{"id":6776,"date":"2018-01-31T08:43:52","date_gmt":"2018-01-31T07:43:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6776"},"modified":"2018-01-31T11:49:45","modified_gmt":"2018-01-31T10:49:45","slug":"antisemitismus-fluechtlinge-syrer-juden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/01\/31\/antisemitismus-fluechtlinge-syrer-juden\/","title":{"rendered":"Was sagt ein Syrer \u00fcber Israel?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Den aktuellen Antisemitismus vor allem mit Fl\u00fcchtlingen in Verbindung zu bringen, ist falsch und gef\u00e4hrlich. Eine Erwiderung auf einen Text von Alexandra Berlin<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6781\" aria-describedby=\"caption-attachment-6781\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6781\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/01\/freitext-antisemitismus-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-antisemitismus-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-antisemitismus-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/01\/freitext-antisemitismus-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6781\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Adam Berry \/ Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Angst ist keine gute Grundlage f\u00fcr Debatten. Auch ich habe Angst, Angst vor Katzen und davor, dass, wenn ich Neuk\u00f6lln die U-Bahn nehmen muss, der Aufzug schon wieder nicht funktioniert und ich einen Kinderwagen mitsamt zwei Kindern hinuntertragen muss.<!--more--><\/p>\n<p>Neuk\u00f6lln ist der Ort, an dem ich lebe \u2013 als J\u00fcdin und mit einem syrischen Ehemann, wobei er noch viele andere Eigenschaften hat. Ein Stadtteil also, der oft als eine No-go-Area f\u00fcr Juden beschrieben wird und in dem dennoch viele Juden und Israelis leben, und das sogar sehr gern. Von &#8222;Fl\u00fcchtlingen&#8220; habe ich bislang noch keinen Antisemitismus erfahren. Allerdings frage ich mich oft, wie es sich f\u00fcr aus Syrien gefl\u00fcchtete Menschen anf\u00fchlen muss, wenn ich auf der Stra\u00dfe Russisch spreche, denn immerhin fallen gerade russische Bomben auf ihr Land. Aber auch da gab es bisher keine Probleme.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte nicht ausschlie\u00dfen, dass es unter ihnen Antisemitismus gibt. Sicherlich gibt es diesen. Vor ein paar Wochen bin ich aus Versehen in die Demonstration gegen die Entscheidung der Trump-Regierung, Jerusalem als die Hauptstadt Israels anzuerkennen, hineingelaufen und es war alles andere als sch\u00f6n. Die Stimmung war aufgeladen. Was mich am meisten irritierte, waren jedoch die Fahnen der Hisbollah, die ohne jede Scham oder Heimlichkeit geschwenkt wurden, was nicht mit Strafverfolgung seitens der nicht wenigen Polizisten geahndet wurde. \u00dcberhaupt wirkte der ganze Demonstrationszug wie eine einzige Drohgeb\u00e4rde der Hisbollah \u2013 und der Hisbollah sollten wir die Stra\u00dfen ganz sicher nicht \u00fcberlassen. Nur wurde das leider in der bisherigen Debatte nicht thematisiert.<\/p>\n<p><strong>Was genau hei\u00dft &#8222;Fl\u00fcchtling&#8220;?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Ich f\u00fchle mit den Menschen, frage mich aber auch, wie es gelingen kann, so viele Migranten zu integrieren. Sie haben Krieg und Elend \u00fcberlebt \u2013 nun kommen sie in ein Land, in dem Asylunterk\u00fcnfte brennen. Ich f\u00fcrchte um die Fl\u00fcchtlinge, ich f\u00fcrchte um den Zusammenhalt in Deutschland. Um mich f\u00fcrchte ich nicht&#8220;, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2018\/04\/antisemitismus-juden-deutschland-fluechtlinge\">schrieb vor Kurzem an dieser Stelle eine Autorin<\/a>, die ihren Text unter dem Pseudonym Alexandra Berlin ver\u00f6ffentlicht hat, und merkt zudem an: &#8222;Ich wei\u00df, dass die Integration von 900.000 Fl\u00fcchtlingen eine Mammutaufgabe ist. Viele von ihnen sprechen kaum Deutsch, auch westliche Werte wie die Gleichstellung von Mann und Frau sind ihnen fremd.