{"id":5710,"date":"2017-06-16T10:32:11","date_gmt":"2017-06-16T08:32:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5710"},"modified":"2018-07-06T15:37:01","modified_gmt":"2018-07-06T13:37:01","slug":"erziehung-gender-rosa-blau-gorelik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/06\/16\/erziehung-gender-rosa-blau-gorelik\/","title":{"rendered":"Wenn der Sohn sich den Schulranzen mit dem Einhorn w\u00fcnscht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rosa nur f\u00fcr M\u00e4dchen, blau nur f\u00fcr Jungs?! Eltern sind froh, wenn das eigene Kind diese bl\u00f6de Gender-Regel ignoriert. Und etwas Angst haben sie leider trotzdem.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5720\" aria-describedby=\"caption-attachment-5720\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5720 size-large\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/06\/freitext-einhorn-1024x576.jpeg\" alt=\"Gender-Regeln: Wenn der Sohn sich den Schulranzen mit dem Einhorn w\u00fcnscht\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-einhorn-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-einhorn-620x349.jpeg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-einhorn-768x432.jpeg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext-einhorn.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5720\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Snev Rotbok\/EyeEm<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Das ist einer dieser gro\u00dfen Momente, einer, von denen man als Eltern tr\u00e4umt. Oder ich tr\u00e4ume ihn und interpretiere zu viel hinein, wie wir Eltern es immer tun, wenn die eigenen Erinnerungen \u00fcbermannen und man das Kind, das man einmal gewesen war, mit dem eigenen Kind verwechselt. Jedenfalls tr\u00e4ume ich diesen Moment, und mein Sohn tut es auch: Der Moment, in dem der Bald-Erstkl\u00e4ssler seinen Schulranzen bekommt. Der Bald-Erstkl\u00e4ssler kann es nicht erwarten, einen Schulranzen auf seinem R\u00fccken und eine Schult\u00fcte in seinen H\u00e4nden zu tragen, er will &#8222;Schulkind&#8220; und &#8222;erste Klasse&#8220; sagen d\u00fcrfen, er will Hausaufgaben machen d\u00fcrfen, und er ahnt nicht, dass dieser Wunsch nicht lang anhalten wird. Mein Sohn sagt, wir m\u00fcssten jetzt seinen Schulranzen kaufen, er sagt &#8222;endlich mal&#8220; dazu, und er sagt, er will den, den er letztens gesehen hat, den mit dem Einhorn drauf. In Lila.<!--more--><\/p>\n<p>Mein Sohn spielt mit Fahrzeugen, aber nicht Fu\u00dfball. Er hat mal Puppen gehabt, aber sie nie anger\u00fchrt. Er liebt <em>Bibi und Tina<\/em>, er verg\u00f6ttert Pferde, und wenn er bei Freundinnen ankommt, zieht er sich sogleich Prinzessinnenkost\u00fcme an und leiht sich beim Gehen Barbies aus, aber seine Lieblingsfarbe ist blau. Ich wei\u00df nicht, warum seine Lieblingsfarbe blau ist. Mit anderen Worten: Ich wei\u00df nicht, ob es wirklich seine Lieblingsfarbe ist, oder ob ich in diese Frage nach der Lieblingsfarbe zu viel hinein interpretiere. Als er sein erstes Fahrrad bekommen hat, wollte er gerne ein rosafarbenes w\u00e4hlen, aber bevor ich auch nur bejahen konnte, hatten der Fahrradverk\u00e4ufer und mein Vater, der uns begleitete, protestiert, und so hatte er sich, trotz meiner Ermunterungen, f\u00fcr einen Kompromiss entschieden: Gegen das Fu\u00dfball-Fahrrad, das ihm der Verk\u00e4ufer andrehen wollte, gegen das rosafarbene, das ich, trotz der eigenen Abneigung gegen diese Farbe, mehrmals bewunderte, und f\u00fcr das in Lila mit K\u00e4pt&#8217;n Sharky. Mein Sohn war vier und suchte nach Kompromissen zwischen dem, was er selbst \u00fcber sich empfand, und dem, was von ihm erwartet wurde.