{"id":6222,"date":"2017-10-10T17:00:29","date_gmt":"2017-10-10T15:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6222"},"modified":"2017-10-10T18:49:43","modified_gmt":"2017-10-10T16:49:43","slug":"frankfurter-buchmesse-tipps-gomringer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/10\/10\/frankfurter-buchmesse-tipps-gomringer\/","title":{"rendered":"Nicht vergessen: Tinder anschalten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schwei\u00df, Softeis und auch noch was zum Lesen: Hurra, es ist wieder Buchmesse! \u00dcberlebenstipps f\u00fcr f\u00fcnf Tage zwischen B\u00fccher- und Menschenmassen<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6237\" aria-describedby=\"caption-attachment-6237\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6237\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/10\/freitext-buchmesse-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/10\/freitext-buchmesse-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/10\/freitext-buchmesse-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/10\/freitext-buchmesse-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6237\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 [M] ZEIT ONLINE\/Hannelore Foerster<\/figcaption><\/figure>Kaum ist die deutschlandweite Verstimmung um den Preis der Wiesnma\u00df abgeklungen und die armen, degradierten Bahnrestaurantmitarbeiter der SBB k\u00f6nnen Dirndl und Lederhosen wieder ablegen, ist wieder Buchmesse in Frankfurt. Seit mehr als 20 Jahren spielen diese Inhalte, die Saisonwechsel bezeichnen, in meinem Leben eine Rolle. Ersteres, weil ich zwar in Franken, doch in Bayern wohne und zweites, weil ich ja auch was mit B\u00fcchern und so. W\u00e4hrend ich nur einmal auf der Wiesn war in meinem Leben, um mit meinem Dienstherren Steckerles-Fisch essen zu gehen und sonst nichts mit dieser <em>Grande F\u00eate<\/em> zu tun hatte bisher, bin ich doch jedes Jahr irgendwie, unverhofft, doch dann wirklich, ja, wahrhaftig wieder in den Hallen, die die <em>World<\/em> bedeuten.<!--more--><\/p>\n<p>Gefragt, was es braucht, um den Besuch dort zu \u00fcberleben, antworte ich:<\/p>\n<p>Gute Nerven, noch besseres Schuhwerk und einen Grund f\u00fcr den Aufenthalt. Reines Umhereiern macht nur depressiv auf der Messe, l\u00e4sst einen verstimmt und ratlos werden, wieder eine Tasche von 3Sat und wieder einen Becher von Arte einsammeln und das noch vor dem ersten Langnese-Softeisst\u00e4nder. Ich habe da mal einen Text f\u00fcr eine Slam-B\u00fchne dr\u00fcber gemacht und alles, was man eben an der Messe verachtet, darin aufgez\u00e4hlt. Der Text ist ein Angeber. Auf der Messe sind alle Texte Angeber, alle Menschen riechen ein bisschen nach Schwei\u00df, auch die eigenen Verleger, und man f\u00fchlt sich nur wohl, wenn man nah am zivilisatorischen Feuer steht, also wenn man einen Termin oder eben einen Grund hat, die Messe zu besuchen. Am besten sind mehrere Termine. Au\u00dfen ist es kalt, in den Hallen warm. Am besten macht man sich Stullen, sonst isst man den ganzen Tag nur Quatsch.<\/p>\n<p>An dem einen Stand gibt es Wodka und Kekse, am anderen Gummib\u00e4ren und Brotchips. Wer hat eigentlich Brotchips erfunden? Das m\u00fcssen Leute gewesen sein, die Reste von Brotscheiben in ihren Messerucks\u00e4cken gefunden haben, die sogar die Enten in dem Becken vor der Leipziger Messe nicht mehr essen wollten. Voil\u00e0! Brotchips f\u00fcr den Herbst.<\/p>\n<p><strong>Das &#8222;Sicher-ist-sie-ber\u00fchmt&#8220;-Ahnen<\/strong><\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich gehe von der Frankfurter Buchmesse nie heim ohne zwei Dinge: eine Bratwurst im Bauch und einen Ring am Finger. Das wirklich Sch\u00f6nste an der Messe sind die Silber- und Schmuckh\u00e4ndler im Innenhof. Die verkaufen zum Teil besondere St\u00fccke aus Afghanistan, schweres Silber, und die haben angenehm schlechte Laune. Die sind normal. Auf der Messe sind alle durchdynamisiert, nur an den R\u00e4ndern f\u00e4llt die Stimmung ab. Da, wo die Hallen &#8222;ausfransen&#8220;, die St\u00e4nde nicht mehr dicht an dicht stehen, die Menschen sich schon mal wie Schulsportschw\u00e4nzer auf den Boden hocken mit ausgestreckten oder angezogenen Beinen und R\u00fccken an der Wand. Da sind die Menschen ersch\u00f6pft und am Limit angekommen, mit bunten Taschen beh\u00e4ngt. Sie haben sich dazu hinrei\u00dfen lassen, Plakatrollen einzustecken, einfach nur, weil sie kostenlos waren. \u00dcberhaupt hat die Messe das so an sich: Man sagt nicht nein, man nimmt. Die Messe f\u00fchrt direkt an die Tods\u00fcnden heran, scheint mir. Ma\u00dflosigkeitsbingo!