{"id":6148,"date":"2017-09-19T14:33:51","date_gmt":"2017-09-19T12:33:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6148"},"modified":"2017-09-21T14:08:38","modified_gmt":"2017-09-21T12:08:38","slug":"sexismus-literaturbetrieb-debatte-fuerstenberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/09\/19\/sexismus-literaturbetrieb-debatte-fuerstenberg\/","title":{"rendered":"Es geht nicht ums Hinternt\u00e4tscheln"},"content":{"rendered":"<p><strong>Immerhin: \u00dcber den Sexismus im Kulturbetrieb wird jetzt gesprochen. Aber es bleibt schwierig, strukturelle Ver\u00e4nderungen zu erreichen. F\u00fcnf Pl\u00e4doyers zu einer Debatte.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6153\" aria-describedby=\"caption-attachment-6153\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6153\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/09\/16x9-freitext-sexismus-literatur-neu-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/09\/16x9-freitext-sexismus-literatur-neu-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/09\/16x9-freitext-sexismus-literatur-neu-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/09\/16x9-freitext-sexismus-literatur-neu-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/09\/16x9-freitext-sexismus-literatur-neu.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6153\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 rawpixel.com \/ unsplash.com (https:\/\/unsplash.com\/@rawpixel)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>K\u00fcnstlerinnen verdienen deutlich weniger als K\u00fcnstler, F\u00fchrungsfunktionen sind vor allem von M\u00e4nnern besetzt, Frauen partizipieren weniger an der individuellen K\u00fcnstlerinnen- und K\u00fcnstlerf\u00f6rderung als M\u00e4nner, obwohl mehr Studentinnen als Studenten k\u00fcnstlerische Disziplinen studieren: Das sind die ern\u00fcchternden Ergebnisse der Studie zu Frauen in Kultur und Medien, auf Basis derer die Kulturstaatsministerin <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/runder-tisch-frauen-in-kultur-und-medien-enttaeuschend.1013.de.html?dram:article_id=391346\">Monika Gr\u00fctters einen Runden Tisch<\/a> einberuft, der Forderungen an Politik, Verb\u00e4nde und Wirtschaft erarbeitet. <!--more-->Unterdessen er\u00f6ffnet auf dem <a href=\"https:\/\/www.merkur-zeitschrift.de\/2017\/07\/06\/sexismus-an-schreibschulen-hildesheim\/\">Blog des <em>Merkur<\/em>-Magazins<\/a> ein Dossier, das sich mit Sexismus an Hochschulen auseinandersetzt. Binnen weniger Wochen erscheinen 29 Texte, die das, was Gr\u00fctters Studie in Zahlen beschreibt, mit Berichten aus der eigenen Erfahrungswelt bebildern.<\/p>\n<p>Es ist Sommer 2017, und an den K\u00fcchentischen des Kulturbetriebs ist in Geschlechterfragen der Teufel los, auch an meinem. Der Sexismus der Gegenwart, \u00fcber den wir sprechen, \u00e4u\u00dfert sich weniger in Hintern t\u00e4tschelnder Altherrenmanier als vielmehr in strukturellen Ungleichheiten, und entsprechend w\u00fcrden wir gerne \u00fcber strukturell wirksame Ma\u00dfnahmen nachdenken. Zun\u00e4chst haben wir am K\u00fcchentisch allerdings ganz andere Schwierigkeiten. Zwischenstand einer Debatte in f\u00fcnf problematischen Denkfiguren und ebensovielen Pl\u00e4doyers.<\/p>\n<p>1. W\u00e4hrend wir am K\u00fcchentisch versuchen, unsere feministischen Positionen in Worte zu fassen, sagt der Nachrichtensprecher im Radio, dass in der Antarktis ein Eisberg in der siebenfachen Gr\u00f6\u00dfe Berlins abgebrochen sei. Er treibe Richtung Norden und werde in zwei bis drei Jahren abgeschmolzen sein. Wir sagen: Oh, und f\u00fchren unser Gespr\u00e4ch weiter. Bis jemand sagt: Wen interessieren hier drinnen Geschlechterfragen, wenn da drau\u00dfen die Welt schmilzt?<\/p>\n<p>Diese rhetorische Figur nennt sich <em>Whataboutism<\/em> und besteht in dem Versuch, durch den Hinweis auf vermeintlich Wichtigeres einem Thema die Relevanz abzusprechen. Mich hat der Eisberg auch tagelang besch\u00e4ftigt, besonders der Gr\u00f6\u00dfenvergleich: Ist es nicht merkw\u00fcrdig, etwas strukturell so vertikales wie einen Berg mit etwas strukturell so horizontalem wie Berlin zu vergleichen? Aber der Eisberg tut in der Sexismusdebatte nichts zur Sache. Ich w\u00fcnschte, es w\u00e4re anders, aber die Welt h\u00e4lt mehr als ein Problem bereit, das es zu diskutieren gilt.