{"id":5798,"date":"2017-07-05T11:00:27","date_gmt":"2017-07-05T09:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5798"},"modified":"2017-07-05T16:01:49","modified_gmt":"2017-07-05T14:01:49","slug":"film-weiblichkeit-blut-jakob-nolte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/07\/05\/film-weiblichkeit-blut-jakob-nolte\/","title":{"rendered":"Sich am Blut labend"},"content":{"rendered":"<p><strong>Blutr\u00fcnstige M\u00e4nner: K\u00f6nnen Film-Regisseure nicht schocken, ohne zum tausendsten Mal die Erz\u00e4hlhoheit \u00fcber Weiblichkeit und weibliche Sexualit\u00e4t an sich zu rei\u00dfen?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5805\" aria-describedby=\"caption-attachment-5805\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/07\/udo-kier-dracula-620x349.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"349\" class=\"size-medium wp-image-5805\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/07\/udo-kier-dracula-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/07\/udo-kier-dracula-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/07\/udo-kier-dracula-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5805\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Courtesy Everett Collection \/ action press<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Es gibt ein in einigen Filmen und Serien verwendetes Bild, das ich beklemmend, f\u00fcrchterlich und etwas abgedroschen finde. Wenn ich es sehe, \u00fcberkommt mich eine ungenaue Entr\u00fcstung. Das hat man ja manchmal. Ich mag zum Beispiel auch keine falschen Abg\u00e4nge, also wenn eine Figur so tut, als w\u00fcrde sie zur T\u00fcr rausgehen und sich dann im letzten Moment nochmal umdreht was sagt (abgesehen vielleicht von Columbo). Irgendwie ist das unrealistisch und oft schlecht gespielt.<\/p>\n<p>Das Bild, von dem dieser Text handelt, ist allerdings ein ganz anderes und viel heiklereres und betrifft bei Weitem nicht nur Fragen der \u00c4sthetik. Es geht um das Zeigen von Blut an der Innenseite weiblicher Schenkel. Oft folgt eine solche Einstellung nach der Darstellung oder Nichtdarstellung einer Vergewaltigung. Man sieht die Beine und nach ein bis zwei Sekunden rinnt ein Tropfen Blut gefolgt von einer Blutspur gen Knie. <!--more--><\/p>\n<p>Wie kaum ein anderes Medium haben Filme meine Idee der Welt gepr\u00e4gt, und anhand von einigen Filmemachern aus dem wei\u00df \/ m\u00e4nnlich-dominierten Top Segment m\u00f6chte der Frage nachgehen, warum mich diese spezielle Repr\u00e4sentation so abst\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>Am einpr\u00e4gsamsten wird besagte Szene f\u00fcr mich in Theo Angelopoulos&#8216; <em>Landschaft im Nebel<\/em> gezeigt. In diesem grandiosen Film aus dem Jahr 1988 geht es um ein Geschwisterpaar, das auf der Suche nach ihrem Vater durch Europa reist. Einmal werden sie von einem freundlich wirkendem Lastwagenfahrer mitgenommen. Doch dieser Mann zerrt die vielleicht 14-j\u00e4hrige Voula nach der langen Nachtfahrt mit sich in den Frachtraum und sie verschwinden hinter der Plane des Containers. Die Kamera h\u00e4lt ununterbrochen auf den Ort des Verbrechens, w\u00e4hrend die Zuschauenden nur dunkel ahnen k\u00f6nnen, welches Leid sich dort ereignet. Zwei Autos halten im Hintergrund, doch fahren dann wieder weg. Zun\u00e4chst kommt der Lastwagenfahrer, im vagen Bewusstsein der menschgewordene Horror geworden zu sein, hervor und macht sich zurecht und streicht seine Haare nach hinten. Langsam sehen wir Voula hervorkriechen. Sie setzt sich auf den Rand des Frachtraums und ein Schwall Blut str\u00f6mt unter ihrem Rock hervor. Es tropft an der Ladefl\u00e4che herab. Sie fasst sich in den Schritt und betrachtet das Blut an ihren Fingern. Danach beschmiert sie den Wagen damit, bzw. wischt es sich ab. Als ich diese Szene zum ersten Mal sah, wei\u00df ich noch, konnte ich nicht einmal weinen, so entsetzt war ich.