{"id":57,"date":"2014-10-07T09:01:12","date_gmt":"2014-10-07T07:01:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=57"},"modified":"2014-10-07T10:07:10","modified_gmt":"2014-10-07T08:07:10","slug":"glavinic-thomas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/10\/07\/glavinic-thomas\/","title":{"rendered":"Macht sie doch zu M\u00e4rtyrern!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zum Auftakt von &#8222;Freitext&#8220; haben wir einige unserer Autoren gefragt, wor\u00fcber sie sich wirklich aufregen, was sie emp\u00f6rt. Thomas Glavinic antwortet als Erster.<\/strong><\/p>\n<p>Ich emp\u00f6re mich \u00fcber gar nichts. Ich habe es fast verlernt, mich zu emp\u00f6ren. Hin und wieder \u00e4rgere ich mich \u00fcber ein Unrecht, das mir oder jemand anderem zugef\u00fcgt wird, aber ich emp\u00f6re mich nicht. Emp\u00f6rung w\u00fcrde bedeuten, dass ich aktiv werden k\u00f6nnte oder m\u00fcsste. Aktiv bedeutet, ich w\u00e4re nicht nur bereit, etwas zu \u00e4ndern, sondern ich w\u00e4re bereits aktiv. Aufstehen ist bereits Aktivit\u00e4t. Aber ich bevorzuge es, auf Facebook Kommentare zum Weltgeschehen abzugeben, das geht per Knopfdruck. Ich like. Ich sitze hier und best\u00e4tige, das gen\u00fcgt mir. Das mache ich ein paar Stunden lang. Fr\u00fcher h\u00e4tte ich in dieser Zeit ein Buch gelesen.<!--more--><\/p>\n<p>Nein, das stimmt nicht ganz. Kopfabschneider emp\u00f6ren mich. Ich bin zwar gegen die Todesstrafe, aber bei den Leuten von diesem &#8222;Islamischen Staat&#8220; handelt es sich um Kombattanten in einer milit\u00e4rischen Auseinandersetzung und allen Kriegsregeln (allerdings ein perverser Begriff, so wie &#8222;Landkriegsordnung&#8220;) zufolge darf man diese t\u00f6ten. In diesem Fall finde ich T\u00f6ten sehr begr\u00fc\u00dfenswert. Ich finde, Menschen, die Frauen bis zum Hals eingraben und dann steinigen oder Entwicklungshelfer und Bergf\u00fchrer enthaupten, sollten in ihrem Bestreben, M\u00e4rtyrer zu werden, mit aller Kraft unterst\u00fctzt werden. Aber all das passiert weit weg.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_169\" aria-describedby=\"caption-attachment-169\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/10\/RTR41T2N.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-169\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/10\/RTR41T2N-1024x682.jpg\" alt=\"Demonstration in Frankfurt gegen den IS (\u00a9 Reuters\/Ralph Orlowski)\" width=\"580\" height=\"386\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/10\/RTR41T2N-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/10\/RTR41T2N-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-169\" class=\"wp-caption-text\">Demonstration in Frankfurt gegen den IS (\u00a9 Reuters\/Ralph Orlowski)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Gibt es etwas, das mich aufstehen und aktiv werden lie\u00dfe? Allerdings. Wenn ich meine Freiheit bedroht s\u00e4he. Wenn ich merken w\u00fcrde, dass die Wertordnung unserer Gesellschaft, die unser Zusammenleben erm\u00f6glicht, von Menschen angegriffen wird, die radikal andere Werte haben und andere Ziele verfolgen und f\u00fcr diese auf die Stra\u00dfe gehen, um mich einzusch\u00fcchtern. Dann w\u00fcrde ich aufstehen und beim Aufstehen w\u00fcrde es diesmal nicht bleiben, denn wenn ich schon mal stehe, muss ich mich auch nicht gleich wieder hinsetzen.<\/p>\n<p>Als ich vor einigen Wochen einen Artikel \u00fcber die selbsternannte Scharia-Polizei in Wuppertal las, dachte ich, das w\u00e4re es wohl. Hier h\u00e4tte ich meine h\u00f6chstpers\u00f6nliche, unmittelbare Emp\u00f6rung, lebte ich in diesem Ort.<\/p>\n<p><em>Die echte Polizei hat keine Handhabe, denn: &#8222;Das blo\u00dfe Empfehlen religi\u00f6ser Regeln ist nicht strafbar.&#8220;<\/em> So stand es in dem Artikel.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, wie lange ich meinem Rechtsstaat bei seiner \u00dcbertoleranz gegen\u00fcber der Intoleranz zusehen kann, ohne mich zu emp\u00f6ren. Ebenso wenig, wie ich uns allen noch lange dabei zusehen kann, wie wir alles auf den Staat abw\u00e4lzen, wie wir davon ausgehen, dass andere die Probleme f\u00fcr uns l\u00f6sen werden, ebenjener &#8222;Staat&#8220;, \u00fcber den wir so gern schimpfen, wenn wir Steuern oder Radarstrafen bezahlen m\u00fcssen. Dieser Staat soll diese Angelegenheiten l\u00f6sen. Dass dieser Staat ein Koloss ist, langsam und beh\u00e4big, der sich genauso ungern bewegt wie wir und noch schwerf\u00e4lliger ist als wir, \u00fcbersehen wir. Dass wir manchmal unsere Probleme selbst l\u00f6sen m\u00fcssen, wollen wir nicht wahrhaben. So wie die Thailand-Urlauber beim Tsunami 2004, die sich dar\u00fcber beschwerten, nicht sofort Hilfe von der Botschaft oder vom Konsulat erhalten zu haben. Wir fliegen um die Welt und erwarten mit gr\u00f6\u00dfter Selbstverst\u00e4ndlichkeit, dass der 8.000 Kilometer entfernte Staat sofort parat steht, um uns in einer Notlage zu helfen. Aber manchmal kann er uns offenbar nicht helfen, weder in Thailand noch in Wuppertal.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck lebe ich nicht in Wuppertal. Oder leider. Manchmal macht ein bisschen Emp\u00f6rung munter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Auftakt von &#8222;Freitext&#8220; haben wir einige unserer Autoren gefragt, wor\u00fcber sie sich wirklich aufregen, was sie emp\u00f6rt. Thomas Glavinic antwortet als Erster. 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