-06-14T13:10:54","date_gmt":"2017-06-14T11:10:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5687"},"modified":"2017-06-20T16:49:15","modified_gmt":"2017-06-20T14:49:15","slug":"antisemitismus-dokumentation-funk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/06\/14\/antisemitismus-dokumentation-funk\/","title":{"rendered":"Antisemitismus? Gibt es nicht!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Antisemitismus wird in Deutschland besch\u00f6nigt: als Satire oder Israelkritik. Dass die Dokumentation &#8222;Ausgew\u00e4hlt und Ausgegrenzt&#8220; nicht gezeigt wird, hat andere Gr\u00fcnde.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5697\" aria-describedby=\"caption-attachment-5697\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5697 size-large\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/06\/freitext-antisemitismus-1024x819.jpeg\" alt=\"Antisemitismus: Eine Doku \u00fcber etwas, das es nicht gibt?\" width=\"640\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-antisemitismus-1024x819.jpeg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-antisemitismus-620x496.jpeg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-antisemitismus-768x614.jpeg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-antisemitismus.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5697\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Amir Cohen\/Reuters<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Vergangene Woche gab es Aufruhr im Internet. \u00dcberall sah ich Links zu Artikeln, in denen vom Verbot eines <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2017-06\/antisemitismus-doku-joachim-schroeder-arte-wdr-vorwurf\">Films \u00fcber Antisemitismus in Europa<\/a> geschrieben wurde. Dienstag konnte man die Dokumentation dann f\u00fcr 24 Stunden auf <em>bild.de<\/em> sehen. Auch mein erster Impuls war: Ja, klar! Weil es keinen Antisemitismus geben darf, gibt es auch keinen. Nirgendwo! Deswegen muss ein Film, der diesen zeigt, auch aus dem Weg geschafft werden. Mit allen Mitteln. Und das wiederum w\u00fcrde ein weiterer Beweis f\u00fcr, genau, Antisemitismus sein.<!--more--><\/p>\n<p>Ich erinnere mich an den Januar 2013 und wie ich morgens aufwachte, meinen Rechner aufklappte und das erste Mal in meinem Leben das Gef\u00fchl hatte, wirklich mit einer antisemitischen Attacke konfrontiert zu sein. Am Vorabend hatte es eine von 5.000 Menschen besuchte Veranstaltung im Rahmen der Berliner Fashion Week gegeben, aber ich war im Bett geblieben, weil es dort gem\u00fctlicher als auf Gro\u00dfveranstaltungen ist. Daf\u00fcr hatte dort an der Wand des Veranstaltungsortes ein gro\u00dfformatiges Bild gehangen, das vor sieben Jahren f\u00fcr ein <em>Tip<\/em>-Cover geschossen worden war, auf dem ein Journalist, ein K\u00fcnstler und ich abgebildet waren. Diesem Bild hatten zwei Personen \u2013 die uns drei gut kannten \u2013 etwas hinzugef\u00fcgt. Einen Hitlerbart n\u00e4mlich. Und dieser Hitlerbart wurde nicht etwa den beiden nicht-j\u00fcdischen Deutschen \u00fcber die Oberlippe gemalt, sondern nur mir. Der einzigen J\u00fcdin auf diesem Bild. Von der Aktion hatten diese beiden Personen ein Foto gemacht und dieses auf ihren Social-Media-Kan\u00e4len Facebook und Instagram geteilt. Ich erinnere mich sehr gut an diesen Moment, in dem ich dieses Bild in Facebook aufpoppen sah und wie sich alle meine Organe in Richtung Boden davonmachten, wie ich einen gro\u00dfen Schmerz und gleichzeitig eine gro\u00dfe Wut in mir sp\u00fcrte. Wut, die ich vier Jahre sp\u00e4ter in meinem Roman <em>Wintern\u00e4he<\/em> katalysieren w\u00fcrde, indem ich ihn mit ebendieser Szene beginnen lie\u00dfe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5701\" aria-describedby=\"caption-attachment-5701\" style=\"width: 445px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5701 size-full\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/06\/antisemitismus.png\" alt=\"\" width=\"445\" height=\"554\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5701\" class=\"wp-caption-text\">Screenshot des Posts, der Mirna Funk mit aufgemaltem Hitler-Bart zeigt.