<\/p>\n<p><strong>Mitsch\u00fcler werfen mit Handt\u00fcchern<\/strong><\/p>\n<p>Das gleiche Bild verwendet Brian de Palma in der Er\u00f6ffnungssequenz von <em>Carrie<\/em> (1976). Beim Duschen nach dem Highschool Sport steht die titelgebende Hauptfigur im hei\u00dfen Wasser und w\u00e4scht sich. Dass de Palma keine M\u00f6glichkeit ausl\u00e4sst, um die Br\u00fcste von jungen (der Fiktion des Films folgend sogar minderj\u00e4hrigen) M\u00e4dchen zu zeigen \u2013 und auch durch die Musik eher den Eindruck eines Blue Movies zu erwecken \u2013, belassen wir mal unter Schmierigkeits-Verdacht am Rande. Was geschieht, ist folgendes: Carrie seift sich ein, sieht an sich herab und bemerkt, dass sie blutet. Die Einstellung ist beinahe identisch zu der bei Antonopoulus, nur das Sissy Spacek v\u00f6llig geschockt von diesem Anblick ist, nicht apathisch und leer, wie ihre griechische Schauspielkollegin Tania Papaiologou. Blut l\u00e4uft (vermengt mit Seifenblasen) an der Innenseite ihrer Schenkel hinab. Carries fanatische, christliche Mutter hatte ihr nie von den Monatsblutungen erz\u00e4hlt. Sie l\u00e4uft kreischend durch die Umkleidekabine und besudelt alle mit ihrem Blut. Ihre Mitsch\u00fclerinnen beginnen sie zu h\u00e4nseln und werfen mit Hygieneartikeln und Handt\u00fcchern nach ihr. Carrie hockt verst\u00f6rt und nackt in einer Ecke und wird ge\u00e4chtet, bis die Sportlehrerin kommt und sie beruhigt. <\/p>\n<p>Dieses Erlebnis weckt ihre telekinetischen F\u00e4higkeiten und eine Gl\u00fchbirne zerspringt. Der Film handelt davon, dass Carrie nach etlichem weiteren Mobbing immer st\u00e4rkere telekinetische F\u00e4higkeiten erlangt und zum Schluss alle umbringt. Wobei die Symbolik der spektakul\u00e4ren Schlussszene eine Dopplung der Eingangssequenz ist. Ihre Mitsch\u00fcler*innen gie\u00dfen einen Eimer Schweineblut auf Carrie, die daraufhin die Kontrolle verliert und die  G\u00e4ste der Prom massakriert. Dass de Palma mit dieser Entscheidung eine indirekte Verbindung zwischen dem Blut von den vermeintlich unreinsten Tieren und dem der Menstruation, das historisch immer wieder als &#8222;dreckig&#8220; stigmatisiert wurde, herstellt, kann man als intelligente Provokation oder dummbl\u00f6den Machismo auslegen (einen weniger schambehafteten Umgang f\u00fcr junge Frauen wie M\u00e4nner mit dem nat\u00fcrlichen Vorgang der Periode bewirkt eine solche Darstellung sicherlich nicht). Auch das zeitgleiche Erwachen zur &#8222;Hexe&#8220; mit dem Beginn der Geschlechtsreife zu erz\u00e4hlen, steht in diesem Spannungsverh\u00e4ltnis.<\/p>\n<p>Von einer \u00e4hnlichen Grenzwertigkeit lebt auch der 2016 erschienene Film <em>Elle<\/em> von Paul Verhoeven. Hier findet sich Isabelle Huppert in der Rolle einer erfolgreichen Spiele-Entwicklerin wieder, die direkt in der ersten Szene von einem Maskierten niedergeschlagen und vergewaltigt wird. Sp\u00e4ter sehen wir sie in der Badewanne, und ein roter Fleck vergr\u00f6\u00dfert sich im Schaum \u00fcber ihrem Geschlecht, doch die Protagonistin wischt ihn weg. Ohne allzu weit in die komplexe oder komplex unterkomplexe Erz\u00e4hlweise des Skandalregisseurs eintauchen zu wollen, ist hier vor allem bemerkenswert, mit welcher Gleichg\u00fcltigkeit und Routine das Opfer der Vergewaltigung auf den \u00dcbergriff reagiert \u2013 auch im Verh\u00e4ltnis zu Carrie und Voula.