{"id":6713,"date":"2018-01-11T06:00:16","date_gmt":"2018-01-11T05:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6713"},"modified":"2018-01-10T16:31:53","modified_gmt":"2018-01-10T15:31:53","slug":"oesterreich-sex-kurz-rebhandl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/01\/11\/oesterreich-sex-kurz-rebhandl\/","title":{"rendered":"Der Sex kommt zu kurz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit Sebastian Kurz Kanzler ist, wird das neoliberale Geschnatter in \u00d6sterreich lauter. Im Bett aber herrscht Flaute. Vielleicht erledigt sich das Problem so von selbst.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6724\" aria-describedby=\"caption-attachment-6724\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6724\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/01\/freitext-oesterreich-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-oesterreich-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-oesterreich-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-oesterreich-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-oesterreich.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6724\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Nik MacMillan \/ unsplash.com (https:\/\/unsplash.com\/@nikarthur)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Es ist schon etwas l\u00e4nger her, dass in Europa eine neue Regierung angetreten w\u00e4re mit einem Programm, das in etwa meinte: &#8222;Alle Menschen sind gleich an Rechten und W\u00fcrde, und deswegen sind sie auch so zu behandeln.&#8220; Europ\u00e4ische Grunds\u00e4tze halt, nicht einmal links, sondern nur christliche Soziallehre. M\u00f6glicher Zusatz: &#8222;Also schauen wir erst mal, dass die himmelschreiende \u00f6konomische Ungerechtigkeit beseitigt wird, die f\u00fcr die allermeisten unserer Probleme verantwortlich ist.&#8220;<!--more--><\/p>\n<p>Auf dass alle in W\u00fcrde und Frieden leben k\u00f6nnen! Und wenn schon nicht alle, dann doch deutlich mehr als die Reichen und Superreichen, die sich mittlerweile \u00fcberall in die Politik einkaufen. In manchen L\u00e4ndern allzu deutlich als regierende Oligarchen, in anderen noch etwas weniger deutlich: Dort nimmt die Politik halt Parteispenden an von denen, die Einfluss haben wollen. Al Gore, Ex-US-Vizepr\u00e4sident, meinte in seinem letzten Buch, dass das immer st\u00e4rker dominierende Einflusskriterium &#8222;Geld und Reichtum&#8220; bei den politisch Handelnden zu einem echten Problem in den Demokratien geworden w\u00e4re.<\/p>\n<p>Auch in \u00d6sterreich gibt es erstaunlich viele Million\u00e4re, wie eine Erhebung im zur\u00fcckliegenden Herbst ergab: 250.000 an der Zahl, plus ein paar Dutzend Milliard\u00e4re. Man hatte ja so einen Verdacht, wenn man die vielen Riesenkutschen beobachtete, die am Freitagnachmittag zum Beispiel die Wipplingerstra\u00dfe hinaus fahren aus dem reichen Ersten Bezirk, schwarzer Porsche Cayenne reiht sich an silbernen Audi Q irgendwas gefolgt von rotem Ferrari. Woher das Geld der Banker und Erfolgreichen eigentlich stammt, auf dem R\u00fccken welcher Ausgebeuteter es verdient wurde, will niemand so genau wissen, Hauptsache es wird konsumiert. Dann geht&#8217;s der Wirtschaft gut!<\/p>\n<p><strong>Wohl bekomm&#8217;s!