{"id":6917,"date":"2018-02-21T06:00:30","date_gmt":"2018-02-21T05:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=6917"},"modified":"2018-05-03T14:11:27","modified_gmt":"2018-05-03T12:11:27","slug":"internet-der-dinge-ebmeyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/02\/21\/internet-der-dinge-ebmeyer\/","title":{"rendered":"Die smarte Pillepallisierung der Welt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Uhren z\u00e4hlen Schritte, Autos fahren von selbst, Kinder werden automatisch geortet. Das Internet der Dinge erleichtert uns nicht den Alltag, es l\u00e4sst uns verdummen.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6924\" aria-describedby=\"caption-attachment-6924\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6924\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/02\/freitext-internet-der-dinge-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/02\/freitext-internet-der-dinge-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/02\/freitext-internet-der-dinge-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/02\/freitext-internet-der-dinge-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6924\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Matan Segev \/ pexels.com (https:\/\/www.pexels.com\/u\/matan-segev-188280\/)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ein Lieblingsszenario, als wir mit 15, 16 Jahren Kurzgeschichten f\u00fcr die Sch\u00fclerzeitung schrieben, waren robotisierte Haushaltsger\u00e4te oder andere Alltagsgegenst\u00e4nde, die ihre Besitzer in den Wahnsinn trieben und ihnen die Herrschaft \u00fcber ihr Leben nahmen. <!--more-->Die Idee war schon damals nicht neu, wir hatten uns bei Stanis\u0142aw Lem bedient, wenn ich mich richtig erinnere. Dass aber von allen g\u00e4ngigen Modellen einer bekloppten Zukunft ausgerechnet dieses Wirklichkeit werden w\u00fcrde, h\u00e4tten wir nicht im Traum gedacht.<\/p>\n<p>Es waren die sp\u00e4ten Achtziger. Selbst wer Zynismus zur Schau stellte (wie wir es gerade lernten), glaubte heimlich an den Vormarsch der Vernunft in der Welt. Der Kalte Krieg ging sp\u00fcrbar zu Ende, eine gewisse Arglosigkeit griff um sich. Klaus Meine von den Scorpions feilte schon an <em>Wind of Change<\/em>. Dass der windige Wandel dann doch nicht im gro\u00dfen Stil Frieden, Freiheit und Entspannung \u00fcber die Menschheit bringen w\u00fcrde, sondern den globalen Fetisch der enthemmten M\u00e4rkte und den durchgeknallten Panoptismus von Big Data, sah kaum einer kommen.<\/p>\n<p><strong>Ein Paradies f\u00fcr Helikoptereltern<\/strong><\/p>\n<p>Nun breitet sich also das Internet der Dinge aus. Armbanduhren z\u00e4hlen unsere Schritte und melden sie der Krankenkasse, K\u00fchlschr\u00e4nke wollen uns beim Einkauf beraten. <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/amazon-alexa-skills-apps-echo-dot-835648\/2\/\">Alexa beherrscht 15.000 Skills<\/a> und macht feuchte Stasi-Tr\u00e4ume wahr. F\u00fcr all das zahlen wir auch noch gerne selbst.<\/p>\n<p>Wer sich ausgiebiger gruseln will, dem sei das Kapitel <em>2025:<\/em> <em>A Day in the Life<\/em> aus Samuel Greengards Standardwerk <a href=\"https:\/\/mitpress.mit.edu\/books\/internet-things\"><em>The Internet of Thing<\/em>s<\/a> empfohlen: fortschrittsfreudig gemeint und als Horrorvision auf etlichen Ebenen lesbar.