{"id":6476,"date":"2017-11-30T06:00:32","date_gmt":"2017-11-30T05:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6476"},"modified":"2017-11-30T09:37:22","modified_gmt":"2017-11-30T08:37:22","slug":"heimat-ukraine-maljartschuk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/11\/30\/heimat-ukraine-maljartschuk\/","title":{"rendered":"Die Heimat im Rucksack"},"content":{"rendered":"<p><strong>Erst seit ich die Ukraine verlassen habe, koche ich Borschtsch und liebe Dill. Oder Natron. Warum man das Vertraute braucht, um ein neues Leben beginnen zu k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6485\" aria-describedby=\"caption-attachment-6485\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6485\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/11\/freitext-ukraine-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/11\/freitext-ukraine-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/11\/freitext-ukraine-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/11\/freitext-ukraine-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6485\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Tina Hartung \/ unsplash.com<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ich kannte einmal einen Tunesier, der jeden Satz mit &#8222;Bei uns in Tunesien ist es so&#8220; begann. Als ich ihm sagte, ich sei Schriftstellerin, schaute Furt, so hie\u00df er, mich mit solch tiefem Mitleid an, als w\u00e4re ich ein verkr\u00fcppeltes Kaninchen. &#8222;Bei uns in Tunesien ist es so&#8220;, verk\u00fcndete er prompt, &#8222;die Klugen studieren Mathematik und Physik, die D\u00fcmmeren Wirtschaft, und die ganz Dummen, die zu nichts n\u00fctze sind, besch\u00e4ftigen sich mit Literatur. Damit du nur wei\u00dft, ich bin Mathematiker.&#8220;<!--more--><\/p>\n<p>Wenn er sprach, dann immer ausgeschm\u00fcckt mit diesen Weisheiten. &#8222;Bei uns in Tunesien ist es so&#8220;, pflegte Furt zu sagen: &#8222;Ein Ingenieur baut ein Flugzeug, ein Wirtschaftswissenschaftler verrechnet dessen Wert, und ein Schriftsteller betrachtet das Flugzeug und ruft: &#8218;Ah, wie h\u00fcbsch!&#8216; Was macht ihr Schriftsteller?! Nehmen wir einen Roman. Darin steht kein wahres Wort, alles ist erfunden. Ihr l\u00fcgt \u00fcber alles!&#8220;<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren lachte ich Furt in einer Kolumne aus, obwohl er eigentlich kein schlechter Mensch war, lediglich ein Mann fester \u00dcberzeugungen. Er kannte Shakespeare und Hemingway nicht, er hatte die Namen in seinem Leben niemals geh\u00f6rt. Daf\u00fcr las er Hegel. Er kannte Honor\u00e9 de Balzac nicht, er kannte Fjodor Dostojewski nicht. Auch diese Namen hatte er nie geh\u00f6rt. Dennoch schaffte Furt, Folgendes zu sagen (die Einleitung \u00fcber Tunesien lasse ich aus): &#8222;Frauen sind wie Perlen. Sie haben in den teuren Juweliergesch\u00e4ften ihren Platz, nicht in einer Pfandleihe.&#8220; Oder: &#8222;Ich gestehe, dass ich nicht ganz aufrecht lebe, ich trage keinen langen Bart.