<\/p>\n<p>Erstes Pl\u00e4doyer: Spielen wir kein Problem gegen ein anderes aus. Halten wir die Gleichzeitigkeit aus.<\/p>\n<p>2. Aus der Beobachtung von ausschlie\u00dflich wei\u00dfen Schw\u00e4nen schlie\u00dfen wir, dass es nur wei\u00dfe Schw\u00e4ne gibt. An meinem K\u00fcchentisch kennt jemand eine Frau, die viel erfolgreicher ist als ihre m\u00e4nnlichen Kollegen. Wir machen uns eine Vorstellung von der Welt anhand der Einfachheit, mit der uns Beispiele einfallen. Aber nat\u00fcrlich kommt etwas nicht deshalb h\u00e4ufiger oder seltener vor, weil unsere spezifische Erfahrungswelt das suggeriert. Die Kognitionspsychologie nennt dieses Ph\u00e4nomen den <em>Verf<\/em><em>\u00fc<\/em><em>gbarkeitsfehler.<\/em><\/p>\n<p>Zweites Pl\u00e4doyer: Nur weil wir eine Erfahrung nicht gemacht haben und auch niemanden kennen, der diese Erfahrung gemacht hat, und nur weil wir eine gegenteilige Erfahrung gemacht haben oder jemanden kennen, der eine gegenteilige Erfahrung gemacht hat, hei\u00dft das niemals, dass diese Erfahrung nicht zu Hauf gemacht wird.<\/p>\n<p>3. Es gibt zwei M\u00f6glichkeiten, mit dem Verf\u00fcgbarkeitsfehler umzugehen. Entweder denkt man gesellschaftliche Ph\u00e4nomene nicht mehr in Beispielen, sondern in soziologisch sauber erarbeiteten <a href=\"https:\/\/www.kulturrat.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Frauen-in-Kultur-und-Medien.pdf\">Fakten und Zahlen<\/a>, oder man eignet sich andere Beispiele an als die, die man schon zur Verf\u00fcgung hat, beispielsweise in Form von unterschiedlichen <a href=\"https:\/\/www.merkur-zeitschrift.de\/blog\/\">Erfahrungsberichten<\/a>. An dieser Stelle bilden sich am K\u00fcchentisch zwei Fraktionen: Den Schw\u00e4chen der einen Methode (Unvorstellbarkeit, fehlende Ankn\u00fcpfungsm\u00f6glichkeit an die eigene Gegenwart) werden die Schw\u00e4chen der anderen Methode (Subjektivit\u00e4t, fehlende Aussagekraft) entgegengehalten. Das Gespr\u00e4ch dar\u00fcber, wie die Debatte gef\u00fchrt wird, ersetzt die Debatte. Als m\u00fcssten wir entscheiden, ob ein Berg eher etwas vertikales oder eher etwas horizontales ist \u2013 er ist sehr offensichtlich beides.<\/p>\n<p>Drittes Pl\u00e4doyer: Wir d\u00fcrfen und wir sollen uns ein Bild zusammensetzen, in dem Statistik und Beispiel zwei Dimensionen desselben Gegenstands sind.<\/p>\n<p>4. Jemand sagt, die Sexismusdebatte diene den Beteiligten auch dazu, sich eine Identit\u00e4t als Opfer der herrschenden Verh\u00e4ltnisse zu konstruieren, was eine bequeme Position sei, aus der heraus man jemand oder etwas anderem als sich selbst Schuld zusprechen k\u00f6nne. Es ist, in diesem Fall, ein Mann. Jemand entgegnet, die Sexismusdebatte diene im Gegenteil dazu, sich eine Identit\u00e4t als T\u00e4ter zu verschaffen, indem eigenes sexistisches Denken und Handeln offengelegt w\u00fcrde, ein Akt, der gleichzeitig Entschuldigung und Erm\u00e4chtigung sei, weil es sich viel bequemer auf Seite der T\u00e4ter, auf Seite der M\u00e4chtigen lebe. Es ist, in diesem Fall, eine Frau.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde an dieser Stelle doch ganz gerne \u00fcber den Eisberg reden, denn ich wei\u00df wirklich nicht, wem ich zustimmen soll. Ich bin allen Dualit\u00e4ten gegen\u00fcber skeptisch, und auch gegen\u00fcber dieser Skepsis bin ich skeptisch, denn es liegt im Bereich des M\u00f6glichen, dass sie mir als Vorwand dient, um keine eindeutige Position beziehen zu m\u00fcssen. Ich tr\u00f6ste mich mit einem Satz von Virginia Woolf: &#8222;Eine Art Hochzeit der Gegens\u00e4tze mu\u00df vollzogen werden.&#8220; Und darum sage ich: Die T\u00e4ter-Opfer-Dualit\u00e4t aufrechtzuerhalten, reproduziert genau jenes Missverh\u00e4ltnis, das die einen als Agierende und die anderen als Reagierende begreift.