{"id":6551,"date":"2017-12-11T06:00:53","date_gmt":"2017-12-11T05:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6551"},"modified":"2017-12-19T11:03:20","modified_gmt":"2017-12-19T10:03:20","slug":"putin-russland-wahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/12\/11\/putin-russland-wahlen\/","title":{"rendered":"Der Drachenbezwinger"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vom Staat erwartet man in Russland nicht Politik, sondern Wunder. Wahlen sind nur Schauk\u00e4mpfe. Der Sieger steht vorab fest. Deshalb ist Putin so m\u00e4chtig und so beliebt.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6553\" aria-describedby=\"caption-attachment-6553\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6553\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/12\/freitext-putin-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/freitext-putin-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/freitext-putin-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/freitext-putin-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6553\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 [M] Alexander Zemlianichenko\/Pool \/ Reuters<\/figcaption><\/figure>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2017-12\/belarus-martinovich-putin-election-dragon\"><em>\u0427\u0438\u0442\u0430\u0439\u0442\u0435 \u044d\u0442\u043e\u0442 \u0442\u0435\u043a\u0441\u0442 \u043d\u0430 \u0440\u0443\u0441\u0441\u043a\u043e\u043c \u044f\u0437\u044b\u043a\u0435.<\/em><\/a><\/p>\n<p>Russland ist literaturfixiert. \u00dcber die Haltung der Amerikaner zu ihrer Regierung informiert man sich am besten in Fernsehen und Internet, \u00fcber die der Vietnamesen auf dem Basar, \u00fcber die der Deutschen am Stammtisch. In Russland erf\u00e4hrt man im Fernsehen nur, was die Regierung von sich h\u00e4lt, auf dem Basar wird eingekauft und weiter nichts, und in der Bar sind nach alter Tradition seit Iwan\u00a0III. Diskussionen \u00fcber Politik tabu. Daf\u00fcr gibt es die K\u00fcchengespr\u00e4che, zu denen man aber erst mal eingeladen werden muss. Doch seit Gogols Zeiten finden sich s\u00e4mtliche Antworten auch in der hochwertigen Belletristik.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.perlentaucher.de\/vorgeblaettert\/german-sadulajew-ich-bin-tschetschene.html\">German Sadulajews<\/a> j\u00fcngster Roman <em><a href=\"http:\/\/www.europeanbookshop.com\/languagebooks\/9785170991464\/sadulaev-ivan-auslender\">Iwan Ausl\u00e4nder<\/a><\/em> ist seiner Form nach eine Mischung aus Lermontows <em>Ein Held unserer Zeit<\/em> und einem Traktat \u00fcber den Hinduismus. Als Erz\u00e4hler tritt ein Sanskrit-Dozent auf, der sich in Moskau den &#8222;<a href=\"http:\/\/www.dekoder.org\/de\/gnose\/weisses-band\">Wei\u00dfband&#8220;<\/a>-Protesten f\u00fcr faire Wahlen anschlie\u00dft. Als Hinduismusexperte nimmt er dabei die dramatische Diskrepanz zwischen dem Pathos der Demokratiebeschw\u00f6rungen und der Verfasstheit Russlands wahr, dem Wesen der Staatsmacht. Als er beobachtend durch die Wohnungen zieht und feststellen muss, dass die Leute aus freien St\u00fccken wieder und wieder f\u00fcr Putin stimmen, hat Ausl\u00e4nder seine Erleuchtung.