{"id":6030,"date":"2017-08-24T06:00:21","date_gmt":"2017-08-24T04:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6030"},"modified":"2017-08-23T19:52:33","modified_gmt":"2017-08-23T17:52:33","slug":"bayreuther-festspiele-gomringer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/08\/24\/bayreuther-festspiele-gomringer\/","title":{"rendered":"In T\u00fcllgewittern"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein bisschen \u201eHomeland\u201c, ordentlich \u201eLife of Brian\u201c, dazu viel Blut und viel, viel Bratwurst. Das erste Mal in Bayreuth hei\u00dft: mitten hinein ins deutsche Dilemma.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6043\" aria-describedby=\"caption-attachment-6043\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6043\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/08\/freitext-bayreuth.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/08\/freitext-bayreuth.jpg 1000w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/08\/freitext-bayreuth-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/08\/freitext-bayreuth-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6043\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Enrico Nawrath\/ Bayreuther Festspiele<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Parsifal, der Bub, der Tor, der reine Tor ist schon ein Ph\u00e4nomen. Naja, eigentlich ist er ein bisschen Michel aus L\u00f6nneberga, viel Jesus und ganz viel James Bond und Jon Snow. Wie ich die Dyade der Mutterliebe noch reinkriege in sein pers\u00f6nliches Tortendiagramm wei\u00df ich gerade nicht. Vielleicht schwebt Herzeloyde ja \u00fcber allem. Ich wei\u00df nicht mal, ob ich das richtig schreibe \u2026 So sehr hab ich mich vertieft, nicht-vertieft in Stoff und Inszenierung, vor dem Gang &#8222;auf den H\u00fcgel&#8220; aka Golgatha der Moderne in Bayreuth.<!--more--><\/p>\n<p><em>Firsttimer<\/em> erkennt man am zu gro\u00dfen Kleid, am zu lauten Fragen, wo man nun die Tasche, die man selbst f\u00fcr mikroskopisch in ihren Ausma\u00dfen hielt, abgeben soll und muss, am Schnattern in der Schlange zu den Curryw\u00fcrsten, der Bratwurst und den kalten Getr\u00e4nken. Meine Begleitung und ich waren voller Hallo- und- Staunestimmung unter Wagners Blick, ich war definitiv zu t\u00fcllig, wir definitiv zu laut. Wir waren <em>Firsttimer<\/em>!<\/p>\n<p>Die Verlegenheit der Unwissenden treibt die Menschen umher und so bleibt der lange Blick auf eine reihe Metalltafeln nicht aus. Sie zeigen Fotoportr\u00e4ts und kurze Vitae der S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger, Opernschaffenden unter Cosima und Siegfried, aber die derjenigen, denen die beiden ordentlich die Karriere verhagelt haben. &#8222;Verstummte Stimmen&#8220; hei\u00dft die Schau, die nun schon einige Jahre zu sehen ist und eine Etage unter dem Operngeb\u00e4ude mahnt. Was man nachliest in der Pause der St\u00fccke, die einem nat\u00fcrlich, aber vor allem unmittelbar und v\u00f6llig zu recht Ehrfurcht vor allem Dargebotenen eingeben, katapultiert einen vor Wagners B\u00fcste und wenn keiner hins\u00e4he, spuckte man ihn an. Ein \u00e4tzender Antisemit vor dem Herren, Zerst\u00f6rer von Karrieren und Nachrufen von Kollegen. Und seine Frau, eine Besetzungsteufelin, die Menschen verraten, diffamiert, aber vor allem nicht gesch\u00fctzt hat.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6051\" aria-describedby=\"caption-attachment-6051\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6051\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/08\/image1-1-e1503491878140.