{"id":756,"date":"2015-01-07T16:35:06","date_gmt":"2015-01-07T15:35:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=756"},"modified":"2015-01-09T15:19:51","modified_gmt":"2015-01-09T14:19:51","slug":"kraftwerk-nationalgalerie-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2015\/01\/07\/kraftwerk-nationalgalerie-berlin\/","title":{"rendered":"Erotische Menschmaschinen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vier M\u00e4nner mit dem unwiderstehlichen Charme von Bill Murray: Kraftwerk spielen ihre 3-D-Konzertreihe nun auch in der Berliner Nationalgalerie.<\/strong><\/p>\n<p>Gestern, am 6. Januar, w\u00e4re Syd Barrett 69 geworden. Der Tag, an dem die Sex Pistols wegen provokanter Auftritte ihren Plattenvertrag bei EMI verloren, j\u00e4hrte sich zum 37. Mal \u2013 und Kraftwerk spielten den Auftakt einer achtt\u00e4gigen 3-D-Konzertreihe in der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Seit 2011 tourt die Band mit ihrem mehrkan\u00e4ligen Videokonzept nicht etwa durch Multifunktionshallen, sondern durch Museen. Vielleicht h\u00e4ngt das mit der vagen Vermutung zusammen, die Mitglieder h\u00e4tte sich schon immer gerne in der &#8222;bildenden Kunst&#8220; verortet \u2013 oder damit, dass das Museum ein Ort ist, in dem man sich historisch mit der Frage besch\u00e4ftigt, wie Menschen sich fr\u00fcher \u00fcber existenzielle Probleme verst\u00e4ndigt haben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Man sieht nur, was man wei\u00df&#8220; \u2013 der Satz klingt nach einer Werbung f\u00fcr Reisef\u00fchrer, stammt aber von Goethe. Illustriert man den Satz mit Fotos von Folteropfern in Abu Ghraib, muss man wissen, dass es auf den Fotos um Folter geht, sonst h\u00e4lt man sie vielleicht f\u00fcr Dokumente sadomasochistischer Freizeitgestaltung oder eine H\ufe60M-Werbung.<\/p>\n<p>Bilder im Museum, genauso wie Performances, zeigen keine bestimmten Tatsachen, sie werden als solche erst sichtbar, wenn wir sie interpretieren auf der Basis dessen, was man uns dar\u00fcber erz\u00e4hlt hat und was wir uns dazu denken.<\/p>\n<p>Sieht man sich 2014, mit Anfang 20, also Kraftwerk an, muss man abstrahieren, dass die Band vor 40 Jahren in D\u00fcsseldorf mit der Produktion elektronischer Musik begonnen hat, zu einer frisch von Sozialdemokratie durchfluteten Zeit, in der chauvinistische Sp\u00e4thippies mit fettigen Haaren auf Mopeds herumlungerten und es als Gegenbewegung zu dieser Ideologie nur Punk gab. Der wurde in den meisten Gemeinden von \u00c4rztes\u00f6hnen in Nickipullovern repr\u00e4sentiert \u2013 die hatten genug Geld, um mit E-Gitarren und Schallplatten von ihren Sprachferien aus London zur\u00fcckzukehren, und hielten zuerst die The Sonics, danach Kraftwerk f\u00fcr eine transzendentale Offenbarung.<\/p>\n<p>Ihre Feindbilder waren Mercedesfahrer und Leute, die glaubten, man m\u00fcsse irre gut spielen k\u00f6nnen. Die Band vom Apothekerssohn war die Coolste, und zwar nur, weil sich gutes Spielen hier ausschlie\u00dflich dar\u00fcber definierte, ob man die Gitarren cool umgeh\u00e4ngt hatte. Es ging also nicht darum, ob man etwas besonders schnell spielte oder die Gitarren gar gestimmt waren. Es ging nicht ums stichfeste K\u00f6nnen, sondern um die Geste. Man kaufte sich ein Waschbrett oder eine Mundharmonika, dann wurde L\u00e4rm gemacht und linksradikal untermauert.<\/p>\n<p>Schon 1910 hat der italienische Komponist Francesco Balilla Pratella ein Manifest f\u00fcr die Musik der Zukunft abgeliefert \u2013 das sich ausschlie\u00dflich an &#8222;<em>young people<\/em>&#8220; richtet und exakt die Haltung propagiert, die Anfang der Siebziger Standard wurde: Nie wieder Musikschulen, nie wieder Wert legen darauf, ob Musik &#8222;gut gemacht&#8220; ist, jeder kann spielen, und alles, was neu ist, ist wichtiger als seine Referenzen.<\/p>\n<p>Kraftwerk waren politisch nicht verortbar. Jede andere Band h\u00e4tte mit einem Song, der <em>Model<\/em> hei\u00dft, kritisch die Oberfl\u00e4chlichkeit der Gesellschaft beleuchtet. Bei Kraftwerk ging es einfach nur darum, dass Models gut aussehen und man sie deshalb mit nach Hause nehmen soll. Grenzt an Antihaltung, und die war damals n\u00f6tig. Es wurden nicht mehr Allgemeinschaupl\u00e4tze wie Liebe und Klassenkampf beackert, sondern das individuelle Interesse an technologischem Fortschritt, Luxus und der Abl\u00f6sung der Menschheit durch Maschinen.<\/p>\n<p>Diese Gesinnung wird jetzt, in einer Zeit, in der Hochglanztechnik allm\u00e4hlich wieder von Bio-Bauernh\u00f6fen abgel\u00f6st wird, als etwas ausgestellt, das vor vielen Jahren seiner Zeit voraus war. Vier medienscheue M\u00e4nner, die k\u00f6rpersprachlich an Billy Murray erinnern, tragen Ganzk\u00f6rperanz\u00fcge aus Naturkautschuk und stehen vor ihrer 3-D-Leinwand \u2013 die Videos sehen aus wie Computerspiele f\u00fcr Windows 2000, trotzdem funktioniert das hier besser als in jedem Cineplexx. Sie spielen <em>Radioaktivit\u00e4t<\/em> und ich will mit ihnen schlafen, sie spielen <em>Model<\/em> und ich will sie als entfernte Verwandte adoptieren, ihre Prophezeiungen haben sich bewahrheitet und sind \u00fcberholt, das Museum funktioniert problemlos als Nachtclub, die Kultusministerin tanzt und versteht das alles, der Rhein geht nachwirkend als &#8222;magische Quelle&#8220; neuzeitlicher Musik\u00a0 in die Geschichte ein, umso erstaunlicher ist, dass das Ganze wirklich gro\u00dfen Spa\u00df macht.<\/p>\n<p>Kraftwerk basteln kontinuierlich an einem Repertoire herum, das \u00fcberschaubar ist und sich seit 2003 nicht mehr weiterentwickelt hat. Melodielinien erheben sich \u00fcber Beats, ab und zu erschrickt man sich, weil das nach dem Vorspiel eines Rihanna-Hits klingt, die Songs sind keine Experimente mehr, sondern Pop, und alle Spielereien nur noch auf simple Ekstase ausgerichtet.<\/p>\n<p>Popmusik kann pers\u00f6nlichkeitsbildend sein. Aber das Sch\u00f6nste an ihr ist, dass man sich nicht unbedingt f\u00fcr sie interessieren muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier M\u00e4nner mit dem unwiderstehlichen Charme von Bill Murray: Kraftwerk spielen ihre 3-D-Konzertreihe nun auch in der Berliner Nationalgalerie. Gestern, am 6. 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