{"id":574,"date":"2014-11-22T08:00:14","date_gmt":"2014-11-22T07:00:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=574"},"modified":"2014-11-23T14:21:15","modified_gmt":"2014-11-23T13:21:15","slug":"schach-thomas-glavinic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/11\/22\/schach-thomas-glavinic\/","title":{"rendered":"Schach ist gef\u00e4hrlich!"},"content":{"rendered":"<p><strong>In kaum einem Sport kann man so verloren gehen wie im Schach. Es ist wundersch\u00f6n und wild. Und man f\u00e4ngt an, zwischen den Figuren zu leben, zu denken.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Schach lernt man als Kind vom Vater oder vom Gro\u00dfvater, und man ist ein Junge. Nicht viele Frauen spielen Schach. Die besten Frauen der Welt sind Judith Polgar und Hou Yifan. In der Weltrangliste stehen sie auf Platz 68 und 69. Dass Frauen weder in der Spitze noch in der Breite die St\u00e4rke von M\u00e4nnern erreichen, liegt nicht daran, dass sie weniger talentiert w\u00e4ren, sondern daran, dass sie in der Regel zu intelligent sind, um ihr Leben auf ein Spiel zu setzen. Denn das muss man, um ganz nach oben zu kommen. Es gibt nichts als Schach. Jeden Tag. Schach. Sieben Stunden. Acht Stunden. Mit Computer, ohne Computer, allein oder mit dem Trainer. Frauen haben in der Regel Besseres zu tun und mehr zu tun, sie interessieren sich f\u00fcr Unterschiedliches und verbei\u00dfen sich nicht in eine einzige Sache.<!--more--><\/p>\n<p>Ich war f\u00fcnf oder sechs, als ich Schach lernte. Mein Gro\u00dfvater brachte es mir bei. Ab zw\u00f6lf nahm ich das Spiel ernst. Gegen meinen Vater und meinen Gro\u00dfvater verlor ich zwar noch, aber es wurde langsam eng. Ich meldete mich f\u00fcr die Stadtmeisterschaft an. Ich wurde Mitglied in einem Schachclub. Ich spielte und spielte, lernte Er\u00f6ffnungstheorie und Strategie und dann war es soweit: Ich war st\u00e4rker als mein Vater, mein Gro\u00dfvater und mein Urgro\u00dfvater. Ich besiegte sie in acht von zehn Partien. Da war ich 13. Sie waren ebenfalls Clubspieler, das bedeutete also etwas.<\/p>\n<p>Vor allem jedoch bedeutete es f\u00fcr mich etwas. Ein Sieg gegen Vater und Gro\u00dfvater in einer f\u00fcr uns alle so wichtigen Sache war ein Meilenstein f\u00fcr mich, eines der wichtigsten Ereignisse meiner Jugend: Ich war st\u00e4rker als die, die sonst st\u00e4rker waren als ich. Es war ein Triumph. Es gab etwas, in dem ich besser war als alle, die mir nahestanden.<\/p>\n<p>Und ich hatte Idole. Die Schachgeschichte ist reich an illustren Pers\u00f6nlichkeiten. Emanuel Lasker, Weltmeister von 1894 bis 1921. Wilhelm Steinitz, sein Vorg\u00e4nger, gegen Ende seines Lebens lief er barfu\u00df im Garten umher, um sich elektrisch aufzuladen und so mit allen Menschen auf der Welt telefonieren zu k\u00f6nnen. Kurz darauf forderte er Gott zu einer Partie heraus, bei der er Ihm Bauer und Zug vorgeben wollte, er hielt sich f\u00fcr den klar Besseren der beiden. Paul Morphy, um 1860 unbestritten der beste Spieler der Welt, ein einzigartiges Genie, seiner Zeit weit voraus, begann das Spiel zu hassen, wurde verr\u00fcckt, starb mit 47. Alexander Aljechin, ein Schwerstalkoholiker, der dem Vernehmen nach einmal nicht zu einer Weltmeisterschaftspartie erschien, weil er au\u00dferhalb der Stadt betrunken in einem Feld lag, und der einmal die B\u00fchne eines Turniers mit einer Bed\u00fcrfnisanstalt verwechselte, der angeblich an einem St\u00fcck rohen Fleischs erstickte und ein w\u00fcster Antisemit war, am Brett jedoch ein aggressiver Gigant. Bobby Fischer nat\u00fcrlich, leider auch kein einfacher Geselle, leider auch Antisemit, das sogar als Sohn einer j\u00fcdischen Mutter, Weltmeister von 1972 bis 1975. Und noch viele, viele andere, mit denen ich mich besch\u00e4ftigte, ja die mir n\u00e4her waren als die meisten Menschen in meiner Umgebung. Schach war Flucht, Schach war mein eigenes Reich.