{"id":6532,"date":"2017-12-08T06:00:27","date_gmt":"2017-12-08T05:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6532"},"modified":"2017-12-07T17:29:39","modified_gmt":"2017-12-07T16:29:39","slug":"sexismus-erziehung-gorelik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/12\/08\/sexismus-erziehung-gorelik\/","title":{"rendered":"Warum ich froh bin, keine Tochter zu haben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ob der allt\u00e4gliche Sexismus \u00fcberwunden ist, wenn unsere Kinder gro\u00df sind? Die Geschlechterklischees, in denen sie noch immer aufwachsen, lassen daran zweifeln.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6542\" aria-describedby=\"caption-attachment-6542\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6542\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/12\/freitext-geschlechterklischees-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/freitext-geschlechterklischees-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/freitext-geschlechterklischees-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/freitext-geschlechterklischees-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/freitext-geschlechterklischees.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6542\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Mon Petit Chou Photography \/ unsplash.com<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Die Frau, die einmal die Woche meine Wohnung putzt, legt die W\u00e4sche in sch\u00f6n gefalteten Stapeln zusammen: Hosen von Kind Nr. 1, T-Shirts von Kind Nr. 2, selbst die Socken der beiden, die sich nur um eine Gr\u00f6\u00dfe unterscheiden, h\u00e4lt sie ordentlich auseinander. Und dann gibt es immer den Stapel, bei dem sie nicht wei\u00df, wohin damit: Die Nachthemden meines Sohnes. Rosa- und fliederfarben, im \u2013 aus seiner Sicht \u2013 besten Fall mit gro\u00dfen Pferden bedruckt. Einh\u00f6rner sind auch gerne genommen, Elsa, was es da nicht alles gibt. Er liebt sie, hat explizit darum gebeten, nur in Nachthemden schlafen zu d\u00fcrfen, aber sie fragt mich, und zwar jede Woche aufs Neue, die Verwunderung weicht nicht ihrer Stimme, ob ich mir vielleicht eine Tochter w\u00fcnsche. Ich sch\u00fcttle wahrheitsgem\u00e4\u00df den Kopf, nein.<!--more--><\/p>\n<p>Nein, ich wollte S\u00f6hne, schon immer. Ich will kein Rosa, und ich will keine Barbies (das war, bevor mein Sohn sie zu lieben begann), hatte ich fr\u00fcher immer gesagt, und das hatte damals noch einen verspielten Beiklang. Ich war selbst nicht so ein M\u00e4dchen gewesen, ich war auf B\u00e4ume geklettert, hatte Nagellack damals wie heute gehasst und war aus dem Ballettunterricht, in den mich meine Eltern steckten, wegen &#8222;Trampeln durch den Saal&#8220; hinausgeflogen. So was Verspieltes hatte dieser Wunsch damals, beinahe naiv: Ich will halt kein Rosa im Haus. Mehr nicht.<\/p>\n<p>Heute bin ich froh, keine Tochter zu haben, und Rosa ist hierbei ein Synonym, aber kein Grund. Das denke ich in diesen Tagen, in denen man sich \u00fcber sexuell bel\u00e4stigende <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2017-12\/sexuelle-uebergriffe-harvey-weinstein-frauen-klage-eingereicht\">Filmproduzenten<\/a> emp\u00f6rt und staunt, als w\u00e4ren Klischees in lebensfremdem Raum erfundene M\u00e4rchen. In denen sich Frauen auf einen Hashtag (<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/43\/metoo-sexismus-uebergriffe-konsequenzen\">#MeToo<\/a>) st\u00fcrzen, um von allt\u00e4glichen, ja, eigentlich gew\u00f6hnlichen Erniedrigungen zu berichten, davon, wie Sexismus Einheit des Lebens ist wie morgendliches Z\u00e4hneputzen und der Kaffee, den sie aus dem Pappbecher trinken. In denen viele (Achtung: viele, nicht alle) M\u00e4nner mit verst\u00e4ndnisvollem Erstaunen reagieren (&#8222;Ich h\u00e4tte ja nie gedacht &#8230;&#8220;) oder mit einer Panik vor Anschuldigungen, wie kleine Kinder, die Strafen f\u00fcrchten (&#8222;Ich war es nicht, der das Glas &#8230;&#8220;), woraufhin sich dieses Gef\u00fchl breit machte, das zu ersch\u00f6pft war, um Emp\u00f6rung zu sein: so was wie Grundunbehagen vielleicht.