{"id":6413,"date":"2017-11-15T15:27:36","date_gmt":"2017-11-15T14:27:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6413"},"modified":"2017-11-16T14:42:17","modified_gmt":"2017-11-16T13:42:17","slug":"suizid-todesursache-nolte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/11\/15\/suizid-todesursache-nolte\/","title":{"rendered":"Eine scheinbar un\u00fcberwindbare Schlucht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Suizid ist eine erschreckend h\u00e4ufige Todesursache. Dennoch oder gerade deshalb wird das Thema tabuisiert und fetischisiert. Versuch einer Ann\u00e4herung \u00fcber zwei Filme<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6425\" aria-describedby=\"caption-attachment-6425\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6425\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/11\/freitext-suizid-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/11\/freitext-suizid-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/11\/freitext-suizid-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/11\/freitext-suizid-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6425\" class=\"wp-caption-text\"><br \/>\u00a9 [M] Adi Goldstein \/https:\/\/unsplash.com<\/figcaption><\/figure>Als junger Mann zwischen 15 und 35 Jahren in Deutschland geht die gr\u00f6\u00dfte Lebensgefahr f\u00fcr mich von mir selbst aus. In dieser sonst eher gesunden Bev\u00f6lkerungsschicht ist jede sechste Todesursache der Suizid. W\u00fcrde ich in Bayern leben, w\u00e4re es noch schlimmer. W\u00fcrde ich in Sachsen-Anhalt leben, etwas weniger. Die Statistiken sind furchteinfl\u00f6\u00dfend. J\u00e4hrlich nehmen sich in diesem Land etwa 10.000 Menschen das Leben, was die Gesamtanzahl der Toten durch Verkehrsunf\u00e4lle, Drogenmissbrauch und HIV-Erkrankung deutlich \u00fcberschreitet. <!--more-->Trotzdem oder gerade deshalb wird das Thema ebenso tabuisiert wie fetischisiert. Wir leben in einer suizidfaszinierten Kultur, so dieser Text, so Thomas Macho in seinem gerade erschienenen, gleichwohl geistreichen und bedr\u00fcckenden Buch <em>Das Leben nehmen \u2013 Suizid in der Moderne<\/em>. Sollten Sie sich mit Selbstt\u00f6tungsgedanken qu\u00e4len, suchen Sie nach Hilfe, etwa bei der Telefon-Seelsorge (<a href=\"http:\/\/www.telefonseelsorge.de\/\">http:\/\/www.telefonseelsorge.de\/<\/a>) oder bei Ihrer Haus\u00e4rztin oder Ihrem Hausarzt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Jugend haben sich zwei Mitsch\u00fcler das Leben genommen. Und ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir im Klassenverbund je dar\u00fcber geredet h\u00e4tten. Weder \u00fcber das Warum noch dar\u00fcber, wie wir damit umgehen sollten. Vielleicht weil die Auseinandersetzung mit dem Tod Kindern nicht zugemutet wird oder weil praktisch niemand damit umgehen kann oder weil bef\u00fcrchtet wurde \u2013 was statistisch gesehen gar nicht unbegr\u00fcndet ist \u2013, dass Nachahmungen folgen. Sich zu t\u00f6ten ist ein Affront gegen das Leben und jeden Lebendigen. Wir waren mit unserer Trauerarbeit auf uns selbst gestellt.<\/p>\n<p>Dass eine Depression eine Krankheit ist, unter der Menschen leiden, war f\u00fcr mich lange keine ernstzunehmende Tatsache. Depressionen fanden hinter verschlossenen T\u00fcren statt und schlimmer noch, ich betrachtete sie insgeheim als Anzeichen von Schw\u00e4che. Gro\u00df geworden in einer Welt, in der der Geist etwas Starkes, Erkennendes und Bezwingendes, nat\u00fcrlich auch Wohlwollendes und Verst\u00e4ndliches usw. sein sollte und konnte, war kein Platz f\u00fcr Gedanken der Aufgabe, der Furcht, Isolation und L\u00e4hmung. Ein Mitsch\u00fcler kommentierte bei einem der F\u00e4lle hinter vorgehaltener Hand, dass da wohl jemand &#8222;einen Durchh\u00e4nger&#8220; gehabt h\u00e4tte. Erschreckenderweise war diese Geschmacklosigkeit (wenn auch als Grenzen auslotendes Wortspiels gedacht) die einzige emotionale Ann\u00e4herung, an