{"id":5820,"date":"2017-07-06T15:26:13","date_gmt":"2017-07-06T13:26:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=5820"},"modified":"2017-07-06T16:57:30","modified_gmt":"2017-07-06T14:57:30","slug":"g20-hamburg-demonstranten-ann-cotten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/07\/06\/g20-hamburg-demonstranten-ann-cotten\/","title":{"rendered":"Mein Herz ist in Hamburg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Demonstranten gegen G20 sind keine Chaoten. Sollen sie etwa nicht anreisen? Sollen sie etwa nicht w\u00fctend sein? Hoffentlich passiert ihnen nichts.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_5825\" aria-describedby=\"caption-attachment-5825\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5825\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/07\/freitexte-g20-620x413.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/07\/freitexte-g20-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/07\/freitexte-g20-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/07\/freitexte-g20-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/07\/freitexte-g20.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5825\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 AFP\/ John MacDougall<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Beim Recherchieren, was einen lieben Freund beim Protest gegen den G20-Gipfel erwartet, und im Versuch, ihm ein Piratenshanty <em>for the road<\/em> zu dichten, f\u00e4llt mir schlagartig auf, wie krass sie sind, n\u00e4mlich die, die da losziehen, trotz der Warnungen und Verlockungen, man sollte doch lieber wie andere Menschen bequem und ignorant und eventuell auch etwas \u00e4ngstlich dem Alltag nachgehen. Diese Leute sind die besten, die Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat, sozusagen die <span class=\"lexem\">Cr\u00e8me de la Cr\u00e8me<\/span> der Jugend. <!--more--><\/p>\n<p>Das sind sicher keine Chaoten. Sie folgen auf organisierte und moderate Weise ihrer \u00dcberzeugung. Sie schmei\u00dfen Flaschen weniger oft, als die Regierenden Gender-Fails zum eigenen Fortkommen missbrauchen. Sie sind international vernetzt und bauen alternative Strukturen von null auf. Sie haben ein lebendes Herz und sind w\u00fctend \u00fcber unsere fortdauernde und uns alle mit einschlie\u00dfende kolonialistische, postkolonialistische, teils schlicht freibeuterische Haltung zur Gesamtwelt. Sie demonstrieren friedlich und sprechen von konkreten und wichtigen Angelegenheiten, unverschl\u00fcsselt und ohne Heer. Sie stehen jetzt dem aufgestockten Arsenal und der unbekannten Strategie der Polizei in Hamburg gegen\u00fcber, mit nicht mehr als dem eigenen verletzlichen K\u00f6rper, und ich habe jetzt Angst um sie. Wie schnell fliegt &#8222;in Notwehr&#8220; eine Kugel, wird ein K\u00f6rper zertrampelt, zieht Gift ins Hirn. Was, wenn einer nicht zur\u00fcckkommt, zwei, zehn, zwanzig?<\/p>\n<p>Es gen\u00fcgt aber schon, wenn der Idealismus ged\u00e4mpft wird von der deprimierenden Destruktivit\u00e4t der Polizei, die immer wieder niederrei\u00dft und verhindert, was gerade Schwung und Gestalt bekam. Bewegte Besch\u00e4ftigung mit Weltpolitik trifft auf verordnete Ohnmacht, und eine schwarze Mauer, die nur darauf lauert, dass der Emotionstopf \u00fcberkocht, um zu zeigen, wie unratsam es ist, die Probleme der Welt zu den eigenen zu machen. Der junge Schiller von 2017 lernt, wenn er da heil rauskommt, dass alles aussichtslos ist, die Demokratie eine brennschmelzende Fassade, der Staat eine Miliz, die letztlich mit stumpfer Gewalt agiert, gegen die man angehen k\u00f6nnte, bis man als Skelett zu Boden f\u00e4llt, sieht all das und wird stumpfer Hedonist oder schlimmer.