<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ich machte Screenshots von den Social-Media-Posts, druckte diese aus, ging damit zur Polizei und erstattete Anzeige. Parallel dazu rief ich einen j\u00fcdischen Anwalt an, sowie die Chefin der Veranstaltung, f\u00fcr die auch eine der beiden Personen arbeitete. Ich wurde von vielen Seiten f\u00fcr meine Reaktion auf diese Attacke gemieden. Die Wenigsten verurteilten die T\u00e4ter und bezeugten Anteilnahme. Die meisten fanden, ich \u00fcbertriebe. Ich w\u00fcrde aus einer M\u00fccke einen Elefanten machen, ja, das Ganze w\u00e4re doch ein Spa\u00df und ich solle doch einfach dr\u00fcber lachen anstatt zur Polizei zu rennen. Auch in der ersten offiziellen Erkl\u00e4rung der beiden, die sie meinem Anwalt schickten, war von einem Spa\u00df die Rede. Dass sie den Bart gemalt hatten, stritten sie ab, sie h\u00e4tten das Bild nur in den sozialen Medien geteilt, &#8222;die Aktion habe das Groteske der Veranstaltung symbolisieren sollen&#8220;, schrieben sie. Daf\u00fcr musste nun die J\u00fcdin herhalten, der man einen Hitlerbart \u00fcber die Lippe malte, und die beiden nicht-j\u00fcdischen Deutschen auf dem Bild blieben unbeschadet. Klar. Was f\u00fcr ein lustiger Spa\u00df, oder?<\/p>\n<p><strong>Juden kennen Antisemitismus<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2016 wurden 644 antisemitische Straftaten gemeldet, darunter 15 Gewalttaten, die mit zwei Festnahmen und vier Haftbefehlen endeten. Die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Straftaten liegt um einiges h\u00f6her. Das wei\u00df man l\u00e4ngst. N\u00e4mlich, dass die meisten Juden, denen Antisemitismus widerf\u00e4hrt, eben nicht zur Polizei gehen. Ich habe damals anders gehandelt. Mein Fall taucht in den Zahlen von 2013 irgendwo auf. Aber bis zum Gericht habe auch ich mich nicht getraut. Warum? Aus Angst davor, beide w\u00fcrden freigesprochen. Von einem deutschen Gericht. Denn dass deutsche Gerichte, so wie viele andere auch, keinen Antisemitismus sehen, nirgendwo, wei\u00df man l\u00e4ngst. Juden jedenfalls wissen das. Die meisten Verhandlungen enden wie die in Wuppertal: Drei Pal\u00e4stinenser werfen im Sommer 2014 <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2014-07\/knobloch-juden-wuppertal-synagoge\">Molotowcocktails auf eine Synagoge<\/a>. Im Februar 2015 werden sie daf\u00fcr verurteilt, den Vorwurf, dass dies ein antisemitischer Angriff ist, lehnt das Gericht aber ab.<\/p>\n<p>Am Donnerstag bekomme ich dann unter der Hand den Link zu der Dokumentation <em>Auserw\u00e4hlt und Ausgegrenzt. Judenhass in Europa<\/em> zugespielt, samt Passwort. Ich bereite mich auf neunzig Minuten voller Wahrheit vor, Wahrheit, die hier niemand ertragen kann, weil sie daran erinnert, dass die Megageilegeschichtsaufarbeitung, mit denen sich alle Deutschen gerne r\u00fchmen, vielleicht doch nicht stattgefunden hat. Ich erwarte j\u00fcdische Stimmen, die von ihren Erfahrungen erz\u00e4hlen, vom allt\u00e4glichen Antisemitismus, vom linken und rechten, vom &#8222;neuen&#8220;, wie man ihn heute so gerne nennt, also dem arabischen Antisemitismus, und davon wie sie sich damit f\u00fchlen. Was diese Erlebnisse mit ihnen machen, warum sie sie gemeldet oder eben nicht gemeldet haben. Ich erwarte europ\u00e4ische Realit\u00e4t aus der Sicht der Opfer, aber auch aus der Sicht der T\u00e4ter. Ich erwarte beides. Und das Gegenteil davon. Weil nur dazwischen irgendwo Wahrheit liegt. Und die will ich ja.<\/p>\n<p><strong>Du gut, er b\u00f6se<\/strong><\/p>\n<p>Erf\u00fcllt werden diese Erwartungen nicht. Nach zwanzig Minuten schreibe ich der befreundeten Filmemacherin, von der ich den Link bekam: &#8222;Propaganda. Nicht unwahr. Aber eben propagandistisch. Proisraelische Propaganda.&#8220;<\/p>\n<p>Und sie gibt mir Recht. Der Film zeigt viele erschreckende Tatsachen, er zeigt die Demos rund um den ehemals Linken und jetzigen Chefredakteur von <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/25\/afd-compact-juergen-elsaesser\"><em>Compact,<\/em> J\u00fcrgen Els\u00e4sser<\/a>, auf denen sich \u00fcber die Rothschilds und die j\u00fcdische Weltverschw\u00f6rung ausgelassen wird. Er zeigt auch die Demos im Sommer 2014, auf denen in ganz Deutschland Dinge wie &#8222;Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und k\u00e4mpf allein&#8220; oder &#8222;Juden ins Gas&#8220; skandiert wurden, er zeigt franz\u00f6sische Achtkl\u00e4ssler in einem Vorort von Paris und dokumentiert ihren Wunsch, nach Israel auszuwandern, er l\u00e4sst ein oder zwei j\u00fcdische Wissenschaftler und Antisemitismusexperten zu Wort kommen, er zeigt deutsche BDS-Gruppen, und er zeigt eine halbe Stunde lang, wie die beiden Autoren des Films in Gaza die deutschen Steuergelder suchen. Er erkl\u00e4rt was Nakba ist und wieso dort keine Pal\u00e4stinenser starben, so wie es immer behauptet wird, er navigiert uns entlang aller m\u00f6glichen Vorurteile zu Israel und Pal\u00e4stina, aber immer mit der Wahrheit im Anschlag. Die wird in jedem Interview, Gespr\u00e4ch und in jeder Sequenz, die gezeigt wird, quasi mitgeliefert.