<\/p>\n<p>Mein Sohn geht seinen Weg. Sein Weg ist zwischen blau und Begriffen wie &#8222;M\u00e4dchenfarbe&#8220;, die er aus dem Kindergarten mitbringt. Sein Weg liegt irgendwo zwischen Polizeifahrzeugen, die er aus Lego baut, und <em>Bibi und Tina<\/em>, und sein Weg ist manchmal von St\u00e4rke und manchmal von Fremderwartungen gepr\u00e4gt. Als er sich im Zirkus eine pink-glitzernde Ballerina als Leuchtstab aussucht, von der der Verk\u00e4ufer sagt, sie sei nur f\u00fcr M\u00e4dchen, antwortet er selbstbewusst: &#8222;Nein, das ist f\u00fcr alle, die damit spielen wollen.&#8220; Aber als der Schuhverk\u00e4ufer \u00fcber die lilafarbenen Gummistiefel sagt, die seien f\u00fcr M\u00e4dchen, nimmt er die blauen, das sei seine Lieblingsfarbe.<\/p>\n<p><strong>Was machen die Blicke der anderen?<\/strong><\/p>\n<p>Als Mutter steht frau dann daneben. &#8222;Nimm doch die in Lila&#8220;, sagt frau dann, und wei\u00df nicht sicher, wie oft frau das sagen soll: Als Eltern will man den Konflikt des Kindes schlie\u00dflich nicht versch\u00e4rfen. Und man will nicht, dass er morgen dasselbe noch einmal im Kindergarten, und nachmittags noch einmal im Park h\u00f6ren muss: Das ist eine M\u00e4dchenfarbe. Du bist doch ein M\u00e4dchen, und das ist dann als Beleidigung gemeint. Und frau denkt dann dar\u00fcber nach, dass es andersherum keine Beleidigung w\u00e4re, dass M\u00e4dchen nicht rufen w\u00fcrden &#8222;Das ist was f\u00fcr Jungs!&#8220;, oder &#8222;Du bist ein Junge, haha!&#8220;, frau denkt dar\u00fcber nach, dass es jetzt Legosteine, \u00dcberraschungseier und sogar die <em>Drei Fragezeichen<\/em> als <em>Ausrufezeichen<\/em> in rosa gibt, und wie alte, kopfsch\u00fcttelnde Herren denkt frau, wie sie sich vorgenommen hatte, niemals zu denken: &#8222;Fr\u00fcher zu meiner Kindheit gab es das nicht. Da haben M\u00e4dchen und Jungs dasselbe geh\u00f6rt. Das war damals besser.&#8220;<\/p>\n<p>Die Frau in mir denkt dann \u00fcber <em>Backlashes<\/em> nach und findet Verbindungen zwischen herablassenden S\u00e4tzen wie &#8222;Du bist doch kein M\u00e4dchen&#8220;, die kleine Jungs rufen, und Begriffen wie &#8222;Girlsboss&#8220;, die gro\u00dfe Jungs verwenden. Die Frau in mir will, dass das eigene Kind fern festgefahrener Geschlechtsrollenvorstellungen aufw\u00e4chst, das es einfach nur sein kann, was es ist. Die Frau in mir, die gegen Ausgrenzungen jeglicher Art k\u00e4mpft, Klischees zu entlarven versucht, und an die Freiheit des Einzelnen glaubt, liebt den Sohn, der ihr in ihren hochhackigen Schuhen, mit Cowboyhut auf dem Kopf, unter dem Rastaz\u00f6pfe hervor schauen, und S\u00e4bel unter dem selbst gebastelten G\u00fcrtel entgegen kommt und sich als &#8222;der gestiefelte Kater&#8220; bezeichnet. Als Mutter ist da aber auch die Angst, der Besch\u00fctzerinstinkt: Was wird ihm da drau\u00dfen passieren? Was machen die Wertungen, die Blicke von anderen mit ihm?