<\/p>\n<p>Greengard schickt eine vierk\u00f6pfige Familie \u2013 Mutter \u00c4rztin, Vater Bullshit-Jobber (&#8222;<em>marketing executive for a large consumer products company<\/em>&#8222;), zwei schulpflichtige S\u00f6hne \u2013 durch ihren l\u00fcckenlos \u00fcberwachten Tag. Da wird die Mutter mit einem &#8222;<em>mild sensory alert<\/em>&#8220; vom eigenen Schlafanzug geweckt, w\u00e4hrend die Dusche schon mal mit der Kaffeemaschine die Zubereitung des Fr\u00fchst\u00fcckslatte abstimmt, und kontrolliert sp\u00e4ter in der Klinik am Bildschirm, dass alle Patienten die ihnen vom Smartphone vorgeschriebenen Pillen geschluckt haben. Der Vater als \u00fcberzeugter Stubenhocker (&#8222;<em>John only occasionally heads out for appointments<\/em>&#8222;) macht derweil Homeoffice mit &#8222;<em>biometric authentification&#8220;<\/em>.<\/p>\n<p>Und apropos <em>home<\/em>, apropos <em>appointments <\/em>und \u00e0 propos <em>authentification:<\/em> Ist der Stubenhocker dann doch mal aus dem Weg, kann der 16-j\u00e4hrige Sohn nicht etwa endlich seiner ersten Liebe unbehelligt seine Gadget-Sammlung zeigen. So ein smartes Zuhause wei\u00df genau, wer kommt und geht, und l\u00e4sst niemanden ohne Gesichtserkennung rein. Das Internet der Dinge ist ein Paradies f\u00fcr Helikoptereltern.<\/p>\n<p>Idee f\u00fcr eine repetitive Sitcom des neuen Zeitalters: Wie und wo kann sich Mutti noch mit ihrem Geliebten treffen, ohne dass gleich alles auffliegt?<\/p>\n<p>Man mag erstaunlich finden, was Mikroelektronik und k\u00fcnstliche Intelligenz heute oder morgen schon alles m\u00f6glich machen. Noch erstaunlicher aber scheint mir, was f\u00fcr ein infantilisierender, nervt\u00f6tender Quatsch das meiste davon ist. Und wie unverhohlen fast alles auf Durchleuchtung, G\u00e4ngelung und Uniformit\u00e4t abzielt; Uniformit\u00e4t nat\u00fcrlich im Gewand von <em>Spotify stellt dir deine Playlist individueller zusammen, als DU SELBST es k\u00f6nntest<\/em> und <em>Die Kekse im Supermarkt l\u00f6sen einen Hinweis auf deinem Ger\u00e4t aus, weil DU PERS\u00d6NLICH sie doch letztes Mal auch gekauft hast.<\/em><\/p>\n<p><strong>Soziale Entm\u00fcndigung<\/strong><\/p>\n<p>Das IoT, wie das <em>Internet of Things<\/em> verf\u00fchrerisch abgek\u00fcrzt wird, l\u00e4uft auf eine \u00fcberschw\u00e4ngliche Best\u00e4tigung der Thesen David Graebers hinaus. Der amerikanische Ethnologe, bekannt geworden als Erfinder des Occupy<em>&#8211;<\/em>Wall<em>&#8211;<\/em>Street<em>&#8211;<\/em>Slogans &#8222;Wir sind die 99 Prozent&#8220;, wies vor ein paar Jahren in seinem Buch <em>The Utopia of Rules <\/em>darauf hin, dass von den gro\u00dfen Zukunftsversprechen der Nachkriegszeit \u2013 fliegende Autos, Reisen zu anderen Planeten, Sieg \u00fcber den Krebs \u2013 kein einziges eingel\u00f6st worden sei. Stattdessen seien Abermilliarden an Forschungsgeldern in die Entwicklung von \u00dcberwachungstechnologie und von Dressurdrogen wie Ritalin und Prozac gepumpt worden.<\/p>\n<p>Mit dem Internet der Dinge tritt diese Pillepallisierung der Gesellschaft in eine neue Dimension ein. <em>Geek culture<\/em> trifft auf soziale Entm\u00fcndigung. Den \u00dcberbau dazu bilden weiterhin die verg\u00f6ttlichten &#8222;Marktkr\u00e4fte&#8220;, konkretisiert in der weltumspannenden Macht und Herrlichkeit der Techkonzerne.