{"id":6349,"date":"2017-10-31T06:00:15","date_gmt":"2017-10-31T05:00:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6349"},"modified":"2017-11-10T14:32:30","modified_gmt":"2017-11-10T13:32:30","slug":"minsk-belarus-visa-freiheit-martinowitsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/10\/31\/minsk-belarus-visa-freiheit-martinowitsch\/","title":{"rendered":"Der liebe Mischa kehrt zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit einigen Monaten k\u00f6nnen EU-B\u00fcrger ohne Visum nach Minsk reisen. Sind Ausl\u00e4nder etwa doch nicht allesamt Staatsfeinde und Spione? \u00dcber den langsamen Wandel in Belarus<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6348\" aria-describedby=\"caption-attachment-6348\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6348\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/10\/freitext-minsk-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/10\/freitext-minsk-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/10\/freitext-minsk-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/10\/freitext-minsk-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/10\/freitext-minsk.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6348\" class=\"wp-caption-text\">Feier zum Unabh\u00e4ngigkeitstag im Juli 2017 in Minsk \u00a9 Dan Kitwood\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2017-11\/belarus-martinovich-visafree-travel-russian\">\u0427\u0438\u0442\u0430\u0439\u0442\u0435 \u044d\u0442\u043e\u0442 \u0442\u0435\u043a\u0441\u0442 \u043d\u0430 \u0440\u0443\u0441\u0441\u043a\u043e\u043c \u044f\u0437\u044b\u043a\u0435.<\/a><\/em><\/p>\n<p>In meiner Erinnerung sehe ich meine Mutter 1980 zum ersten Mal weinen. Ich war damals drei. Die Olympischen Spiele in Moskau gingen eben zu Ende, im Fernsehen lief die <a href=\"https:\/\/youtu.be\/iglLFu2qCS4\">Schlussfeier<\/a>. Da tauchte im Stadion nach festlichen Fanfarenst\u00f6\u00dfen pl\u00f6tzlich ein riesiger B\u00e4r auf, das Maskottchen dieser Sommerspiele, und ein zutiefst ergreifendes Abschiedslied erklang. Die Kamera zeigte Gesichter auf den R\u00e4ngen in Gro\u00dfaufnahme. Als der B\u00e4r abhob und unter einem B\u00fcndel Luftballons in den Himmel schwebte, weinten viele.<!--more--><\/p>\n<p>Weder damals noch als Schulkind zehn Jahre sp\u00e4ter konnte ich begreifen, worin die besondere Kraft dieses Augenblicks gelegen hatte, wie er mit den darauffolgenden Ver\u00e4nderungen im Land zusammenhing. Und was, bittesch\u00f6n, hatte allen die Tr\u00e4nen in die Augen getrieben? Erst als Erwachsener, der Stunden und Tage mit der Lekt\u00fcre und mit Gespr\u00e4chen \u00fcber die Endphase der UdSSR, \u00fcber Afghanistan, Mangelwirtschaft, Warteschlangen und Abschottung gegen\u00fcber dem Ausland zugebracht hatte, konnte ich die Pepsi-Cola-Flaschen, die in den 1980er-Jahren in den Gesch\u00e4ften in Minsk aufgetaucht waren, mit jenen fernen Olympischen Spielen in Verbindung bringen.<\/p>\n<p>Das Land, das aller Welt immerzu die Z\u00e4hne zeigte, hatte sich pl\u00f6tzlich f\u00fcr zwei Wochen ge\u00f6ffnet. Die Olympischen Spiele pr\u00e4sentierten die Ausl\u00e4nder nicht als Spione und Agenten wie in den Filmen jener Zeit \u00fcblich, sondern als netten Olympiab\u00e4ren mit Mona-Lisa-L\u00e4cheln. Dass der B\u00e4r nicht f\u00fcr Olympia selbst stand, sondern tats\u00e4chlich f\u00fcr die G\u00e4ste, wurde aus dem erw\u00e4hnten Lied deutlich, das Lew Lestschenko und Tatjana Anziferowa sangen:<\/p>\n<p><em>Die Trib\u00fcnen verstummen, verwaisen,<\/em><\/p>\n<p><em>kurze Tage des Zaubers vergeh&#8217;n.