<\/p>\n<p>Nicht zu denken w\u00e4re <em>Elle<\/em> ohne <em>Die Klavierspielerin<\/em> (2001) von Michael Haneke. In diesem auf dem gleichnamigen Buch von Elfriede Jelinek beruhendem Drama sehen wir in einer kaum zu ertragenden Szene, wie sich die etwa 15 Jahre j\u00fcngere Isabelle Huppert als Erika Kohut auf dem Rand einer Badewanne sitzend mit einer Rasierklinge den Schambereich verst\u00fcmmelt. Blut l\u00e4uft am Wand der Wanne in Richtung Abfluss. Als sie von ihrer Mutter zum Essen gerufen wird, versucht sie schnell alles sauber zu machen, ganz so, als h\u00e4tte sie blo\u00df heimlich geraucht. Ihre Mutter bemerkt den Blutfaden an der Innenseite der Beine ihrer Tochter und fragt, ob das der Grund w\u00e4re, warum sie so &#8222;schlecht gelaunt&#8220; sei. In beiden Filmen spielt Huppert eine Frau, die ein ungew\u00f6hnliches Verh\u00e4ltnis zu Gewalt und sexueller Gewalt hat. Ohne Frage ist der Effekt dieser Szenen schmerzhaft und gigantisch.<\/p>\n<p><strong>Sehnsucht nach Emotionen<\/strong><\/p>\n<p>Das Motiv der Selbstverst\u00fcmmlung nimmt auch Ingmar Bergmann in seinem Film <em>Schreie und Fl\u00fcstern<\/em> auf. In diesem kost\u00fcmigen Kammerspiel von 1972 geht es um drei Schwestern, die mehr oder weniger v\u00f6llig fertig auf einem Landgut abh\u00e4ngen. In einer R\u00fcckblende sehen wir Ingrid Thulin, die Karin spielt, mit ihrem Mann beim Essen. Ein Weinglas zerbricht. Die Unterhaltung zwischen den beiden gleicht eher dem Kartografieren einer Gef\u00e4ngniszelle als dem Austausch von Informationen oder Zuneigung. Nachdem der Mann in sein Schlafgemach geht, nimmt Karin eine der Glasscherben mit in ihres. Sie zieht sich ihre Schlafkleidung an, kommentiert, dass alles nur ein Haufen von L\u00fcgen w\u00e4re, dass alles nur aus L\u00fcgen bestehe, und dr\u00fcckt sich die Scherbe in den Schritt. Sie reagiert auf den Schmerz mit einem lasziven L\u00e4cheln und leckt sich dabei \u00fcber die Lippen. Auf ihrer Stirn steht Schwei\u00df. Im Kontext des Gespr\u00e4chs erz\u00e4hlt dieser Moment ein Aufflammen von Lebendigkeit, oder man k\u00f6nnte ihn als Auflehnung gegen die eheliche Unterdr\u00fcckung verstehen. Dann geht sie schwerf\u00e4llig ins gemeinsame Schlafzimmer, entbl\u00f6\u00dft ihre Wunde, starrt ihren Mann an und verfremdet ihr Gesicht mit dem Blut zu einer Fratze. Hier wie bei <em>Die Klavierspielerin<\/em> lassen sich die Momente der Verst\u00fcmmlung als Sehns\u00fcchte nach Emotionen, Selbst-Sp\u00fcren oder dem Entkommen aus emotionalen Verpanzerungen (Ehe \/ Mutter-Tochter-Beziehung) lesen, auch wenn das Zur\u00fcckerlangen \u00fcber die Autorit\u00e4t \u00fcber den eigenen K\u00f6rpers durch die Besch\u00e4digung desselben geschieht. Aber genauso richtet sich die Gewalt gegen die eigene Sexualit\u00e4t oder l\u00e4sst sich als Verzweiflung an dieser deuten. <\/p>\n<p>Welchen Fakt alle der obigen Beispiele teilen, ist, dass sie von M\u00e4nnern gedreht wurden. Und genau das ist es, neben der Tatsache, dass sie nah an einer f\u00fcr mich \u00fcberhaupt ertragbaren Schmerzgrenze liegen, was sie heikel macht. Oder was dieses Unwohlsein in mir ausl\u00f6st. Denn berichtet die Darstellung dieses Bildes nicht auch (bewusst oder unbewusst) von einer Sehnsucht, Kontrolle \u00fcber das Blut zu erlangen, das aus der Vagina austritt? Also durch Gewalt eine k\u00fcnstliche Menstruation herzustellen, um diesen f\u00fcr M\u00e4nner k\u00f6rperlich nicht erfahrbaren Moment zu beherrschen? Und wohnt diesem Moment nicht auch das Bild der Entjungferung inne, der Zerst\u00f6rung und Aneignung von &#8222;Unschuld&#8220;? Was das explizite Darstellen von Blut herstellen soll, so scheint es, ist eine extrem wirkliche Wirklichkeit, ein extremes Aufdecken extremer Schmerzen, doch wirkt es f\u00fcr mich genau anders herum, n\u00e4mlich