{"id":7108,"date":"2018-04-03T09:51:55","date_gmt":"2018-04-03T07:51:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7108"},"modified":"2018-04-03T10:27:57","modified_gmt":"2018-04-03T08:27:57","slug":"lesen-frauenarzt-maljartschuk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/","title":{"rendered":"Depression ist hier zu Hause"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Frauenarztpraxis ist wei\u00df und klinisch rein. Und sie riecht nach Scham und Verzweiflung. Es wird noch viele B\u00fccher brauchen, damit Frauen ihre K\u00f6rper anerkennen.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7115\" aria-describedby=\"caption-attachment-7115\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-7115\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/03\/freitext-lesen-frauenarzt-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/03\/freitext-lesen-frauenarzt-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/03\/freitext-lesen-frauenarzt-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/03\/freitext-lesen-frauenarzt-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7115\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Tim Kubach\/plainpicture<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Ich habe mir vorgenommen, mehr B\u00fccher zu lesen. Um meine Motivation hochzuhalten, trage ich jedes gelesene Buch nummeriert in ein Notizheft ein. Der Einband des Notizheftes ist mit kleinen Eiffelt\u00fcrmen gemustert. B\u00fccher m\u00fcssen bis zum Ende gelesen sein, sonst darf man sie nicht auflisten. <!--more-->Seit Anfang des Jahres entstand eine Regelm\u00e4\u00dfigkeit von einem Buch pro Woche. Ich habe ein schlechtes Gewissen, denn in der Jugendzeit schaffte ich leicht einen W\u00e4lzer pro Nacht. Ich war leses\u00fcchtig und brauchte keine Notizhefte, um m\u00f6glichst schnell nach einem weiteren Buch zu greifen. Ich las \u00fcberall und immer, vor allem samstags, wenn bei uns zu Hause aufger\u00e4umt werden musste. Meine Mutter saugte demonstrativ in meinem Zimmer, w\u00e4hrend ich mich demonstrativ anzog und in die Bibliothek lief.<\/p>\n<p>Sie war zornig und hasste meine B\u00fccher. Ich hasste Samstage. Ein schlechtes Gewissen bekommt man auch dann, wenn man sehr viel liest. Egal also, was man tut, man ist immer schuld. Das Notizheft mit den Eiffelt\u00fcrmen sieht h\u00e4sslich aus, und ich \u00fcberlege, mir ein neues, einfach nur gr\u00fcnes oder schwarzes, nein, lieber ein gr\u00fcnes, anzulegen. Ich stelle mir gen\u00fcsslich vor, wie ich die Liste in kunstvoller Sch\u00f6nschrift in das neue Notizheft \u00fcbertrage. Als w\u00e4ren die gelesenen B\u00fccher meine wiedergefundenen Sch\u00e4tze.<\/p>\n<p>Doch nicht das schlechte Gewissen spornte mich neulich wieder zum Lesen an, sondern mein Frauenarzt.<\/p>\n<p>Immer wenn er mich im Wartezimmer abholt, fragt er anstatt einer Begr\u00fc\u00dfung sehr laut: &#8222;Was lesen Sie gerade, Frau Maljartschuk?&#8220; Und ich werde rot. H\u00e4tte er gefragt, ob sich meine zwei Endometriosezysten weiterhin so schmerzhaft verhalten, w\u00e4re ich dankbar. H\u00e4tte er sich erkundigt, ob mein Zyklus regelm\u00e4\u00dfig ablaufe, ob meine Basaltemperatur nach dem Eisprung aufsteige oder sonst nach etwas, wonach man im Bereich Frauengesundheit so fragt, w\u00e4re ich weniger verlegen. &#8222;Lesen Sie also nichts, Frau Maljartschuk?&#8220; Er gibt nicht auf und schaut ernst. &#8222;Doch, doch&#8220;, stottere ich und versuche, mich von den ringsherum platzierten Vagina- und Geb\u00e4rmutterabbildungen abzuwenden.<\/p>\n<p><strong>Geb\u00e4rmutterabbildungen rascheln ringsherum<\/strong><\/p>\n<p>In dieser Klinik f\u00fcr frauenspezifische Medizin ist alles sehr wei\u00df, z\u00e4rtlich, zierlich, weiblich. Ich stelle fest, dass die Geb\u00e4rmutter mit zwei von den Eileitern elegant herunterh\u00e4ngenden Eierst\u00f6cken einem Widdersch\u00e4del extrem \u00e4hnelt. Die Eierst\u00f6cke sind mein Geweih.