<\/strong><\/p>\n<p>Man war als durchschnittliches Armutschgerl mit diesen Leuten bisher nicht so oft konfrontiert. Wenn sie die dicke Hose und volle Brieftasche ausf\u00fchrten, dann blieben sie meist unter sich \u2013 bei Fabio\u2019s, dem Nobelitaliener, oder bei Do &amp; Co, dem Nobelcaterer. Aber seit Sebastian Kurz Kanzler ist, sieht und h\u00f6rt man die aufgedrehten &#8222;Geht\u2019s der Wirtschaft gut, geht\u2019s uns allen gut!&#8220;-Ticketackespielzeugmenschen viel h\u00e4ufiger, und sie sch\u00e4men sich gar nicht mehr, wenn sie nachplappern, was der neue Kanzler ihnen vorplappert: &#8222;Flei\u00dfig sein. Anst\u00e4ndig sein. Mehr in die Sozialsysteme einzahlen als herausnehmen. Eigentumaufbau.&#8220;<\/p>\n<p>Und &#8222;Eigenverantwortung!&#8220; predigt er sogar noch h\u00e4ufiger als das &#8222;Schlie\u00dfen der Balkanroute!&#8220;, sein bisheriges Steckenpferd. Deswegen hat &#8222;die Wirtschaft&#8220; der \u00d6VP ja auch so viel Geld f\u00fcr den Wahlkampf gespendet, weil man die gleiche Sprache spricht. So wie neulich im Caf\u00e9 Engl\u00e4nder in der Wiener Postgasse. Dort sa\u00dfen zwei blondierte 30-J\u00e4hrige an einem Tisch im Raucherbereich und beklagten die ihrer Meinung nach unangemessen hohe Besteuerung ihres vermutlich recht hohen Mittelstandsgehalts, und Ererbtes jemals besteuern zu lassen, lehnten sie entr\u00fcstet ab. Zum typischen \u00d6VP-Geschnattere dieser Tage gab es Beef Tartare, und die eigene Superiorit\u00e4t wurde mit immer noch einem Glas Prosecco begossen. Wohl bekomm&#8217;s!<\/p>\n<p>Nicht weit von den Girls am Tisch standen drei traurige Sebastian-Kurz-Darsteller in Cordhosen respektive zu engen Anz\u00fcgen an der Bar, alle im Alter des Kanzlers, tadellos gek\u00e4mmt und geschn\u00e4uzt wie der rotwangige Boss und dem Inhalt ihrer Gespr\u00e4che nach Banker. Einer von ihnen wurde sogar von einem Headhunter aus Deutschland nach Wien geholt, so l\u00e4uft das in der Wirtschaft nun mal. Aber wozu? Weil er so oft wie kein Zweiter auf der Welt &#8222;Das hat Potenzial!&#8220; schreien kann, besoffen von sich selbst und dem Bier? Und dazwischen &#8222;Am Ende des Tages ist es bares Geld!&#8220;?<\/p>\n<p><strong>Selbstoptimierung f\u00fchrt zu Selbstzerst\u00f6rung<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die blonden Girls interessierten sich die Banker \u00fcbrigens nicht, und umgekehrt die Girls sich auch nicht f\u00fcr die Banker. Zu \u00fcberm\u00fcdet seien diese f\u00fcr Sex, h\u00f6rt man immer wieder, insgesamt wohl eine Spur zu oft rund um die Uhr erreichbar, irgendwie gleicherma\u00dfen befeuert wie verunsichert von der eigenen Wichtigkeit, die aber eine tr\u00fcgerische ist. Denn hinter ihnen warten bereits die n\u00e4chsten Superhelden der globalisierten Wirtschaft, die bereit sind, den ganzen Schei\u00df f\u00fcr noch weniger Geld zu machen beziehungsweise den Arbeitstag halt auf zw\u00f6lf Stunden zu dehnen, was die neue Regierung selbstverst\u00e4ndlich sofort anpeilte, kaum, dass sie angelobt war (zum Wohle der Wirtschaft, nicht der Arbeitnehmer!). Wenn die S\u00e4ulen der Wirtschaft am Abend ausnahmsweise doch mal freie Zeit haben, dann gehen sie ins Fitnessstudio auspowern, denn die Kinderanz\u00fcge k\u00f6nnten bald nicht mehr passen, und das w\u00e4re eine echte Katastrophe.<\/p>\n<p>Der Kanzler selbst powert sich im noblen John Harris aus. Und seine Drinks nimmt er im exklusiven Club seines Gastrok\u00f6nig-Freundes Martin Ho in der Wollzeile, gleich um die Ecke der Postgasse.