{"id":5731,"date":"2017-06-21T12:30:06","date_gmt":"2017-06-21T10:30:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5731"},"modified":"2017-06-21T12:53:15","modified_gmt":"2017-06-21T10:53:15","slug":"fussball-fans-gewalt-sila","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/06\/21\/fussball-fans-gewalt-sila\/","title":{"rendered":"&#8222;Wir haben euch was mitgebracht: Hass, Hass, Hass.&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fankurven im Fu\u00dfballstadion sind ein Spiegel der Gesellschaft. Wenn die Minderheit zu toben beginnt, erstarren die Friedfertigen in hilfloser Best\u00fcrzung.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5740\" aria-describedby=\"caption-attachment-5740\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-5740\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/06\/freitext_fussball-1024x576.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext_fussball-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext_fussball-620x349.jpeg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext_fussball-768x432.jpeg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/06\/freitext_fussball.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5740\" class=\"wp-caption-text\">Szene aus dem Championsleague-Endspiel Bayern M\u00fcnchen gegen Chelsea im Mai 2012, \u00a9 Alex Livesey\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ich bin leidenschaftlicher Anh\u00e4nger des 1. FC Kaiserslautern und fahre gelegentlich zu Ausw\u00e4rtsspielen, wo ich \u00fcber mein Lieblingsthema nachdenke \u2013 die Barbarei. Mein letztes Ausw\u00e4rtsspiel ist eine Weile her; ich ging mit Freunden zum Spiel gegen Ingolstadt und zwar in der Saison, bevor &#8222;die Schanzer&#8220; in die erste Bundesliga aufstiegen. Unwichtig. Es z\u00e4hlt einzig, dass ich viel \u00fcber Barbarei nachgedacht habe.<!--more--><\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, was wir f\u00fcr die Menschen in Ingolstadt waren. Am Anfang, als wir singend zum Stadion liefen, vielleicht charmant, sp\u00e4ter dann, in der zweiten Halbzeit, eher bedrohlich. \u00dcberhaupt, diese Halbzeit: Es war, als stellten wir, die Fans des 1. FC Kaiserslautern, eins der Triptycha nach, die den Fortschritt des J\u00fcngsten Gerichts abbilden.<\/p>\n<p>Zu Beginn kletterte ein seltsamer junger Mann \u2013 er trug eine dieser Lesebrillen, die Aug\u00e4pfel gro\u00df erscheinen lassen \u2013 auf den Zaun, der den G\u00e4steblock vom Spielfeld trennte, und beschimpfte abwechselnd alle Spieler, die in seine N\u00e4he kamen, Polizisten, die Fans des eigenen wie des anderen Vereins. Drei gepanzerte Beamte zogen vor dem Zaun auf und forderten, dass er herunterklettere, aber er zeigte ihnen den Mittelfinger und tat so, als wollte er seine Jeans aufkn\u00f6pfen, wieso auch immer. Schlie\u00dflich wurde er von seinen Freunden heruntergezogen, fiel von halber Zaunh\u00f6he schmerzhaft auf die Seite und fing deswegen eine Pr\u00fcgelei mit Fremden an, die bedeutend gr\u00f6\u00dfer und eindeutig gewalterfahrener waren als er. Daher verbrachte er den Rest des Spiels mit einer schief sitzenden Brille, der nun ein B\u00fcgel fehlte, und einem vom Blut eingef\u00e4rbten Rollkragen. Nackte Angst hatte ihn in Adrenalinschwei\u00df gebadet, und er roch wie eine vor Stunden benutzte Knoblauchpresse. Er hatte ein erstes, verunsichertes Abr\u00fccken der Ingolst\u00e4dter Familien vom G\u00e4steblock veranlasst, denn er war wirklich furchtbar laut und vulg\u00e4r gewesen \u2013 seine liebsten Schm\u00e4hrufe waren das harmlose, dialektale &#8222;Voch&#8217;l&#8220; (Vogel), und \u2013 weit garstiger \u2013 eine fiese Bezeichnung f\u00fcr die Vagina.