{"id":7012,"date":"2018-03-13T06:00:06","date_gmt":"2018-03-13T05:00:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7012"},"modified":"2018-03-13T14:57:23","modified_gmt":"2018-03-13T13:57:23","slug":"katalonien-puigdemont-rajoy-nationalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/03\/13\/katalonien-puigdemont-rajoy-nationalismus\/","title":{"rendered":"Aus spanisch-katalanischen Parallelwelten"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_7016\" aria-describedby=\"caption-attachment-7016\" style=\"width: 694px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7016\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/03\/freitext-katalonien.jpg\" alt=\"\" width=\"694\" height=\"462\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/03\/freitext-katalonien.jpg 2000w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/03\/freitext-katalonien-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/03\/freitext-katalonien-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/03\/freitext-katalonien-1024x682.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 694px) 100vw, 694px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7016\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Josep Lago\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>Wie man ein politisches Vakuum nutzt: W\u00e4hrend Rajoys Regierung katalanische Musiker verhaften l\u00e4sst, verfasst die Schnulzenk\u00f6nigin Marta S\u00e1nchez eine neue spanische Hymne. Nationalsymbole sind jetzt Grundschulstoff.<\/strong><\/p>\n<p><em>Der Freitext-Autor Michael Ebmeyer hat diesen Artikel zusammen verfasst mit Gemma Ter\u00e9s Arilla, geboren 1982 in Granollers, Provinz Barcelona. Sie hat jahrelang als Deutschlandkorrespondentin f\u00fcr Catalunya R\u00e0dio gearbeitet und war Pressesprecherin der nun geschlossenen katalanischen Vertretung in Berlin.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2018-03\/katalonien-spanien-praesidentschaftswahl-unabhaenigkeitsbewegung-gericht\">Katalonien, da war doch was.<\/a><br \/>\nEin Referendum f\u00fcr die Abspaltung von Spanien, vom Staat verboten und von pr\u00fcgelnden Polizisten gest\u00f6rt.<br \/>\nEine einseitige Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung des katalanischen Parlaments.<br \/>\nVerhaftung diverser katalanischer Politiker und Aktivisten durch die spanische Justiz. Flucht des Ministerpr\u00e4sidenten Carles Puigdemont nach Br\u00fcssel.<br \/>\nAktivierung des Verfassungsartikels 155, der Katalonien unter Zwangsverwaltung stellt.<br \/>\nVon Madrid verordnete Neuwahlen zum katalanischen Parlament, bei denen aber wieder das unwahrscheinliche B\u00fcndnis der Independentistes \u2013 Liberal-Konservative, Linksnationalisten und Linksradikale \u2013 die Sitzmehrheit erlangte.<!--more--><\/p>\n<p>Diese Ereignisse aus dem letzten Jahresdrittel 2017 brachten einen Konflikt, der f\u00fcr viele Katalanen seit Jahrzehnten einen wesentlichen Lebensinhalt bildet, endlich international zur Kenntnis. Pl\u00f6tzlich wussten alle, was Katalonien ist, dass es dort eine sehr starke Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung gibt und dass ein gutm\u00fctig und leicht verschroben auftretender ehemaliger Journalist mit Jogi-L\u00f6w-Frisur in Spanien von einem Tag auf den anderen zum Staatsfeind Nr. 1 werden kann.<\/p>\n<p>Dann aber geschah nicht mehr viel. Jedenfalls nichts, was im deutschsprachigen Raum gro\u00dfe Schlagzeilen gemacht h\u00e4tte. Knapp drei Monate nach den vorgezogenen Wahlen ist noch keine neue Regierung gebildet. Nicht ungew\u00f6hnlich, in Deutschland hat es ja soeben fast ein halbes Jahr gedauert.