<\/p>\n<p>&#8222;Ich lese ein Buch von Julian Barnes&#8220;, presse ich endlich hervor. Dabei denke ich, dass eine Frau, wenn sie ihren Gyn\u00e4kologen besucht, unbedingt einen Rock oder ein Kleid tragen sollte. Nicht um sch\u00f6ner auszusehen, sondern um sp\u00e4ter, nachdem sie sich in der Kabine ausgezogen hat, nicht mit nacktem Hintern zum Untersuchungsstuhl gehen zu m\u00fcssen. Diese wenigen Schritte sind f\u00fcr mich immer schwer zu ertragen. Am liebsten h\u00e4tte ich das Gesicht mit H\u00e4nden bedeckt, so als geh\u00f6re der nackte Unterk\u00f6rper nicht zu mir. Als w\u00e4re ich \u00fcberhaupt nicht da. Irgendwie, warum auch immer, assoziiere ich mich mit meinem Gesicht mehr als mit meinem Geschlechtsorgan. Nur unten nackt zu sein und oben nicht, finde ich dem\u00fctigend. Warum auch immer.<\/p>\n<p>Mein Frauenarzt sch\u00fcttelt den Kopf. &#8222;Julian Barnes haben Sie, Frau Maljartschuk, vor zwei Jahren schon mal gelesen.&#8220; Erwischt. Ich murmle, dass Julian Barnes gerade ein wunderbares neues Werk ver\u00f6ffentlicht hat. Er war einmal im Wiener Konzerthaus und rezitierte verschiedene kurze Texte, w\u00e4hrend eine ber\u00fchmte Pianistin Sibelius spielte. Ich sa\u00df genau vor dem Autor in der ersten Reihe und beobachtete atemlos seine gestreiften Socken, ich erkannte sogar die Schuhmarke und war deswegen sehr gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Mein Frauenarzt l\u00e4sst sich offensichtlich mehr von den B\u00fcchern als von den Autoren und ihren Schuhen bezaubern. Dank ihm habe ich zum Beispiel den Roman <em>Stoner<\/em> vom l\u00e4ngst verstorbenen John Williams lesen m\u00fcssen. Er hat einfach keine Ruhe gegeben. &#8222;Haben Sie <em>Stoner<\/em> schon gelesen, Frau Maljartschuk?&#8220;, beharrte er, sobald er mich sah. Geb\u00e4rmutterabbildungen raschelten ringsherum, der Untersuchungsstuhl drohte von hinten. Oder war ich auf dem Stuhl, als der Arzt \u00fcber <em>Stoner<\/em> redete? Dieses Buch ist wirklich ein Meisterwerk, keine Frage.<\/p>\n<p><strong>Das Frauenerbe herausoperieren<\/strong><\/p>\n<p>Es ver\u00e4nderte sich alles, seit ich angefangen habe, die B\u00fccherliste zu f\u00fchren. Ich zittere vor meinem Frauenarzt nicht mehr. Er ist ein guter Fachmann, eigentlich ein Chirurg, der drei Tage in der Woche in einem gro\u00dfen Spital schlimme Tumore aus dem z\u00e4rtlichen, zierlichen Mutterleib seiner Patientinnen herausoperiert. Das hier ist f\u00fcr ihn eine Erholung.<\/p>\n<p>&#8222;Wussten Sie&#8220;, sage ich statt einer Begr\u00fc\u00dfung, &#8222;dass Marlen Haushofer, die Schriftstellerin, die <em>Die Wand<\/em> geschrieben hat, in Wirklichkeit Frauendorfer hie\u00df? Sie strich das Frauliche quasi aus sich heraus. Angeblich gab es an der Stelle eine b\u00f6sartige Geschwulst. Sie hat Ihren Job gemacht, Herr Doktor.&#8220;<\/p>\n<p>Er l\u00e4chelt sanft. Wir sitzen in einer picobello gereinigten wei\u00dfen Ordination, und es riecht nach Verzweiflung hier, nach Unzul\u00e4nglichkeit, nach Scham und Schuld, nach ungeliebten M\u00fcttern, die ihre T\u00f6chter genauso nicht lieben konnten. Gut, dass diese T\u00f6chter nicht mehr f\u00e4hig sind, selbst Kinder zu bekommen. Wie soll ich meinem Frauenarzt sagen, dass ich mir manchmal auch w\u00fcnsche, er w\u00fcrde das angeschwollene leidende Frauenerbe aus mir herausoperieren?<\/p>\n<p>Zurzeit liest er Tolstoi, was ich von ihm halte?<\/p>\n<p>Am Ende seines Lebens floh Tolstoi von seiner Frau, sage ich, der Frau, die sich ihm und seiner Literatur geopfert hatte. Mein Frauenarzt zuckt mit den Schultern. Trotzdem ist er ein guter Autor, meint er. Das stimmt, auch wenn ich mich als Ukrainerin im Moment \u00fcber russische \u00c4sthetik nicht besonders am\u00fcsieren kann. Und so plaudern wir ungef\u00e4hr eine halbe Stunde. Die anderen Patientinnen bl\u00e4ttern geduldig im Wartezimmer in bunten Frauenzeitschriften.<\/p>\n<p><strong>Der Kopf auf der Ofenklappe<\/strong><\/p>\n<p>Und dann: &#8222;Was lesen Sie gerade, Frau Maljartschuk?