&#8220;<\/p>\n<p>Ich glaube nicht, dass die Gleichstellung von Mann und Frau ein explizit westlicher Wert ist, denn wie kann man sich sonst erkl\u00e4ren, dass das Frauenwahlrecht in Liechtenstein erst im Jahr 1984 und in dem Schweizerischen Kanton Appenzell Innerrhoden gar erst im Jahr 1990 eingef\u00fchrt worden ist, und im letzten Fall nicht einmal freiwillig, sondern durch einen Beschluss des Bundesgerichts? Ich glaube, viele dieser Menschen sprachen zumindest Deutsch und andere relevante Landessprachen und waren auch sonst recht gut integriert. Ich k\u00f6nnte noch anf\u00fchren, dass Frauen in Deutschland bis 1977 nicht ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes arbeiten und kein eigenes Konto besitzen durften. Die Vergewaltigung in der Ehe ist in Deutschland erst seit 1997 verboten und die gegenw\u00e4rtige #MeToo-Debatte zeugt davon, dass wir noch sehr weit von der Gleichstellung entfernt sind. Wissenschaftler veranschlagen, dass es bis dahin noch etwa 100 Jahre dauern wird.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus finde ich die Verwendung des Begriffes &#8222;Fl\u00fcchtling\u201c problematisch. In der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention wird ein Fl\u00fcchtling, von mir verk\u00fcrzt, als Person definiert, die &#8222;aus der begr\u00fcndete(n) Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalit\u00e4t, Zugeh\u00f6rigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen \u00dcberzeugung sich au\u00dferhalb des Landes befindet, dessen Staatsangeh\u00f6rigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Bef\u00fcrchtungen nicht in Anspruch nehmen will; oder die sich als staatenlose infolge solcher Ereignisse au\u00dferhalb des Landes befindet, in welchem sie ihren gew\u00f6hnlichen Aufenthalt hatte, und nicht dorthin zur\u00fcckkehren kann oder wegen der erw\u00e4hnten Bef\u00fcrchtungen nicht dorthin zur\u00fcckkehren will&#8220;.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gab es auch vor 2016 Fl\u00fcchtlinge in Deutschland, das Recht auf Asyl ist eine Konsequenz des Dritten Reiches, nur leider eine, die immer mehr in Vergessenheit ger\u00e4t. Mir macht es Angst, wenn jemand mit solchen Begriffen unpr\u00e4zise um sich wirft.<\/p>\n<p><strong>Diskriminiert, aber nicht mit dem Tod bedroht<\/strong><\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde gern 20 oder 25 Jahre in der Geschichte zur\u00fcckgehen, hin zu dem Zeitpunkt, \u00fcber den Alexandra Berlin schreibt: &#8222;Auch meine Eltern flohen aus ihrer Heimat.&#8220; Ich nehme an, die Autorin kam genauso wie ich als &#8222;j\u00fcdischer Kontingentfl\u00fcchtling&#8220; nach Deutschland. Dass &#8222;wir&#8220; geflohen sind, stimmt gl\u00fccklicherweise so nicht, wir sind eher diejenigen, die viele in Deutschland als &#8222;Arbeitsmigranten&#8220; bezeichnen. Wir sind \u2013 je nach Perspektive \u2013 das Schlimmste, was Deutschland passieren kann. Wenn wir uns heute, gut zwei Jahrzehnte nach unserer Migration, \u00fcber den Zuzug von anderen Gruppen nach Deutschland streiten, k\u00f6nnte man sich fragen, ob uns nicht eher ein wenig Desintegration besser t\u00e4te, um uns an unsere eigene Einwanderung zu erinnern. Aber vielleicht sind die Eltern von Alexandra Berlin tats\u00e4chlich w\u00e4hrend des Kalten Krieges aus der UdSSR geflohen. &#8222;Sie wurden in Russland als Juden diskriminiert.