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Ich zeig dir, wo die Krebse \u00fcberwintern<\/strong><\/p>\n<p>Furt lernte ich in einem Deutschkurs in Wien kennen. Ich liebe Deutschkurse, weil man dort die Vielf\u00e4ltigkeit der Welt, ihre Verschiedenheiten am besten beobachten kann. Dort trifft sich die Welt, wie sie ist, und bricht sofort auseinander, ungeduldig, besserwisserisch, voreingenommen, sie widerspricht sich selbst, streitet und verachtet, dort akzeptiert die Welt sich selbst nicht. Furt tr\u00e4umte zum Beispiel, dass es die Welt nicht g\u00e4be, nur ein gro\u00dfes buntes Tunesien, er w\u00fcnschte sich, Tunesien w\u00e4re \u00fcberall. Furt brachte seine Heimat im Rucksack mit sich \u00fcber das Mittelmeer und machte sie zum Schutzpatron, zum Wappenschild gegen alle \u00c4ngste, die ihm das neue Unbekannte bereitete. So f\u00fchlte er sich ruhiger, so fand er seinen Trost.<\/p>\n<p>Als ich vor sieben Jahren die Ukraine verlie\u00df und ohne ein Wort Deutsch zu sprechen in den deutschsprachigen Raum gelangte (freiwillig, keine Sorge), hatte ich das akute Bed\u00fcrfnis, meine Ukraine, oder besser sagt, einen Schatten der Ukraine, einen ukrainischen Geist, meine Illusion der Ukraine, immer bei mir zu behalten. Ich erkl\u00e4rte eine Millionen Mal, dass ich aus der Ukraine komme, auch wenn niemand fragte. Ich kochte stur aufwendige ukrainische Speisen, den Borschtsch mit roten R\u00fcben zum Beispiel, eine Suppe, die alle in meiner Umgebung l\u00e4ngst satt hatten, Kohlrouladen, die mir stets misslangen, Warenyky, sodass die ganze K\u00fcche sch\u00f6n wei\u00df mit Mehl best\u00e4ubt war. Ich legte sogar Gurken ein, buk s\u00fc\u00dfe Pampuschki mit Zwetschgenmarmelade und schluckte kiloweise Sauerkraut, egal ob Winter oder Sommer war. Das alles machte und mochte ich in der Ukraine nie und niemals. In der Ukraine a\u00df ich am liebsten Pizza oder Pasta.<\/p>\n<p>Auch ukrainische Spr\u00fcche \u00fcbersetzte ich wie besessen, weil ich dachte, so wird man mich besser verstehen. Ich sagte, <em>ich zeig dir, wo die Krebse \u00fcberwintern<\/em>, wenn ich mich \u00e4rgerte, oder <em>ich gebe daf\u00fcr meinen Zahn<\/em>, wenn ich jemanden von etwas \u00fcberzeugen wollte. Gleichzeitig verwechselte ich st\u00e4ndig &#8222;sch\u00f6n&#8220; und &#8222;schon&#8220;, weil es hier meines Erachtens keinen gro\u00dfen Unterschied gab. Freunde lachten mich aus, wenn ich Herrn Einstein nicht als &#8222;Ainstain&#8220;, sondern buchst\u00e4blich eben &#8222;Einstein&#8220; und Herrn Freud als &#8222;Freid&#8220; bezeichnete. Eigentlich artikulierte ich fast alle fremden Eigennamen falsch, regte mich aber sehr auf, wenn ich &#8222;Lemberg&#8220;, &#8222;Lwow&#8220; oder &#8222;Lwuw&#8220; statt &#8222;Lwiw&#8220; h\u00f6rte.<\/p>\n<p><strong>V\u00f6llig anders, zehnmal besser<\/strong><\/p>\n<p>Ich entschied sogar, ein Trachtenhemd selbst zu besticken (eine Pflicht aller Ukrainerinnen), fand jedoch keine passende Vorlage und kaufte das fertige auf einem merkw\u00fcrdigen Trachtenhemdenmarkt in der galizischen Kleinstadt Kolomyja. Dieser Markt, der sogenannte Nachtmarkt Kolos, \u00f6ffnet jeden Donnerstag um zw\u00f6lf Uhr Mitternacht wie ein Hexensabbat und schlie\u00dft mit den ersten Sonnenstrahlen. Es kommen Frauen aus der ganzen Region mit ihren Stickereien \u2013 sehr beeindruckend. Mein Hemd kostete 130 Euro. Es liegt seitdem im Schrank, ungetragen, wof\u00fcr ich mich sch\u00e4me und Schuld f\u00fchle.