{"id":6089,"date":"2017-09-05T14:00:37","date_gmt":"2017-09-05T12:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6089"},"modified":"2017-09-05T15:01:39","modified_gmt":"2017-09-05T13:01:39","slug":"osnabrueck-hamburg-schulz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/","title":{"rendered":"Nichts gegen Osnabr\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg, das bedeutet: Alster, Hafen, Strandperle. Das ist gro\u00dfe Liebe und Schicksal zugleich. Aber was, wenn man wegziehen muss? Und das ausgerechnet nach Osnabr\u00fcck?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6094\" aria-describedby=\"caption-attachment-6094\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6094\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/09\/freitext-osnabrueck.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"415\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/09\/freitext-osnabrueck.jpg 3213w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/09\/freitext-osnabrueck-620x402.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/09\/freitext-osnabrueck-768x498.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/09\/freitext-osnabrueck-1024x664.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6094\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Ulrich Baumgarten \/ Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Mein Geburtsdorf ist meine erste gro\u00dfe, kindliche Liebe. Meine erste gro\u00dfe erwachsene Liebe aber ist Hamburg. Mehr noch, Hamburg ist mein Schicksal. Unabh\u00e4ngig davon ist Hamburg eine wirklich unglaublich sch\u00f6ne Stadt. Auch wenn sie Gefahr l\u00e4uft, zu einem einzigen gro\u00dfen <em>Business Improvement District<\/em> zu verkommen. Auch wenn man nur noch selten h\u00f6rt, wie einer \u00fcbern s&#8217;pitzen S&#8217;tein s&#8217;tolpert. Auch wenn man sie sich als Heimatstadt kaum noch leisten kann. Wer als Normalverdiener einmal raus ist aus zum Beispiel Eimsb\u00fcttel, kommt nie wieder rein. Man m\u00f6chte, mit Verlaub, Labskaus kotzen.<!--more--><\/p>\n<p>Nichtsdestoweniger bleibt Hamburg eine sagenhaft sch\u00f6ne Stadt. Wird wohl an den viel zitierten Attributen liegen, viel Hafen, viel Gr\u00fcn, viel Alster etc. pp. An diesen unvergleichlichen Blickachsen, die sich auftun, wenn man kreuz \u00fcber die ein oder andere Stra\u00dfe und quer durch die L\u00fccke im ein oder anderen H\u00e4userblock pl\u00f6tzlich diese \u00e4therische Luftigkeit erahnt, wie sie sich \u00fcber dem ein oder anderen Kanal \u2026 ach, kurzum: Ich vermisse Hamburg. Sehr.<\/p>\n<p>Nach vierzig Jahren bin ich unl\u00e4ngst \u2013 aus guten Gr\u00fcnden, die hier nichts zur Sache tun \u2013 weggezogen. (Vor\u00fcbergehend; sonst h\u00e4tte ich\u2019s nicht getan.) Nun bin ich wieder Niedersachse. Ich lebe in einer bezahlbaren Wohnung innerhalb einer ehemaligen Zigarrenfabrik mit runtergerocktem Wabi-Sabi-Charme, idyllischem Innenhof und Parkplatz in zwei Metern Entfernung, in der ich mich sehr wohl f\u00fchle. Blo\u00df, sobald ich vor die Wohnungst\u00fcr trete, ist da eben Osnabr\u00fcck.<\/p>\n<p>Nichts gegen Osnabr\u00fcck. (Sportlich schon mal gar nicht. Nachdem bereits das benachbarte Lotte mit seinem VfL Sportfreunde Lotte unl\u00e4ngst spektakul\u00e4re Siege gegen Bundesligavereine wie Werder Bremen und Bayer 04 Leverkusen eingefahren hatte, schlug neulich Drittligist VfL Osnabr\u00fcck Erstligist Hamburger SV. Und zwar nicht 1:0 oder 2:1, sondern 3:1. Und zwar in Unterzahl. Und zwar \u00fcber siebzig Minuten lang.) Nein, nichts gegen Osnabr\u00fcck, aber selbst wenn man vierzig Jahre lang blo\u00df tot \u00fcber einem Hamburger Zaun gehangen h\u00e4tte, fiele es einem nicht leicht, Osnabr\u00fcck mit offenen Armen zu empfangen.<\/p>\n<p>Umgekehrt tut das aber durchaus Osnabr\u00fcck.<\/p>\n<p>Na gut, in n\u00e4chster N\u00e4he einen Gem\u00fcset\u00fcrken zu finden, wie es ihn in Hamburg an jeder Stra\u00dfenecke gibt \u2013 vergiss es. Musst du eben in einen anderen Stadtteil fahren oder bis Samstag warten, wenn Altstadt-Markt ist. Da kriegst du dann aber fast alles fast so sch\u00f6n wie auf&#8217;m Isemarkt (um es ein drittes Mal zu sagen: <em>fast<\/em>). Und wenn du dann mit \u00fcberraschend schrill quietschenden Fahrradbremsen ein P\u00e4rchen in mittlerem Alter von hinten erschreckst, f\u00e4hrt es zwar zusammen, wie es sich geh\u00f6rt, lacht sich aber umgehend eins und bleibt \u00fcberaus freundlich.