{"id":6621,"date":"2017-12-19T08:00:40","date_gmt":"2017-12-19T07:00:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6621"},"modified":"2017-12-19T10:24:34","modified_gmt":"2017-12-19T09:24:34","slug":"jahresrueckblick-trump-linke-groko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/12\/19\/jahresrueckblick-trump-linke-groko\/","title":{"rendered":"Das Jahr in Quersumme"},"content":{"rendered":"<p><strong>Demokratie auf dem R\u00fcckzug, Hirnriss auf dem Vormarsch? 2017 ist furchtbar, zum Gl\u00fcck aber bald vorbei. Der R\u00fcckblick schmerzt und muss freilich verschw\u00f6rerisch enden.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6627\" aria-describedby=\"caption-attachment-6627\" style=\"width: 701px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6627\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2017\/12\/mark-tegethoff-348805.jpg\" alt=\"Jahresr\u00fcckblick: Das Jahr in Quersumme\" width=\"701\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/mark-tegethoff-348805.jpg 5184w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/mark-tegethoff-348805-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/mark-tegethoff-348805-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2017\/12\/mark-tegethoff-348805-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 701px) 100vw, 701px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6627\" class=\"wp-caption-text\">Was f\u00fcr ein Jahr! Sogar die Sonne war nur halb voll und dann ganz weg. (\u00a9 Mark Tegethoff\/unsplash.com)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Oft habe ich dieses Jahr an Bernd Kasparak gedacht. Denn Bernd Kasparak, komischer Zeichner und Kurztextvirtuose, gestaltete vor Zeiten einen Wandkalender (<em>Kasparaks Monatsbl\u00e4tter<\/em>) mit dem Titel <em>Wird ein Rie\u2013sen Schei\u00df\u2013jahr<\/em>. Ich war mir sogar sicher, dass es ein Kalender f\u00fcr 1997 gewesen sei, weil ein besonders schlichter Teil meines Gem\u00fcts an die Plausibilit\u00e4t von Dezimaljubil\u00e4en glauben will. Also Rie\u2013sen Schei\u00df\u2013jahr, simsalabim: Zwanzig Jahre sp\u00e4ter tritt es dann ein.<!--more--><\/p>\n<p>M\u00fcssen wir an dieser Stelle Revue passieren lassen oder gar chronologisch auflisten, was an 2017 alles au\u00dfergew\u00f6hnlich \u00fcbel gewesen ist? Nein, daf\u00fcr sind hochbezahlte Jahresr\u00fcckblicker wie G\u00fcnther Jauch zust\u00e4ndig. Und wenn die das nicht tun, sondern stattdessen Popcorn fressende Giraffen zeigen, dann ist es nicht unsere Aufgabe, ihre Vers\u00e4umnisse nachzuholen. Zumal doch ein Blick in die Runde (aus der anschwellenden Bitcoin-Blase heraus oder wo auch immer wir uns gen Jahresende aufhalten) gen\u00fcgt, um zu erkennen, dass sich an der Stimmigkeit der Kasparak-Prognose heuer nicht mehr r\u00fctteln l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Venezuela, Ungarn, Ecuador, Georgien, Peru, die Philippinen, Polen, Russland, Sri Lanka, die T\u00fcrkei, die Ukraine &#8222;und sonst wo&#8220;: In dieser Reihenfolge listet ein <a href=\"https:\/\/newrepublic.com\/article\/145916\/democracy-dies-donald-trump-contempt-for-american-political-institutions\">k\u00fcrzlich im Magazin <em>New Republic<\/em> ver\u00f6ffentlichter Text<\/a> Staaten auf, die zwar \u2013 noch \u2013 keine Diktaturen sind, in denen aber &#8222;gew\u00e4hlte Autokraten&#8220; gerade die Demokratie abbauen. Mir scheint, man k\u00f6nnte f\u00fcr &#8222;sonst wo&#8220; auf der Liste zum Beispiel Indien, Tschechien, Japan, Argentinien, Honduras und, f\u00fcrchte ich, auch Spanien einsetzen. Und \u00d6sterreich bekommt jetzt einen Kanzler, der j\u00fcnger ist als Kim Jong Un, ja servus.