<\/p>\n<p>Viertes Pl\u00e4doyer: Betrachten wir uns nicht als Angegriffene und nicht als Anklagende, sondern als Angegriffene und Anklagende zugleich. Betrachten wir uns als Teil von sozialen, \u00f6konomischen und sprachlichen Strukturen, die von allen Beteiligten hergestellt wurden und von allen Beteiligten gleicherma\u00dfen ver\u00e4ndert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>5. Am K\u00fcchentisch wird eine kleine Umfrage gemacht, das Ergebnis ist erstaunlich: Alle Frauen haben sich schon mal gefragt, ob dieser Erfolg oder jener Misserfolg etwas mit ihrem Frausein zu tun haben k\u00f6nnte, aber keiner der M\u00e4nner hat sich schon mal gefragt, ob dieser Erfolg oder jener Misserfolg etwas mit seinem Mannsein zu tun haben k\u00f6nnte. Mich wundert das, schlie\u00dflich schreien die strukturellen Gegebenheiten (beispielsweise ein Gender Pay Gap von 24 Prozent im Kulturbetrieb) danach, sich als Mann zu fragen: Ist tats\u00e4chlich meine Arbeit gut oder habe ich den Penisvorteil? Aber die Selbstzweifel bleiben auf Seiten der Frauen. Die Umfrage geht weiter: Hat sich jemand schon mal gefragt, ob dieser Erfolg oder jener Misserfolg etwas mit der eigenen sozio\u00f6konomischen Herkunft zu tun haben k\u00f6nnte? Das Ergebnis ist dasselbe: Denjenigen am K\u00fcchentisch, die aus finanziell prek\u00e4ren oder migrantischen oder sogenannten &#8222;bildungsarmen&#8220; Verh\u00e4ltnissen kommen, ist die Frage vertraut, allen anderen nicht.<\/p>\n<p>Es mag hier durchaus das am Werk sein, was die Sozialpsychologie eine <em>selbstwertdienliche Verzerrung<\/em> nennt. Sie beschreibt die menschliche Neigung, Erfolge den eigenen F\u00e4higkeiten, Misserfolge hingegen dem Zufall oder den Verh\u00e4ltnissen zuzuschreiben. Manche am K\u00fcchentisch k\u00f6nnen aus ihrem Geschlecht oder ihrer sozio\u00f6konomischen Herkunft eine plausible Erkl\u00e4rung f\u00fcr Misserfolge ziehen, andere nicht. Das entkr\u00e4ftet nicht die Tatsache struktureller Benachteiligungen, es zeigt nur, dass wir die Gr\u00fcnde f\u00fcr unsere Erfolge nicht gerne infrage stellen. Diesem Erkl\u00e4rungsmuster widerspricht allerdings, dass sich f\u00fcr diejenigen, die eine Benachteiligungsnarration entwickeln k\u00f6nnen, auch ein qu\u00e4lendes Fragezeichen hinter ihre Erfolge setzt: Habe ich diesen Auftrag oder jene Einladung nur bekommen, weil noch eine Frau f\u00fcr die Quote gebraucht wurde? Weil jemand mit Migrationshintergrund nicht auf dem Podium fehlen durfte?<\/p>\n<p>Noch mal: Die Zweifel bleiben auf Seiten derer, die strukturell benachteiligt sind. Und ich f\u00fcrchte, dass wir am K\u00fcchentisch allesamt nichts von der Tragweite dieser Debatten verstehen werden, solange wir kein Interesse an den Funktionsweisen unserer Bevorteilungen entwickeln. Denn sie sind ersch\u00fctternd innerhalb einer Leistungsgesellschaft, die behauptet, durch harte Arbeit k\u00f6nne es jede und jeder weit bringen. Wenn wir ernsthaft die gl\u00e4sernen Decken erkennen, m\u00fcssen wir eine Sinnkrise bekommen, denn sie entwerten mit einem Schlag all unsere bisherigen Leistungen, indem sie sagen: Das ist uns zugefallen aufgrund unseres Geschlechts, unserer Hautfarbe, unseres wohlhabenden Elternhauses, unserer Erziehung. Wir m\u00f6gen daf\u00fcr gearbeitet haben, vielleicht auch sehr hart, aber ohne bestimmte Voraussetzungen h\u00e4tten wir es mit einem H\u00f6chstma\u00df an Wahrscheinlichkeit nicht bis hierhin geschafft.<\/p>\n<p>F\u00fcnftes Pl\u00e4doyer: Interessieren wir uns f\u00fcr unsere Bevorteilungen. Fassen wir Mut zur Sinnkrise. Begreifen wir uns als Teil eines Ganzen, als Kinder unserer Zeit, als R\u00e4dchen im Getriebe. Begreifen wir das Ganze, die Zeit und das Getriebe aber unbedingt als ver\u00e4nderbar, oder zumindest als in Ver\u00e4nderung begriffen.<\/p>\n<p>Ach und der Eisberg, den muss man sich wohl eher als Eisscholle vorstellen, deren horizontale Ausdehnung einfach emp\u00f6render, und damit berichtenswerter ist als die vertikale. Wenn er geschmolzen ist, sprechen wir am K\u00fcchentisch hoffentlich l\u00e4ngst \u00fcber Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immerhin: \u00dcber den Sexismus im Kulturbetrieb wird jetzt gesprochen. Aber es bleibt schwierig, strukturelle Ver\u00e4nderungen zu erreichen. F\u00fcnf Pl\u00e4doyers zu einer Debatte. 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