{"id":6512,"date":"2017-12-05T11:47:10","date_gmt":"2017-12-05T10:47:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6512"},"modified":"2017-12-05T12:39:02","modified_gmt":"2017-12-05T11:39:02","slug":"diaet-selbsthass-sila","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/12\/05\/diaet-selbsthass-sila\/","title":{"rendered":"Nudeln nur an Mogeltagen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Je radikaler Di\u00e4ten sich geben, desto beliebter sind sie. Tats\u00e4chlich steckt hinter Heilsversprechen durch Ern\u00e4hrung nur eines: unser Selbsthass.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6526\" aria-describedby=\"caption-attachment-6526\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6526\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/12\/freitext-diaet-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/freitext-diaet-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/freitext-diaet-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/freitext-diaet-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6526\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 edceee \/ unsplash.com<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Fr\u00fcher waren Di\u00e4ten aufrichtiger. Nein wirklich: Bis in die Neunzigerjahre ging es bei ihnen vor allem darum, den K\u00f6rper ohne jegliche Heilsversprechen zu verarschen, damit er schlanker wird. Man wusste, dass das Unterfangen ungesund war, aber es herrschte Kalter Krieg, und man wollte die Tage vor der allgemeinen nuklearen Ausl\u00f6schung wenigstens in der Lieblingsjeans verbringen.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Schei\u00df drauf!&#8220;, sagte man sich und hie\u00df Bodo.<\/p>\n<p>Beispiele?<\/p>\n<p>Der beliebteste Appetitz\u00fcgler der englischsprachigen Welt der Siebziger hie\u00df &#8222;AYDS&#8220; und tarnte in Pralinenform (es gab sogar Erdnussbuttergeschmack) das Lokalan\u00e4sthetikum Benzocain, welches die Zunge und den Rachen und damit auch die Lust auf leckere Sachen bet\u00e4ubte; au\u00dferdem beinhaltete &#8222;AYDS&#8220; das inzwischen weitgehend aus dem Arzneimittelverkehr gezogene Amphetamin PPA. Wahrscheinlich ging es Menschen richtig gut, wenn sie &#8222;AYDS&#8220; nahmen! Bis zur Aids-Epidemie der Achtzigerjahre jedenfalls, welche, nachdem das Rebranding zu &#8222;Diet Ayds&#8220; keine Erholung der Marke bewirkte, zum Ende dieses noblen Anorektikums f\u00fchrte. Tja!<\/p>\n<p>Aber man musste nicht unbedingt zu Anorektika greifen, um abzunehmen \u2013 in den Siebzigern gab es bereits Di\u00e4ten. Und was f\u00fcr welche. Die Scarsdale-Di\u00e4t etwa, welche vorsah, dass man seine t\u00e4gliche Energiezufuhr zwei Wochen lang auf 700 bis 1.000 Kalorien beschr\u00e4nkte. Die Mahlzeiten waren dabei rigide vorgeschrieben \u2013 jeder Tag fing mit einer Tasse Kaffee oder Tee (die mit kalorienfreiem Zuckerersatz ges\u00fc\u00dft werden durften), einer Scheibe Toast und einer Grapefruit an. Die Scarsdale-Di\u00e4t war ausgesprochen popul\u00e4r und bleibt bis heute eine beliebte Crashdi\u00e4t Verzweifelter. Ihr Erfinder, der amerikanische Kardiologe Herman Tarnower, konnte den gro\u00dfen Erfolg seines Schaffens nicht lange genie\u00dfen: Er wurde 1980 von seiner Freundin niedergeschossen. Die Witze sind naheliegend, doch sie tat es nicht, weil sie hungrig und darum grantig war oder weil sie t\u00e4glich scheu\u00dfliche Grapefruits essen musste; es war eine Eifersuchtstat.