{"id":6754,"date":"2018-01-26T06:00:40","date_gmt":"2018-01-26T05:00:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6754"},"modified":"2018-01-26T15:28:05","modified_gmt":"2018-01-26T14:28:05","slug":"holocaust-ns-zeit-erinnerungskultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/01\/26\/holocaust-ns-zeit-erinnerungskultur\/","title":{"rendered":"Erinnern kann auch cool sein"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wir brauchen eine Erinnerungskultur an den Holocaust, die einen emotional erreicht und nicht zur Abwehr zwingt. Sie muss das Alte mit dem Gegenw\u00e4rtigen verbinden.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6759\" aria-describedby=\"caption-attachment-6759\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6759\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/01\/freitext-stolperstein-620x413.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-stolperstein-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-stolperstein-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-stolperstein-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-stolperstein.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6759\" class=\"wp-caption-text\">Copyright: Alex Grimm\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Vor ein paar Monaten postete ich auf Facebook ein Gesuch, in dem ich nichtj\u00fcdische Deutsche fragte, ob sie an einem Workshop zur Nachkommenschaft der T\u00e4ter des Nationalsozialismus teilnehmen m\u00f6chten und deshalb sie darum bat, die Akten ihrer Gro\u00dfeltern und Urgro\u00dfeltern zu beantragen. Ich erhielt Hunderte von Nachrichten. Nachrichten, in denen diese nichtj\u00fcdischen Deutschen erz\u00e4hlten, sie w\u00fcssten gar nicht, dass sie \u00fcberhaupt Akten beantragen k\u00f6nnen, dass sie es schmerzlich bedauern, nichts \u00fcber ihre Gro\u00dfeltern und deren politische Verbindungen zu wissen, dass sie diese diffuse Schuld leid seien, und dass sie aufarbeiten m\u00f6chten, was bis dato niemand aufgearbeitet hat. Das Deutsche Bundesarchiv war so genervt von den vielen Anrufen, dass man mir ausrichten lie\u00df, ich solle aufh\u00f6ren, diese Deutschen auf ihre Gro\u00dfeltern anzusetzen. Es w\u00e4re alles nicht so leicht, wie ich behaupte, die Akten zu bekommen, dauere sowieso bis zu einem Jahr und \u00fcberhaupt, ist das denn nicht alles ewig her? Wozu das Ganze?<!--more--><\/p>\n<p><strong><br \/>\nEin ungestilltes Bed\u00fcrfnis nach Vergangenheit<\/strong><\/p>\n<p>Ich war erleichtert. Ich war erleichtert, dass sich so viele meldeten. Ich war erleichtert, dass meine Intuition richtig gewesen ist, es ein ungestilltes Bed\u00fcrfnis gibt, n\u00e4mlich auf nichtj\u00fcdischer Seite, etwas \u00fcber die eigene Biografie zu erfahren. Ein Bed\u00fcrfnis, diese pers\u00f6nliche L\u00fccke zu schlie\u00dfen, eine L\u00fccke, die sich uns auf so gut wie jeder deutschen Unternehmensseite offenbart: dass es keine Geschichte zwischen 1933 und 1945 gibt. Jedenfalls keine pers\u00f6nliche und keine unternehmerische, sondern immer nur eine \u00fcbergeordnet politische, die alle damals lebenden Deutschen v\u00f6llig entpolitisiert. Als sei da eben ein Trupp Au\u00dferirdischer gelandet und habe alle geliebten Juden umbringen lassen. Aber so war es ja nicht.<\/p>\n<p>Wenn die nichtj\u00fcdischen Deutschen in zweiter oder dritter Generation reflexartig und unaufgefordert st\u00e4ndig auf ihre nicht vorhandene Schuld verweisen, dann nat\u00fcrlich, weil sie da etwas sp\u00fcren, was sie nicht nur nicht sp\u00fcren wollen, sondern, was sie nat\u00fcrlich auch nicht sp\u00fcren m\u00fcssten. Diese diffuse Schuld entspringt der Vermutung, dass da eben jemand in der eigenen Familie den Ausl\u00f6ser gedr\u00fcckt, ein Grab ausgehoben oder Zyklon B nach Auschwitz transportiert hat. Und darum zu wissen, w\u00e4re eine Katastrophe, aber auch eine gro\u00dfe Erleichterung, weil das diffuse Schuldgef\u00fchl verschwinden w\u00fcrde. Aus einer Vermutung entst\u00fcnde eine Tatsache, oder diese Vermutung w\u00fcrde widerlegt werden. Was auch immer passierte, der Unwissende w\u00fcrde zum Wissenden und k\u00f6nnte sich mit dem neugewonnen Wissen auseinandersetzen, sich dazu verhalten und langfristig etwas \u00fcber zivile Verantwortung in einer Gesellschaft lernen.