{"id":7164,"date":"2018-04-13T06:00:50","date_gmt":"2018-04-13T04:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7164"},"modified":"2018-04-13T09:43:10","modified_gmt":"2018-04-13T07:43:10","slug":"unser-neuer-lieblingskatalane","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/04\/13\/unser-neuer-lieblingskatalane\/","title":{"rendered":"Unser neuer Lieblingskatalane"},"content":{"rendered":"<p><strong>Deutschlands \u00d6ffentlichkeit hat Carles Puigdemont ins Herz geschlossen. Seine Geschichte ist aber keine eines heldenhaften Freiheitskampfs, sondern nur eine politisch-menschelnde Anekdote.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7169\" aria-describedby=\"caption-attachment-7169\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7169\" src=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/04\/freitext-puigdemont-620x413.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/04\/freitext-puigdemont-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/04\/freitext-puigdemont-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/04\/freitext-puigdemont-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/04\/freitext-puigdemont.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7169\" class=\"wp-caption-text\"><br \/>\u00a9 Marrti Kainulainen\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Seit Ostern hat Deutschland einen neuen Lieblingskatalanen. Das trifft sich gut, denn der alte, Pep Guardiola, ist nun auch schon wieder zwei Jahre weg und obendrein frisch aus der Champions-League geflogen. Mit ihm geht es also bergab.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist der neue Lieblingskatalane viel knuffiger. Guardiola war elegant und unnahbar. Er wirkte zwar s\u00fcdlich-leidenschaftlich, wie wir es lieben und beneiden, jedoch hinter einer r\u00e4tselhaft spr\u00f6den Fassade: eine Kombination, die uns anf\u00e4nglich bestrickte und dann zunehmend verst\u00f6rte.<\/p>\n<p>Der Neue ist nat\u00fcrlich Carles Puigdemont. Nicht aus der Champions League geflogen, sondern ruhmreich aus einem Knast an der Waterkant entlassen und seither wie ein Popstar gefeiert. Nicht von allen, klar (manche schimpfen ihn einen Separatisten oder n\u00e4ssen sich vor Freude ein, wenn sie auf das grandiose Wortspiel &#8222;Putsch-D\u00e4mon&#8220; gekommen sind), aber von erstaunlich vielen. Und selbst die, die ihn zu verachten behaupten, tun es mit einer Hingabe, wie nur frisch entfachte Hassliebe sie hervorbringen kann.<!--more--><\/p>\n<p>Vor Puigdemont und Guardiola hatte Deutschland keine Lieblingskatalanen. Da interessierte Katalonien hier kaum jemanden \u2013 oder wenn, dann blo\u00df als kleinen Aufreger, weil wieder jemand es nicht fassen konnte, dass an den Str\u00e4nden der Costa Brava eine Sprache ert\u00f6nte, die ihm vorher nie aufgefallen war. Katalanische Eigenheiten wurden in Deutschland allenfalls als St\u00f6rfaktoren f\u00fcr lieb gewonnene Spanienklischees wahrgenommen.<\/p>\n<p>Die Vorarbeit zum Br\u00fcckenbau hat seit gut zehn Jahren der FC Barcelona geleistet, in einer Sprache, die jeder versteht, also Fu\u00dfball, und Pep Guardiola brachte dann den sportlichen Glamour und die Anliegen der katalanischen Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung gleichzeitig nach Deutschland. Das mochte teilweise irritieren \u2013 etwa wenn er <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article129142510\/Die-Unfaehigkeit-der-Unabhaengigkeitskaempfer.html\">auf dem Berliner Alexanderplatz ein wirres Manifest<\/a> verlas \u2013, f\u00fchrte aber vor allem dazu, dass den Deutschen Katalonien als politische und kulturelle Gr\u00f6\u00dfe endlich ein Begriff wurde.