&#8220;<\/p>\n<p>Auf diese Frage habe ich beinahe gewartet. Gedanklich gehe ich Titel f\u00fcr Titel meine Liste durch. Erstaunlicherweise sind dort bis jetzt nur Autorinnen.<\/p>\n<p>&#8222;<em>Warum das Kind in der Polenta kocht<\/em> von Aglaja Veteranyi.&#8220; Mein Frauenarzt wird neugierig.<\/p>\n<p>&#8222;Und warum kocht das Kind in der Polenta?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Weil Gott sehr hungrig ist&#8220;, antworte ich mit einem Zitat aus dem Buch. Die aus einer rum\u00e4nischen Zirkusfamilie stammende Autorin nahm sich 2002 das Leben. Sie ging in den Z\u00fcrichsee, es war Februar und sie war erst vierzig.<\/p>\n<p>&#8222;Was noch?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;<em>April<\/em> von Angelika Kl\u00fcssendorf.&#8220; Eine junge, in der DDR aufgewachsene Frau rebelliert, trinkt und stiehlt, sie sp\u00fcrt ihr Herz so laut klopfen, als <em>w<\/em><em>\u00fcrde es in einem leeren Zimmer liegen<\/em>, und irgendwann, wenn <em>sie es einfach nur satt zu atmen hatte<\/em>, legt April, wie sie sich selbst nennt, den Kopf auf die ge\u00f6ffnete Ofenklappe. Sie versucht sich umzubringen, wacht jedoch in der Notstation wieder auf. So f\u00e4ngt das Buch an. Soll ich weiter erz\u00e4hlen? Ich wurde \u00fcbrigens im April geboren.<\/p>\n<p>&#8222;Eine depressive Lekt\u00fcre, Frau Maljartschuk.&#8220; Mein Frauenarzt spricht meinen Namen immer sehr korrekt aus, was bei den anderen \u00c4rzten, besonders bei Stomatologen, jedes Mal fehlschl\u00e4gt. Wie soll ich ihm erkl\u00e4ren, dass sich diese Depression in einem Frauenk\u00f6rper seit Erschaffung der Welt eingenistet hat, sie f\u00fchlt sich hier wie zu Hause, Unfreiheit ist ihre t\u00e4gliche Nahrung, und es werden noch sehr viele B\u00fccher notwendig sein, damit eine Frau den Mut fasst, ihren eigenen K\u00f6rper endlich zu ihrem Eigentum zu machen.<\/p>\n<p>Nach der Untersuchung verabschieden wir uns. Mein Frauenarzt sch\u00fcttelt meine Hand und w\u00fcnscht alles Gute. Auf dem Heimweg kaufe ich gleich f\u00fcnf neue Notizhefte, alle sehr sch\u00f6n und gr\u00fcn, dann lese ich lange im Bett. Ein kleiner runder Roboter saugt w\u00e4hrenddessen meine Wohnung.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frauenarztpraxis ist wei\u00df und klinisch rein. Und sie riecht nach Scham und Verzweiflung. Es wird noch viele B\u00fccher brauchen, damit Frauen ihre K\u00f6rper [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":1025,"featured_media":7115,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,5],"tags":[],"class_list":["post-7108","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaft-politik","category-schriftstellerleben"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Depression ist hier zu Hause - Freitext<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Depression ist hier zu Hause - Freitext\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Frauenarztpraxis ist wei\u00df und klinisch rein. Und sie riecht nach Scham und Verzweiflung. Es wird noch viele B\u00fccher brauchen, damit Frauen ihre K\u00f6rper [\u2026]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Freitext\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2018-04-03T07:51:55+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2018-04-03T08:27:57+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Tanja Maljartschuk\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:image\" content=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/03\/freitext-lesen-frauenarzt.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Tanja Maljartschuk\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/\",\"name\":\"Depression ist hier zu Hause - Freitext\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\"},\"datePublished\":\"2018-04-03T07:51:55+00:00\",\"dateModified\":\"2018-04-03T08:27:57+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/917a0f1fce410411db01855177de7529\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Depression ist hier zu Hause\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/\",\"name\":\"Freitext\",\"description\":\"Feld f\u00fcr literarisches Denken\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/917a0f1fce410411db01855177de7529\",\"name\":\"Tanja Maljartschuk\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/fc11f2f69fca8a0abb5c8aa2ee0430c7438ccb4aff27ed3c9c2a8f491cf31885?