<\/p>\n<p><strong>Mindestma\u00df an S\u00e4ttigung<\/strong><\/p>\n<p>Das Stereotype Bild von Grapefruitdi\u00e4tierenden, das man aus Filmen und Serien der Achtzigerjahre kennt, stammt wahrscheinlich nicht alleine von der Scarsdale-Di\u00e4t \u2013 bereits in den 1930ern stellte die Hollywood-Di\u00e4t diese unerbittliche Zitrusfrucht (Grapefruits sind Orangen, die niemals Liebe erfahren und darum ihre Jugend in Stra\u00dfenbanden verbracht haben, Privatschulclementinen auflauernd) in den Mittelpunkt. Es war dem Wunschdenken geschuldet, dass Grapefruits fettverbrennende Enzyme beinhalten w\u00fcrden, darum mussten sie vor jeder Mahlzeit verspeist werden. Ferner wurden \u00e4hnliche Einschr\u00e4nkungen der t\u00e4glichen Kalorieneinnahme gefordert wie bei der Scarsdale-Di\u00e4t, und aus irgendeinem Grund durfte man keine wei\u00dfen Zwiebeln essen. In den fr\u00fchen Zweitausendern, kurz nach ihrem Comeback mit dem <em>Fever<\/em>-Album, bezeichnete Kylie Minogue die Hollywood-Di\u00e4t als ihre &#8222;geheime Waffe&#8220;!<\/p>\n<p>Sowohl bei der Scarsdale-Di\u00e4t wie auch bei der Hollywood-Di\u00e4t kommt Grapefruits unter unterschiedlichen Vorw\u00e4nden die gleiche Rolle zu: Ihre Fl\u00fcssigkeit soll den Hungernden ein Mindestma\u00df an S\u00e4ttigung erm\u00f6glichen, damit sie die Qualen ihres Zustands \u00fcberstehen. Dies ist ein beliebter Trick altmodischer Di\u00e4ten, doch keine perfektionierte ihn so wie die Kohlsuppendi\u00e4t. Ihre Wurzeln sind unbekannt \u2013 vielleicht stammt sie bereits aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, vielleicht ist sie aber nur ein irrt\u00fcmlich ernstgenommener Faxlore-Witz der Achtzigerjahre \u2013, was die Vielzahl ihrer Aliase erkl\u00e4rt: &#8222;<em>Miracle Soup Diet<\/em>&#8222;, &#8222;<em>The Skinny<\/em>&#8222;, &#8222;<em>Army Cabbage Soup<\/em>&#8222;, &#8222;<em>Stewardess Diet<\/em>&#8220; oder &#8222;<em>The Dolly Parton Diet<\/em>&#8222;. Dolly hat sie \u00fcbrigens wirklich gemacht, allerdings erst nachdem sie in einer Zeitschrift gelesen hatte, dass es eine Di\u00e4t gibt, die nach ihr benannt ist. Hielt sie es f\u00fcr ein gutes Zeichen?<\/p>\n<p>Wo wir schon bei S\u00e4ngerinnen sind: Beyonc\u00e9 hat sich f\u00fcr ihre Rolle in <em>Showgirls<\/em> der Master Cleanse Diet unterzogen, einer aus den Vierzigern stammenden Saftdi\u00e4t, die urspr\u00fcnglich an Magengeschw\u00fcren Leidenden helfen sollte und heute als &#8222;entgiftende&#8220; Gesundheitskur vermarktet wird, obwohl sie vielmehr ein furchterregendes Abfuhrmittelinferno ist: Der zu trinkende Saft besteht aus ausgepressten Zitronen, Ahornsirup und Pfeffer.<\/p>\n<p>Dem Einwand, dass alle Di\u00e4ten, die ich soweit beschrieben habe, nur ungesunde, kurzfristige L\u00f6sungen anbieten, m\u00f6chte ich entgegnen: Di\u00e4ten, die langfristige und vermeintlich gesunde Umstellungen der Ern\u00e4hrungsgewohnheiten fordern, sind keineswegs besser. Das Heilsversprechen der Paleo-Di\u00e4t ist an die Forderung gekn\u00fcpft, dass man sich wie ein Steinzeitmensch ern\u00e4hren solle. Es bedarf doch an einigem Aufwand, das weniger t\u00f6richt zu finden, als die Vorstellung, dass Grapefruits magische Eigenschaften besitzen. Selbst die makrobiotische Di\u00e4t, die einem Elektroherde und Tupperdosen verbietet, besitzt einen besseren Verkaufspitch: Iggy Pop.