{"id":6861,"date":"2018-02-13T15:13:36","date_gmt":"2018-02-13T14:13:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6861"},"modified":"2018-02-14T14:11:58","modified_gmt":"2018-02-14T13:11:58","slug":"zynismus-diktatur-demokratie-grigorcea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/02\/13\/zynismus-diktatur-demokratie-grigorcea\/","title":{"rendered":"Vom Sprechen in lieblosen Zeiten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Rum\u00e4nien meiner Kindheit war Zynismus ein Ventil, um sich Luft in der Diktatur zu verschaffen. Warum kommuniziert heute auch der Rest der Welt nur noch h\u00f6hnisch?<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6867\" aria-describedby=\"caption-attachment-6867\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6867\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/02\/freitext-zynismus-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/02\/freitext-zynismus-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/02\/freitext-zynismus-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/02\/freitext-zynismus-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6867\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Raul Petri\/unsplash.com<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Meine Nachbarin, Frau Hefti, hat vergangene Woche ihre beiden Zeitungsabos gek\u00fcndigt \u2013 ein Neujahrsvorsatz. Das hat mich deshalb erstaunt, weil die fast neunzigj\u00e4hrige Dame viel Wert darauf legt, akkurat informiert zu sein und ganz bewusst auch darauf, die unabh\u00e4ngige Presse zu unterst\u00fctzen.<!--more--><\/p>\n<p>Ich will sie kurz vorstellen: Frau Hefti ist eine Z\u00fcrcherin mit eleganten Schals und roten Fingern\u00e4geln, sie hat ein abenteuerliches Leben gef\u00fchrt, hat die Welt allein bereist, und in den F\u00fcnfzigern den F\u00fchrerschein immerhin in San Francisco gemacht. Man trifft sie auf Lesungen und im Theater an, auch in den Theatercaf\u00e9s, und sie wei\u00df Bescheid \u00fcber die neuesten B\u00fcrgerinitiativen in der Stadt. Soziales Engagement und Solidarit\u00e4t werden bei ihr gro\u00dfgeschrieben, ihre eher sozialliberale Gesinnung steht in keinerlei Gegensatz zu ihrer Verehrung der hehren K\u00fcnste, die sie in vorwiegend b\u00fcrgerlichen Kreise verkehren l\u00e4sst. Nicht selten, wenn es Online-Petitionen gibt, klingelt Frau Hefti an unserer T\u00fcr, erkl\u00e4rt kurz den Sachverhalt und bittet schlie\u00dflich, sie als Unterzeichnerin online einzutragen. Dann m\u00f6chte sie manchmal auch gleich, dass ich ihr helfe, die Halskette zu schlie\u00dfen: &#8222;Ist sie nicht schick?&#8220;<\/p>\n<p>So wie sie m\u00f6chte ich, im fortgeschrittenen Alter, auch sein k\u00f6nnen, wach im Geist. Ihre Langsamkeit r\u00fchrt nicht etwa von Altersgebrechen her, es ist die Bedachtsamkeit, mit der sie sich bewegt. Das wirkt sehr edel. Abends scheint bei ihr die Leselampe, im Fenster ist ihr Antlitz vor einem Zeitungsbogen oder einem Buch zu erkennen. K\u00fcndigt sich die Papierabfuhr an, zeigt sich vor dem Haus, dass Frau Heftis Zeitungsb\u00fcndel die dicksten der Nachbarschaft sind. Wieso nur hat sie die beiden Zeitungsabos gek\u00fcndigt?