<\/em><\/p>\n<p><em>Du darfst heim in den M\u00e4rchenwald reisen,<\/em><\/p>\n<p><em>lieber Mischa, auf Wiederseh&#8217;n.<\/em><\/p>\n<p>Wir halten fest, dass die Olympischen Spiele (die massenhafte Einreise von Ausl\u00e4ndern in die UdSSR) als &#8222;kurze Tage des Zaubers&#8220; bezeichnet werden. Noch interessanter ist aber das Attribut &#8222;lieb&#8220;, mit dem der Ausl\u00e4nder &#8222;Mischa&#8220; ausgestattet wird, der nun mit Luftballons &#8222;heim in den M\u00e4rchenwald&#8220; reisen darf, aus dem er in die UdSSR geflogen kam. Die russische Entsprechung &#8222;<em>laskowy<\/em>&#8220; dr\u00fcckt ein H\u00f6chstma\u00df an Z\u00e4rtlichkeit und N\u00e4he aus und kann auf die Eltern, das Lieblingsspielzeug oder einen treuen Hund bezogen werden, keinesfalls jedoch auf ein Olympia-Maskottchen oder auf ausl\u00e4ndische G\u00e4ste, die zu den Olympischen Spielen gekommen sind. In weiteren Strophen wird dann gnadenlos von der &#8222;Z\u00e4rtlichkeit&#8220; gesprochen, die in den Herzen zur\u00fcckbleibe, nachdem die &#8222;Freunde gegangen&#8220; sind, und man w\u00fcnscht einander &#8222;nimmer endende Liebe und Wohlsein&#8220;.<\/p>\n<p>All dies stand in so krassem Widerspruch zu der ewigen Hassrede, die sowjetische Fernsehsendungen wie <em>Internationales Panorama<\/em> verbreiteten, dass f\u00fcr einen Moment jeder Sowjetb\u00fcrger glauben musste, die Perestroika (an die damals noch nicht zu denken war) sei schon Realit\u00e4t. Im Fernsehen wurde von Freundschaft und nimmer endender Liebe gesungen. Mit solcher Inbrunst! Wem w\u00e4ren da nicht die Tr\u00e4nen gekommen? Die Welt war doch nicht so feindselig und schrecklich, wie es immer gehei\u00dfen hatte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Generation Olympia, zu der auch ich mich z\u00e4hle, bleibt &#8222;Mischa&#8220; auf ewig mit den G\u00e4sten aus dem &#8222;M\u00e4rchenwald&#8220; verbunden, die mit Luftballons Pepsi-Cola und Kaugummi ins Land bringen. Als f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter Michail (Mischa) Gorbatschow zum Generalsekret\u00e4r des ZK der KPdSU aufstieg, erkannten ihn deshalb alle und wunderten sich nicht weiter dar\u00fcber, dass Mischa das ganze Land mitnahm in den Wunderwald, aus dem er 1980 das erste Mal aufgetaucht war.<\/p>\n<p>Genau so, als Einladung eines B\u00e4ren unter einem B\u00fcndel Luftballons, verstehe ich auch die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/einreise-erleichtert-weissrussland-lockert-visumspflicht-fuer-80-laender-14611723.html\">\u00d6ffnung der Grenzen meines Landes im Februar 2017<\/a>. EU-B\u00fcrger, die \u00fcber den Flughafen Minsk-2 einreisen, k\u00f6nnen sich f\u00fcnf Tage ohne Visum im Land aufhalten. Die Parallele zu den Olympischen Spielen in Moskau dr\u00e4ngt sich schon wegen der Beschr\u00e4nkung auf den Luftweg auf. Hat sich Belarus nun ver\u00e4ndert, seit diese Visafrei-Regelung eingef\u00fchrt wurde? In etwa so wie Moskau im September 1980 \u2013 mit dem Unterschied, dass Belarus \u00fcber mehrere Jahre das <a href=\"http:\/\/europa.eu\/rapid\/press-release_IP-16-3426_de.htm\">Land mit der h\u00f6chsten Pro-Kopf-Zahl erteilter Schengen-Visa<\/a> war. Die Belarussen waren schon in Europa, nur war Europa noch nicht in Belarus.