<\/p>\n<p>Und genauso wie Furt wiederholte ich mit und ohne Anlass das psychotherapeutische &#8222;Bei uns in der Ukraine ist es so&#8220;. V\u00f6llig anders also, viel verst\u00e4ndlicher, zehnmal besser. Bei uns bleiben die Familienmitglieder in viel engerem Kontakt als bei euch, sagte ich leicht angebend, man f\u00fchlt sich nie einsam, und Natron ist \u00fcberall zu finden, in jedem Supermarkt, es kostet Kopeken, man sollte starke Chemikalien ja generell vermeiden, nicht? Meine Gro\u00dfmutter hat ihr lebenslang nur mit Natron geputzt, manchmal auch mit Brennnessel, das geht auch, brennt nur am Anfang. Ich sagte, bei uns sch\u00e4tzt man Buchweizen viel mehr, nicht umsonst haben die Ukrainer den Spitznamen Buchweizens\u00e4er. Ich habe zwar nie gesehen, das jemand Buchweizen in der Ukraine s\u00e4t, aber egal. Au\u00dferdem sagt man <em>&#8222;Ukrop&#8220;<\/em> zu uns, was soviel hei\u00dft wie Dill auf Russisch, klingt abwertend, was ich nicht verstehe.<\/p>\n<p>Eine Bekannte von mir, eine Regensburgerin, verbrachte vor Kurzem ihren Urlaub im bereits erw\u00e4hnten westukrainischen Lwiw. Als wir im Restaurant gemeinsam a\u00dfen, schrie sie pl\u00f6tzlich auf: &#8222;Ich ertrage diesen bl\u00f6den Dill nicht mehr! Warum steckt man ihn in der Ukraine \u00fcberall hinein?!&#8220; &#8222;So sieht&#8217;s sch\u00f6ner aus&#8220;, antwortete ich fast beleidigt.<\/p>\n<p>Das Grundst\u00fcck meiner Gro\u00dfeltern war im sp\u00e4ten Sommer v\u00f6llig mit gelb bl\u00fchenden Dillschirmen zugewachsen. Dill ragte \u00fcberall heraus und man j\u00e4tete ihn nicht mehr. Meine Gro\u00dfmutter seufzte: &#8222;Sieh, wie sch\u00f6n.&#8220;<\/p>\n<p>Es war tats\u00e4chlich so. Sch\u00f6n. Einmalig. Ich werde diese Erinnerung sowie das bl\u00fchende Grundst\u00fcck, auf dem jetzt nur Unkraut wuchert, Omas Haus, wo jetzt nur Spatzen und M\u00e4use wohnen, Omas Seufzen, das ich so vermisse, nie vergessen und werde bis Ende des Lebens Dill in gro\u00dfen Mengen essen.<\/p>\n<p>Schleppte ich meine Heimat auch mit mir im Rucksack mit? Bin ich unf\u00e4hig, diese gro\u00dfe bunte Welt ohne Angst und Voreingenommenheit zu betrachten, so, wie sie ist? Oder muss man vielleicht seine Heimat einmal verlieren, um die Verschiedenheiten anderer tolerieren zu lernen? Ist die Toleranz eine \u00dcbungssache? Gibt es Kurse daf\u00fcr?<\/p>\n<p>Als der Deutschkurs, in dem ich Furt kennengelernt hatte, zu Ende war, fragte er mich unerwartet: &#8222;Wie ist es denn so in der Ukraine?&#8220; Nach unseren vielen Diskussionen interessierte Furt sich f\u00fcr etwas anderes zum ersten Mal.<\/p>\n<p>Ich war ber\u00fchrt. Ich antwortete: &#8222;Ungef\u00e4hr so wie in Tunesien.&#8220;<\/p>\n<p>Furt nickte, das verstand er.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst seit ich die Ukraine verlassen habe, koche ich Borschtsch und liebe Dill. Oder Natron. 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