<\/p>\n<p>Vor ein paar Tagen forderte die Berliner Staatssekret\u00e4rin Sawsan Chebli, man m\u00fcsse KZ-Pflichtbesuche einf\u00fchren, und ich dachte sofort: Gibt&#8217;s die nicht schon l\u00e4ngst? Ich kenne niemanden, wirklich niemanden, der zwischen 15 und 99 Jahren alt ist und noch niemals in einem KZ war. Und trotzdem haben diese zumeist in der Schulzeit stattgefunden KZ-Besuche nicht dazu gef\u00fchrt, dass man sich nun nicht mehr &#8222;Ey, du Jude&#8220; als Beleidigung in der Schule hinterherruft. Ich w\u00fcrde sogar meine Hand daf\u00fcr ins Feuer legen, dass der P\u00f6bler vor dem <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/antisemitismus-vorfall-in-berlin-schoeneberg-im-visier-der-judenhasser\/20767838.html\">Berliner Restaurant Feinberg&#8217;s<\/a> mindestens einmal in seinem Leben ein KZ gesehen hat. Aber ich w\u00fcrde auch meine Hand daf\u00fcr ins Feuer legen, dass der P\u00f6bler vorm Feinberg&#8217;s sich nicht mit seiner eigenen Familienhistorie auseinandergesetzt hat.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, ich wei\u00df. Es gibt da eine gro\u00dfe Angst, genau das zu tun, weil man bef\u00fcrchtet, derjenige, der Opa pl\u00f6tzlich auf einem Foto mit SS-Uniform und Hitlergru\u00df sieht, w\u00fcrde irgendwie patriotische Gef\u00fchle bekommen und selbst beginnen, hinter verschlossenen Vorh\u00e4ngen vor dem Spiegel Opi zu imitieren. Aber ich glaube, dass diese Bef\u00fcrchtung unbegr\u00fcndet ist und eine Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie nicht zur Heroisierung oder Idealisierung von Straftaten f\u00fchrt. Ich glaube daran, dass gro\u00dfe Fehler gemacht wurden, wenn es um die Aufarbeitung mit der deutschen Vergangenheit geht. Es muss ein Umdenken stattfinden, um die Probleme, die wir jetzt schon mit Antisemitismus haben, angehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Idee, ein KZ-Besuch w\u00fcrde zu Empathie und dem R\u00fcckgang von Judenhass f\u00fchren, so wie Schlachtbankvideos auf Facebook alle zu Vegetariern machten, ist eine Wunschvorstellung. Jeder reagiert auf unmenschliches Leid unterschiedlich. Jeder reagiert auf Tod unterschiedlich. Und nicht jeder, der genervt und rauchend im KZ in der Ecke steht, ist ein empathieloses Arschloch und die weinende Einsersch\u00fclerin eine moralische Instanz, der es nachzueifern gilt. Das ist zu kurz gedacht.<br \/>\n<strong><br \/>\nUps, wir haben ein Problem<\/strong><\/p>\n<p>Als im Sommer 2015 mein Deb\u00fctroman <em>Wintern\u00e4he<\/em> erschien, verortete so gut wie jeder Journalist, mit dem ich sprach, Antisemitismus in eine Zeit, die irgendwie hinter uns liegt. W\u00e4hrend meiner Lesungen reagierten die Zuh\u00f6rer auf die von mir im Buch geschilderten antisemitischen \u00dcbergriffe mit Verwunderung. Ob Journalisten oder Leser, sie alle hielten die Schilderungen f\u00fcr \u00dcbertreibungen, die die Verkaufszahlen hatten hochtreiben sollen. \u201cAntisemitismus? Gibt es nicht!&#8220;, war die allgemeing\u00fcltige Antwort.<\/p>\n<p>Heute, zweieinhalb Jahre sp\u00e4ter, den Jungen in der Steglitzer Schule sp\u00e4ter, die Antisemitismus-Dokumentations-Debatte sp\u00e4ter, den P\u00f6bler vorm Feinberg&#8217;s sp\u00e4ter und die verbrannten israelischen Flaggen, die anl\u00e4sslich der Trumpschen Jerusalem-Botschaft-Quatsch-\u00c4u\u00dferung auftauchten sp\u00e4ter, bemerken fast alle, dass wir sehr wohl ein Antisemitismusproblem in Deutschland haben, auch wenn das den meisten sehr sehr unangenehm ist. Diejenigen, die ein Problem mit Fl\u00fcchtlingen haben, richten ihre Finger auf die vielen Neuank\u00f6mmlinge der letzten drei Jahre. Diejenigen, die rechtsgesinnt sind, schimpfen auf den linken Antizionismus. Diejenigen, die links sind, mahnen die unmoralischen Rechten ab. Alle, ausnahmslos alle, instrumentalisieren daf\u00fcr medial Juden.