<\/p>\n<p>Diese M\u00e4nnerdarsteller k\u00f6nnen zwar Finanzprodukte schn\u00fcren, die das Geld verl\u00e4sslich von unten nach oben sp\u00fclen, aber es fehlt ihnen ansonsten alles, was man &#8222;Lebenserfahrung&#8220; nennt. Darum h\u00f6rt sich das Geschnattere auch so einstudiert und monoton an. Da ist keiner jemals alleine auf dem Landweg nach Indien gefahren, oder hat vor dem Schiefen Turm von Pisa Chianti gesoffen. Oder ist in der Fr\u00fch irgendwo aufgewacht, wo er es abends nicht geplant hatte. St\u00e4ndige Selbstkontrolle plus Selbstoptimierung f\u00fchrt aber irgendwann zu Selbstzerst\u00f6rung, alte Bauernregel. Und vielleicht sp\u00fcren diese <em>slim-fit<\/em>-Akrobaten zuallererst in der Hose, dass etwas irgendwie v\u00f6llig falsch l\u00e4uft, und zwar auch in ihrem Leben.<\/p>\n<p>Nicht einmal, dass sie ihren Reichtum mit dem neoliberalen Kurz im R\u00fccken nun ungeniert zur Schau stellen k\u00f6nnen, scheint sie gl\u00fccklich zu machen geschweige denn im Bett zu befl\u00fcgeln. Im neuen Regierungsprogramm steht jedenfalls erwartbar nichts, was den G\u2019stopften auch nur irgendwie wehtun k\u00f6nnte, und so geht das nun schon seit Jahrzehnten. Das wird sogar den Reichen selbst langsam fad. Sie stecken in ihrer Entwicklung fest wie ein katholisches Ehepaar nach f\u00fcnfzig Jahren ungl\u00fccklicher Ehe, Ende der Fahnenstange erreicht.<\/p>\n<p><strong>Rauchen und Rasen<\/strong><\/p>\n<p>M\u00f6glich also, dass sie ohnehin bald aussterben werden, wegen allgemeiner Unlust. Damit das nicht passiert, soll es jetzt einen &#8222;Kinderbonus&#8220; f\u00fcr sie geben, in Form einer Steuerabschreibung. Geld ist schlie\u00dflich am geilsten. Auch anregend f\u00fcr die Reichen k\u00f6nnte wirken, dass von diesem Kinderbonus die 1,4 Mio. Erwerbst\u00e4tigen, die jetzt schon so wenig verdienen, dass sie keine Steuern zahlen, gar nicht profitieren werden, ebenso wenig wie von der geplanten Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeitr\u00e4ge. Das Zementieren von Ungleichheit ist f\u00fcr die Neoliberalen vielleicht die gr\u00f6\u00dfte Freude \u00fcberhaupt, das befriedigt sie wirklich, darum tun sie es ja st\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Was bleibt einem dann aber noch im Leben, wenn man eh alles hat? Darf&#8217;s vielleicht ein bisschen mehr Freude \u00fcber das Elend der Schwachen sein? Oder wieder mehr wildes Leben?<\/p>\n<p>F\u00fcr das Geld der Reichen und dessen Vermehrung ist die \u00d6VP unter Kurz zust\u00e4ndig, f\u00fcr den <em>feel good<\/em>&#8211; und <em>feel free<\/em>-Faktor mit besonderer Ber\u00fccksichtigung niedriger Instinkte HC Strache vom Koalitisonspartner FP\u00d6. Die Boys und Girls im Caf\u00e9 Engl\u00e4nder d\u00fcrfen n\u00e4mlich weiterhin im Raucherbereich sitzen, weil Vielraucher HC darauf bestand, das f\u00fcr diesen Fr\u00fchling festgelegte allgemeine Rauchverbot auszuhebeln (&#8222;Eigenverantwortung!&#8220;). Sein blauer Innenminister Herbert Kickl m\u00f6chte seinerseits gleich einmal die Radarfallen entlang heimischer Stra\u00dfen entfernen lassen, weil &#8222;Fallen&#8220; seiner Meinung nach unfair sind, jedenfalls, wenn sie Raser betreffen. Wurscht wird das aber sowieso bald sein, weil der blaue Verkehrsministerkollege Hofer von einer Erh\u00f6hung des Tempolimits auf Autobahnen tr\u00e4umt, die Nobelkutschen wollen schlie\u00dflich bis zum Anschlag getreten werden, wenn in der Kiste nichts mehr l\u00e4uft. Allerdings Vorsicht! Die meisten Unf\u00e4lle im Stra\u00dfenverkehr ereignen sich mittlerweile infolge von \u00dcberm\u00fcdung (siehe oben), und nicht mehr wegen Alkohols.