<\/p>\n<p>Es ist gut, vor der Messe mal die Beilagen der gro\u00dfen Zeitungen zu den Neuerscheinungen gelesen und wieder vergessen zu haben. So hat man ein angenehmes &#8222;Den-sollte-ich-kennen&#8220;-Gef\u00fchl oder ertappt sich beim &#8222;Sicher-ist-sie-ber\u00fchmt&#8220;-Ahnen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Fotos an den St\u00e4nden der gro\u00dfen Verlage helfen einem dann auf die Spr\u00fcnge, und lustig ist, wenn Cornelia Funke in Farbe und echt vor ihrem Schwarzwei\u00dffoto sitzt. Oder auch Leute, die eigentlich keine B\u00fccher schreiben (sollten), wie Thomas Gottschalk oder TV-K\u00f6che. Oder Nazis. Die haben mittlerweile gro\u00dfe Standfl\u00e4chen und bauen sich so schwarze Arenen auf. Leider immer in der N\u00e4he der kleinen Queer- und LGBT-Verlage, was ein Affront ist. Und mich immer wieder am Verstand der Messeausrichter zweifeln l\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Gehen, bevor man sich zum Deppen macht<\/strong><\/p>\n<p>In Frankfurt gibt es nur wenige Cosplayer im Vergleich zu Leipzig. Eigentlich so wenige, dass man denken k\u00f6nnte, sie seien Standangestellte bei Bibel- oder internationalen Kinderbuchverlagen. Ich habe mir bei einem Merch-Stand mal eine violette Per\u00fccke gekauft und bin den ganzen Tag auf der Messe damit herumgelaufen. Ich fand mich sexy und sprach hier und da mit russischem Akzent und sagte &#8222;<em>charascho<\/em>&#8222;, wenn mir etwas gut gefiel. So lie\u00df es sich gut aushalten auf der Messe, nur dass meine Kopfhaut juckte und mich doch ein paar Leute erkannten, obwohl ich Teilzeit-Russin geworden war.<\/p>\n<p>Ich empfehle also: Schuhe mit breiten Abs\u00e4tzen, Blasen- und H\u00fchneraugenpflaster, Garderobe, die das Ausziehen der Strumpfhose untendrunter erlaubt, die Mitnahme eines Deos und Eau de Toilettes, mehrere Paleoriegel und pro Messetag zwei \u00c4pfel, eine Packung Babykarotten und Handcreme, nat\u00fcrlich Sagrotan-Desinfektionst\u00fccher und zum Handyadapter einen Mehrfachstecker, um sich mit Steckdosenzombies \u2013 kurz Steckdozombies \u2013 anzufreunden. Auch super: mal Tinder anschalten auf der Messe. Vielleicht tindert man ja Benedict Wells, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/autoren\/M\/Ijoma_Mangold\/index.xml\">Ijoma Mangold<\/a> oder <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/kirsten-fuchs\/\">Kirsten Fuchs<\/a>. Oder wichtiger: einen Eisverk\u00e4ufer, der einem einfach ein Ed von Schleck (die gibt es wieder!) r\u00fcberreicht. Und auch wichtig: gehen, bevor man sich zum Deppen macht und Karin Graf entdeckt und versucht, ein Manuskript vor ihr fallen zu lassen, oder noch schlimmer, sie anspricht. W\u00fcrde bewahren, Haltung tut weh \u2013 nach sechs Stunden Messe \u2013 Wegtreten!<\/p>\n<p>CODA I:<\/p>\n<p>Manchmal geht man neidisch und leer heim und nimmt sich noch im Zug vor, einen verdammten Bestseller zu schreiben. Sp\u00e4testens beim ersten Umstieg denkt man an die Last der Prosa und wird realistisch. Es m\u00fcsste ja nicht ein Bestseller sein, ein bestechendes Deb\u00fct w\u00e4re schon ausreichend.<\/p>\n<p>CODA II:<\/p>\n<p>Ist das wundersch\u00f6ne Messelogo eigentlich schon mal jemandem aufgefallen? Es ist von Karl Duschek, einem Sch\u00fcler des gro\u00dfen Anton Stankowski, entworfen worden, und es ist und war immer schon: wundersch\u00f6n, gewinnend und klug. Wenn man auf der Messe nichts sch\u00f6n fand, dann muss man nur das Logo ansehen und sich denken: diese bunten Quadrate sind alles wert. Die Verzweiflung, die unn\u00f6tige Ausgabe f\u00fcr den sch\u00f6nen Ring mit Lapislazuli.<\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><em>Lesen Sie hier Tilman Rammstedts <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2016\/10\/19\/hoehepunkte-frankfurter-buchmesse\/\">&#8222;H\u00f6hepunkte aus 2.714 Jahren Buchmesse&#8220;<\/a> vom vergangenen Jahr.<\/em><\/p>\n<p>________________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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