<\/p>\n<p><strong>Der d\u00fcnnlippige Lehrer<\/strong><\/p>\n<p>Wegen des scharfen, des ironischen Tons, den sie allenthalben vorfinde, antwortet Frau Hefti. Debatte, Diskurs, Diskussion \u2013 das beinhalte doch zwingend auch eine Gegenposition. Stattdessen begegne ihr in den Zeitungen zuletzt immer wieder H\u00e4me und Zynismus, man rede aneinander vorbei. Ob mir das als Schriftstellerin denn nicht auch aufgefallen sei? Sogar in den Kultursparten sei dieser d\u00fcrftige Zungenschlag oft und \u00f6fter anzutreffen, und solches wolle sie beileibe nicht mehr unterst\u00fctzen. Dazu sei sie zu alt. Sie sei bereit zu ehrlichem Respekt und, ja, Ehrfurcht vor dem, was andere sind und wollen.<\/p>\n<p>Ehrfurcht, was f\u00fcr ein doch sch\u00f6nes Wort! Im Duden ebenso sch\u00f6n erkl\u00e4rt als &#8222;achtungsvolle Scheu&#8220; und &#8222;Respekt vor der W\u00fcrde, Erhabenheit einer Person, eines Wesens oder einer Sache&#8220;. &#8222;Habt Ehrfurcht&#8220; \u2013 wo habe ich das zuletzt geh\u00f6rt? Und wo habe ich zuletzt doch nur wieder mit sowas wie: &#8222;ich lasse mich doch jetzt nicht an der Nase herumf\u00fchren&#8220; reagiert?<\/p>\n<p>Ich bin in einer Welt voller Zynismus aufgewachsen: im kommunistischen Rum\u00e4nien. Ich kann mich gut an das verhaltene Lachen der Familienfreunde erinnern und auch an jenes d\u00fcnnlippige meiner Lehrer. Dieses Reden voller Anspielungen und mit doppeltem Boden habe ich als Kind nicht immer verstanden, aber dann doch so getan, als w\u00e4re ich geistig dabei. Das Erscheinungsbild einer Zynikerin, ihre ged\u00e4mpfte, nur gespielt nonchalante Art, konnte ich mir so schnell aneignen wie die anderen ja auch.<\/p>\n<p><strong>Den Unterdr\u00fcckern fehlte die Finesse<\/strong><\/p>\n<p>Nun dient der Zynismus und seine kleine Schwester, die Ironie, in totalit\u00e4ren Systemen als Ventil: Man verschafft sich damit etwas Luft, ohne sich in allzu gro\u00dfe Gefahr zu begeben. Den humorlosen Unterdr\u00fcckern widersetzt man sich mit Aussagen, die den erw\u00e4hnten doppelten Boden haben \u2013 und bei drohender Gefahr, wenn man sozusagen verpfiffen wird, kann man immer noch behaupten, dass die Aussage nicht ironisch war, sondern ernst gemeint. Ironie \u2013 bleiben wir noch bei ihr \u2013 ist also schwer zu fahnden in einer Diktatur, in der der &#8222;feierliche Stil&#8220; mit Oden an den F\u00fchrer und an die Unfehlbarkeit seiner Ideologie missbraucht wird.<\/p>\n<p>Schriftstellerinnen und Schriftsteller machten sich damals einen Spa\u00df daraus, den Zensor, der ihre Manuskripte pr\u00fcfte, mit ihrer Ironie hinters Licht zu f\u00fchren. Es haben sich viele Anekdoten erhalten \u00fcber tollpatschige Zensoren, die von wortgewandten Literaten aufs Glatteis gef\u00fchrt wurden: Hingek\u00f6dert zu auff\u00e4lligen, aber harmlosen Textstellen, haben sie diese sofort zensiert und dabei Textstellen von bitterb\u00f6ser Ironie und Subversion \u00fcbersehen. Den Unterdr\u00fcckern fehlte am Ende die Finesse, eine Aussage von ihrem Gegenteil zu unterscheiden, solange sie im Ausdruck \u00e4hnlich ausfiel.<\/p>\n<p>R\u00fcckblickend muss ich feststellen, dass die Ironie nicht nur gegen die Diktatur gerichtet blieb \u2013 sie f\u00fchrte ein Eigenleben und pr\u00e4gte die Kommunikation der Menschen, der Eltern mit den Kindern, der Lehrer mit ihren Z\u00f6glingen, der \u00c4rzte zu ihren Patienten und schlie\u00dflich die Selbstauffassung des Einzelnen. Sie wurde zur Geisteshaltung im Land. Selten war sie erfrischend, belebend; \u00f6fter getarnte Aggression: Zynismus.