&#8220;<\/p>\n<p>Genau, wir wurden diskriminiert, aber auf uns wurden keine Bomben geworfen, wir mussten nicht hungern, wir wurden nicht gefoltert, wir mussten keine Giftgasattacken \u00fcber uns ergehen lassen. Wir sind nicht &#8222;geflohen&#8220; und wir mussten zu keinem Zeitpunkt nachweisen, dass wir verfolgt wurden. Wir mussten auch keine Meere \u00fcberqueren, kamen mit Flugzeugen, Bahnen und Bussen und waren sofort im Besitz einer unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung. Gar nicht so schlecht also.<\/p>\n<p>Nicht nur wir kamen, seit 1987 kamen circa 2,4 Millionen &#8222;Sp\u00e4taussiedler&#8220;, also Russlanddeutsche und noch eine Viertelmillion russischsprachiger j\u00fcdischer Migranten hinzu. Eine stolze Zahl. Die meisten sind heute bestens integriert \u2013 sofern man von Faustk\u00e4mpfen in der j\u00fcdischen Gemeinde absieht.<\/p>\n<p>Auch in der ehemaligen UdSSR hat man so einiges \u00fcber die Juden gelernt, vielleicht nicht in der Schule, aber in Metro-Unterf\u00fchrungen, in denen es en masse <em>Die Protokolle der Weisen von Zion<\/em> zu kaufen gab. Trotzdem erinnere ich mich nicht, jemals von Russlanddeutschen als eine Gefahr f\u00fcr die Juden geh\u00f6rt zu haben. In russischen Schulen lernt man heute so einiges \u00fcber Homosexualit\u00e4t, dennoch werden zum Gl\u00fcck nicht alle oder sagen wir mal &#8222;viele&#8220; Russen als eine Gefahr deklariert.<\/p>\n<p><strong>Omnipr\u00e4senz syrischer Geheimdienste<\/strong><\/p>\n<p>In der Einleitung zu dem Text von Alexandra Berlin hei\u00dft es, bisher h\u00e4tte die Autorin sich nicht vor dem Antisemitismus in Deutschland gef\u00fcrchtet. Kann dieser Satz wirklich von der Autorin selbst stammen? 1996, ein halbes Jahr nachdem wir in Deutschland angekommen waren, wurde mein kleiner Bruder zum ersten Mal zu einem Schulfreund nach Hause eingeladen. Es war f\u00fcr uns ein kleiner Sieg der Integration. Die Eltern jenes Schulfreundes erz\u00e4hlten Judenwitze. Viele, sehr, sehr viele. Sie halfen bei der Integration, wie sie sich ausdr\u00fcckten. Wobei das Wort damals noch nicht in Mode war und sie es mit ihren Worten umschrieben. K\u00fcrzlich wurde unser Haus an eine israelische Immobilienfirma verkauft \u2013 die Kommentare mancher Hausbewohner, alle deutsch und stolz darauf, h\u00e4tten genauso gut 1941 fallen k\u00f6nnen. An Sch\u00e4rfe und Bestimmtheit mangelte es ihnen nicht. Es sind nicht die einzigen Beispiele f\u00fcr den Antisemitismus in Deutschland.<\/p>\n<p>Ein wenig weiter im Text beschreibt die Autorin ihre Teilnahme an einem Gespr\u00e4ch mit Gefl\u00fcchteten \u00fcber den Antisemitismus: &#8222;Die meisten Anwesenden wollen in einem solchen Clip nicht vorkommen. &#8218;Dann sehen wir aus wie Judenfreunde&#8216;, sagt einer. &#8218;Meine Eltern werden mich verfluchen&#8216;, ein anderer&#8220;, hei\u00dft es in dem Text, als die Veranstalter einer Diskussion das Gespr\u00e4ch filmen m\u00f6chten. Der Text sch\u00fcrt an dieser Stelle Emp\u00f6rung, allerdings kann diese Aussage auch ganz, ganz anders interpretiert werden. Jemandem, der wie die Autorin als Reporterin im Nahen Osten gearbeitet hat, sollte eine Sache bekannt sein: In Syrien ist es nicht nur gef\u00e4hrlich, sondern auch mit dem Tode strafbar, sich f\u00fcr Israels Belange auszusprechen. Tut man dies, wird man wegen Spionage verhaftet