<\/p>\n<p>Und nun sollte es auch in Katalonien so weit sein. F\u00fcr Montag, 12. M\u00e4rz, war das Plenum einberufen, um einen neuen Regierungschef zu w\u00e4hlen. Puigdemont selbst kandidierte &#8222;vorl\u00e4ufig&#8220; nicht. Ihm droht die Festnahme, sobald er spanisches Staatsgebiet betritt. Zugleich hat ihm das Verfassungsgericht untersagt, sich in Abwesenheit, also von seinem Br\u00fcsseler Exil aus, w\u00e4hlen zu lassen. Deshalb r\u00fcckte die Nummer zwei auf der Wahlliste des B\u00fcndnisses JuntsXCat nach, Jordi S\u00e0nchez.<\/p>\n<p>Der allerdings sitzt bereits seit Oktober in Madrid in Untersuchungshaft. &#8222;Aufwiegelung&#8220; und &#8222;Rebellion&#8220; werden ihm zur Last gelegt. Als Kopf der Aktivistengruppe Assemblea Nacional de Catalunya war S\u00e0nchez hauptverantwortlich f\u00fcr die Organisation des Unabh\u00e4ngigkeitsreferendums. Der spanischen Regierung gilt er als Krimineller. Ministerpr\u00e4sident Mariano Rajoy droht, solange das katalanische Parlament Kandidaten mit &#8222;juristischen Problemen&#8220; aufstelle, bleibe der Zwangsverwaltungsartikel 155 in Kraft.<\/p>\n<p>Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat Jordi S\u00e0nchez&#8216; Gesuch abgewiesen, f\u00fcr den 12. M\u00e4rz das Gef\u00e4ngnis verlassen zu d\u00fcrfen. Wieder verstreicht ein Stichtag, ohne dass eine L\u00f6sung der sogenannten Katalonienkrise n\u00e4herger\u00fcckt erscheint. S\u00e0nchez versucht, seinen Fall nun vor den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte in Stra\u00dfburg zu bringen \u2013 und die Sitzung zur Wahl des Ministerpr\u00e4sidenten ist auf unbestimmte Zeit verschoben.<\/p>\n<p><strong>Bizarre Vorg\u00e4nge auf beiden Seiten<\/strong><\/p>\n<p>Die Fronten bleiben starr, denn katalanische Independentistes und Anh\u00e4nger des spanischen Zentralismus haben sich in Parallelwelten verkapselt. In der einen Welt gibt es verfassungstreue spanische Staatsb\u00fcrger und eine ihnen verpflichtete Regierung Rajoy, die mit der gebotenen H\u00e4rte gegen gesetzlose Separatisten vorgeht und auf eine St\u00e4rkung der Staatsmacht in den Regionen setzt. In der anderen Welt k\u00e4mpfen aufrechte katalanische Politiker mit friedlichen Mitteln daf\u00fcr, den demokratisch bekundeten Willen ihrer Bev\u00f6lkerung umzusetzen und Katalonien aus dem W\u00fcrgegriff eines spanischen Regimes zu befreien, das in die Reflexe der Franco-Diktatur zur\u00fcckf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Auch in den vergangenen Wochen, als Katalonien aus den meisten internationalen Medien wieder verschwunden war, trugen sich in diesen beiden Parallelwelten bizarre Dinge zu. So beschr\u00e4nkten sich die Verhaftungen aus politischen Gr\u00fcnden nicht auf Independentistes. Auch Hip-Hopper sind betroffen. Wegen &#8222;Majest\u00e4tsbeleidigung&#8220;, &#8222;Anstachelung zum Hass&#8220; und &#8222;Verherrlichung des Terrorismus&#8220; in seinen Rap-Texten wurde der 24-j\u00e4hrige Valt\u00f2nyc aus Mallorca im Februar zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er ist somit seit dem Ende der Diktatur in Spanien der erste Musiker, der f\u00fcr seine Lieder ins Gef\u00e4ngnis muss; darauf weist die Journalistin Virginia P\u00e9rez Alonso hin, Vorsitzende des Netzwerks Plataforma en Defensa de la Libertad de Informaci\u00f3n (Forum zur Verteidigung der Informationsfreiheit).<\/p>\n<p>Der erste, aber nicht der einzige: Wenige Tage nach dem Urteil gegen Valt\u00f2nyc verh\u00e4ngte der Sondergerichtshof Audiencia Nacional gegen den 29-j\u00e4hrigen Pablo Has\u00e9l aus Lleida und den 22-j\u00e4hrigen Elgio aus Sabadell Haftstrafen von jeweils zwei Jahren und einem Tag wegen &#8222;majest\u00e4tsbeleidigender&#8220; und &#8222;terrorverherrlichender&#8220; Raps und Tweets. Die juristische Grundlage f\u00fcr diesen Feldzug gegen die Kunstfreiheit bildet eine Strafrechtsreform, die Rajoys Partei PP im Alleingang anschieben konnte, als sie in Spanien noch mit absoluter Mehrheit regierte. Die drei Rapper im Knast machen nur den Anfang, eine Menge weiterer Urteile steht aus.