{"id":601,"date":"2014-12-01T09:20:45","date_gmt":"2014-12-01T08:20:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=601"},"modified":"2014-12-01T09:45:28","modified_gmt":"2014-12-01T08:45:28","slug":"feridun-faxt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/12\/01\/feridun-faxt\/","title":{"rendered":"Wenn die alten Damen nicht w\u00e4ren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am Tisch mit P\u00fcree, Kondensmilch und Marmorkuchen. Unser Kolumnist entdeckt, dass ohne die betagten Nachbarinnen in seinem Viertel gar nichts l\u00e4uft und schickt uns ein Fax.<\/strong><\/p>\n<p>Die alten Damen meines Viertels haben keinen Witwenbuckel. Ihre M\u00e4nner gingen in Rente, im zweiten oder dritten oder f\u00fcnften Jahr fielen sie tot um: im Garten vor dem Schuppen, im Wohnzimmer zwischen Sessel und Beistelltisch. Ein Rentner wurde vom herabfallenden Ast erschlagen, er wagte sich im Sturm hinaus. Tod ist nicht sch\u00f6n, sagt die Witwe, sie starrt auf die Kondensmilch im Sahnek\u00e4nnchen: wei\u00dfes Porzellan, fahlgelbe Wohlstandsmilch. Sie empf\u00e4ngt mich zur sp\u00e4ten Morgenstunde, wir essen. Fleisch in Scheiben, P\u00fcree. Krieg \u00fcberlebt, Politik \u00fcberlebt, Arbeit \u00fcberlebt. F\u00fcr bisschen Geld w\u00e4scht sie Kleider anderer Leute. Arbeiterinnenh\u00e4nde, wenige Altersflecken, Haar hochgesteckt, stolze Dame. Ihre T\u00fcten tr\u00e4gt sie allein nach Haus. Sie ist eine empfindsame Herrin. <!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_602\" aria-describedby=\"caption-attachment-602\" style=\"width: 193px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/11\/feridun-damen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-602\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2014\/11\/feridun-damen-193x300.jpg\" alt=\"Faksimile des Faksimiles von Feridun Zaimoglu\" width=\"193\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/11\/feridun-damen-193x300.jpg 193w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2014\/11\/feridun-damen-658x1024.jpg 658w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-602\" class=\"wp-caption-text\">Faksimile des Faksimiles von Feridun Zaimoglu<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Laubschlamm an meinen Sohlen, ich zog die Stiefel vor ihrer Schwelle aus, sie duldet keinen Dreck auf der Schmutzfangmatte. Ihre polnische Mutter lehrte sie Reinlichkeit, ihr Vater Gef\u00fchlehaben ohne Bekundung und Bekenntnis. Die Dame liest gerne. Letztes Jahr schlug sie ein Buch von mir auf, und schlug es wieder zu. Tadelte ihre j\u00fcngste Tochter: P\u00f6beljargon, das Alphabet der Meuten, junger M\u00e4nner Mauldreck ist nix f\u00fcr sie. Nie wieder wird sie sich von der Tochter mit einem Buch beschenken lassen.<\/p>\n<p>Sie sagt: Junger Herr, was sind Sie doch finster! Ich sage: Ich werde noch in diesem Jahr f\u00fcnfzig, jung bin ich mal gewesen&#8230;<\/p>\n<p>Die alte Dame ohne Witwenbuckel sprach mich auf offener Stra\u00dfe an. Ich folgte ihrer Einladung, jetzt schimpft sie mit mir. Sie will sich nicht gr\u00e4men, sie will nicht schaudern, sie hofft auf keine Erl\u00f6sung, nicht von einem Schreiber, noch von der Nachbarin, dieser falschen Person, sie wirft kirschsaftgetr\u00e4nkte Watteb\u00e4usche auf den Balkon der Dame.<\/p>\n<p>Ich frage, ob ich ihre Toilette benutzen darf. Im Bad wasche ich mir das Gesicht, reibe mich mit dem gest\u00e4rkten Handtuch trocken, klappe aus Versehen das Oberlid um. Ich laufe aus dem Bad, furchtbarer Schmerz, sie starrt auf mein Glotzauge, zupft am Lid, alles wieder gut. Sie sagt: Sie sind schon ein bisschen bl\u00f6d? Ich will den kleinen Zwischenfall \u00fcbergehen. Sie aber besteht darauf, dass ich ihr genau schildere, wie es dazu kommen konnte. Nun ja, sage ich, ich habe mich mit dem Handtuch getrocknet&#8230; Ach, ruft sie aus, ach! Das Handtuch ist also schuld?! Schauen Sie sich mal im Spiegel an. Sie haben jetzt ein Auge wie ein Vampir&#8230; Sie reicht mir ihren Handspiegel, ich klappe ihn auf, nach einem fl\u00fcchtigen Blick klappe ich den Spiegel zu und bedanke mich.<\/p>\n<p>Ihr selbstgemachter Marmorkuchen schmeckt gut. Es klingelt an der T\u00fcr, die Frau Nachbarin hat gelauscht und stellt klar: Nein, ich werfe keine Watteb\u00e4usche auf fremder Leute Balkone. Nein, ich bin das \u00fcble Terrort\u00e4ntchen nicht, als das Du mich darstellst. Nein&#8230; was ist mit dem Auge des Jungen, hast Du ihn geschlagen?<\/p>\n<p>Bald essen die Dame und die Nachbarin ohne Witwenbuckel den Marmorkuchen, und ich erz\u00e4hle auf Wunsch von den ausbleibenden Einbr\u00fcchen im Keller des Hauses, von der hochnerv\u00f6sen H\u00fcndin des Masseurs, der mir hinter der T\u00fcr auflauert, um sich halbtot zu bellen. Nach einer halben Stunde werde ich entlassen, die alte Dame empfiehlt mich dem Heiland.<\/p>\n<p>Auf dem Heimweg treffe ich Manni. Ich frage, wie es ihm geht. Er sagt: Arbeit zieht Arbeit nach. Ich sage: Der Bart steht Dir gut. Er sagt: Kein Geld f\u00fcr Klingen&#8230; Norbert stellt sich dazu, er ist auf dem Weg zu einer anderen alten Dame des Viertels, der er im Haushalt hilft. Er sagt: Hast was auffe Fresse gekriegt? Ich sage: N\u00f6. Hab mir das Gesicht getrocknet, das Lid klappte um&#8230; Sie glotzen, dann gehen sie wortlos davon.<\/p>\n<p>Zu Hause dr\u00fccke ich einen kalten L\u00f6ffel aufs Auge, bis es mich an\u00f6det. Schlagartig wird es drau\u00dfen dunkel, der Sohn der Frau Hausmeisterin steigt die Treppen herunter, er wird von der feinen Dame zum Abendessen erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Tisch mit P\u00fcree, Kondensmilch und Marmorkuchen. 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