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt sind die Leute hier einfach noch Leute \u2013 freundliche Leute. Als zehrten sie immer noch von dem f\u00fcnfzehn Jahre alten Umfrageergebnis, demzufolge die gl\u00fccklichsten Deutschen in Osnabr\u00fcck leben. Die Bedienung in der B\u00e4ckereifiliale am Altstadt-Bahnhof rennt einem sogar bis auf den Bahnsteig eine Treppe h\u00f6her nach, wenn man seinen Kaffee mitzunehmen vergessen hat.<\/p>\n<p>Apropos einkaufen: Wer nicht vollkommen stumpf oder gesund ist, wird den Teufel tun und am Freitag Nachmittag gegen f\u00fcnf einen Eimsb\u00fctteler Supermarkt betreten. Ich jedenfalls hatte es mir schon vor rund f\u00fcnfundzwanzig Jahren abgew\u00f6hnt. In Osnabr\u00fcck fl\u00f6te ich w\u00e4hrenddessen sogar ein Liedchen.<\/p>\n<p>Einigerma\u00dfen einmalig d\u00fcrfte auch der Plan von Lennart Neuffer sein, seine Buchhandlung am 31. August des Jahres f\u00fcr einen ganzen Gesch\u00e4fts\u00adtag der Kundschaft zu \u00fcberlassen. Dann nahm die komplette Belegschaft im hannoverschen Schloss Herrenhausen n\u00e4mlich den &#8222;Deutschen Buchhandlungspreis&#8220; entgegen, und zwar das dritte Jahr in Folge. Ich warnte ihn: &#8222;B\u00fccherkunden sind nicht sonderlich vertrauensw\u00fcrdig!&#8220; &#8222;Ach, die Klau-mich-Zeiten sind doch l\u00e4ngst vorbei, es gibt ja kaum noch Linke \u2026&#8220; &#8222;Ja, aber B\u00fcchermenschen sind Suchtmenschen!&#8220; Neuffer jedoch blieb gelassen.<\/p>\n<p>Keine Ahnung, warum ich so auf dem Thema Einkaufen herumreite \u2013 aber in dem Zusammenhang darf nicht unerw\u00e4hnt bleiben der so genannte Westfalentag. (Im hiesigen Sprachgebrauch: &#8222;Vandalentag&#8220;). Jedes Jahr an Fronleichnam \u00fcberfallen die Nachbarn aus NRW die nieders\u00e4chsische Gro\u00dfstadt, die jenes Feiertags entbehrt. (O ja: Mit 156.897 Einwohnern \u2013 \u00e4h, 156.898 \u2013 nimmt Osnabr\u00fcck locker die H\u00fcrde von 100.000, die eine Gro\u00dfstadt mindestens aufweisen muss, um sich Gro\u00dfstadt nennen zu d\u00fcrfen.) Dann sollte man, so man nicht stumpf oder gesund ist (oder eben die Nachbarn aus NRW von Berufs wegen bedienen muss), besser zu Hause bleiben.<\/p>\n<p>Gut, die Katholizit\u00e4tsdichte in Osnabr\u00fcck ist klaustrisch. Dieses ohrenbet\u00e4ubende und nervenzerdengelnde Gebammel zu jeder m\u00f6glichen und vor allem unm\u00f6glichen Tageszeit \u2026 Sonntagmorgens um acht eine Viertelstunde lang! Unverfrorenheit sondergleichen. Andererseits bekommt man \u2013 wie meine Lebensgef\u00e4hrtin \u2013 allen Ernstes Antwort, wenn man den Klerus ganz gerade heraus fragt, warum zum Teufel das eigentlich sein muss. In Person eines Pressesprechers des Bistums Osnabr\u00fcck mit dem sch\u00f6nen Namen Hermann Haarmann n\u00e4mlich: &#8222;\u2026 wie versprochen, melde ich mich noch mal, weil ich das Thema inzwischen auf einer Konferenz der Bistumsleitung thematisiert habe. Dabei gab es durchaus Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass es Menschen gibt, die sich durch ein Glockengel\u00e4ut (vor allem nachts und am fr\u00fchen Morgen) gest\u00f6rt f\u00fchlen, insbesondere dann, wenn sie in der N\u00e4he einer Kirche wohnen. Da muss man im Einzelfall sehen, was machbar ist. Denkbar ist zum Beispiel, den viertelst\u00fcndigen Glockenschlag einzuschr\u00e4nken (oder in einem bestimmten Zeitfenster ganz darauf zu verzichten) oder die Dauer des Gel\u00e4utes zum Gottesdienst zu verk\u00fcrzen. Einen g\u00e4nzlichen Verzicht auf ein Gel\u00e4ut wird es wohl nicht geben. Am Osnabr\u00fccker Dom dauert das regul\u00e4re Gel\u00e4ut zum Gottesdienst \u00fcbrigens in der Regel 5 bis 7 Minuten, habe ich erfahren. Bei anderen Kirchen sind es z.T. 15 Minuten.&#8220; Na also! Bzw. eben nicht \u2026 aber immerhin!