<\/p>\n<p>Es ist kaum zu glauben, wie oft ich in diesem Jahr zu meiner &#8222;Angst vor den Fl\u00fcchtlingen&#8220; befragt wurde. Es ist kaum zu glauben, wie oft ich zu Bj\u00f6rn H\u00f6ckes &#8222;Denkmal der Schande&#8220; befragt wurde. Und es ist kaum zu glauben, wie oft ich nach den linken Israelhassern befragt wurde. Immer wissend darum, dass da vor mir gerade einfach nur die andere Seite steht, hoffend darauf, dass ich ihnen mit meiner Aussage in die H\u00e4nde spiele. Meine Antwort war ausnahmslos: Mir ist es ehrlich gesagt schei\u00dfegal, woher der Antisemitismus kommt, welche Hautfarbe, Gesinnung und politische \u00dcberzeugung der Antisemitismus hat. Einfach, weil er weder besser oder schlechter abh\u00e4ngig von irgendeiner Seite ist. Einfach, weil die Beispiele der Antisemitismus-Debatten des letzten Jahres zeigen, dass er auf allen Seiten existiert und es nicht ausreicht, ihn jetzt einer Seite in die Schuhe zu schieben, sondern zu begreifen, dass da 70 Jahre lang etwas schiefgegangen ist. Sonst h\u00e4tten wir das Problem n\u00e4mlich nicht.<\/p>\n<p><strong>Antisemitismusfreie Zukunft<\/strong><\/p>\n<p>Am 27.1. ist der Internationale Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus. Die allgemeine Reaktion auf einen solchen Tag, auf Mahnm\u00e4ler und bedeutungsschwangere Reden ist in etwa dieselbe, als s\u00e4he man auf Tinder das Selfie eines Typen mit einer Hantel in der Hand. Man swipt eiskalt nach links. Unsere gro\u00dfe und wichtige Aufgabe, meine gro\u00dfe und wichtige Aufgabe, und die aller Zugeh\u00f6rigen der dritten und vierten Generation auf j\u00fcdischer sowohl nichtj\u00fcdischer Seite ist, Erinnerungskultur so zu gestalten, dass man nach fucking rechts swipt. Dass Erinnern nicht nervt, sondern einen etwas lehrt. Dass Erinnern einen emotional erreicht und nicht emotional zur Abwehr zwingt. Dass Erinnern auch lebensorientiert und nicht ausschlie\u00dflich leichenbasiert ist. Dass Erinnern Spa\u00df macht, auch wenn es m\u00f6glicherweise sehr wehtut.<\/p>\n<p>Solange man j\u00fcdische Zeitzeugen durch deutsche Schulen peitscht und jedes Kind denkt, da sitzt der letzte Jude Deutschlands vor mir, weil man vers\u00e4umt, diese Kinder mit jungen, lebenden Juden, ja mit j\u00fcdischem Leben, das es sehr wohl in H\u00fclle und F\u00fclle in Deutschland gibt, in Kontakt zu bringen; solange man die Opferbiografien studiert und die T\u00e4ter stilisiert und so von der eigenen Historie abschneidet; solange man in KZs marschiert, aber niemals eine Klassenfahrt nach Tel Aviv organisiert \u2013 solange wird der Versuch, Antisemitismus zu verhindern, scheitern. Die Erinnerung an den Nationalsozialismus muss komplex sein. Sie muss das Alte mit dem Gegenw\u00e4rtigen in Verbindung bringen, um so f\u00fcr die Zukunft zu lernen. Sie muss T\u00e4ter und Opferbiografien gleicherma\u00dfen studieren, um etwas \u00fcber Zivilcourage zu lernen. Sie muss die transgenerationale Weitergabe von Traumata auf beiden Seiten thematisieren. Die neue Erinnerungskultur muss dazu f\u00fchren, dass ich keine E-Mail mehr bekomme, in der ein nichtj\u00fcdischer Deutscher fragt, ob er mit mir einen Kaffee trinken k\u00f6nne, er habe schlie\u00dflich noch nie eine lebende J\u00fcdin kennengelernt.<\/p>\n<p>Das ist alles nicht super einfach, aber machbar. Wir m\u00fcssen nur endlich damit beginnen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir brauchen eine Erinnerungskultur an den Holocaust, die einen emotional erreicht und nicht zur Abwehr zwingt. Sie muss das Alte mit dem Gegenw\u00e4rtigen verbinden. 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