<\/p>\n<p>Auf die heiklen Aspekte des Silicon-Valley-Kults \u2013 eine Blase voller verh\u00e4tschelter <em>nerds <\/em>und <em>coders<\/em> stellt nicht nur die Werkzeuge f\u00fcr unsere Interaktion mit einer durchtechnisierten Umwelt bereit, sondern pr\u00e4gt zugleich die Formen dieser Interaktion \u2013 ist verschiedentlich hingewiesen worden; ausgiebig etwa in einer nicht mehr ganz neuen, aber unver\u00e4ndert gro\u00dfartigen <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/technology\/2014\/may\/12\/silicon-valley-geeks-coders-programmers\"><em>Observer<\/em>-Reportage von Andrew Smith<\/a>.<\/p>\n<p>Smith erkundet einen hoffnungslos m\u00e4nnerdominierten Techie-Kosmos, angetrieben vom gro\u00dfen Geld und beseelt von einem Ethos der <em>convenience<\/em>, bei dem Sorgen um Selbstbestimmung oder Privatsph\u00e4re oder \u00fcberhaupt jegliche <em>off-screen responsibilities<\/em> so gut wie keine Rolle spielen. Dieses Ethos wird uns mit dem Internet der Dinge \u00fcbergest\u00fclpt.<\/p>\n<p><strong>Individualmobile Selbsterm\u00e4chtigung<\/strong><\/p>\n<p>Denn welcher Art sind die Annehmlichkeiten, die das IoT uns verhei\u00dft? Reibungslose Abl\u00e4ufe, vom Wecken-Duschen-Fr\u00fchst\u00fccken \u00fcber den Job bis zur Abendgestaltung. Von den zig kleinen Entscheidungen jedes Tages soll es uns so viele wie m\u00f6glich abnehmen, soll uns helfen, unabl\u00e4ssig Zeit zu sparen, indem es \u00fcber die widerspenstige soziale Umwelt, in der wir uns bisher bewegt haben, eine geschmeidige Schicht k\u00fcnstlicher Intelligenz legt.<\/p>\n<p>Und dann? Was machen wir mit der gewonnenen Zeit? Komischerweise kommt die Perspektive <em>Das IoT erledigt f\u00fcr uns die Arbeit und nimmt uns alles Leidige und B\u00fcrokratische ab, sodass wir in Ruhe offline gehen und raus in die Natur oder f\u00fcreinander da sein und Gutes tun oder Musik machen oder ganze Bibliotheken durchlesen k\u00f6nnen<\/em> \u00fcberhaupt nicht vor. Im anvisierten Alltag 2025 verbringen die Menschen ihre Zeit im Wesentlichen so, wie sie die Silicon-Valley-Nerds schon heute verbringen: Sie sind immerzu im Netz. Sie halten jeden Quark f\u00fcr sinnvolle T\u00e4tigkeit, solange er sich digital abspielt. Ein erf\u00fclltes Leben besteht darin, pausenlos Daten zu produzieren.<\/p>\n<p>An dieser Stelle m\u00fcssen wir auf die fliegenden Autos zur\u00fcckkommen. Beziehungsweise auf die nichtfliegenden Autos, die heute anstelle der prognostizierten fliegenden entwickelt werden.<\/p>\n<p>Zuerst wurden sie \u00e4u\u00dferlich monstr\u00f6s. Von Generation zu Generation klobiger und \u00fcbermotorisierter, bis in Gestalt des allgegenw\u00e4rtigen SUV das Groteske zur Norm geworden war. Der alte Traum von der individualmobilen Selbsterm\u00e4chtigung, das Hochgef\u00fchl von Beweglichkeit und Geschwindigkeit, der Stolz, eine Maschine zu beherrschen: All das verunfallte zum gro\u00dfkotzig-l\u00e4ppischen Pseudogel\u00e4ndewagen. (Was man nat\u00fcrlich auch konsequent finden kann.)<\/p>\n<p>Mit der Aufbl\u00e4hung der Fahrzeuge geht eine Verzwergung der Fahrer und Fahrerinnen einher. Wer in einem Auto von heute unterwegs ist, gilt ohne Navi, Einparkhilfe und zig elektronische &#8222;Assistenten&#8220; als aufgeschmissen. Ausgerechnet das Auto, diese klassisch-moderne Individualisierungsmaschine, prescht beim Internet der Dinge voraus. Die Insassen kommen sich souver\u00e4n, gesch\u00fctzt und geborgen vor, w\u00e4hrend sie jederzeit verortbar und pausenlos auf Sendung sind.