<\/p>\n<p><strong>Die Lust am Weiterreden verlieren<\/strong><\/p>\n<p>Der Sturz der Diktatur brachte allerdings kein Verschwinden von Zynismus und Ironie mit sich \u2013 paradoxerweise war das Gegenteil der Fall. Sie wehten einen nun medial und \u00fcberhaupt auf allen Kan\u00e4len an, auch aus der unabh\u00e4ngigen Presse und aus den nunmehr unzensierten K\u00fcnsten. Warum? Sicher einerseits, weil die Sprache nach der Diktatur nicht so schnell erneuert werden kann. Die Sprachinhalte erfahren in dem totalit\u00e4ren System viele Bedeutungsverschiebungen; doch den Menschen stand nur ebendiese Sprache zur Verf\u00fcgung. Man nutzte sie also weiterhin, aber zynisch. Der Zynismus kaschierte ein Gef\u00fchl des Verlorenseins in dieser Welt, Kommunikationslosigkeit.<\/p>\n<p>Andererseits splitterte sich in der neuen Demokratie die Gesellschaft auf: in B\u00fcrger, die sich als m\u00fcndig verstehen und vornehmlich rum\u00e4nische St\u00e4dter sind, und in solche vor allem aus den l\u00e4ndlichen Gebieten, die bei jeder Wahl die korrupte, populistische sozialdemokratische Partei PSD unterst\u00fctzen. Die zweite Gruppe wird von der ersten, intellektuell und sozial \u00fcberlegenen Gruppe als P\u00f6bel bezeichnet und einer ungebrochenen, gnadenlosen Ironie unterzogen. Der &#8222;P\u00f6bel&#8220; wiederum reagiert darauf mit der Attit\u00fcde des Zynikers \u2013 und als sei es vielmehr er selber, der den Durchblick h\u00e4tte.<\/p>\n<p>&#8222;Ja, ja, sprich nur weiter, ich h\u00f6re doch zu&#8220;, haben wir als Kinder einander gesagt, mit vor der Brust verschr\u00e4nkten Armen und zugekniffenen Augen, auf dass unser Gegen\u00fcber die Lust am Weiterreden verlor.<\/p>\n<p><strong>Lieblose Zeiten<\/strong><\/p>\n<p>Nun wundere ich mich dar\u00fcber, dass auch der Rest der Welt dem zynischen Gestus verfallen ist, sogar die so beh\u00fctete Schweiz. Zynismus wird in der freien Welt vermehrt als Ausdruck von Schlagfertigkeit verstanden, von Jugend und Frische. Das tr\u00e4nenlachende Emoji ist das weltweit am meisten benutzte, las ich unl\u00e4ngst; oft setzt man die tr\u00e4nenlachenden Emojis drei Mal hintereinander \u2013 wobei hier die Lachtr\u00e4nen selten Freudetr\u00e4nen sind, sondern meist ein Verh\u00f6hnen suggerieren.<\/p>\n<p>Indes ist die Ironie in den sozialen Medien die neue Etikette, die neue &#8222;taktvolle&#8220; Zur\u00fcckhaltung, manchmal auch blo\u00df eine nicht-justiziable Geste zur M\u00e4\u00dfigung seines Gegen\u00fcbers. Da das Internet nicht, wie anfangs erhofft, zur Demokratisierung der Welt gef\u00fchrt hat, sondern im Gegenteil zur Proliferation von Schlagworten und plumper Ideologien, surft man zuweilen mit erh\u00f6hter Bereitschaft zur Ironie.<\/p>\n<p>Wir leben in lieblosen Zeiten, will Frau Hefti bemerkt haben. Ob ich ihr Recht geben mag, dass sie die beiden Abonnements gek\u00fcndigt hat? Wird sie so dem Zynismus in unserer Welt entkommen k\u00f6nnen? Sie l\u00e4chelt warm.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rum\u00e4nien meiner Kindheit war Zynismus ein Ventil, um sich Luft in der Diktatur zu verschaffen. 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