<\/p>\n<p>Indessen haben die H\u00fcter der Monarchie und der spanischen Einheit auch ihre musikalischen Freuden. Ebenfalls im Februar gab die Schnulzens\u00e4ngerin Marta S\u00e1nchez eine von ihr geschriebene Textfassung der spanischen Nationalhymne zum Besten. Die Hymne ist ein Instrumentalst\u00fcck. Abhilfe schuf <em>Mart\u00edsima<\/em> durch Zeilen wie &#8222;Rot, Gelb \u2013 Farben, die in meinem Herzen leuchten, und ich bitte nicht um Entschuldigung&#8220; oder &#8222;Gro\u00dfes Spanien, ich danke Gott, hier geboren zu sein&#8220;.<\/p>\n<p>Rajoy pers\u00f6nlich twitterte entz\u00fcckt: &#8222;In \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit f\u00fchlen wir Spanier uns verstanden. Danke, Marta.&#8220; Und Albert Rivera, Parteichef der rechtsliberalen <em>Ciudadanos<\/em>, pries die Zeilen mit den Farben im Herzen, f\u00fcr die die S\u00e4ngerin nicht um Entschuldigung bittet, als &#8222;mutig und bewegend&#8220;. Der ungl\u00e4ubige Lachkrampf, der gleichzeitig das gesamte intellektuelle Spanien befiel, ging in dem Get\u00f6se fast unter.<\/p>\n<p>Und so erf\u00fcllte sich die Regierung Rajoy Anfang M\u00e4rz auch noch den lang gehegten Traum, die Unterrichtseinheit &#8222;Streitkr\u00e4fte und Nationalsymbole&#8220; in die Grundschullehrpl\u00e4ne aufzunehmen. Kostprobe: Die Kinder sollen <em>La Banderita<\/em> schmettern, den alten Marsch der Marokko-Soldaten, dabei eine spanische Flagge zusammensetzen und am Ende um sie herum strammstehen. Auf diese Weise wird man der notorischen Flaggenseligkeit des katalanischen Independentisme ja wohl endlich etwas Grandioses entgegensetzen k\u00f6nnen. Randbemerkung: Seit Jahrzehnten werfen spanische Zentralisten der katalanischen Politik vor, sie indoktriniere die Jugend. Und zwar, weil an den Schulen Kataloniens standardm\u00e4\u00dfig in katalanischer Sprache unterrichtet wird.<\/p>\n<p>Doch schauen wir kurz auch noch in die andere der beiden Parallelwelten: Katalonien, das kein eigener Staat sein darf und von Madrid geg\u00e4ngelt wird. Wenn all das so furchtbar ist, warum stellen die Independentistes dann f\u00fcrs Ministerpr\u00e4sidentenamt nicht einfach eine Kandidatin auf, die keine &#8222;juristischen Probleme&#8220; hat, und werden damit wenigstens die Zwangsverwaltung wieder los?<\/p>\n<p><strong>Nur die Linksnationalisten appellieren an die Vernunft<\/strong><\/p>\n<p>Weil ihnen ihr gekr\u00e4nkter Stolz noch wichtiger ist als ihre viel beschworene Freiheit. Das gilt vor allem f\u00fcr Puigdemonts Wahlb\u00fcndnis JuntsXCat: Gerade der b\u00fcrgerlich-gediegene Teil des Independentisme fl\u00fcchtet sich angesichts des gescheiterten Abspaltungsversuchs in kindischen Trotz: &#8222;Jetzt auch noch ein Kandidat, der Madrid genehm ist? Niemals!&#8220; Die kleine linksradikale CUP h\u00e4lt sich derweil an die Maxime: &#8222;Schrei nur lange genug, es gibt Einh\u00f6rner, dann kommt irgendwann eins angetrabt&#8220;, und tut so, als sei die katalanische Republik bereits Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Allein von der ERC, den Linksnationalisten, kommen einzelne Appelle an die politische Vernunft: Man solle angesichts der Umst\u00e4nde besser erst einmal die Basis erweitern und die Kooperation auch mit Rajoy-Gegnerinnen jenseits des eigenen Lagers suchen: mit den Comuns<em> \u2013<\/em> dem katalanischen Podemos-Ableger um Barcelonas B\u00fcrgermeisterin Ada Colau \u2013 und zur Not auch mit den Sozialdemokraten.