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/08\/image1-1-e1503491878140.jpg 720w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/08\/image1-1-e1503491878140-450x800.jpg 450w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/08\/image1-1-e1503491878140-576x1024.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6051\" class=\"wp-caption-text\">Nora Gomringer in Bayreuth \u00a9 Nora Gomringer<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Dies alles im Geiste und im Mund noch den letzten Bissen Currywurst sitzt man in Aufzug 2 und kann die Klarheit, die Artikuliertheit der T\u00f6ne, das Schimmern und Schillern, das Leuchten und Strahlen einfach nicht fassen. Ein Geb\u00e4ude, dessen Saal 1.974 Menschen pro Veranstaltung einl\u00e4dt, Platz zu nehmen und in eine Guckkastenb\u00fchne immenser Tiefe zu blicken, hat sein Akustikkonzept beibehalten. Daf\u00fcr nehmen es alle in Kauf auf sehr knapp geschnittenen, rigiden Klappsitzen zu sitzen und die gro\u00dfen Roben \u00fcber die Seiten quellen zu lassen. M\u00e4nner schwitzen im Smoking, Frauen dampfen in ihre T\u00fcllumhausung. Es ist alles sehr sch\u00f6n und aufregend, aber wir sind zu Gast bei einem Menschenfresser. Ein so deutsches Dilemma. Genialit\u00e4t gegen Bestialit\u00e4t.<\/p>\n<p>Uwe Eric Laufenberg hat den <em>Parsifal<\/em> inszeniert und irgendwie h\u00e4tte auch alles eine Folge von <em>Buffy the Vampire Slayer<\/em> sein k\u00f6nnen, da bedeutende Lanzen auf einmal gebrochen zu Kruzifixen wurden und man Kundry, die R\u00e4tselhafte, die per-se-versklavte Frau, wie vor allzu viel Knoblauch oder Sonnenlicht zur\u00fcckweichen sehen konnte. \u00dcberhaupt viiiiiel Religion und Konfusion darob. Einen &#8222;Clash&#8220; wollte Laufenberg produzieren, Islam gegen Christum prallen lassen. F\u00fcr mich clashte<em> Homeland<\/em> gegen <em>Life of Brian<\/em> zeitweise, was auch an der guten Kulisse lag, die Gisbert J\u00e4ckel gebaut hat. Schauplatz: Naher Osten, verlassene Kirche mit Soldaten, Snipern, M\u00f6nchen und Fl\u00fcchtlingen, alle 1a klischee-gekleidet.<\/p>\n<p>Nun bin ich als recht brave Katholikin der ganzen Symbolik aber nicht abhold. Gral und Erl\u00f6sung und Entsagung und Speere, die unheilbare Wunden rei\u00dfen, Blut und Schwei\u00df und Tr\u00e4nen und Sperma und Spucke. Ist alles drin in dieser Oper der Mann-Werdung. Eine echte Entdeckung dabei war f\u00fcr mich die Figur der Kundry. Nicht unbedingt in ihrer Darstellung durch Elena Pankratova, aber als wagnerische Vermengung dreier Frauen zu der einen. Sigune, Orgeluse und Cundrie sind zu Kundry verdichtet worden. Sie hat Sch\u00f6nheit, Wildheit, Derbheit, Sexyness und vor allem Prophetie und Mitleid in sich vereint. So sind auch die zwei eindr\u00fccklichsten Szenen die der versuchten Verf\u00fchrung Parsifals durch Kundry, die offensichtlich bereits seinen Vater Amfortas eingef\u00fchrt \u2026 ach, lassen wir das. Da steht und singt der vor Verlangen und Verzweiflung und Widerwillen angestachelte Parsifal aka Andreas Schlager sein wortreiches Nein in den Raum mit unglaublichen Dezibel und zum Steine erweichen, w\u00e4hrend der stumme, in Binden gewandete Schmerzensmann Papa Amfortas aka <em>ghost dad<\/em> mit Kundry da ordentlich rummacht. Da kommen Erinnerung, Wunschvorstellung, Vergangenheit und Gegenwart zusammen. Und da ist es spannend. Parsifal in schwarz sagt nein, Amfortas in wei\u00df \u2013 und derzeit wahrlich nur das Echo eines Mannes, schlie\u00dflich blutet er st\u00e4ndig aus allen Speerwunden \u2013 sagte damals &#8222;ja&#8220; zum Weibe. Kein Wunder, dass seitdem alles so &#8222;oarg&#8220; ist.