<\/p>\n<p>Und \u00fcberhaupt: ein Snob, wer nicht in einer &#8222;Friedensstadt&#8220; leben m\u00f6chte, die sich zwar aus Vierteln mit Namen wie Fledder und W\u00fcste zusammensetzt, aber eben auch wie Sonnenh\u00fcgel (meiner); deren Bev\u00f6lkerung ganz offensichtlich \u00fcberwiegend aus netten, unpr\u00e4tenti\u00f6sen Normalos besteht (Hipster-Anteil gef\u00fchlt im Promille-Bereich); die ein Rennen von Quietscheentchen auf dem stadteigenen Fl\u00fcsschen veranstaltet, dessen Name Hase ist; die ihre j\u00e4hrliche Remmidemmi-&#8222;Maiwoche&#8220; dieses Jahr mit dem &#8222;lustigen Treffen von Kuschelpl\u00fcschis kr\u00f6nt(e)&#8220; (Zitat <em>Osnabr\u00fccker Nachrichten<\/em>, Anzeigenblatt), darunter very important Pl\u00fcschis wie Paffi, Zappeltier, Bummelfee, Kirschmonster sowie Bl\u00fctenbert aus Bad Essen; die mit Erich Maria Remarque und Felix Nussbaum und der zum Zitatenschatz jeder Presseschau, die was auf sich h\u00e4lt, z\u00e4hlenden N<em>euen Osnabr\u00fccker Zeitung<\/em> aufwarten kann, mit dem EMAF (European Media Art Festival) und dem umtriebigen Veranstaltungszentrum &#8222;Lagerhalle&#8220; u.v.a.m. \u2013 sowie nicht zuletzt mit einer Presseabteilung der Polizei, wie man sie sich selbst als Anarcho gefallen lassen d\u00fcrfte:<\/p>\n<p>Um die Jahreswende ging der Fall jenes Parkversto\u00dfes vor den Schranken der Polizeidienststelle in der Osnabr\u00fccker Augustenburger Stra\u00dfe bundesweit durch die Medien. Auf Facebook fahndete man nach einem fl\u00fcchtigen Verkehrsteilnehmer, der ein rotes Bobbycar ordnungswidrig abgestellt hatte. Etliche Tage sp\u00e4ter vermeldete die Pressestelle, er sei gefunden worden: &#8222;Offenbar war der dreij\u00e4hrige Jim dem immensen Fahndungsdruck nicht mehr gewachsen.&#8220; Als Verwarnung gab es eine Tafel Schokolade und ein Malbuch.<\/p>\n<p>Gut, zugegebenerma\u00dfen versp\u00fcre ich manchmal eine selbsthassenswerte, dekadente Sehnsucht nach dem Anblick von Jorge Gonz\u00e1lez oder Sylvie Meis, wie sie inkognito durch Eppendorf streunen. Dann mache ich zur Bu\u00dfe einen kleinen Spaziergang, indem ich ums Eck eine wundersch\u00f6ne Allee von uralten Platanen aufw\u00e4rts steige und den B\u00fcrgerpark besuche, der botanisch und in puncto Kontemplationskompetenz durchaus mit dem ein oder anderen hamburgischen Park mithalten kann. Und wenn ich den Anblick von einem der riesigen P\u00f6tte vermisse, die an der Strandperle in Oevelg\u00f6nne vorbeigeschleppt werden, mache ich rasch einen Abstecher zur Angers-Br\u00fccke, die vom Erich-Maria-Remarque-Ring in die Innenstadt leitet, lehne mich aufs Gel\u00e4nder und schaue mir den zusehends versandenden Kaffeepott an, den ein Unbekannter in die dahinpl\u00e4tschernde Hase geworfen hat, \u00fcbe mich in Osnabr\u00fccker Bescheidenheit und tr\u00e4ume vom Tag der dickhosigen R\u00fcckkehr.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg, das bedeutet: Alster, Hafen, Strandperle. Das ist gro\u00dfe Liebe und Schicksal zugleich. Aber was, wenn man wegziehen muss? Und das ausgerechnet nach Osnabr\u00fcck? [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1052,"featured_media":6094,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,5],"tags":[],"class_list":["post-6089","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaft-politik","category-schriftstellerleben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Nichts gegen Osnabr\u00fcck - Freitext<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Nichts gegen Osnabr\u00fcck - Freitext\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Hamburg, das bedeutet: Alster, Hafen, Strandperle. Das ist gro\u00dfe Liebe und Schicksal zugleich. Aber was, wenn man wegziehen muss? Und das ausgerechnet nach Osnabr\u00fcck? [\u2026]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freitext\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2017-09-05T12:00:37+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2017-09-05T13:01:39+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Frank Schulz\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:image\" content=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/09\/freitext-osnabrueck.