die ich mich in diesem Fall erinnern kann. Mittlerweile denke ich schlicht, was f\u00fcr Trag\u00f6dien das waren, und vermute naiv, dass sich die Probleme dieser viel zu fr\u00fch gestorbenen Jungen heute ganz anders darstellen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Zwei Filme des vergangenen Jahrzehnts bieten eine Ann\u00e4herung an das Thema. Der erste ist Antonio Campos&#8216; 2016 erschienenes Biopic <em>Christine<\/em>, in dem Rebecca Hall die US-amerikanische Fernsehmoderatorin Christine Chubbuck spielt. Diese arbeitete ab Mitte der Sechzigerjahre in lokalen Fernsehsendern und erlangte nationale Bekanntheit dadurch, dass sie sich am 15. Juli des Jahres 1974 vor laufender Kamera erschoss. In Campos&#8216; Film verfolgen wir das Schicksal der jungen Frau Ende 20 bis zu ihrem Tod. Wir erleben sie in ihrem Job, mit ihrer Mutter, auf einem Date und privat. Das Ma\u00df der Unertr\u00e4glichkeit und Fremdscham bei einigen dieser Szenen \u00fcbersteigt sogar noch das von Maren Ades grandiosem Deb\u00fctfilm <em>Der Wald vor lauter B\u00e4umen <\/em>(2005). Auf drei Momente w\u00fcrde ich gerne n\u00e4her eingehen.<\/p>\n<p><strong>Kleine Einblicke in die H\u00f6lle<\/strong><\/p>\n<p>Christine sitzt allein in einem Restaurant und isst. W\u00e4hrend ihres Essens beobachtet sie ein P\u00e4rchen, das gl\u00fccklich zu sein scheint und gerade seinen dritten Jahrestag feiert. Christine geht auf die beiden zu und gratuliert. Die Angesprochenen sind sichtlich irritiert und peinlich ber\u00fchrt. Daraufhin erz\u00e4hlt Christine, dass sie eine Reporterin ist und dass sie immer an positiven, menschlichen Geschichten interessiert sei und dass sie es ihnen zwar nicht versprechen k\u00f6nne, aber dass sie es vielleicht ins Fernsehen schaffen w\u00fcrden. Doch anstatt mit dieser L\u00fcge so schnell wie m\u00f6glich das Geschehen zu verlassen, bleibt sie noch etwas bei dem P\u00e4rchen und beteuert ihnen erneut, wie gut sie es haben, und dass sie ihr Gl\u00fcck nicht aus den Augen verlieren sollen. Die Sehnsucht, Tragik und das feine Spiel von Rebecca Hall er\u00f6ffnen uns einen kleinen Einblick in die H\u00f6lle, in der ihre Figur lebt.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Szene ist weitaus sp\u00e4ter im Film. Der Mann, in den Christine verliebt ist, l\u00e4dt sie zu einem Date ein. Doch nutzt er das Date lediglich als Vorwand, um Christine zu einer Selbsthilfegruppe f\u00fcr Menschen mit Depressionen zu bringen. Dort wird sie aufgefordert, ein Spiel namens &#8222;Ja, aber&#8220; zu spielen. Eine junge, ihr fremde Frau setzt sich ihr gegen\u00fcber und versucht, konstruktive Fragen zu Christines Problemen zu stellen. Es beginnt damit, dass Christine sagt, sie w\u00fcrde gern eine Bef\u00f6rderung bekommen, woraufhin ihr Gegen\u00fcber fragt, warum sie nicht danach verlange, woraufhin Christine &#8222;Ja, aber das habe ich doch schon&#8220; sagt, etc. Je weiter das Spiel voranschreitet, desto offensichtlicher wird, dass Christines Spielpartnerin heillos mit dieser Art von Schmerz und Sturheit \u00fcberfordert ist. Dabei fragt Christine zu Beginn der Unterhaltung hoffnungsvoll, ob ihr das nun helfen w\u00fcrde. Denn sie will etwas vom Leben. Sie will die Arbeit machen, die sie f\u00fcr richtig h\u00e4lt und eine Familie und ein Kind. Doch all das wirkt unerreichbar. Sie ist allein, kann soziale Situationen nur schwer lesen, droht durch eine Krankheit unfruchtbar zu werden und interessiert sich f\u00fcr Belange, die dem kleinen Fernsehsender nicht massentauglich genug erscheinen. Die letzte Frage, die Christine gestellt wird, ist, warum sie ihre Anspr\u00fcche nicht verringert. Was im Endeffekt hie\u00dfe: Aufgabe, Verrat, und (wenn man so will) ideologischer Suizid. Christine hat hehre Ziele und R\u00fcckgrat. Sie will sich nicht unterwerfen.