<\/p>\n<p>Kurz nachdem er verpr\u00fcgelt worden war, entdeckte jemand aus der Gruppe jener, die auf ihn eingeschlagen hatten, im benachbarten Block unter Ingolst\u00e4dter Fans eine einsame Gestalt im Trikot des FC Bayern M\u00fcnchen; dieser Mann trug sogar einen Strohhut mit dem Logo dieses Vereins. Keine Ahnung, was ihn zu diesem Spiel gebracht hatte. Es war sicherlich nicht das feingliedrige Spiel des 1. FCK<em>; <\/em>nein, nein \u2013 bei uns versuchen Trainer, Teams und Vorst\u00e4nde seit einigen Jahren und mit vereinten Kr\u00e4ften, Fans bis zur Unertr\u00e4glichkeit zu entt\u00e4uschen und zu langweilen. Jedenfalls wurde dieser Mann so lange mit Bier-Bechern beworfen \u2013 in manche war angeblich zuvor uriniert worden \u2013 und beschimpft, bis er unter Johlen den Block verlie\u00df. Daraufhin r\u00fcckten die Ingolst\u00e4dter Familien noch weiter von uns ab.<\/p>\n<p><strong>Spieler streckt Polizisten nieder<\/strong><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend gab es eine gr\u00f6\u00dfere Pr\u00fcgelei unter Fans, die diesen semi-uniformisierten Ultra-Gruppierungen angeh\u00f6rten. Sie waren zum gr\u00f6\u00dften Teil Teenager und sie diskutierten so viel wie sie schlugen. Am Anfang standen sie sich in zwei Reihen gegen\u00fcber, aber im Zuge des Streits verwirbelten sich diese ineinander, und es war bald nicht mehr zu erkennen, ob noch Gruppen gegeneinander k\u00e4mpften oder jeder gegen jeden.<\/p>\n<p>Ausschreitungen bei Fu\u00dfballspielen vermehren sich in Zeiten der Verunsicherung. Den endg\u00fcltigen Kollaps meiner einstigen Heimat Jugoslawien l\u00f6ste eine Reihe von Spielen aus, die f\u00fcrchterlich ausarteten. W\u00e4hrend nahezu jedes Match jener Jahre von gro\u00dfen Unruhen begleitet war, \u00fcberragen in meiner Erinnerung zwei Spiele alle anderen an Ausma\u00df, Intensit\u00e4t und Spektakel der Enthemmung und Gewalt: Das Spiel zwischen Dinamo Zagreb und Roter Stern Belgrad am 13. Mai 1990 sowie jenes zwischen Hajduk Split und Partizan Belgrad am 26.September 1990. Beide Spiele mussten abgebrochen werden (das erste wurde nicht einmal angepfiffen), da Fans \u00fcbereinander herfielen \u2013 im R\u00fcckblick ist es nat\u00fcrlich leicht, die schrille Erregung, mit der sie aufs Spielfeld eilten, um sich zu pr\u00fcgeln, als eine Vorschau der bevorstehenden Jahre zu deuten \u2013 des Chaos, des Genozids, des Hasses. Doch Erwachsene reagierten damals mit ersch\u00f6pftem Unglauben: Was ist aus unserem Land geworden?<\/p>\n<p>Jedes der zwei Spiele besitzt \u00fcbrigens einen Moment, dessen Symbolik sogar f\u00fcr einen Roman zu krude w\u00e4re: Beim ersten Spiel streckte der Dinamo-Spieler Zvonimir Boban einen Polizisten durch einen Kniesto\u00df nieder, und zwar aus &#8222;nationalem Stolz&#8220;, wie er sp\u00e4ter sagte, denn der Polizist versuchte, Dinamo-Fans \u2013 also Kroaten \u2013 durch Schl\u00e4ge zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Der Beamte war \u00fcbrigens ein Bosnier, dem kurz nach dem Spiel ein Versetzungsantrag nahegelegt wurde.<\/p>\n<p>Der Moment des zweiten Spiels ist (noch) weniger komplex: Hajduk-Fans z\u00fcndeten nach ihrem Platzsturm (ihr Verein lag mit 0:2 hinten, au\u00dferdem war Rage f\u00fcr einen bedeutenden Teil jugoslawischer Jugendlicher damals der grundlegende Gem\u00fctszustand) die jugoslawische Fahne an. In meiner Erinnerung war der Kommentator au\u00dferordentlich best\u00fcrzt, doch als ich mir die Aufnahmen des Spiels vor Kurzem bei YouTube angeschaut habe, stellte ich fest, dass meine Erinnerungen von einem Wunschdenken gef\u00e4rbt waren \u2013 er war h\u00f6chstens ein wenig betroffen, so als h\u00e4tte sein Kind vor Nachbarn in den Sandkasten gekackt. Jugoslawen waren zu diesem Zeitpunkt schon einiges gewohnt.