<\/p>\n<p><strong>Autoscooter auf Highways<\/strong><\/p>\n<p>Die Trias von &#8222;gef\u00fchlte[r] Souver\u00e4nit\u00e4t [\u2026], Schutz und Geborgenheit\u00ab zum Lob des SUV-Erlebnisses stammt aus einem im Januar auf <em>Spiegel Online<\/em> ver\u00f6ffentlichten <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/vw-zukunftsforscher-jedes-fahrzeug-wird-eine-rollende-internet-adresse-a-1179600.html\">Interview mit einem &#8222;Zukunftsforscher&#8220; im Dienst des VW-Konzerns<\/a>. Der Mann, Wolfgang M\u00fcller-Pietralla hei\u00dft er, will uns mit megatrendy Vokabular wie &#8222;Big-Data-basierte Intelligence-Plattform&#8220;, &#8222;Algorithmus&#8220;, &#8222;Dynamik&#8220; und &#8222;digitales Modell&#8220; die &#8222;Integration aller Fahrzeuge in das Internet der Mobilit\u00e4t&#8220; schmackhaft machen. Bald werde jedes Auto &#8222;eine rollende Internetadresse sein&#8220;, und es gehe &#8222;darum, den Schwarm der Fahrzeuge mit vorausschauenden Systemen zu lenken&#8220;.<\/p>\n<p>Nun w\u00e4re es bei vielen Autofahrern zweifellos ein Segen, wenn sie nicht mehr selber steuern w\u00fcrden, sondern ein vorausschauendes System sie aus dem Rennen n\u00e4hme; dann k\u00f6nnte der Siegeszug der <em>geek-convenience<\/em> sogar en passant die Menschheitsplage der Raser und Drifterinnen erledigen, und das w\u00e4re allerdings eine h\u00fcbsche Ironie der Geschichte.<\/p>\n<p>Apropos Ironie der Geschichte: Die alten Sch\u00fclerzeitungsspinnereien \u00fcber eine Zukunft, gegen die wir uns gefeit sahen, werden im IoT-Zeitalter zu glaubw\u00fcrdigen Thrillerszenarien. Vom Pyjama, der Mutti morgens nicht weckt, sondern erw\u00fcrgt, bis zum &#8222;Schwarm der Fahrzeuge&#8220;, der sich auf den Highways der Welt in einen ferngelenkten gigantischen, t\u00f6dlichen Autoscooter verwandelt. Stecken ruchlose Hacker dahinter? Oder handelt es sich um eine Eigenm\u00e4chtigkeit der Technologie, die mittels Big-Data-basierter Intelligence-Plattform, Algorithmus und Dynamik zu dem Schluss gekommen ist, dass eine Spezies, die sich in so etwas Bl\u00f6des h\u00fcllt wie das &#8222;Internet der Dinge&#8220;, keine R\u00fccksichtnahme verdient?<\/p>\n<p>Aber vielleicht kriegt ja das IoT auch noch eine halbwegs vern\u00fcnftige Kurve. Wenn wir seine Ausgestaltung als eine gesellschaftliche Aufgabe zu begreifen beginnen und sie nicht allein den Techies und Techkonzernen \u00fcberlassen \u2026 Ach nein. Unm\u00f6glich. Das hie\u00dfe ja unter anderem, dass es brauchbare regierungspolitische Konzepte zum Buzzword <em>Digitalisierung<\/em> geben m\u00fcsste. Und <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/volker-kauder-und-die-digitalisierung-jahrelang-taub-gestellt-kolumne-a-1190731.html\">mit solchen Hirngespinsten<\/a> bewegen wir uns unweigerlich im Bereich der Fantastik.<\/p>\n<p>Bis auf Weiteres liegt die einzige Hoffnung darin, dass die Masse der Nutzerinnen und Nutzer beim Internet der Dinge, so wie es uns bisher aufgedr\u00e4ngt und in Aussicht gestellt wird, doch nicht lange mitmacht.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uhren z\u00e4hlen Schritte, Autos fahren von selbst, Kinder werden automatisch geortet. Das Internet der Dinge erleichtert uns nicht den Alltag, es l\u00e4sst uns verdummen. 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