<\/p>\n<p>Es folgten Landesmeisterschaften, Staatsmeisterschaften, internationale Turniere. Mit 16 wollte ich nicht mehr. Denn ich musste nicht mehr. Ich hatte etwas hinter mir gelassen, f\u00fcr das das Schach als Abwehr essenziell gewesen war. Ich wollte Spa\u00df haben, ausgehen, M\u00e4dchen kennenlernen. Vorbei war es mit dem Vereinsspiel.<\/p>\n<p>Ich bin trotzdem immer noch ein Schachspieler. Ich werde nie aufh\u00f6ren, einer zu sein. Schach geh\u00f6rt zu mir wie Lesen. Ich nehme mir nach wie vor f\u00fcr jede Schachzeitung, die mir unterkommt, mehrere Stunden Zeit, ich besuche t\u00e4glich die wichtigsten Websites, ich bin \u00fcber jedes gr\u00f6\u00dfere Turnier informiert, das irgendwo auf der Welt stattfindet, ich spiele Partien nach, nebenbei, w\u00e4hrend ich warte, dass das Wasser f\u00fcr die Nudeln kocht oder meine Lieblingsserie beginnt. Auf meinem iPhone habe ich vier verschiedene Schach-Apps zur Auswahl, falls mich an der Bushaltestelle einen Anfall von Selbstzweifeln oder Depression \u00fcberkommt. Ich stelle den Computer auf schwach und gewinne. Es ist trotzdem sch\u00f6n. Nicht der Sieg, sondern das Spiel an sich. F\u00fcr mich hat jede Schachpartie einen \u00e4sthetischen Gehalt. F\u00fcr mich ist Schach immer pr\u00e4sent. Schach ist ein nicht unwesentlicher Teil meines Lebens. Aber ich will nie wieder eine Turnierpartie spielen.<\/p>\n<p>Eine Schachpartie, ob f\u00fcr den eigenen Verein oder in einem Einzelturnier, bedeutet vor allem eines: harte Arbeit. Stundenlanges Nachdenken. Anspannung. Nervosit\u00e4t. Kampf. Sieg, Unentschieden oder Niederlage. Das ist mir schlicht zu anstrengend, zu zeitraubend, mein Leben ist voll mit anderen Dingen, die weniger nervenaufreibend sind und mindestens ebenso wichtig, eher noch wichtiger. Schach ist nichts weiter als ein Spiel. Ein wundersch\u00f6nes Spiel, aber ein Spiel.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es Menschen, denen dieses Spiel noch ungleich mehr bedeutet als mir. Es gibt Schachspieler, nicht nur in der Weltspitze, f\u00fcr die Schach das Leben ist. Sie leben im Schach. Sie leben Schach. Ich kann sie verstehen, aber ich bin dankbar, dass ich einen anderen Lebensinhalt gefunden habe. Ich muss nicht gewinnen oder verlieren. Ich will auch nicht gewinnen oder verlieren. Mein wichtigster Gegner bin ich selbst. Es geht immer Unentschieden aus.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/schach-wm-2014\" target=\"_blank\">Derzeit spielt in Sotschi der Titelverteidiger<\/a> Magnus Carlsen, 23, Norweger, gegen seinen Herausforderer Viswanathan Anand, 44, Inder, um die Weltmeisterschaft. Beide sind Genies. Das Wort Genie wird sehr oft auf Menschen angewendet, \u00fcber deren Genialit\u00e4t sich streiten l\u00e4sst. Bei den beiden besteht kein Zweifel. Sie geh\u00f6ren in ihrem Fach zu den besten der Welt. Carlsen wird die Schachwelt vermutlich in den n\u00e4chsten Jahren dominieren. Er f\u00fchrt die Weltrangliste mit gro\u00dfem Vorsprung an. Deswegen f\u00e4nde ich es interessant, wenn er seinen Titel wieder verliert. Ich habe nichts gegen ihn, ich glaube nur, dass sich bei den meisten Menschen, die ein wirklich gro\u00dfes Talent haben, dieses Talent erst nach gro\u00dfen Niederlagen ganz entfalten kann. Carlsen k\u00f6nnte noch besser sein. Aber daf\u00fcr braucht er jemanden, der ihn zun\u00e4chst einmal besiegt.<\/p>\n<p>Schach ist ein wundersch\u00f6nes, wildes, einzigartiges, nicht ungef\u00e4hrliches Spiel. Ich glaube, ich wei\u00df, warum ich nicht mehr intensiv Schach spielen wollte. Ich hatte Angst, mich in diesem Spiel zu verlieren. Es sind schon ziemlich viele Menschen in diesem Spiel verloren gegangen. Ich w\u00e4re auf alle F\u00e4lle ein Kandidat. Ich gehe sowieso leicht verloren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In kaum einem Sport kann man so verloren gehen wie im Schach. Es ist wundersch\u00f6n und wild. 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