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/fc11f2f69fca8a0abb5c8aa2ee0430c7438ccb4aff27ed3c9c2a8f491cf31885?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Tanja Maljartschuk\"},\"description\":\"Tanja Maljartschuk, geboren 1983 in Iwano-Frankiwsk\/Ukraine, arbeitete einige Jahre als Fernsehjournalistin in Kiew. Seit 2011 lebt sie in Wien. Letzte Ver\u00f6ffentlichungen: der Roman \\\"Biografie eines zuf\u00e4lligen Wunders\u00bb (Residenz Verlag, Wien, 2013) und der Erz\u00e4hlband \u00abVon Hasen und anderen Europ\u00e4ern\u00bb (edition.fotoTAPETA, Berlin, 2014).\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/tanja-maljartschuk\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Depression ist hier zu Hause - Freitext","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Depression ist hier zu Hause - Freitext","og_description":"Die Frauenarztpraxis ist wei\u00df und klinisch rein. Und sie riecht nach Scham und Verzweiflung. Es wird noch viele B\u00fccher brauchen, damit Frauen ihre K\u00f6rper [\u2026]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/","og_site_name":"Freitext","article_published_time":"2018-04-03T07:51:55+00:00","article_modified_time":"2018-04-03T08:27:57+00:00","author":"Tanja Maljartschuk","twitter_card":"summary_large_image","twitter_image":"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/03\/freitext-lesen-frauenarzt.jpg","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Tanja Maljartschuk","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/","name":"Depression ist hier zu Hause - Freitext","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website"},"datePublished":"2018-04-03T07:51:55+00:00","dateModified":"2018-04-03T08:27:57+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/917a0f1fce410411db01855177de7529"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/03\/lesen-frauenarzt-maljartschuk\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Depression ist hier zu Hause"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/","name":"Freitext","description":"Feld f\u00fcr literarisches Denken","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/917a0f1fce410411db01855177de7529","name":"Tanja Maljartschuk","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/fc11f2f69fca8a0abb5c8aa2ee0430c7438ccb4aff27ed3c9c2a8f491cf31885?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/fc11f2f69fca8a0abb5c8aa2ee0430c7438ccb4aff27ed3c9c2a8f491cf31885?s=96&d=mm&r=g","caption":"Tanja Maljartschuk"},"description":"Tanja Maljartschuk, geboren 1983 in Iwano-Frankiwsk\/Ukraine, arbeitete einige Jahre als Fernsehjournalistin in Kiew. Seit 2011 lebt sie in Wien. Letzte Ver\u00f6ffentlichungen: der Roman \"Biografie eines zuf\u00e4lligen Wunders\u00bb (Residenz Verlag, Wien, 2013) und der Erz\u00e4hlband \u00abVon Hasen und anderen Europ\u00e4ern\u00bb (edition.fotoTAPETA, Berlin, 2014).","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/tanja-maljartschuk\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/03\/freitext-lesen-frauenarzt.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7108","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1025"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7108"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7108\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7143,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7108\/revisions\/7143"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7115"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7108"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7108"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7108"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}