<\/p>\n<p><strong>Ekstatische Rudelbildung<\/strong><\/p>\n<p>Was das Getue um <em>independ\u00e8ncia<\/em> und Losl\u00f6sung von Spanien sollte, blieb hier trotzdem unverst\u00e4ndlich. Um das zu \u00e4ndern, musste erst ein anderes Kaliber von Lieblingskatalane her.<\/p>\n<p>Ein gutm\u00fctig wirkender Ex-Journalist und -B\u00fcrgermeister einer h\u00fcbschen Provinzhauptstadt, der mehr oder weniger versehentlich katalanischer <em>President <\/em>geworden war. Optisch eine Mischung aus Jogi L\u00f6w und Buddyb\u00e4r, um die Mundwinkel ein schelmenhafter Zug. Wenn er redet, klingt er besonnen und vers\u00f6hnlich \u2013 nichts an ihm l\u00e4sst vermuten, dass er der Kopf einer Bande von Fanatikern sein k\u00f6nnte, denen in Spanien wegen &#8222;Rebellion&#8220; bis zu 30 Jahre Gef\u00e4ngnis drohen.<\/p>\n<p>Dieser spanische Staat wiederum, der die Exponenten der Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung mit der H\u00e4rte einer politisch instrumentalisierten Justiz verfolgt, hat uns den neuen Lieblingskatalanen \u00fcberhaupt beschert: europ\u00e4ischer Haftbefehl, Hinweis des spanischen Geheimdienstes ans BKA, Zugriff unweit der d\u00e4nischen Grenze. Die Justizvollzugsanstalt Neum\u00fcnster elf Tage lang als Pilgerst\u00e4tte f\u00fcr Puigdi-Fans und belagert von einem ekstatischen Rudel katalanischer Journalisten und Journalistinnen, die dort ihre Osterferien in den Wind bliesen.<\/p>\n<p>Dann das vorl\u00e4ufige Happy End: Der Herr ist auferstanden, und das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht gew\u00e4hrt dem neuen Lieblingskatalanen Haftverschonung \u2013 weil es den vermeintlichen Auslieferungsgrund &#8222;Rebellion&#8220; nicht nachvollziehbar findet. Spanien ist blamiert, Katalonien dreht durch, und die deutsche \u00d6ffentlichkeit f\u00fchlt sich richterlich befugt, Puigdemont ins Herz zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&#8222;Er geh\u00f6rt zu Deutschland&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/ausgaben\/1418\">titelt zum Beispiel der <em>Freitag<\/em><\/a> (als st\u00fcnde der Lieblingskatalane, was die teutonische Gunstzuteilung betrifft, in direkter Konkurrenz zum Islam) und w\u00e4hlt dazu ein Foto, auf dem Puigdemont zwar die Arme verschr\u00e4nkt, aber auch besonders treuherzig dreinblickt. Genau so sieht die katalanische Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung sich und ihren <em>President<\/em> am liebsten selbst: ein bisschen trotzig, aber liebenswert. Und nun, da er auf deutschem Boden weilt, scheint sie dieses Bild wundersamerweise auch hier durchsetzen zu k\u00f6nnen. Schon jubelt die Presse der <em>independentistes<\/em>, in Deutschland sei nun Sympathie f\u00fcr den katalanischen <em>proc\u00e9s <\/em>erwacht, also den angeblichen Weg Kataloniens in die Unabh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p><strong>Vorauseilende Gesinnungspflege<\/strong><\/p>\n<p>Das ist nat\u00fcrlich ein Irrtum. Puigdemont kann noch so knuffig sein \u2013 die Sympathien, die er weckt, werden sich hierzulande trotzdem nicht auf den politischen Irrweg ausdehnen, f\u00fcr den er steht. Schlie\u00dflich ist der <em>proc\u00e9s<\/em> in Katalonien nicht daran gescheitert, dass ihn international niemand begriffen hat, sondern daran, dass er ein unausgegorenes Hirngespinst war; vorangetrieben von einer Gurkenregierung, die damit zu weiten Teilen verspielt hat, was Katalonien in Sachen Autonomie innerhalb Spaniens in den 30 Jahren zuvor erreicht hatte. Und diese trostlose Bilanz kann der Lieblingskatalane nicht verdecken. Er kann ihr blo\u00df ein schelmisches Gesicht geben.