{"id":628,"date":"2014-12-07T07:30:41","date_gmt":"2014-12-07T06:30:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=628"},"modified":"2014-12-08T09:15:24","modified_gmt":"2014-12-08T08:15:24","slug":"maenner-genderdebatte-frauenquote-bossong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2014\/12\/07\/maenner-genderdebatte-frauenquote-bossong\/","title":{"rendered":"M\u00e4nner, seid weich!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Ideal der modernen Frau scheint festzustehen, aber was ist mit dem Mann? Was darf er und was soll er? \u00dcber Rollenverunsicherung in Zeiten der Quote<\/strong><\/p>\n<p>Und jetzt auch noch die Quote! 30 Prozent Frauen bei Neubesetzung in Aufsichtsr\u00e4ten, das bedeutet, entspannen Sie sich, immer noch eine m\u00f6gliche, dann aber auch satte Zweidrittelmehrheit f\u00fcr die M\u00e4nner. Irgendwann in ferner Zukunft, wenn alle Posten neu besetzt sind, vorher sieht es ohnehin noch m\u00e4nnlicher aus.<\/p>\n<p>Allerdings: Das sind die Aufsichtsr\u00e4te, und wer sitzt da schon? Der normale Mann nicht und nicht die normale Frau. Ist in der Realit\u00e4t von den zwei Dritteln noch viel zu sp\u00fcren? Zwickt es nicht l\u00e4ngst \u00fcberall? Und wenn es nicht gerade zwickt, ist es dann besser? Welcher Mann wei\u00df denn noch, was er wollen soll und darf? Wo geh\u00f6rt er hin und wie ist seine Rolle, die des heutigen Mannes? <!--more--><\/p>\n<p>Es gibt H., der sich nicht mehr traut, einer Frau zu sagen, dass er sie vermisst, weil er bislang darauf nur zu h\u00f6ren bekam, er sei sentimental und kitschig. Da ist W., der sich immer noch erschrickt, wenn \u00fcber ihn als Mann gesprochen wird, nicht als Junge. Da gibt es J., der noch so \u00e4hnlich tickt wie mein Gro\u00dfvater und stets \u00dcberblick und Kontrolle haben muss, denn daraus speist sich sein Selbstverst\u00e4ndnis. Es gibt P., dem k\u00fcrzlich eine Freundin vorwarf, ein Sexist zu sein, weil er einen anz\u00fcglichen Witz machte, was er mir einigerma\u00dfen betroffen erz\u00e4hlte. Und es gibt einen zweiten H., ausgeglichen, stets gut gelaunt, der einfach nur am Hadern ist, ob er wirklich so fest im Leben steht, wie er meint \u2013 oder ob seine Kollegin sich nicht doch viel souver\u00e4ner behauptet.<\/p>\n<p>&#8222;Wenn ein Mann mir sagt, was ich tun soll, finde ich das sexy&#8220;, zitierte das Genderdiskurs-Magazin <em>Bunte<\/em> j\u00fcngst Rihanna. Bringt das Popsternchen und Gleichstellungsidol hier wom\u00f6glich ein aktuelles Dilemma auf den Punkt? Emanzipation am Arbeitsplatz, Rollback im Bett (womit keine Sexstellung gemeint ist)? Will die Frau von heute endlich wieder jemanden an ihrer Seite, der ihr sagt, wo&#8217;s langgeht, und niemanden mehr, dem sie es sagen muss?<\/p>\n<p>In die R\u00f6hre s\u00e4hen dann all jene M\u00e4nner, die der Dominanz abgeschworen haben, zum Frauenversteher wurden und beim Sex einmal zu oft fragen: &#8222;Gef\u00e4llt Dir das so?&#8220; Dabei waren vermutlich genau sie und ihre Vorg\u00e4nger es, die mithalfen, dass Frauen sich Spielraum erstreiten konnten, w\u00e4hrend die autorit\u00e4ren Platzhirsche nie und nimmer auf ihren Professorenst\u00fchlen, Ministerposten oder in den Wirtschaftsverb\u00e4nden beiseite ger\u00fcckt w\u00e4ren, ebenso wenig wie auf den Busfahrersitzen, in der Autowerkstatt oder bei der Bundeswehr. Bei den M\u00e4nnersachen halt.<\/p>\n<p>Zwar mag Rihanna weder f\u00fcr alle sprechen noch die Speerspitze der Geschlechteravantgarde sein, aber es l\u00e4sst sich (mit gutem Willen, zugegeben) doch etwas Allgemeing\u00fcltigeres in ihrer Aussage finden. M\u00e4nnern gelingt es mitunter nach wie vor, beim Gegen\u00fcber Unsicherheit, Hilflosigkeit und Abh\u00e4ngigkeit mit sexueller Attraktivit\u00e4t zu assoziieren. Derlei gl\u00fcckt Frauen noch immer nicht so recht. Das hat durchaus etwas f\u00fcr sich, schlie\u00dflich w\u00fcnschen wir einem Menschen, dem wir zugeneigt sind, im besten Fall Eigenst\u00e4ndigkeit und keine Unm\u00fcndigkeit. Doch liegt hierin auch eine verwirrende Regieanweisung: &#8222;Seid weich&#8220;, wird von den M\u00e4nnern gefordert, &#8222;zeigt Gef\u00fchle, seid verletzlich. Aber sobald ihr Euch zu schwach gebt, suchen wir uns doch lieber einen anderen.