<\/p>\n<p>Zu den gr\u00f6\u00dften Erfolgen bislang z\u00e4hlt f\u00fcr mich der Abschied von der Praxis des Zimmer-Abnehmens in Provinzhotels. Vor drei Jahren hat mich schwer beeindruckt, dass ich in einem staatlichen Hotel in Aschmjany ein unter &#8222;Luxus&#8220; laufendes Hotelzimmer, das etwas von einer postapokalyptischen Behausung im Computerspiel <em>Fallout<\/em> hatte, vom Zimmerm\u00e4dchen abnehmen lassen musste. Die Etagendame kontrollierte die Vollst\u00e4ndigkeit der grauen Handt\u00fccher und lie\u00df mich erst gehen, als sie sich davon \u00fcberzeugt hatte, dass auch Radiobuchse und Klopapier noch an Ort und Stelle waren. Vor zwei Wochen habe ich in einem nicht minder postsowjetischen Hotel in Pinsk gen\u00e4chtigt, dessen Sanit\u00e4rstandards denen in Aschmjany in nichts nachstanden. Beim Check-out fragte ich vorsichtshalber, ob ich auch eine Abnahmeprozedur zu durchlaufen h\u00e4tte. Und, siehe da, sie ist abgeschafft. Offenbar hat einer der vielen Ausl\u00e4nder, die nun in Pinsk unterwegs sind, sich die M\u00fche gemacht, dem Personal zu erkl\u00e4ren, dass diese Praxis barbarisch und im M\u00e4rchenwald ungebr\u00e4uchlich ist.<\/p>\n<p>Seit der neuen Visa-Regelung sind viele Ausl\u00e4nder gekommen, nicht nur nach Minsk. Die Miliz reagiert jetzt entspannter auf das Fotografieren von Regierungsgeb\u00e4uden, man wird vermutlich nicht mehr festgesetzt, wenn man aus Versehen die Residenz des Staatsoberhauptes geknipst hat. Irgendwo ist endlich angekommen, dass es gar nicht so viele Spione auf der Jagd nach den Staatsgeheimnissen der Republik Belarus geben kann, deshalb werden Ausl\u00e4nder jetzt eher als &#8222;liebe Mischas&#8220; betrachtet.<\/p>\n<p>Die Zahl guter Caf\u00e9s ist gestiegen, die Preise sind stabil hoch geblieben. Die Leute rennen nicht mehr weg, wenn man sie auf Deutsch oder Englisch anspricht, weiterhelfen kann aber nach wie vor kaum jemand. Fremdsprachenkenntnisse sind selbst unter Restaurant- und Hotelmitarbeitern die Ausnahme. Es gibt jetzt zwar mehr Hinweisschilder in lateinischer Schrift, aber das vorinstallierte Navitel mit Belarus-Karte auf dem Handy ist immer noch sehr hilfreich.<\/p>\n<p>Unterm Strich l\u00e4sst mein Land keinen EU-B\u00fcrger <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/11\/Bahnreise-Orscha-Hermann\/komplettansicht\">unbeeindruckt<\/a>. Auch nicht diejenigen, die meinen, Osteuropa gut zu kennen. Das ist hier n\u00e4mlich keine Reise durch den Raum. Hier reist man durch die Zeit. Stellen Sie sich auf das Moskau der 1980er-Jahre ein (mit der h\u00f6chsten Pro-Kopf-Zahl an Schengen-Visa). Stellen Sie sich auf Menschen ein, die noch nicht von der Globalisierung verdorben sind. Auf St\u00e4dte, die nicht dem gemeineurop\u00e4ischen Einheitsbild entsprechen. Das kann manchmal schwierig werden, aber mit guter Laune und der Bereitschaft, zu l\u00e4cheln, wo man sich eigentlich aufregen m\u00f6chte, werden Sie hier eine gute Zeit verbringen. Eine Belarus-Reise k\u00f6nnte unter dem Motto stehen: Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht? Nicht eine, jede Belarus-Reise! Selbst f\u00fcr Leute mit belarussischem Pass, die einmal im Monat in ihr Land zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p>Aus der Gegenperspektive ist Ihr Besuch bei den Menschen, die Sie in Belarus erwarten, nicht nur ein Spekulieren auf das Geld, das Sie hier in die Infrastruktur stecken werden. Denken Sie an die Tr\u00e4nen der Menschen, die dem entschwebenden lieben Mischa nachsehen.<\/p>\n<p>Ich bin mir sicher, die Perestroika hat 1980 im Olympiastadion in Luschniki begonnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Aus dem Russischen von Thomas Weiler<\/em><\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einigen Monaten k\u00f6nnen EU-B\u00fcrger ohne Visum nach Minsk reisen. 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