<\/p>\n<p>Die pikareske Puigdemont-Story der vergangenen sechs Monate \u2013 vom trotz verfassungsgerichtlichem Verbot und Polizeigewalt durchgezogenen Unabh\u00e4ngigkeitsreferendum bis zur missgl\u00fcckten Ausrufung der &#8222;katalanischen Republik&#8220;, danach die Br\u00fcssel-Episode und nun die Deutschland-Verwicklungen \u2013 funktioniert darum nicht als Erz\u00e4hlung eines Freiheitskampfs, wie es die <em>independentistes<\/em> gerne h\u00e4tten, sondern verlockt nur als anregend bizarre politisch-menschelnde Anekdote.<\/p>\n<p>Ihre Wirkung bezieht die Geschichte des neuen Lieblingskatalanen zudem gro\u00dfenteils aus dem blindw\u00fctigem Vorgehen der spanischen Musterdemokratie und ihres richterlichen Handlangers Pablo &#8222;Haftbefehl&#8220; Llarena,\u00a0das ja nicht nur Puigdemont betrifft, sondern obendrein zig weitere Politikerinnen und Politiker und Aktivistinnen und Aktivisten der katalanischen Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung.<\/p>\n<p>Eben noch galt der Katalonienkonflikt der EU und der Welt\u00f6ffentlichkeit als &#8222;innerspanische Angelegenheit&#8220;. Jetzt schl\u00e4gt das Madrider Establishment in dem reaktion\u00e4ren Rausch, in den es sich hineingesteigert hat, derart \u00fcber die Str\u00e4nge, dass sich eine internationale Einmischung gar nicht mehr vermeiden l\u00e4sst (in Schleswig-Holstein hat sie ja schon begonnen) \u2013 und dass die Kamikaze-Politik von Puigdemont und seiner Truppe dagegen im Nachhinein schon fast einen soliden Eindruck macht.<\/p>\n<p>Diesen Wandel in ihrer Au\u00dfenwirkung haben die Verfechter des erneuerten spanischen Autoritarismus inzwischen auch bemerkt. Hektisch schw\u00e4rmen ihre Gegenpropagandisten aus.\u00a0Und wir k\u00f6nnen staunen, wie auch etwa ein arrivierter Schriftsteller wie Javier Cercas mit Get\u00f6se <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/katalonien-konflikt-warum-man-puigdemont-nicht-verteidigen-sollte-1.3938127\">auf die Madrider Regierungslinie einschwenkt<\/a> und sich dabei, in unverfrorener Verkehrung der Tatsachen, eine tonangebende &#8222;nationalistische Rechte&#8220; nicht etwa in Spanien, sondern in Katalonien zurechtparanoisiert. Oder wie ein k\u00fcrzlich noch linksliberaler Gelehrter wie Fernando Vallesp\u00edn pl\u00f6tzlich <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2018-04\/carles-puigdemont-spanien-katalonien-europa-verteidigung-zukunft\">Texte schreibt<\/a>, die schwer nach vorauseilender Gesinnungspflege riechen (f\u00fcr den Fall, dass die Zeiten in Spanien bald noch h\u00e4rter werden; was leider \u00fcberhaupt nicht auszuschlie\u00dfen ist).<\/p>\n<p>Im Vergleich mit den Abgr\u00fcnden, die sich da auftun, sind die Umtriebe unseres neuen Lieblingskatalanen in der Tat ganz niedlich. Dass Puigdemont aber in der katalanischen Bev\u00f6lkerung selbst nach wie vor so gro\u00dfe Unterst\u00fctzung genie\u00dft und, l\u00e4ngst aus dem Amt, weiterhin als &#8222;<em>el nostre president&#8220;<\/em> gefeiert wird, obgleich die von ihm verantwortete Politik f\u00fcr die vielbeschworene Selbstbestimmung Kataloniens ein Desaster ist: Das l\u00e4sst sich wohl einmal mehr nur mit dem tief verwurzelten <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2017\/11\/02\/katalonien-unabhaengigkeit-masochismus-ebmeyer\/\">katalanischen Masochismus<\/a> erkl\u00e4ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschlands \u00d6ffentlichkeit hat Carles Puigdemont ins Herz geschlossen. Seine Geschichte ist aber keine eines heldenhaften Freiheitskampfs, sondern nur eine politisch-menschelnde Anekdote. 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