<\/p>\n<p>Die Kaste der Probleml\u00f6sungsmanager, so geht ihm auf, wird nur in L\u00e4ndern gebraucht, wo die Probleme auf Augenh\u00f6he der Menschen liegen. In Russland erwartet man aber von der Staatsmacht keine Stra\u00dfenbauprojekte, sondern Wunder. Nicht mehr und nicht weniger. &#8222;Wo Landschaften nicht erschlossen und nicht zu verwalten sind, wo \u00dcberleben und Wohlergehen irrationalen Faktoren unterliegen, wird die Staatsmacht zum Heiligtum. In der Welt der Antike galt dies \u00fcberall, heute beispielsweise noch in Russland mit seinem riesigen, schlecht erschlossenen, d\u00fcnn und ungleichm\u00e4\u00dfig besiedelten Raum. Der Mensch braucht keinen K\u00f6nig, keinen heiligen Alleinherrscher, der ihm die M\u00fcllabfuhr organisiert und die Halunken abschreckt. Das k\u00f6nnen auch Manager, Dorf\u00e4lteste und Sheriffs besorgen. F\u00fcr die menschlichen Dinge gen\u00fcgt eine menschliche Regierung.&#8220; In Russland habe der Monarch aber f\u00fcr ein gutes Klima, reiche Ernten und traumwandlerische Erfolge bei Handelsgesch\u00e4ften und Kriegsz\u00fcgen zu garantieren und nat\u00fcrlich f\u00fcr einen guten \u00d6lpreis.<\/p>\n<p><strong>Das heilige, magische Ritual<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;\u00dcber all dies muss sich der K\u00f6nig mit jenen M\u00e4chten verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen, die der Mensch unm\u00f6glich kontrollieren oder rational erfassen kann, er hat mit dem G\u00f6ttlichen zu kommunizieren&#8220;, stellt Sadulajews Held fest. Im weiteren Handlungsverlauf wird deutlich, wie Ausl\u00e4nder zu Wahlen steht. K\u00f6nige, die mit g\u00f6ttlichen M\u00e4chten zu tun haben, werden ja nicht gew\u00e4hlt. Und nun soll es pl\u00f6tzlich Wahlen geben. Alle sechs Jahre. Das Wahlritual, so begreift der Erz\u00e4hler, ist in Russland nichts weiter als eine geschickt kaschierte symbolische Opfergabe. Wer gegen den K\u00f6nig opponiert, der seinen Untertanen das Wunder unerkl\u00e4rlichen Wohlergehens geschenkt hat, macht sich selbst zum Opfer und zieht in einen Kampf, der f\u00fcr ihn nur mit Niederlage und Strafe enden kann.<\/p>\n<p>Sadulajew vergleicht Wahlen in Russland mit dem Kampf Indras, des Gottk\u00f6nigs aus dem Rigveda, gegen den Drachen Vritra. Vritra, der Chaos-D\u00e4mon, wird sich wieder und wieder auf den K\u00f6nig st\u00fcrzen, wird Indra wieder und wieder fast besiegen, um im letzten Moment doch noch unterzugehen und so die Gr\u00f6\u00dfe der Gottheit zu untermauern. Wahlen in Russland sind ritualisiertes Theater mit immer neuen Besetzungen f\u00fcr die Drachenrolle. Manchmal (so geschehen zwischen 2008 und 2012) nimmt selbst Indra eine andere Gestalt an, aber trotzdem ist allen klar, dass Medwedjew nicht Vritra ist.<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr wen die alten Leutchen in ihren Wohnungen gestimmt haben? F\u00fcr wen wohl. F\u00fcr Putin. Aber Ausl\u00e4nder st\u00f6rte das gar nicht mehr. Er hatte etwas verstanden, tief in seinem Inneren: Das muss so. [\u2026] Es sah aus, als k\u00f6nnte der Drache gewinnen; wenn er gar keine Chance h\u00e4tte, was w\u00e4re dann heroisch an Indras Sieg? Aber der Drache gewinnt nie. Wozu dann die Feuer anz\u00fcnden, wenn der Fr\u00fchling gesetzm\u00e4\u00dfig kommt? Nein. Das Gesetz sagt ja, dass Feuer anzuz\u00fcnden sind. Und dass es Fr\u00fchling wird. Und Sommer. Und Fastnacht. Und Putin ist unser Pr\u00e4sident. Und das war schon millionenfach so, seit