<\/p>\n<p>Was uns zur letzten und vielleicht grausamsten Szene des gesamten Films f\u00fchrt. Dem Moment n\u00e4mlich, da sie doch beschlie\u00dft, sich unterzuordnen. F\u00fcr die M\u00f6glichkeit, sich vor laufender Kamera das Leben zu nehmen, muss sie sich eingliedern, sonst bekommt sie den Sendeplatz nicht. Sie muss sich die Maske der ihr feindlichen Umgebung aufsetzen. Und mit einem Mal ist sie ganz freundlich und charmant, sagt allen Hallo, wenn sie ins Studio kommt, und Bitte und Danke zu ihrem Chef, mit dem sie sonst eher Probleme hatte. Dieser gew\u00e4hrt ihr schlie\u00dflich ihr Anliegen. Christine bittet eine Kollegin, ihren Auftritt aufzunehmen. &#8222;<em>For my reels<\/em>&#8222;, wie sie sagt. Das Entsetzliche an dieser Passage ist, dass sie die einzig Entspannte im Film ist. Endlich ist sie wie alle anderen auch. Wir ahnen, dass wir als Zuschauende Teil einer Gesellschaft sind, die Christine Chubbuck das Leben so schwer gemacht hat, und dass auch wir schlicht wollen, dass alle lieb Hallo und Danke sagen. Dass alle Depressionen, alles Quere und Kaputte hinter verschlossener T\u00fcr stattfinden sollen. Weil sich das am leichtesten mitanschauen l\u00e4sst. Weil die Institutionen so am fl\u00fcssigsten laufen.<\/p>\n<p>Bevor sie sich erschie\u00dft, liest Christine Chubbuck folgende Erkl\u00e4rung vor: &#8222;<em>In keeping with Channel 40&#8217;s policy of bringing you the latest in &#8218;blood and guts&#8216;, and in living color, you are going to see another first-attempted suicide<\/em>&#8222;.<\/p>\n<p><strong>Weit entfernt von allem<\/strong><\/p>\n<p>Diametral entgegen dazu steht eine Szene in Joachim Triers 2011 erschienenem Film <em>Oslo, 31. August<\/em>, in dem wir den letzten Tag im Leben eines Anfang drei\u00dfigj\u00e4hrigen, wei\u00dfen, gutb\u00fcrgerlichen Mannes namens Anders (gespielt von Anders Danielsen Lie) verfolgen. Anders ist in seinen Zwanzigern in eine Party-, Drogen- und <em>Creative-Class<\/em>-Welt abgerutscht, in der er sich v\u00f6llig zwischen Narzissmus und Nihilismus verlor und heroinabh\u00e4ngig wurde. Der 31. August beginnt damit, dass er in einem Hotelbett mit einer alten Bekannten erwacht, zu einem Teich geht, sich zu ertr\u00e4nken versucht und dann in die Entzugsklinik zur\u00fcckkehrt, in der er sich seit einer Weile befindet. Wir erfahren, dass gestern der erste Abend war, an dem er raus durfte. Heute hat er einen Vorstellungstermin bei einer Zeitschrift, weswegen es ihm gestattet ist, in die Stadt zu fahren. Der Film folgt diesen Ereignissen gekonnt, geduldig und voller Hellsicht. Anders trifft seine Freunde, und alle scheinen ihn zu m\u00f6gen oder sich um ihn zu k\u00fcmmern. Es sind enge Vertraute, mit denen er beispielsweise offen dar\u00fcber spricht, dass er meint, dass die Gesellschaft denen, die sich zerst\u00f6ren wollen, dieses Recht zugestehen sollte. Es ist ein herzliches, liberales und wohlhabendes Milieu.<\/p>\n<p>Das Vorstellungsgespr\u00e4ch l\u00e4uft nicht besonders, aber das interessiert Anders auch nur so halb. Am Abend ist eine Party und er bricht mit seiner nun schon \u00fcber ein halbes Jahr anhaltenden Alkoholabstinenz. Es bildet sich eine Gruppe von zwei Frauen und einem weiteren Mann, mit der Anders eine nahezu perfekte Sommernacht mit darauffolgendem Morgen verbringt. Sie gehen in eine Kneipe, flirten, trinken, albern, sind high, fahren ikonografisch mit ihren Fahrr\u00e4dern von hier nach da, tanzen in einem Klub und laufen durch das mittlerweile taghelle Oslo, bis sie zuletzt in ein Freibad einbrechen. Von au\u00dfen betrachtet ist es der volle, kitschige und gro\u00dfartig gr\u00f6\u00dfte H\u00f6hepunkt einer hedonistisch-studentischen Mittelschicht. Doch Anders&#8216; Gesicht ist leer, voller Schmerz, und eine kalte Tr\u00e4ne droht an seiner Wange hinabzurollen. Wir erahnen, wie weit entfernt er sich gerade von allem f\u00fchlt. Er w\u00e4hnt sich bereits im Reich der Toten. Es gibt eine un\u00fcberwindbare Schlucht zwischen ihm und einer irgendwie freudvollen, lebensw\u00fcrdigen Wirklichkeit. Er ist in seinem Innern gefangen. Unvermittelt steht er auf und macht sich auf den Weg zu dem zum Verkauf stehenden Haus seiner Eltern. Dort spritzt er sich eine \u00dcberdosis Heroin.