<\/p>\n<p>Ich bin froh, keine T\u00f6chter zu haben, denke ich abends, wenn ich <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/20\/feminismus-i-love-dick-the-handmaids-tale-serien\"><em>The Handmaid\u2019s Tale<\/em> <\/a>schaue, diese unertr\u00e4glich dunkle, dystopische Serie nach dem gleichnamigen Roman von Margaret Atwood, in der aus den USA ein streng religi\u00f6ser, grausamer Staat geworden ist, in dem Frauen entweder Geb\u00e4rmaschinen sind oder gott- und mannergebene Ehefrauen (die erste Klasse der Frauen sozusagen) oder vor aller Augen geh\u00e4ngt und gesteinigt werden, weil sie zum Beispiel g<em>ender traitors<\/em> sind, also Frauen lieben.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Er soll sexy sein&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Krass&#8220;, sagen wir, w\u00e4hrend wir auf den Bildschirm starren, &#8222;ich kann da kaum hinsehen&#8220;, beinahe bei jeder einzelnen Szene, und manchmal, wenn ich mir also die H\u00e4nde vor die Augen halte, weil ich kaum hinsehen kann, denke ich \u00fcber Dystopien nach \u2013 und \u00fcber einen amerikanischen Pr\u00e4sidenten, den mit dem ber\u00fchmten Pussy-Zitat (wof\u00fcr Pr\u00e4sidenten heutzutage so alles ber\u00fchmt werden); daran, wie allt\u00e4glich es ist, dass so vieles mit dem Weiblichen Assoziierte herabgesetzt, als &#8222;weich&#8220; und &#8222;emotional&#8220; konnotiert und letztendlich in der Zweiergeschlechtordnung festgenagelt wird auf der \u2013 immer noch \u2013 rosafarbenen Seite.<\/p>\n<p>Dann denke ich an die Siebtkl\u00e4sslerinnen eines M\u00fcnchner Gymnasiums, denen ich im vergangenen Jahr etwas \u00fcber Kreatives Schreiben beibringen sollte, die diese \u2013 schon wieder \u2013 rosafarbenen Sweater trugen, auf denen <em>&#8222;Girl Power&#8220;<\/em> stand, und mit denen wir zu diskutieren versuchten: \u00fcber diese Mischung aus politischem Statement und dieser Farbe, und die diese Fragestellungen nicht verstanden. Woraufhin wir, ein Fehler meinerseits m\u00f6glicherweise, den kl\u00e4glichen und schnell gescheiterten Versuch unternahmen, mit ihnen \u00fcber Genderrollen und -klischees zu diskutieren, und sie Listen mit Eigenschaften perfekter M\u00e4nner und Frauen erstellen lie\u00df. S\u00e4tze wie &#8222;Er sollte mich schon auch mal unterst\u00fctzen, wenn ich mein Ding machen will&#8220; fanden sich weit unterhalb von &#8222;Er sollte sexy sein&#8220; und &#8222;Er sollte mich retten k\u00f6nnen&#8220; wieder. Man, frau, ich m\u00f6chte mit dem Kopf gegen die Wand rennen, und ich wei\u00df nicht, wo ich anfangen soll zu diskutieren, zu erkl\u00e4ren, mich aufzuregen, mich zu schlagen, f\u00fcr eine andere Welt zu k\u00e4mpfen \u2013 dieser Satz in dieser Gr\u00f6\u00dfe, das Vorhaben in dieser Naivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ich will nicht dar\u00fcber nachdenken, wo ich anfangen sollte, wenn das meine Tochter w\u00e4re, in diesem rosafarbenen <em>&#8222;Girl-Power&#8220;<\/em>-Sweater, die &#8222;Prinzessin&#8220; als Berufsbezeichnung gelernt h\u00e4tte, und sp\u00e4ter, dass es wichtig ist, lange Beine zu haben, und dass Jungs und M\u00e4nner einen manchmal behandeln, als best\u00fcnde man haupts\u00e4chlich daraus: aus langen Beinen, oder eben welchen, die nicht lang genug sind.