und nicht selten ermordet. Der Vorwurf lautet, entweder Informationen f\u00fcr den Mossad zu sammeln oder selbst ein ausl\u00e4ndischer Agent zu sein. Auch Familien und selbst Freunde oder Nachbarn k\u00f6nnen sofort verhaftet werden. Die syrischen Gef\u00e4ngnisse sind nicht die angenehmsten, die Menschen werden dort gefoltert und umgebracht. Meistens geschieht dies bereits auf der Polizeistation oder in den R\u00e4umen eines der Geheimdienste, von denen es Dutzende gibt und von denen jeder eine eigene Zweigstelle in jedem Land und jedem noch so winzigen Dorf in Syrien hat.<\/p>\n<p>Die Furcht, mit Israel in Verbindung gebracht zu werden, sitzt tief und sie bleibt auch noch in Deutschland, auch hier ist der syrische Geheimdienst aktiv. Man kann auch auf Zusammenk\u00fcnften von &#8222;Fl\u00fcchtlingen&#8220; Mitarbeiter der Geheimdienste beobachten. Sie beobachten, verfassen Berichte, fotografieren, lassen die Menschen auch hier nicht in Ruhe. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde niemand, der auch nur ann\u00e4hernd bei Verstand ist, sich f\u00fcr Israel aussprechen und seine Familie in Syrien in zus\u00e4tzliche Lebensgefahr bringen. Die meisten Menschen sind froh, wenn sie dem Thema aus dem Weg gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Zu antisemitischen Aussagen provoziert<\/strong><\/p>\n<p>Es ist eine gef\u00e4hrliche und fragw\u00fcrdige Strategie, Menschen, die um das Leben ihrer Familie bangen, ein Bekenntnis abtrotzen zu wollen. Dies geschah vor Kurzem auch w\u00e4hrend der Herausgabe einer Anthologie von immigrierten arabischen Schriftstellern, in der es eigentlich um ihr Schreiben h\u00e4tte gehen sollen, im Vorwort der Herausgeber aber unbedingt erw\u00e4hnt werden musste, dass die Idee zu dieser Anthologie ihnen in Israel gekommen sei. Es ist sehr sch\u00f6n f\u00fcr sie, und in einem Staat wie Deutschland, so wie wir ihn kennen, ist es sicherlich ein pittoreskes Detail, das Aufgeschlossenheit und Internationalit\u00e4t symbolisieren k\u00f6nnte. Nur handelte keiner der ver\u00f6ffentlichten Texte von Israel. Auch Pal\u00e4stina war kein Thema. Als die Autoren darum baten, das Wort &#8222;Israel&#8220; zu streichen, da es ihre Familien in Lebensgefahr bringen w\u00fcrde, wurde ihnen dieser Wunsch verwehrt. Mehr noch, sie wurden dazu provoziert, eine antisemitische Aussage zu machen. Nur kam von ihnen keine.<\/p>\n<p>Ich bin die Enkelin einer Holocaust\u00fcberlebenden und ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Gro\u00dfmutter, deren Familienangeh\u00f6rige mit zwei Ausnahmen w\u00e4hrend des Holocausts ermordet wurden, nicht gewollt h\u00e4tte, dass Familien in Syrien sterben, nur weil jemandem in Israel eine Idee zu was auch immer gekommen ist und das dann etwa in dem Vorwort zu einer Anthologie erw\u00e4hnt werden muss.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es auch unter den Fl\u00fcchtlingen Antisemitismus. So wie es Rassismus unter den Juden gibt, von denen viele liebend gerne auf <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/05\/sawsan-chebli-berlin-senat-islamismus\">Sawsan Chebli<\/a> losgehen.<\/p>\n<p>Gibt es Antisemitismus unter den &#8222;Fl\u00fcchtlingen&#8220;? Nat\u00fcrlich. Ist es problematisch? Selbstverst\u00e4ndlich, aber dieses Problem nur auf die Fl\u00fcchtlinge auszulagern w\u00e4re falsch und gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den aktuellen Antisemitismus vor allem mit Fl\u00fcchtlingen in Verbindung zu bringen, ist falsch und gef\u00e4hrlich. 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