<\/p>\n<p>Die zweite Szene, die einen packt, ist im ersten Aufzug, als es darum geht, den wunden Amfortas vorzuf\u00fchren und ihn, die personifizierte &#8222;Wunde&#8220; \u2013 gleich Jesus am Kreuz \u2013 zum Festmahl aller zu machen. Das ist unheimlich vampiresk und dramatisch d\u00fcster, als ein Kelch mit seinem Blut gef\u00fcllt wird und von Lippenpaar zu Lippenpaar wandert. Der Gral wird enth\u00fcllt, ist ein kleines goldenes Bestecklein und dahinter &#8222;b\u00e4m!&#8220; das Kreuz ohne Leichnam, weil der ja schon vor einem steht. Gralsanblick ist heilend \u2013 das wei\u00df man sp\u00e4testens dann. Bei Amfortas ist es nur p\u00e4ppelnde lebenserhaltende Ma\u00dfnahme, zu heftig die Wunden, die Sehnsucht im Herzen nach Erl\u00f6sung und <em>finito basta<\/em> mit der Endlichkeit. Es dreht sich einem mit den Bez\u00fcgen, den Symbolen. Ich musste mehrfach an die Szenenwirbel der <em>Batman<\/em>-TV-Serie in den 70ern denken.<\/p>\n<p>Es wird sehr klar, dass K\u00f6nig Artus der Herr Jesus Christus ist und seine Ritter die Apostel sind und dass Gralsritter-Sein st\u00e4ndige Verz\u00fcckung bedeutet, wie ja auch J\u00fcnger-Sein seine &#8222;perks&#8220; hat. Trotzdem st\u00e4ndige Beweisforderungen von allen an alle. Glauben ist schwer. Egal woran, wenn\u2019s unsichtbar ist.<\/p>\n<p>Als blaues T\u00fcllmonster mit wehen F\u00fc\u00dfen sa\u00df ich im Park in der Pause vor dem 3. Aufzug \u2013 jeder Aufzug \u00fcbrigens an die 2 Stunden und die Pausen jeweils so 45 Minuten lang \u2013 und ein nettes Br\u00fcderpaar sprach meine Begleitung und mich an. Wir tauschten uns \u00fcber die R\u00e4tsel aus, die das Gesehene aufgab. Zum Beispiel auch \u00fcber die Puppe, die weit oben auf der Kulisse im Blaumann sitzt und vielleicht doch ein verstorbener, vergessener B\u00fchnenarbeiter ist. Auch war f\u00fcr den einen Kundry die Verk\u00f6rperung der Natur. Interessanter Punkt, der mich noch lange besch\u00e4ftigt hat. Aber vor allem seufzten wir gemeinsam \u00fcber den gigantischen Chor, der so unglaublich klingt, so engelshaft, so stark und nicht-menschlich. Dirigent Haenchen wird sehr gelobt f\u00fcr seine Interpretation und S\u00e4ngerf\u00fchrung, die mir vor allem beim Wunderbass von Georg Zeppenfeld aufgefallen ist. Eine weiche, doch ausdrucksstarke, nuancierte Stimme, die artikuliert, so dass man versteht, also Worte einem in den Geh\u00f6rgang gleiten, die f\u00fcr Verstehen sorgen.<\/p>\n<p>Das ist schon so ein Opernph\u00e4nomen\u00a0\u2026 eigentlich versteht man n\u00fcschte. Nur Rauschen und Klingen und man sieht einen offenen Mund. Und mit einem solchen bin ich nach 6 Stunden und 10 Applausg\u00e4ngen dann auch auf den Heimweg einer Flasche Wasser zugest\u00f6ckelt. Alle Wunden verbunden, die Richtigen aufgefahren in den Himmel oder zumindest wieder ehrf\u00fcrchtig vor der Himmelsmacht gemacht und man selbst wieder voller Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass man einer kannibalisch gepr\u00e4gten Religion angeh\u00f6rt. Gral und Bundeslade, die ich bisher nur durch Indiana Jones und den Gottesdienst kannte: Ihr altes heiliges &#8222;Gelersch&#8220;, wie der Franke sagt und damit &#8222;Zeug und Ger\u00fcmpel&#8220; meint, Ihr habt schon was!<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein bisschen \u201eHomeland\u201c, ordentlich \u201eLife of Brian\u201c, dazu viel Blut und viel, viel Bratwurst. 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