<\/p>\n<p>Sollten sie etwa nicht da sein, nicht anreisen? Sollten sie etwa nicht w\u00fctend sein? Es gibt keinen Grund, von ihren Pressekonferenzen mit h\u00e4mischem Unverst\u00e4ndnis zu &#8222;berichten&#8220;. Sie f\u00fcllen gro\u00dfe L\u00fccken, indem sie Infos \u00fcber die konkrete Seite der Wirtschaftsdaten aufbereiten. Andererseits, die dunkle und gef\u00e4hrliche Seite, sind sie da, um zu zeigen \u2013 zu demonstrieren \u2013, wie willk\u00fcrlich die Vertr\u00e4ge der Demokratie ausgelegt werden. Das werden wir sehen. Aber es macht mich wieder mit dem Gedanken an Selbstmord spielen, dass die engagiertesten Gruppierungen f\u00fcr eine tolerante und gerechte Gesellschaft als Feinde behandelt werden. Jetzt hoffe ich, dass meine b\u00f6sen Vorahnungen \u00fcbertrieben sind.<\/p>\n<p>Mit Angst im Herzen fahre ich selbst zu den alten Untergrunddichtern an der Kalten Buche, horchend auf die Nachrichten, ohne recht viel Sinn f\u00fcr Poesie. Alles kommt mir l\u00e4cherlich vor, mein kleines Leben mit den Sch\u00f6nheiten der Gedanken und einem fernen Hall ihrer Radikalit\u00e4t \u2013 aber was sollte ich in Hamburg, ich w\u00fcrde nur im Weg stehen. Mir fehlt es an Training, zusammen mit anderen zu handeln, sich instinktiv in die Abl\u00e4ufe zu finden, bei Stimmungen kippe ich ins Gegenteil und finde Gruppen kompliziert. Umso mehr bewundere ich die, die hinfahren.<\/p>\n<p>Die Antifaschisten sind auch in der Kommunikation die mutigsten und klarsten Leute, die ich kenne. Sie sprechen respektvoll und deutlich und mit jedem, ihre Organisationen sind eigentlich der einzige taugliche Ersatz f\u00fcr die Kirche. Sie sind entschlossen, empathisch und offen f\u00fcr Argumente. Sie sind weniger verstockt als ich, und wenn nicht, bem\u00fchen sie sich darum mehr als ich. Sie diskutieren, ohne \u00fcbergriffig zu werden! Das suche man mal in einer Fernsehtalkshow. Sie k\u00f6nnen lieben, aber auch schlicht normal mit anderen umgehen, und achten dabei nicht auf Status und Vorteile. Und grinsen nicht bescheuert, als w\u00e4re die ganze Welt ein Teesalon. Schon allein dieser Stil von absoluter Augenh\u00f6he markiert sie f\u00fcr die Mehrheit der b\u00fcrgerlichen Mistviecher als naive, nicht ernstzunehmende Leute. Als m\u00fcsste man in ausreichendem Ma\u00df eigenn\u00fctzig mit der Schlechtigkeit der Welt mitgehen, um sich als vern\u00fcnftig zu zeigen.<\/p>\n<p>Ihre Herzen sind offensichtlich hei\u00df genug, Taten zu motivieren, und sie fahren in eine harte Situation, die Bequemere lieber vermeiden w\u00fcrden. Sie k\u00f6nnen mit Fahrzeugen umgehen und mit Publizistik, mit Organisation und mit Denken und mit Kartoffeln und Zelten, sie sind <em>Early Adopter<\/em> von Verschl\u00fcsselung und alternativen Kommunikationskan\u00e4len. Sie sind Luxus nicht gewohnt, und dennoch sch\u00e4tzen sie das Sch\u00f6ne und Gute, k\u00f6nnen hart arbeiten und sich fr\u00f6hlich dem Moment hingeben. Sie kommen zusammen, vom Land und aus der Stadt, und verst\u00e4ndigen sich \u00fcber die wesentlichen Fragen der Zeit.<\/p>\n<p>Das ist die wahre Elite. Die Menschen, auf die die Klassiker bauten, nicht nur im Sturm und Drang. Es sind die besten Leute, die Deutschland hat!<\/p>\n<p>Kann sein, sie machen zu viel Party \u2013 werden sie nicht an ernsteren Sachen gehindert, und m\u00fcssen ihre Jugend der Chill-Ideologie der Werbung entrei\u00dfen! Kann sein, sie streiten untereinander. Immerhin mit einer Streitkultur und \u00fcber wichtige Themen. Der Rest der Bev\u00f6lkerung streitet \u00fcber die Fernbedienung! Aber seht, wie sie den Streit beilegen und losziehen, ihr eigenes Leben und ihre Freiheit aufs Spiel setzen f\u00fcr die Wiedervertiefung der Demokratie. Wenn die Protestierenden gegen G20 behelligt werden, stirbt die sch\u00f6nste Bl\u00fcte der europ\u00e4ischen Jugend. Wehe, wenn ihnen etwas passiert!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Demonstranten gegen G20 sind keine Chaoten. Sollen sie etwa nicht anreisen? Sollen sie etwa nicht w\u00fctend sein? Hoffentlich passiert ihnen nichts. 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