Jahrmillionen, bevor irgendwelche stumpfsinnigen Yankees oder degenerierte halbantike Griechen oder wer immer das war auf die Schnapsidee gekommen sind, das heilige, magische Ritual in ihre st\u00fcmperhafte &#8218;Demokratie&#8216; zu \u00fcberf\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Roquefort und funktionierende Fahrst\u00fchle<\/strong><\/p>\n<p>Von allen Spielarten der Liebe fiel mir die Liebe zu Politikern immer besonders schwer. Politiker lieben ist wie Fahrst\u00fchle lieben. Oder Kleiderb\u00fcgel. Kleiderb\u00fcgel sind praktisch, oder sie sind es nicht; Fahrst\u00fchle erf\u00fcllen ihren Zweck, oder sie sind kaputt. Wozu sie lieben? Aber Putin wird zweifelsohne hei\u00df und innig geliebt. Nicht nur in Russland. Er hat Anh\u00e4nger in s\u00e4mtlichen Nachfolgestaaten der Sowjetunion, in die das russische Fernsehen sendet. Putin wird geliebt, obwohl der \u00d6lpreis gar nicht mehr so hoch ist, der Rubel nicht mehr so teuer wie fr\u00fcher, trotz aller Sanktionen und Antisanktionen, trotz Ukraine-Krieg und so weiter. H\u00e4tte ich die Wahl zwischen Putin und Roquefort, ich w\u00fcrde garantiert <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/sanktionen-gegen-russland-stresstest-im-supermarkt-1.2235251\">Roquefort<\/a> w\u00e4hlen, der als Gegenma\u00dfnahme gegen die verh\u00e4ngten Sanktionen nicht mehr eingef\u00fchrt werden darf. Aber f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.levada.ru\/2017\/10\/26\/oktyabrskie-rejtingi\/\">82\u00a0Prozent<\/a> der Russen w\u00e4re diese Wahl nicht so eindeutig\u00a0\u2013 Putins Zustimmungswerte klettern von einem Hoch zum n\u00e4chsten. Es sieht fast so aus, als g\u00e4be es den Fehltritt gar nicht, mit dem Putin die Sympathie seiner Untertanen verspielen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>German Sadulajews <em>Iwan Ausl\u00e4nder<\/em> hilft dabei, diese Situation zu verstehen, so wie Lermontows <em>Ein Held unserer Zeit<\/em> dabei hilft, die Stimmung in Russland nach dem Dekabristenaufstand zu erfassen. Putin ist kein Politiker. Putin ist weder Kleiderb\u00fcgel noch Fahrstuhl. Putin ist Indra, der Gottk\u00f6nig. Im M\u00e4rz kommenden Jahres wird er erneut siegen, selbst wenn er beschlie\u00dfen sollte, gar nicht selbst anzutreten. Er wird siegen, ganz gleich welche Avatare des Drachens Vritra sich ihm entgegenstellen, und sei es ein <a href=\"http:\/\/www.dekoder.org\/de\/gnose\/alexej-nawalny\">Alexej Nawalny<\/a>. Und so wird es immer sein, auch in 100 Jahren noch, denn innerhalb dieser Ordnung ist der Sieg ausschlie\u00dflich Indra und seinen Inkarnationen vorherbestimmt.<\/p>\n<p>Sadulajew zufolge kann der \u00dcbergang vom g\u00f6ttlichen zum rationalen Legitimit\u00e4tstypus nur durch eine schrittweise &#8222;Erschlie\u00dfung der Landschaft&#8220; gelingen, nur durch die Bearbeitung menschenm\u00f6glicher Regierungsaufgaben. Sonst werden diese Gebiete weiterhin von Gottheiten und Wundert\u00e4tern regiert. Die man nicht w\u00e4hlen kann und einfach lieben muss.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich bleibe wohl bei meiner Vorliebe f\u00fcr Roquefort und funktionierende Fahrst\u00fchle.<\/p>\n<p><em>Aus dem Russischen von Thomas Weiler<\/em><\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? 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