<\/p>\n<p><strong>Ausbeutung der Umwelt<\/strong><\/p>\n<p>Die vermeintliche Radikalit\u00e4t dieser lebensbegleitenden Di\u00e4ten ist ihr haupts\u00e4chliches Vermarktungsmerkmal. Auf Homepages, die werbend \u00fcber die Paleo-Di\u00e4t informieren, wird mit den hohen Kosten kokettiert, welche jene erwarten, die sich zu ihr entscheiden: Man solle sich eben \u00fcberlegen, wie wichtig die eigene Gesundheit einem sei. Die Anspr\u00fcche der makrobiotischen Di\u00e4t sind \u00e4hnlich dekadent: Wie viele Familien in Deutschland k\u00f6nnen sich t\u00e4glich auf die Suche nach lokalem Gem\u00fcse und Miso-Paste machen, und wie erkl\u00e4rt man ihnen, dass sie aus Yin-Yang-Gr\u00fcnden auf Spargel, Auberginen oder Spinat verzichten m\u00fcssen? Ketogene &#8222;<em>low carb<\/em>&#8222;-Di\u00e4ten \u2013 urspr\u00fcnglich medizinische Di\u00e4ten f\u00fcr Epileptiker \u2013 setzen langfristige Bereitschaft zur qu\u00e4lenden Selbstkasteiung voraus (nein, ich \u00fcberdramatisiere nicht: Das ist die ganz und gar treffende Bezeichnung f\u00fcr ein Leben, in dem Nudeln, Kartoffeln oder Reis den Luxus von seltenen &#8222;Mogeltagen&#8220; darstellen).<\/p>\n<p>Etwas Weiteres macht diese langfristigen Di\u00e4ten noch finsterer als die Freakshow der Crashdi\u00e4ten: W\u00e4hrend diese zweiten einem missbilligenden Reflex vor dem eigenen Spiegelbild folgen, sind langfristige Di\u00e4ten die Folge eines Blicks auf die Welt. Sie alle propagieren, dass die Menschen der Ersten Welt \u2013 denn ausschlie\u00dflich an diese wenden sie sich \u2013 durch die Industrialisierung ihrer Ern\u00e4hrung vergiftet w\u00fcrden. Im Gegensatz zur &#8222;Lebensreform&#8220;-Bewegungen der Moderne wenden sie sich jedoch nicht radikal von der vermeintlich toxischen Welt ab \u2013 ganz im Gegenteil, sie setzen das Nutznie\u00dfen ihres Wohlstands voraus. Ich habe auf keiner einzigen Homepage und in keinem einzigen Buch, das f\u00fcr eine der langfristigen Di\u00e4tformen wirbt, auch nur einen kritischen Satz \u00fcber die monstr\u00f6se Ausbeutung von Umwelt, Mensch und Tier gelesen, auf der unsere verfressene Existenz gegr\u00fcndet ist. Stattdessen wird einem blo\u00df vorgefaselt, Zucker und Fertiggerichte seien ungesund \u2013 eine st\u00e4rker verk\u00fcrzte Reaktion auf die eigentlichen Schrecken, die unsere Ern\u00e4hrung begleiten, kann ich mir nicht vorstellen. Der ganze Askese- und Willenskraft-Krach dieser Di\u00e4ten ist letztendlich nur ein Symptom sehr gew\u00f6hnlicher \u00dcberforderung durch den enteilenden Kapitalismus.<\/p>\n<p>Oscar Wilde sagte, sich selbst zu lieben, sei der Anfang einer lebenslangen Romanze \u2013 Di\u00e4ten stellen das Ungl\u00fcck ihres Scheiterns dar. Sie sind der Sieg des Unbehagens, die Kapitulation vor dem Widerspruch, dass das, was man begehrt (n\u00e4mlich Pommes), einem nicht gut tut (wegen Transfetten); Di\u00e4ten sind der alberne neue Haarschnitt nach der Trennung, der Umzug nach Berlin. Sie sind das \u00fcberst\u00fcrzte Hochloben einer neuen Beziehung (n\u00e4mlich zu Tofu), das in Entt\u00e4uschung endet (wegen Sodbrennen und hallenden Bl\u00e4hungen) \u2013 und in schamerf\u00fcllter Beklemmung, wenn man vor Freunden irgendwann eingestehen muss, zu vorlaut gewesen zu sein. Di\u00e4ten: ein Spektakel der menschlichen F\u00e4higkeit zum Selbsthass; der Versuch, grundlegende Spannungen durch magische Grapefruits oder Steinzeitvitalismus abzubauen.<\/p>\n<p>Niemand braucht eine Di\u00e4t. Fast allen wurde von Eltern und Freunden hundertfach gesagt, man solle sich mehr bewegen, man solle schwimmen, Rad fahren, laufen, pumpen, Basketball und Fu\u00dfball spielen; man solle in Ma\u00dfen, mehr Gem\u00fcse und weniger Fleisch essen, mehr Wasser trinken und weniger Zuckerhaltiges; man solle langsam kauen statt wie ein hysterischer Pacman. Alle wissen Bescheid \u2013 und empfinden die Krise doch als zu gro\u00df f\u00fcr Common Sense. Es muss schon der Befreiungsschlag durch Kohlensuppe her.<\/p>\n<p>Ich kann den n\u00e4chsten Trend kaum erwarten. Vielleicht irgendwas mit Schimmelk\u00e4se?<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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