<\/p>\n<p>Die Arbeit an solchen Allianzen w\u00e4re in jedem Fall dringend angeraten, denn die Independentistes erzielen zwar knappe Sitzmehrheiten, haben damit aber immer noch rund die H\u00e4lfte der katalanischen Bev\u00f6lkerung nicht hinter sich. Doch sobald jemand auch nur zaghaft darauf hinweist, bricht der Entr\u00fcstungsdonner der Radikalisierten los. Pragmatismus ist nicht gefragt, lieber berauscht man sich am eigenen verletzten D\u00fcnkel, der in Raserei umschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Und je l\u00e4nger diese Farce andauert, desto schwieriger l\u00e4sst sich der Verdacht von der Hand weisen, dass zumindest die katalanischen Amtstr\u00e4ger sich mit Artikel 155 ganz bequem eingerichtet haben.<\/p>\n<p>De facto wird Katalonien von Madrid aus verwaltet, kommissarische Regierungschefin ist die stellvertretende spanische Ministerpr\u00e4sidentin mit dem Bilderbuchnamen Soraya S\u00e1enz de Santamar\u00eda. Doch f\u00fcr die meisten Funktion\u00e4re hat sich nicht allzu viel verschlechtert. Die gro\u00dfen Projekte liegen auf Eis, aber sie haben weiter ihren Job und bekommen weiter ihr Gehalt. Ein kommoder Rahmen f\u00fcr unvers\u00f6hnliche T\u00f6ne.<\/p>\n<p>Insgesamt setzt die spanische Regierung den Artikel 155 auf eher milde Weise um und verzichtet vorerst darauf, die Heiligt\u00fcmer der katalanischen Autonomie zu zerst\u00f6ren. Den Schulunterricht auf Katalanisch hat sie bisher nicht angetastet. Die \u00f6ffentlichen katalanischsprachigen Medien (Catalunya R\u00e0dio und der Fernsehsender TV3, dazu die Nachrichtenagentur ACN) sind in arge finanzielle Bedr\u00e4ngnis gebracht, aber noch auf Sendung.<\/p>\n<p>Allerdings wurden sogleich nach Aktivierung des Zwangsartikels die Auslandsvertretungen geschlossen, die die katalanische Regierung in den vergangenen Jahren eingerichtet hatte. Auf diese Weise stellt Madrid sicher, dass dem Mantra &#8222;Uns geht es nur um die Wahrung der verfassungsm\u00e4\u00dfigen Legalit\u00e4t&#8220; nicht im gr\u00f6\u00dferen Stil l\u00e4stige Alternativdeutungen entgegengesetzt werden k\u00f6nnen. Die internationale Presse, kurzzeitig misstrauisch geworden nach der Polizeigewalt beim katalanischen Referendum, l\u00e4sst sich wieder, wie gewohnt, mit den Briefings aus dem Moncloa-Palast abspeisen.<\/p>\n<p>Das Regierungsvakuum in Katalonien kommt Rajoy und seiner spanischen Regierung nur zupass. Sie k\u00f6nnen in der derzeitigen Situation mit dem Appell an tief sitzende antikatalanische Bauchgef\u00fchle ihre W\u00e4hlerschaft bei der Stange halten. Sie k\u00f6nnen mit staatstragendem Gerede weiterhin von ihrem legend\u00e4ren Korruptionssumpf ablenken. Sie k\u00f6nnen im Schatten der Katalonienkrise eine autorit\u00e4re Agenda vorantreiben und unbehelligt ihr neues altes Spanien der Soldatenlieder, Schmalzhymnen und politischen Gefangenen bauen.<\/p>\n<p>Dass sie dabei auch noch auf die tatkr\u00e4ftige Mithilfe des politischen Independentisme in Katalonien z\u00e4hlen k\u00f6nnen, ist die ganz bittere Pointe. Ausgerechnet das ach so eigensinnige Katalonien droht \u2013 von Madrid aus regiert und mit aufs Symbolische eingedampfter Autonomie \u2013\u00a0gerade zum Musterbeispiel f\u00fcr die von Rajoy angestrebte Rezentralisierung Spaniens zu werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man ein politisches Vakuum nutzt: W\u00e4hrend Rajoys Regierung katalanische Musiker verhaften l\u00e4sst, verfasst die Schnulzenk\u00f6nigin Marta S\u00e1nchez eine neue spanische Hymne. 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