<\/p>\n<p><strong>Soldatische Tr\u00e4ume<\/strong><\/p>\n<p>Bei YouTube kann man sich auch Interviews mit Anf\u00fchrern der an den Ausschreitungen beteiligten Fan-Gruppierungen anschauen und es ist erstaunlich, mit welcher Nostalgie sie von ihren Erlebnissen berichten \u2013 ganz seltsam finde ich das. Diese freikorpsige Wehmut nach den Freuden des M\u00e4nnerbunds und der Kriegslust.<\/p>\n<p>Der junge Mann, von dem ich zu Beginn berichtet habe \u2013 jener, der auf den Zaun geklettert und von ihm gest\u00fcrzt war \u2013, besa\u00df auch diese Wehmut. Als er nach dem Zwischenruf &#8222;Schiri, du Jude&#8220; erneut mit anderen FCK-Fans in Streit geriet, emp\u00f6rte er sich. Was man von ihm wolle? Fr\u00fcher, klagte er energisch, sei &#8222;so was&#8220; normal gewesen, man habe der gegnerischen Mannschaft den Tod gew\u00fcnscht. &#8222;Wir haben euch was mitgebracht: Hass, Hass, Hass. Das haben wir gesungen&#8220;, sagte er und tat dann so, als w\u00fcrde er das Spiel verfolgen. (Doch sp\u00e4ter lauerte er mit Freunden einem von jenen auf, die ihn nach seinem Zwischenruf zurechtgewiesen hatten \u2013 unter allen hatte er sich den einzigen ausgesucht, der alleine gekommen war und daher von Passanten gerettet werden musste.)<\/p>\n<p>Mit dem &#8222;fr\u00fcher&#8220; meinte er die Neunzigerjahre, als Ausschreitungen bei Fu\u00dfballspielen gew\u00f6hnlicher waren \u2013 und somit meinte er auch eine Praxis der M\u00e4nnlichkeit, die sich bedr\u00e4ngt f\u00fchlt; er meinte Wege des Spannungsabbaus, die zunehmend Repressionen ausgesetzt seien, obwohl sie sich nat\u00fcrlich anf\u00fchlten. Sogar gesund. &#8222;Sind wir M\u00e4nner keine Krieger mehr?&#8220;, hatte er gefragt.<\/p>\n<p>Die Frage ist keineswegs unberechtigt. Zu Beginn des Bosnienkriegs wurden Mitglieder paramilit\u00e4rischer Einheiten intensiv aus den Hooligan-Gruppen der Stadtvereine rekrutiert. Die Kriegsfolklore ist voller Geschichten \u00fcber ihre Gro\u00df- und Schandtaten. Und was ist mit all jenen Fans der SG Dynamo Dresden, die am Ende dieser Saison zum Spiel gegen den Karlsruher SC in Tarnfarben kamen (manche, vielleicht Paintball-Enthusiasten, trotz der Hitze sogar in zotteligen Ghillie-Anz\u00fcgen) und sp\u00e4ter f\u00fcr sechsunddrei\u00dfig Verletzte sorgten? Sie hatten es nicht einmal geschafft, ihre soldatischen Tr\u00e4ume im \u00fcblichen Nylon von &#8222;Stone Island&#8220;- und &#8222;Alpha Industries&#8220;-Jacken zu verpacken; es konnte ihnen nicht sprichw\u00f6rtlich genug sein.<\/p>\n<p>Die Beschwerden von Dynamo-Fans, die sich in der Berichterstattung zu Unrecht inkriminiert f\u00fchlten, da sie schlie\u00dflich nicht verkleidet zum Spiel gekommen waren und auch mit Gewalt nichts anfangen konnten, erinnerten mich an die Konsternation meiner Eltern, als sie anerkennen mussten, dass sie machtlos gegen all jene waren, die sich V\u00f6lkermord w\u00fcnschten \u2013 und das, obwohl sie sich als Mitglieder einer Mehrheit der Friedfertigen sahen. So stimmt es auch im Fu\u00dfball, dass es neben der barbarischen Minderheit eine Mehrheit jener Menschen gibt, die sich bewusst gegen Gewalt entscheiden \u2013 doch wenn sie zu toben beginnt, erstarren sie in hilfloser Best\u00fcrzung.<\/p>\n<p>Und warten auf die Flammen.<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fankurven im Fu\u00dfballstadion sind ein Spiegel der Gesellschaft. Wenn die Minderheit zu toben beginnt, erstarren die Friedfertigen in hilfloser Best\u00fcrzung. 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