<\/p>\n<p><strong>Wir halten die Klappe<\/strong><\/p>\n<p>Mein Sohn sagt, wir m\u00fcssten nun endlich seinen Schulranzen kaufen, und er erinnert uns noch einmal an das Einhorn, an das mit den sch\u00f6nen Glitzern, und wie h\u00fcbsch es auf dem lilafarbenen Hintergrund aussieht. Am Samstag machen wir das, am Samstag kaufen wir deinen Schulranzen, versprechen wir ihm, und abends beraten wir dar\u00fcber: Und dann? Und wenn er ihn hat, diesen Schulranzen mit Einhorn, und an seinem allerersten Schultag, an einem dieser f\u00fcr immer unvergesslichen Tage, erhobenen Hauptes mit dem Ranzen auf dem R\u00fccken in die Schule spaziert? Und wenn das Erste, was er von den Kindern, die ihn vier Jahre lang begleiten werden, ein Satz ist, den er sich ganz bestimmt ebenfalls merkt: &#8222;Der ist ja was f\u00fcr M\u00e4dchen.&#8220; &#8222;Bist du ein M\u00e4dchen?&#8220; &#8222;Du bist doch ein M\u00e4dchen!&#8220; Wenn frau mehr Mutter ist als Frau, dann kann sie sich nicht \u00fcber die Abwertung emp\u00f6ren, die in dieser simplen Geschlechtsbezeichnung steckt: Ein M\u00e4dchen. Dann ist frau eine besorgte Mutter, die dem Sohn diesen Schmerz ersparen will. Wir beraten uns, aber es gibt keine Antwort. Es gibt die Beschw\u00f6rung, wir geben ihm alles Selbstbewusstsein mit, was er braucht, es gibt eine gender-gesellschaftliche Diskussion, aber eine Antwort gibt es nicht.<\/p>\n<p>Dann ist Samstag, und der Einhorn-Schulranzen, von dem mein Sohn tr\u00e4umte, ist ausverkauft, und ich versuche, den erleichterten Blick zu seinem Vater zu vermeiden. Au\u00dferdem \u2013 jetzt sind wir wieder mitten in der Backlash-Gender-Debatte \u2013 gibt es viele andere Einhorn-Schulranzen in lila und rosa auf dem Markt. Alle glitzern sie, und sie stehen auf eigenen Regalen: Die mit den Autos, <em>StarWars<\/em>, Dinosauriern sind auf der anderen Seite des Regalsystems untergebracht: Damit die Kinder gleich wissen, wohin sie geh\u00f6ren. Jungs rechts, M\u00e4dchen links, im Gleichschritt. Mein Sohn wei\u00df aber nicht, wohin er schauen soll, er umkreist das Regal, ein, zwei, drei Mal. &#8222;Polizei mag ich auch&#8220;, sagt er, und wir stellen ihm sechs Schulranzen auf den Boden, aus denen er sich aussuchen darf: Drei mit glitzernden Einh\u00f6rnern, drei mit Polizei. Und wir halten die Klappe. &#8222;Also ich w\u00fcrde den mit der Polizei nehmen, aber die mit den Einh\u00f6rnern sind auch sch\u00f6n&#8220;, sagt sein kleiner Bruder. Mein Sohn steht vor einer Entscheidung, und die Entscheidung ist gr\u00f6\u00dfer, als er ahnt, und ich w\u00fcnschte, seine Entscheidung h\u00e4tte nicht diese Gr\u00f6\u00dfe, und sie h\u00e4tte keine Konsequenzen, keine psychologischer Art. Ich w\u00fcnschte, aber ich halte die Klappe, und ich achte darauf, jeden der Schulranzen gleich lang und gleich begeistert mit ihm zu untersuchen.<\/p>\n<p>Zu unserer \u00dcberraschung hat mein Sohn einen Schulranzen mit Polizeiautos gew\u00e4hlt. &#8222;Bist du dir sicher?&#8220;, fragten wir ihn, &#8222;weil die anderen sind&#8230;&#8220;, sagten wir, aber er unterbrach uns, indem er zur Kasse marschierte. Wir bezahlten den Schulranzen mit dem Polizeiautos an der Kasse, und ich lie\u00df einen Seufzer der Erleichterung los, und ich legte meinem Sohn den Arm auf die Schulter, und ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte den Seufzer nicht gebraucht.<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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