&#8220; Dirndl-Fantasien wiederum d\u00fcrfen sie auch nicht haben oder gar aufdringliches Gebaren an den Tag legen. Lustmolch oder Lusche. Gibt es auch noch was dazwischen? Werden M\u00e4nner denn f\u00fcr gar nichts mehr geliebt?<\/p>\n<p>Ralf B\u00f6nt, Autor des Buches <em>Das entehrte Geschlecht<\/em>, wird nicht m\u00fcde zu beklagen, dass die M\u00e4nner die Leidtragenden all der emanzipatorischen Ver\u00e4nderungen der letzten Dekaden sind. Den stichfesten Kern seines j\u00fcngsten, in der <em>Welt<\/em> erschienen Artikels verh\u00fcllt er leider durch den nicht nur ungl\u00fccklich, sondern schlicht falsch gew\u00e4hlten Untertitel: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/kultur\/article134560507\/Man-muss-den-Mann-als-Mutter-denken.html\" target=\"_blank\">&#8222;M\u00e4nner, die Verlierer des Patriarchats&#8220;.<\/a> Was er beschreibt und beklagt, ist hingegen das Matriarchat, also eine Gesellschaft, in der das Kind rechtlich zur Mutter gestellt wird, wie es in Deutschland der Fall ist.<\/p>\n<p>Im Patriarchat w\u00e4re es genau andersherum, und ein Mittelweg wohl, wie so oft, die L\u00f6sung, die sich allerdings nicht allein per Gesetzerlass durchsetzen l\u00e4sst, sondern nur in Verbindung mit gesellschaftlicher Akzeptanz. Es ist schlie\u00dflich auch wahr, dass M\u00e4nnern, die mit Anfang oder Mitte drei\u00dfig im Beruf pausieren, um sich um ihre Kinder zu k\u00fcmmern, noch weniger Verst\u00e4ndnis entgegengebracht wird als Frauen, die eine solche Entscheidung f\u00e4llen, obwohl es rechtlich keine Unterschiede gibt. B\u00f6nt bem\u00e4ngelt ferner, dass es kaum Erzieher gibt, also zu wenige m\u00e4nnliche Vorbilder in f\u00fcrsorglichen Rollen. Frauensachen halt. Die weiblichen Platzhirsche geben ihr Terrain wom\u00f6glich auch nicht so ohne Weiteres auf, wiewohl es im Kindergarten nicht allein die Frauen sein d\u00fcrften, die dem anderen Geschlecht den Zugang verwehren, auch die M\u00e4nner blockieren da eifrig mit. Denn wenn schon mal einer von ihnen Interesse hat, im m\u00e4\u00dfig bezahlten Kinderchaos zu arbeiten, dann ist es auch gleich etwas peinlich: &#8222;Wie, Du willst Erzieher werden?&#8220;<\/p>\n<p>Zum Ausgleich gibt es ja die finanzielle F\u00fcrsorge. Bei der Frage, wer wen mitfinanziert, rechnen Frauen eher mit einer 50-50 Quote oder allenfalls f\u00fcr anderthalb (es k\u00f6nnte ja noch Nachwuchs kommen), womit sie sich schon recht gleichberechtigt f\u00fchlen, w\u00e4hrend die meisten M\u00e4nner, die ich kenne, &#8222;im Zweifelsfall f\u00fcr zwei&#8220; denken, ob sie das nun reell \u00fcberhaupt erwirtschaften k\u00f6nnen oder nicht. Dies mag weder bei den Frauen f\u00fcr Egoismus sprechen noch bei den M\u00e4nnern f\u00fcr Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung. Es ist nichts anderes als ein angelernter Rechenvorgang, der dazu f\u00fchrt, dass M\u00e4nner nach wie vor andere Gehaltsvorstellungen haben, wodurch sie entweder schneller mehr verdienen oder schneller frustriert sind. Und nat\u00fcrlich hat es mit Aufwertung der eigenen Person zu tun. Ist es f\u00fcr M\u00e4nner noch ein Zeichen von St\u00e4rke und Erfolg, die sich dann in eigene Attraktivit\u00e4t umdeuten l\u00e4sst, so gelingt eine solche \u00dcbersetzungsleistung den meisten Frauen nicht. Sie f\u00fchlen sich durch das Mitfinanzieren nicht als Frau attraktiver, vielmehr ist der Mann an ihrer Seite eigentlich ein Versager, ergo unattraktiv, ergo sind wahrscheinlich auch sie unattraktiv, weil sie nur so einen abbekommen haben.<\/p>\n<p>Wie soll, wie darf er denn nun sein, der Mann von heute? Vielleicht einfach so wie H., W., J., P. und der andere H.? Ein Mensch ist schlie\u00dflich kein Skip-Baukasten, und Geschlechterrollen probieren wir nicht an wie die Kost\u00fcme aus dem Theaterfundus.<\/p>\n<p>Aber wir probieren immerhin\u00a0\u2013 und ob ich mit B\u00f6nt nun einig werde oder nicht, so kann ich mit ihm zumindest diskutieren, was mit dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip\u00a0Erdo\u011fan kaum klappen wird, der k\u00fcrzlich noch einmal klarstellen musste, dass eine vollst\u00e4ndige Gleichstellung der Geschlechter &#8222;gegen die Natur&#8220; sei. Das finde ich, um mit Rihanna zu sprechen, nicht so sexy.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ideal der modernen Frau scheint festzustehen, aber was ist mit dem Mann? 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