<\/p>\n<p>Demokratie auf dem R\u00fcckzug, Hirnriss auf dem Vormarsch: So geht es allenthalben zu, von Glyphosat bis Brexit, vom Jamaika-Eiertanz bis zur katalanischen Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung. Aus den Tiefen des Hirnrisses aber erhebt sich der wei\u00dfe Elefant, auf den auch im erw\u00e4hnten <em>New-Republic<\/em>-Text alles hinausl\u00e4uft: <em>The Donald<\/em>. Das ist der Horror \u2013 \u00fcber den Zustand der Welt Ende 2017 zu reden, hei\u00dft \u00fcber Trump zu reden.<\/p>\n<p>Was haben wir uns aufgeregt, vergangenes Jahr um diese Zeit, weil er die Pr\u00e4sidentschaftswahl in den USA gewonnen hatte. Dabei dachten wir noch: Es wird entsetzlich mit ihm, aber erstens Checks and Balances, nicht wahr, zweitens schmei\u00dft er eh wieder hin, sobald er merkt, wie anstrengend das Regieren ist, und drittens wird, wenn das Schlimmste zu bef\u00fcrchten ist, das Schlimmste schon nicht eintreten; so ist es schlie\u00dflich in unserer transatlantischen Komfortzone immer gelaufen, zumindest seit 1946 und sogar beim Wettr\u00fcsten.<\/p>\n<p><strong>Die Demokratie-Demontierer<\/strong><\/p>\n<p>Aber Donald w\u00e4re nicht Trump, wenn er hinter finsteren Erwartungen zur\u00fcckbliebe. Wie verheerend die t\u00e4gliche Trullala-Dr\u00f6hnung aus dem Wei\u00dfen Haus auf Dauer wirkt, welche bleibenden Sch\u00e4den dieser gr\u00f6\u00dfte anzunehmende Betriebsunfall der US-Politik im Bild und Selbstbild der westlichen Welt anrichtet, ist noch kaum abzusehen. Geschweige denn das Ausma\u00df der (nationalen wie internationalen) politischen Zerr\u00fcttung, die er hinterlassen wird.<\/p>\n<p>Viel ist dar\u00fcber geschrieben worden, was Trump von den Demokratie-Demontierern anderswo unterscheidet und warum gerade die Kombination aus schamlosem Narzissten, Quereinsteiger und Knallcharge das legend\u00e4r austarierte Machtgef\u00fcge der USA \u00fcber den Haufen wirft. Wie man damit umgehen soll, wei\u00df trotzdem keiner \u2013 au\u00dfer dem philippinischen Todesschwadroneur Rodrigo Duterte, <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/video\/2017\/nov\/13\/duterte-sings-for-trump-you-are-the-light-video\">der dem Donald ein Liebeslied singt<\/a>.<\/p>\n<p>Die gef\u00e4hrlichste von Trumps gef\u00e4hrlichen Eigenschaften wird selten als solche benannt: Er ist alt. Das hei\u00dft, er erlebt seinen pers\u00f6nlichen Verfall und kann nichts dagegen tun. Das ist die m\u00f6glicherweise einzige und jedenfalls gr\u00f6\u00dfte Dem\u00fctigung im Dasein eines Menschen, der mit dem goldenen L\u00f6ffel im Mund zur Welt kam. Alles war immer machbar, alles konnte er sich kaufen, alles konnte er sich einbilden (dass er ein &#8222;Star&#8220; sei), alles konnte er sich erlauben (<em>&#8222;grab &#8218;em by the pussy&#8220;<\/em>) \u2013 aber das Alter, das Nachlassen der Kr\u00e4fte, das Ablaufen der Zeit entzieht sich seiner Macht.<\/p>\n<p>Wie reagiert der cholerische Narzisst auf so eine unfassbare Kr\u00e4nkung? Gewalt w\u00e4re die n\u00e4chstliegende L\u00f6sung. Wird er sich also den Lebensabend mit einem Atomkrieg vers\u00fc\u00dfen? Der Feind steht bereit \u2013 die Kehrseite von Trumps Verfall ist die Unsterblichkeit des &#8222;ewigen F\u00fchrers&#8220; Kim Jong Un. Und dass auf ein Rie\u2013sen Schei\u00df\u2013jahr ein noch riesigeres folgt, kann leider nicht ausgeschlossen werden.