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Frank Schulz\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/\",\"name\":\"Nichts gegen Osnabr\u00fcck - Freitext\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\"},\"datePublished\":\"2017-09-05T12:00:37+00:00\",\"dateModified\":\"2017-09-05T13:01:39+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/8ceab2805b639eda4fa91e3fa01be00a\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Nichts gegen Osnabr\u00fcck\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\",\"name\":\"Freitext\",\"description\":\"Feld f\u00fcr literarisches Denken\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/8ceab2805b639eda4fa91e3fa01be00a\",\"name\":\"Frank Schulz\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b450521525f5e57d2b68c9bd5c84ac654f51227bc891f0882a8e784984fbc0dc?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b450521525f5e57d2b68c9bd5c84ac654f51227bc891f0882a8e784984fbc0dc?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Frank Schulz\"},\"description\":\"Jahrgang 1957. F\u00fcr seine Romane wurde er u. a. mit dem Hubert-Fichte-Preis (2004), dem Irmgard-Heilmann-Preis (2006) und dem Kasseler Literaturpreis f\u00fcr grotesken Humor (2015) ausgezeichnet. 2012 erschien \u201eOnno Viets und der Irre vom Kiez\u201c, 2015 \u201eOnno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen\u201c. Im Herbst 2016 folgt \u201eOnno Viets und der wei\u00dfe Hirsch\u201c, alle im Galiani-Verlag.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/fschulz\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Nichts gegen Osnabr\u00fcck - Freitext","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Nichts gegen Osnabr\u00fcck - Freitext","og_description":"Hamburg, das bedeutet: Alster, Hafen, Strandperle. Das ist gro\u00dfe Liebe und Schicksal zugleich. Aber was, wenn man wegziehen muss? Und das ausgerechnet nach Osnabr\u00fcck? [\u2026]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/","og_site_name":"Freitext","article_published_time":"2017-09-05T12:00:37+00:00","article_modified_time":"2017-09-05T13:01:39+00:00","author":"Frank Schulz","twitter_card":"summary_large_image","twitter_image":"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/09\/freitext-osnabrueck.jpg","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Frank Schulz","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/","name":"Nichts gegen Osnabr\u00fcck - Freitext","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website"},"datePublished":"2017-09-05T12:00:37+00:00","dateModified":"2017-09-05T13:01:39+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/8ceab2805b639eda4fa91e3fa01be00a"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/05\/osnabrueck-hamburg-schulz\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Nichts gegen Osnabr\u00fcck"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/","name":"Freitext","description":"Feld f\u00fcr literarisches Denken","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/8ceab2805b639eda4fa91e3fa01be00a","name":"Frank Schulz","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b450521525f5e57d2b68c9bd5c84ac654f51227bc891f0882a8e784984fbc0dc?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b450521525f5e57d2b68c9bd5c84ac654f51227bc891f0882a8e784984fbc0dc?s=96&d=mm&r=g","caption":"Frank Schulz"},"description":"Jahrgang 1957. F\u00fcr seine Romane wurde er u. a. mit dem Hubert-Fichte-Preis (2004), dem Irmgard-Heilmann-Preis (2006) und dem Kasseler Literaturpreis f\u00fcr grotesken Humor (2015) ausgezeichnet. 2012 erschien \u201eOnno Viets und der Irre vom Kiez\u201c, 2015 \u201eOnno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen\u201c. Im Herbst 2016 folgt \u201eOnno Viets und der wei\u00dfe Hirsch\u201c, alle im Galiani-Verlag.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/fschulz\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/09\/freitext-osnabrueck.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6089","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1052"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6089"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6089\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6098,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6089\/revisions\/6098"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6094"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6089"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6089"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6089"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}