<\/p>\n<p>Der Film suggeriert, dass es kein Au\u00dfen geben kann, das Anders h\u00e4tte heilen k\u00f6nnte. Seine Probleme sind f\u00fcr niemanden zu erreichen. Selbst wenn wir kurzzeitig meinen \u2013 etwa, wenn er wieder und wieder versucht, bei seiner Ex-Freundin anzurufen \u2013, dass es da etwas geben k\u00f6nnte, so werden diese Vermutungen immer wieder revidiert. Als w\u00fcrde sich Anders daran erinnern, wie hoffnungslos es ist, zu hoffen. Oder wie peinlich. Und so verpanzert er sich weiter in seiner Todessehnsucht.<\/p>\n<p>Christine Chubbuck m\u00f6chte eine Wunde in der \u00d6ffentlichkeit erzeugen, die ihrem Leid entspricht. Und dieses damit beenden. Ihr Innerstes soll endlich lesbar werden. Es ist schwer, das nicht auch als Medienkritik zu verstehen und nicht auf ihre Rolle als Frau in einem m\u00e4nnlich dominierten Arbeitsfeld aufmerksam zu werden. Sich das Leben zu nehmen, wirft immer ein schlechtes Licht auf das, was einen umgibt. Um den toten K\u00f6rper entsteht ein Krater aus Versagen und Schuld. Was diesen Akt ausgesprochen schmerzhaft f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen macht. Der oder die Suizidale wirkt stets symptomatisch. Oder wie jemand, der oder dem h\u00e4tte geholfen werden k\u00f6nnen. Doch genau dort kn\u00fcpft <em>Oslo, 31. August <\/em>an. Denn Anders m\u00f6chte nicht, dass sein Tod ein Zeichen setzt. Er versucht sogar, ihn als Unfall zu kaschieren. Er m\u00f6chte einfach nicht mehr am Leben sein, und das hat nur sehr indirekt etwas mit seinen \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden zu tun. Seine Entscheidung zum Suizid ist eine eigenst\u00e4ndige, mutwillige Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<p>In seinem ersten Farbfilm <em>Red Desert<\/em> von 1964 findet Michelangelo Antonioni ein eindrucksvolles Bild f\u00fcr das, was die suizidale Hauptfigur Giuliana (Monica Vitti) von ihrer Umwelt unterscheidet. Ihr fehlt das Gyroskop. Ein Gyroskop ist ein Kreiselinstrument, das auch in Schiffen verwendet wird, um sie aufrecht im Wasser zu halten, das sie durch seine Drehimpulserhaltung auch bei hohem Wellengang stabilisiert. In einer Szene sehen wir ihren Mann und ihren Sohn damit spielen und verstehen, dass Giuliana genau das fehlt. Genau diese Stabilit\u00e4t. Wenn sie sich durch die Welt bewegt, dann schleicht sie an den W\u00e4nden entlang und braucht immer etwas, um sich festzuhalten. Im Freien ist sie verloren.<\/p>\n<p>&#8212;&#8211;<\/p>\n<div id=\"selbstmord-suizid-selbstbestimmung-verlust-hinterbliebene-info-1-article\" class=\"infobox-tab__panel\" role=\"tabpanel\" aria-hidden=\"false\" aria-labelledby=\"selbstmord-suizid-selbstbestimmung-verlust-hinterbliebene-info-1-tab\">\n<p class=\"paragraph article__item\"><em>Menschen, die unter Depressionen leiden und Suizidgedanken haben, finden bei der <a href=\"http:\/\/www.telefonseelsorge.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Telefonseelsorge<\/a> online oder telefonisch unter den kostenlosen Hotlines 0800-1110111 und 0800-1110222 rund um die Uhr Hilfe. Die Beratungsgespr\u00e4che finden anonym und vertraulich statt.<\/em><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><em>Angeh\u00f6rige, die eine nahestehende Person durch Suizid verloren haben, k\u00f6nnen sich an den <a href=\"http:\/\/www.agus-selbsthilfe.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGUS-Verein<\/a> wenden. Der Verein bietet Beratung und Informationen an und organisiert bundesweite Selbsthilfegruppen.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Suizid ist eine erschreckend h\u00e4ufige Todesursache. Dennoch oder gerade deshalb wird das Thema tabuisiert und fetischisiert. 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