<\/p>\n<p>Vergleichsweise leicht hat man es in solcher Bedr\u00e4ngnis als Verschw\u00f6rungstheoretiker (dazu mehr gegen Schluss dieses Textes) \u2013 und als dogmatischer Linker. Als dogmatischer Linker kann man sagen, Trump sei die nackte Fratze des Sp\u00e4tkapitalismus. Der Kapitalismus habe die Demokratie eh immer nur als Show zur Bem\u00e4ntelung der Interessen der Reichen und B\u00f6sen aufgef\u00fchrt, und nun sei er in ein Stadium der Dekadenz eingetreten, in dem die Bem\u00e4ntelung wegf\u00e4llt. Ein Immobilienkasper, der sein Verm\u00f6gen der alten Regel verdankt, dass der Teufel immer auf den gr\u00f6\u00dften Haufen schei\u00dft, markiert die Endphase einer grundverdorbenen Ideologie.<\/p>\n<p><strong>Friede, Freude und internationale Solidarit\u00e4t?<\/strong><\/p>\n<p>Blo\u00df: Dass auf den somit imminenten Zusammenbruch des Schweinesystems die proletarische Revolution folgt und sich Friede, Freude und internationale Solidarit\u00e4t breitmachen, werden doch auch dogmatische Linke nicht glauben. Bleibt nur der pikierte Zynismus von &#8222;Tja, die Menschheit ist halt zu bl\u00f6d f\u00fcr unsere gute Idee&#8220;; und der Trost, dass man ein Weltbild hat, in das man sich auch in so schwerer Stunde noch zur\u00fccklehnen kann. Ist man aber ein undogmatischer Linker, hat man keinen Trost.<\/p>\n<p>Womit wir zur\u00fcck in Deutschland w\u00e4ren. Einem Land, in dem Ende 2017 so wenig Arbeitslose gemeldet sind <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-11\/arbeitslosenquote-november-arbeitslosigkeit-rueckgang\">wie seit 25 Jahren nicht mehr<\/a>, aber die Zahl der Wohnungslosen seit 2014 <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2017-11\/wohnungslosigkeit-obdachlose-fluechtlinge-armut\">um 150 Prozent angestiegen<\/a> ist (\u00fcbrigens auch ohne die Gefl\u00fcchteten um fast 25 Prozent; die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe prognostiziert bis 2018 einen Zuwachs <a href=\"http:\/\/www.bagw.de\/de\/themen\/zahl_der_wohnungslosen\/\">um weitere 40 Prozent<\/a>, der Bestand an Sozialwohnungen ist indessen seit 1990 um rund 60 Prozent gesunken und schrumpft weiter).<\/p>\n<p>Ein Land, in dem infantile Lautgebilde wie &#8222;Groko&#8220; und &#8222;Koko&#8220; als Regierungsoptionen gelten. Ein Land, in dem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/musik\/2017-11\/roger-waters-israel-boykott-nick-cave-ard\">eine leicht verfremdete Kauft-nicht-bei-Juden-Kampagne<\/a> kein gro\u00dfer Aufreger ist und Antisemitismus <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/interview-am-morgen-die-bedrohung-kommt-fuer-juden-von-allen-seiten-1.3788849\">erst dann als gesellschaftliches Problem erkannt wird<\/a>, wenn sich diese Erkenntnis mit einem anderen Ressentiment \u2013 gegen &#8222;die Muslime&#8220; \u2013 verbinden l\u00e4sst. Ein Land, in dem man SUV-Fahrer f\u00fcr noch ganz dicht und einen vegetarischen Tag in der Kantine f\u00fcr nicht vermittelbar h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Ein Land, in dem die AfD in den Bundestag eingezogen ist, obwohl sie doch in den Monaten vor der Wahl alles daran gesetzt hat, sich restlos unm\u00f6glich zu machen; von Bj\u00f6rn H\u00f6ckes &#8222;Mahnmal der Schande&#8220; bis zur grausamen Sippenhaft f\u00fcr Frauke Petrys Baby als Plakatmotiv. Aber nein, einmal aktiviert und geb\u00fcndelt, lie\u00df sich das &#8222;rechtspopulistische W\u00e4hlerpotenzial&#8220; nicht beirren.<\/p>\n<p><strong>Die ganz gro\u00dfe Verschw\u00f6rung<\/strong><\/p>\n<p>Und so sitzt die v\u00f6lkische Gurkentruppe als drittst\u00e4rkste Fraktion im nationalen Parlament, kungelt bei ihren Vorstandswahlen genauso herum, wie sie es bei den &#8222;Altparteien&#8220; beschimpft, stellt auf diese Weise die Dominanz ihres extremistischen Fl\u00fcgels sicher und glaubt, der von ihr seit Jahren herbeigeschriene Untergang des Abendlandes sei eingetreten, weil in Berlin-Neuk\u00f6lln ein Themenspielplatz <em>Ali Baba<\/em> er\u00f6ffnet wird.