<\/p>\n<p>Wem das alles als Beitrag der neuen Regierung zur Freude am Leben der Reichen nicht gen\u00fcgt, f\u00fcr den haben Kurz und Strache nat\u00fcrlich auch die Themen &#8222;Ausl\u00e4nder&#8220; und &#8222;Sozialschmarotzertum&#8220; im Programm, ganz <em>old school<\/em>. Sie sch\u00fcren ein aggressives und feindseliges Klima, in dem der Hass nicht einmal mehr vor einem Neugeborenen Halt macht: Das heurige &#8222;<a href=\"https:\/\/diepresse.com\/home\/panorama\/wien\/5348471\/Hasspostings-gegen-Neujahrsbaby_Fall-noch-nicht-gerichtsanhaengig\">Neujahrsbaby&#8220;<\/a> wurde nicht von einer erfolgreichen Porschefahrerin geboren, sondern von einer Frau t\u00fcrkischer Herkunft, im Internet wurde es daf\u00fcr aufs \u00dcbelste beschimpft.<\/p>\n<p><strong>Die Reichen werden erfreut sein<\/strong><\/p>\n<p>Dazu passt, dass die Kinderbeihilfe nach Pl\u00e4nen der Regierung in Zukunft nicht mehr an EU-Ausl\u00e4nder \u00fcberwiesen werden soll, was zwar nicht EU-konform ist, aber halt zu Hause gut ankommt. Und Asylwerber, die man m\u00f6glichst &#8222;Illegale&#8220; zu nennen hat, sollen in Baracken vor der Stadt oder in Kasernen untergebracht werden, was zwar erwiesenerma\u00dfen nur Probleme schafft (es sollen schon Porsches gebrannt haben in anderen St\u00e4dten, wegen der Wut der Habenichtse) und nichts mit den Werten des Christentums, denen sich beide Regierungsparteien verbunden f\u00fchlen, zu tun hat, aber halt auch gut ankommt.<\/p>\n<p>Die FP\u00d6, die sich seit Jahren &#8222;Anwalt des kleinen Mannes&#8220; oder &#8222;die neue Arbeiterpartei&#8220; nennt, tr\u00e4gt die neoliberalen Grausligkeiten der \u00d6VP mit, um ihre eigenen Grausligkeiten in Fragen der Zuwanderung endlich umsetzen zu k\u00f6nnen. Nicht, dass es da keine Probleme zu l\u00f6sen g\u00e4be! Aber nur mit Niedertracht und Verachtung wird es nicht gehen. Und f\u00fcr viele FP\u00d6-W\u00e4hler k\u00f6nnte die Freude dar\u00fcber, dass Aslywerber k\u00fcnftig auf 520 Euro pro Monat Unterst\u00fctzung begrenzt werden sollen, bald verfliegen, wenn auch die eigene Notstandhilfe gestrichen wird und der Anspruch auf die dann zu beziehende Mindestsicherung an die Ableistung eines Arbeitsdienstes gebunden werden soll.<\/p>\n<p>So etwas Grausliges fiel nicht einmal dem sehr b\u00f6sen Sozi Gerd Schr\u00f6der ein, der einen sch\u00f6nen Teil der deutschen Bev\u00f6lkerung mit seinem Hartz IV in unw\u00fcrdige Lebensumst\u00e4nde gedr\u00e4ngt hat. Klar, dass Hartz IV nun auch in \u00d6sterreich immer genannt wird, wenn es um den geplanten Umbau des Sozialstaates in \u00d6sterreich geht, &#8222;Effizienz&#8220; und &#8222;Evaluierung&#8220; sind die W\u00f6rter, die von den Spielzeugmenschen in diesem Zusammenhang immer genannt werden. Im Wissen, dass Armut zunehmen wird, wenn sie ihre Pl\u00e4ne umsetzen, und einzig die Reichen erfreut sein werden.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Sebastian Kurz Kanzler ist, wird das neoliberale Geschnatter in \u00d6sterreich lauter. Im Bett aber herrscht Flaute. 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