wie die absolute Verf\u00e4lschung und Fetischisierung. In dieser Form der \u00c4sthetisierung \u2013 denn das ist es ganz sicher, es ist kein Bild der Realit\u00e4t, sondern eins der \u00dcberh\u00f6hung \u2013 liegt eine k\u00fcnstlerische Eitelkeit verborgen, die irgendwo zwischen Voyeurismus und gro\u00dfkotzigem Schmerz-gleich-Wahrheits-Gehabe pendelt. Kann man denn nicht auch schocken, ohne dabei zum tausendsten Mal die Erz\u00e4hlhoheit \u00fcber Weiblichkeit und weibliche Sexualit\u00e4t an sich zu rei\u00dfen? Vielleicht ist es das, was mich an dem Bild so st\u00f6rt, diese Art von Inkaufnahme zum Wohle der Kunst.<\/p>\n<p>De Palmas Szene in <em>Carrie<\/em> erscheint mir am lesbarsten (oder naivsten) in ihrem Unverst\u00e4ndnis. Denn wer einmal im Monat aus seinem Geschlecht blutet, der muss komplett wahnsinnig sein und mit Tampons beworfen werden. Oder zumindest fallen mir wenige Beispiele von m\u00e4nnlichen Filmemachern ein, in denen die Periode als Nebens\u00e4chlichkeit oder Normalit\u00e4t dargestellt wird (worst case scenario: PMS-Witze). Denn sonst wird sie erz\u00e4hlerisch eigentlich nur dann von Interesse, wenn sie ausbleibt. Weil davon geht ja die noch viel gr\u00f6\u00dfere Gefahr aus als die der weiblichen Sexualit\u00e4t, n\u00e4mlich die der Schwangerschaft \u2013 und der daraus resultierende Verantwortung. Aber das ist ein anderes Thema und f\u00fchrt vor allem zur Generalabrechnung mit allen &#8222;Pl\u00f6tzlich Papa&#8220;-Varianten.<\/p>\n<p>Einen in seiner Bescheuertheit recht beachtlichen Beitrag zum Kanon liefert \u00fcbrigens <em>Andy Warhol&#8217;s Blood for Dracula<\/em> von Paul Morrissey aus dem Jahr 1974. Darin spielt Udo Kier einen Vampir, der sich nur von Jungfrauenblut ern\u00e4hren kann. Von den vier Schwestern, die er als unber\u00fchrt w\u00e4hnt, stellen sich aber zwei als sexuell h\u00f6chst aktiv heraus. Nachdem er sie bei\u00dft, muss er ihr &#8222;unreines&#8220; Blut qualvoll wieder auskotzen. Das dritte Opfer, die j\u00fcngste Schwester, wird gerade noch rechtzeitig vom kommunistischen Hausangestellten entjungfert, und entgeht nur so knapp ihrem Schicksal. Mit Best\u00fcrzen schaut Dracula diesem Ereignis zu, und es bleibt ihm nichts \u00fcbrig, als das bei der Defloration zu Boden gespritzte Blut in Abwesenheit des Paares vom Boden zu lecken. Diese Komplettfetischisierung macht in ihrer Drastik und dem Augenzwinkern wenigstens Spa\u00df. Und zeigt wie erb\u00e4rmlich blutr\u00fcnstige M\u00e4nner sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber ein weiteres Beispiel g\u00e4be es da noch, n\u00e4mlich Claire Denis&#8216; kruden Genre-Hochkar\u00e4ter <em>Trouble Every Day<\/em> von 2001. Hier gibt es zwei Vampire, gespielt von Tricia Vessey und Vincent Gallo, deren Blutr\u00fcnstigkeit im unmissverst\u00e4ndlich Verh\u00e4ltnis zu sexueller Lust steht und direkt in Kannibalismus \u00fcbergeht. Die Abwandlung des problematisierten Bildes sieht hier so aus, dass der eindeutig vaginal-fixierte Vincent Gallo-Vampir im Moment des Kontrollverlusts als erstes in den Schritt seines Opfers reinbei\u00dft. Seine krankhafte Lust bedeutet die Zerst\u00f6rung des Fleisches. Und diese sehen wir. Und diese ist entsetzlich. Und daran ist nichts sch\u00f6n oder melancholisch oder provokativ, es wird kein bedeutungsvolles Bild produziert, keine Atmosph\u00e4re, sondern purer Horror.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blutr\u00fcnstige M\u00e4nner: K\u00f6nnen Film-Regisseure nicht schocken, ohne zum tausendsten Mal die Erz\u00e4hlhoheit \u00fcber Weiblichkeit und weibliche Sexualit\u00e4t an sich zu rei\u00dfen? 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