<\/p>\n<p>Da kommen nun, mag man denken, die Linken und die zumindest irgendwie eher Linken im Land endlich aus dem Quark, um dem &#8222;neurechten&#8220; Spektakel resolut entgegenzutreten, zumal mit Trump und den in aller Welt vormarschierenden &#8222;gew\u00e4hlten Autokraten&#8220; als Mahnung vor Augen.<\/p>\n<p>Aber nein. Die Partei, die sich Die Linke nennt, schafft es nicht einmal, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article171415925\/In-der-Linken-tobt-der-Antisemitismus-Streit.html\">sich klar gegen Antisemitismus zu positionieren<\/a>. Die linken Restbest\u00e4nde in der SPD werden im Koko-Schwurbel zerrieben. Was mit den linken Restbest\u00e4nden bei den Gr\u00fcnen ist, wei\u00df ich auch nicht. Und den jungen Effekthaschern vom &#8222;Zentrum f\u00fcr politische Selbstbefriedigung&#8220; (Rayk Wieland) f\u00e4llt nichts Besseres ein, als den H\u00f6cke, um den es endlich mal still geworden war, zur\u00fcck in die Medien zu holen. Finster ist das Jahresende, verdammt finster.<\/p>\n<p>Ich habe mich also an meinen Freund Kai Schreiber gewandt, bei dem, als wir WG-Genossen waren, besagter Kasparak-Kalender hing. Und dieser Kalender war, wie Kai mich korrigierte, doch nicht f\u00fcr 1997. Er war f\u00fcr 1994. Also keine zwanzig Jahre her, sondern 23.<\/p>\n<p>Damit ist nat\u00fcrlich alles klar. 23, die Zahl der Illuminaten. Und wenn wir jetzt noch die Quersumme bilden! Von 1994. Unerh\u00f6rt. 23 plus 23, doppelilluminiert.<\/p>\n<p>Zu den gro\u00dfen R\u00e4tseln um die Illuminatenverschw\u00f6rung z\u00e4hlt ja die Frage, <a href=\"https:\/\/jungle.world\/artikel\/2004\/35\/selbst-denken-oder-durchdrehen\">was eigentlich ihr Zweck ist<\/a>. Jetzt wissen wir: Eins ihrer Anliegen besteht darin, uns Rie\u2013sen Schei\u00df\u2013jahre zu bescheren.<\/p>\n<p>Diese Illumination wiederum kann gleich dreifach Trost bringen. Erstens: Wenn Deutsche heute durchdrehen, setzen sie sich eher Aluh\u00fcte als Stahlhelme auf. Dann und wann ein um sich schie\u00dfender &#8222;Reichsb\u00fcrger&#8220; ist zwar grauenhaft, aber kein Vergleich mit einer einmarschierenden Wehrmacht. Zweitens: Die Quersumme von 2017 ist zehn. Womit das brave Dezimaldenken auch wieder seinen kleinen Triumph hat. Drittens: Das n\u00e4chste Jahr mit Quersumme 23 wird erst 2399 sein.<\/p>\n<p>Ist das ein vers\u00f6hnlicher Schluss f\u00fcr ein Bilanzlamento 2017? Ich w\u00fcrde sagen: im Rahmen des M\u00f6glichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Demokratie auf dem R\u00fcckzug, Hirnriss auf dem Vormarsch? 2017 ist furchtbar, zum Gl\u00fcck aber bald vorbei. Der R\u00fcckblick schmerzt und muss freilich verschw\u00f6rerisch enden. 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Aber auch zum Beispiel die \\\"Gebrauchsanweisung f\u00fcr Katalonien\\\" (2007), das Drehbuch zum Kino-Spielfilm \\\"Ausgerechnet Sibirien\\\" (2012) oder das sportliche Essayb\u00fcchlein \\\"Das Spiel mit Schwarz-Rot-Gold: \u00dcber Fu\u00dfball und Flaggenfieber\\\" (2014). Er ist Co-Autor von Heiko Maas' \\\"Aufstehen statt wegducken. Eine Strategie gegen Rechts\\\" (2017). Au\u00dferdem \u00fcbersetzt er aus einigen Sprachen und hat mit der Gruppe F\u00f6n zwei CDs ver\u00f6ffentlicht.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/michael-ebmeyer\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Jahresr\u00fcckblick: Das Jahr in Quersumme","description":"2017 ist furchtbar, zum Gl\u00fcck aber bald vorbei. 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