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte nicht dar\u00fcber nachdenken, wie es w\u00e4re, mit einer Tochter diese Gespr\u00e4che f\u00fchren zu m\u00fcssen, von denen ich w\u00fcnschen w\u00fcrde, ich m\u00fcsste das nicht; also denke ich \u00fcber S\u00f6hne nach, \u00fcber meine und S\u00f6hne im Allgemeinen, die sp\u00e4ter Jungs werden und M\u00e4nner, die M\u00e4dchen und Frauen begegnen \u2013 und die sie irgendwie behandeln \u2013 und reagieren werden auf Debatten wie die um #MeToo (weil ich es nicht wage zu glauben, dass die Themen gegessen sein werden, dass sie Erinnerungen sein d\u00fcrfen, derer man im Geschichtsunterricht gedenkt wie dem Kampf um das Frauenwahlrecht), m\u00f6glicherweise auf Vorw\u00fcrfe von Sexismus (nicht auszumalen, dass!), auf die Frage, wer sie selbst in ihrem Verh\u00e4ltnis und Verhalten zu anderen sind.<\/p>\n<p><strong>Kampf gegen Bilder<\/strong><\/p>\n<p>Ich sehe sie mir an, diese Jungen, einen davon im Nachthemd, den anderen im Superheldenkost\u00fcm, und ich bin mir nicht sicher, ob es reicht, dass ich sicherstelle, dass sie wissen, dass es auch das andere gibt: Superheldinnen zum Beispiel. Ob die Tatsache, dass der Kleinere, der so gern backt und wei\u00df, dass er es mit seiner Mama nie tun wird, weil sie das eben nicht gern macht und auch nicht kann (ein fehlendes Interesse, durch die Tatsache, dass eine Erzieherin einst zum Kind sagte, das m\u00fcsse er mit der Mama machen, das Backen, zu einer \u00dcberzeugung verst\u00e4rkt) ein ausreichendes Gegengewicht ist dazu, dass der Kindergarten seit Jahren die Bescheinigung \u00fcber den Kindergartenbesuch f\u00fcr die Steuer dem Papa in die Hand dr\u00fcckt, w\u00e4hrend Mama die Informationen \u00fcber den Umgang mit L\u00e4usen bekommt.<\/p>\n<p>Ob wir reichen, als Geschlechterrollen infrage stellende Vorbilder, f\u00fcr die wir uns halten, ob die Piratinnen-Playmobil-Figuren und die Krawatte, die Mama manchmal tr\u00e4gt, Dinge sind, die sich in den K\u00f6pfen und Gedanken der Jungen, die sp\u00e4ter M\u00e4nner sein werden, festsetzen; oder ist das nur ein frommer, vorsichtiger Wunsch, einer Hilflosigkeit entsprungen?<\/p>\n<p>Ein Freund sagte unl\u00e4ngst, er finde es wichtig, seinen Sohn feministisch zu erziehen, und ich zuckte zusammen, wie ich bei jedem Anflug von ideologischen Erziehungskonzepten zusammenzucke, weil ich meine, mich von allen verallgemeinernden Weltanschauungen, die wir unseren Kindern aufb\u00fcrden, erheben zu wollen.<\/p>\n<p>Vielleicht geht es nicht um eine feministische Erziehung von Jungen, aber um eine, die sich von klischeehaften Standards des M\u00e4nnlichen bewusst und t\u00e4glich und immer weiter entfernt; vielleicht geht es um den immer wiederkehrenden Kampf gegen Bilder, die die Jungs von drau\u00dfen mitbringen, n\u00e4mlich die, dass sie Jungs sind, Jungs, nicht Kinder, und deshalb wild oder stark oder bestimmend sein m\u00fcssen oder d\u00fcrfen oder sollen oder sogar sind.<\/p>\n<p>Den M\u00e4dchen bringt man bei, &#8222;Nein&#8220; zu sagen, laut und deutlich, und auf diesem &#8222;Nein&#8220; zu beharren; und den Jungs, so sagt man, auf der anderen Seite, so sagt man auch, <em>den Jungs auf der anderen Seite<\/em> m\u00fcsse man beibringen, ein &#8222;Nein&#8220; als solches zu akzeptieren und nicht als Verhandlungsposition zu sehen; dann, so die Theorie, w\u00fcrde es weniger #MeToo-Geschichten zu erz\u00e4hlen geben.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, ich denke, es m\u00fcsste reichen, Kinder zu empathischen, respektvollen Menschen zu erziehen, aber dann blicke ich mich um, in den Debatten, den Werbebildern, den Teenagern um mich herum, und stelle fest, das reicht eben nicht. Da sind die Jungs, da sind die M\u00e4dchen, und da ist noch zu viel konnotiert, wovon ich w\u00fcnschte, ich m\u00fcsste das meinen S\u00f6hnen oder der Tochter, die ich nicht habe, nicht erkl\u00e4ren. Ich m\u00fcsste ihnen nicht sagen, das ist nicht so, und damit Realit\u00e4ten, die sie sehen, widersprechen.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob der allt\u00e4gliche Sexismus \u00fcberwunden ist, wenn unsere Kinder gro\u00df sind? Die Geschlechterklischees, in denen sie noch immer aufwachsen, lassen daran zweifeln. 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