<\/p>\n<p>Deswegen ist dieser Film propagandistisch und manipulativ. Er l\u00e4sst dem Zuschauer keinen Raum, sich ein Bild von Antisemitismus zu machen. Er will die Deutschen belehren. Er will ihnen sagen, Leute, wenn es um Israel und das Leid der Pal\u00e4stinenser geht, dann habt ihr v\u00f6llig einen an der Waffel. Das ist das Ziel des Films. Und ohne Frage hat der Deutsche einen an der Waffel, wenn diese Themen diskutiert werden. Kein anderes Volk in der Welt bekommt so viel Geld sowie Unterst\u00fctzung, und f\u00fcr keines arbeiten so viele Hilfsorganisationen wie f\u00fcr das Pal\u00e4stinensische. Und das ist nat\u00fcrlich ein Symptom. Und es w\u00e4re eine Dokumentation wert, in Gaza nach den Steuergeldern und Spenden zu forschen und zu zeigen, dass diese eigentlich unter anderem beim ehemaligen Hamas-Chef Chaled Meschaal landen, der daf\u00fcr Nutten und Alkohol kauft. Und es w\u00e4re eine weitere Dokumentation wert, den Deutschen mal den Israel-Pal\u00e4stina-Konflikt zu erkl\u00e4ren, weil 90% n\u00e4mlich wirklich keine Ahnung haben, was dort vor sich geht. Genauso wie linken, rechten, neuen und Aluh\u00fctchentr\u00e4ger-Antisemitismus zu entschl\u00fcsseln. Ja, das m\u00fcsste alles mal gezeigt werden. Keine Frage. Und am allerwichtigsten f\u00fcr die J\u00fcdische Gemeinschaft Deutschlands w\u00e4re es gewesen, eine Dokumentation dar\u00fcber zu drehen, was es bedeutet, all diesen Antisemitismus-Formen tagt\u00e4glich ausgesetzt zu sein. Damit es endlich aufh\u00f6rt, dass man behauptet, es g\u00e4be keinen Antisemitismus mehr. Wichtig w\u00e4re auch gewesen zu zeigen, wie schwierig es ist, darauf angemessen zu reagieren, wie schier unm\u00f6glich es ist, einen Antisemiten auch als Antisemiten zu bezeichnen, weil es ja keinen Antisemitismus geben darf und niemand heutzutage Antisemit ist, sondern alles m\u00f6gliche: Komiker, Satiriker, Israelkritiker, kritischer Denker, kritisch Hinterfragender, ein nicht alles glaubender Mensch eben. Kein Antisemit jedenfalls.<\/p>\n<p><strong>Zwei Seiten der Medaille<\/strong><\/p>\n<p>Aber man kann in einem Film zu Antisemitismus in Europa nicht ununterbrochen den Vorwurf der Besatzung delegitimieren, indem man keinen einzigen Israeli zu Wort kommen l\u00e4sst, der diese f\u00fcr beide Seiten furchtbare Situation anspricht, sondern lediglich rechtsorientierte Stimmen. Eine Situation, die im \u00dcbrigen von einem Gro\u00dfteil der Israelis auch als furchtbarer Zustand wahrgenommen wird. In Israel gibt es Entrechtung und Rechte, Rassismus und Toleranz, Egoismus und Altruismus wie in jedem anderen Land dieser Welt auch. Die einzige Form, angemessen auf Israel zu reagieren, ist, genau das zu sehen und nicht entweder zu behaupten, also die Juden m\u00fcssten es ja besser wissen, weil Holocaust, oder die armen Juden und diese aggressiven Araber.<\/p>\n<p>Um es frei nach den Worten des genialen Philosophen und Rappers Farid Bang zu sagen: &#8222;Der {Jude} ist ein Lebewesen, das isst und trinkt. Deswegen m\u00fcssen wir ihn dulden, \u00e4h, akzeptieren.&#8220; Juden sind wie ihr alle: ziemlich schei\u00dfe und ziemlich genial n\u00e4mlich. Aber Juden mit zweierlei Ma\u00df zu messen, das ist Antisemitismus. Und jetzt wissta bescheid!<\/p>\n<p>Dass die Dokumentation von Arte gecancelt wurde und die Ausstrahlung im WDR verhindert, liegt nicht daran, dass dort Antisemitismus gezeigt wird, an den niemand mehr glaubt, sondern weil sie schlecht gemacht und propagandistisch aufgebaut ist. Das ist schade, aber passiert.<\/p>\n<p>Ein guter Zeitpunkt also \u2013 <em>and this goes out to all the<\/em> Filmemacher \u2013 keine Angst zu haben, sich an diesem Thema die Finger zu verbrennen, und eine anspruchsvolle, schlaue und interessante Dokumentation zu machen.<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antisemitismus wird in Deutschland besch\u00f6nigt: als Satire oder Israelkritik. 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