{"id":7570,"date":"2018-06-28T06:00:01","date_gmt":"2018-06-28T04:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7570"},"modified":"2018-06-28T13:32:40","modified_gmt":"2018-06-28T11:32:40","slug":"oleh-senzow-hungerstreik-maljartschuk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/06\/28\/oleh-senzow-hungerstreik-maljartschuk\/","title":{"rendered":"#FreeSentsov"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der ukrainische Regisseur Oleh Senzow wurde zu 20 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt. Seit Wochen ist er im Hungerstreik. Der Geschmack der Freiheit ist rar in Russland.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7574\" aria-describedby=\"caption-attachment-7574\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-7574\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/06\/freitext-senzow-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/06\/freitext-senzow-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/06\/freitext-senzow-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/06\/freitext-senzow-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7574\" class=\"wp-caption-text\">Der ukrainische Regisseur Oleh Senzow \u00a9 Sergey Pivovarov \/ Reuters<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Essen. Als Kind a\u00df ich viel zu viel, weil ich entdeckt hatte, dass es unglaublich angenehm ist, voll zu sein, man f\u00fchlt sich sicher, gesch\u00fctzt, sorglos. Essen hat weniger mit Ern\u00e4hrung und \u00dcberleben zu tun, sondern viel mehr mit Beruhigung, es tr\u00f6stet und entspannt. Sehr oft nach dem \u00fcppigen Feiertagsessen hatte ich schreckliche Bauchschmerzen und musste in der Nacht erbrechen, dennoch habe ich es nie bereut, und wenn sich wieder eine M\u00f6glichkeit ergab, das schmackhafte Salzige mit dem noch schmackhafteren S\u00fc\u00dfen, Scharfen, Sauren oder gar Geschmacklosen zusammen in den Hals zu stopfen, tat ich es ohne zu z\u00f6gern. <!--more-->Essen macht gl\u00fccklich. Manchmal mehr als Liebe oder Geld. Ich kenne Menschen, die ihr ganzes Verm\u00f6gen f\u00fcr gutes Essen ausgeben, sie essen wie K\u00f6nige. Ich kenne auch solche, die ihre Liebe f\u00fcr den Bauch opfern und die dortbleiben, wo es genug zu essen gibt. Liebe vergeht und essen will man jeden Tag, pflegte meine Oma zu sagen. Sie liebte nur das Essen. Sonst liebte sie niemanden.<\/p>\n<p>Als sie sechs war, brach in der Ukraine die von Stalin organisierte Hungersnot aus. Omas Vater, fr\u00fcher ein reicher Bauer, lie\u00df die Tochter vor den Stufen eines Kinderheimes zur\u00fcck und ging fort, wie er sagte, um Brot zu holen. Das waren seine letzten Worte. Die Tochter wartete mehrere Stunden auf ihn und weigerte sich, das Heim zu betreten, auch wenn die Erzieherinnen sie dazu zwingen wollten. &#8222;Mein Vater kommt doch bald&#8220;, rief sie hysterisch, &#8222;er holt das Brot und kommt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Sammeln, sparen, sparsam verteilen<\/strong><\/p>\n<p>Im Heim a\u00df meine Oma jeden Tag eine Bohnensuppe, in der keine Bohnen mehr zu finden waren, nur Wasser. Dann sammelte sie Zwetschgensteine auf dem Markt, knackte sie und a\u00df den Kern. Dann, als die Zwetschgensteine aus waren, a\u00df sie Pflanzen, meistens G\u00e4nsefu\u00df, oder auch Lindenbl\u00e4tter, wor\u00fcber sie sp\u00e4ter oft erz\u00e4hlte. Ich fragte, wie schmeckten Lindenbl\u00e4tter? Die Oma antworte: bitter. Und wenn sie keine Pflanzen mehr fand, a\u00df sie nichts.<\/p>\n<p>Menschen um sie herum fielen auf den Stra\u00dfen um wie Stoffpuppen, ihre K\u00f6rper waren seltsamerweise nicht abgemagert und d\u00fcnn, sondern sehr dick und angeschwollen, als h\u00e4tten sie sich umgekehrt zu Tode gefressen. Niemand r\u00e4umte die dicken Leichen weg, weil diejenigen, die das machen sollten, auch bereits tot waren. Millionen sind gestorben. Manche, und auch meine Oma, \u00fcberlebten, um ihr ganzes weiteres Leben Trauzeugen einer Nahrungskirche zu sein. Essen wurde f\u00fcr sie zu Gott erhoben, einem Gott, der unter schlechten Umst\u00e4nden wieder zu verschwinden drohte. Man musste aufpassen und die Speisekammer m\u00f6glichst voll behalten. Man musste sammeln, sparen, sparsam verteilen, nicht erlauben, verstecken, jahrelang im K\u00fchlschrank aufbewahren.<\/p>\n<p>Das alles tat meine Oma. Sie a\u00df schnell und ohne Genuss, sie verschluckte Teigtaschen oder Kartoffelpuffer, ohne den wirklichen Geschmack zu bemerken, egal, ob kalt oder hei\u00df, frisch oder bereits verdorben. Nach der Mahlzeit wischte sie mit Ehrfurcht Brotbr\u00f6seln vom Tisch, schmiss sie in den Mund und befahl mir, dasselbe zu machen. Ich weinte, da ich nicht mehr hungrig war. Und der Tisch schien mir gar nicht sauber zu sein. Sie sagte streng: Bald kommt wieder der Hunger und du wirst sehen, wie sch\u00f6n das ist, nichts zu essen zu bekommen, dann wirst du dich nach diesen Br\u00f6seln sehnen! Ich dachte manchmal, sie selbst sehnte sich nach einer erneuten Hungersnot, vielleicht wollte sie wieder eine Katastrophe erleben, die ihr Wesen bestimmte. Es ist erniedrigend an Hunger zu sterben, es ist auch erniedrigend zu sehen, wie die anderen an Hunger sterben. Oder wollte meine Oma den unbesonnenen Nachk\u00f6mmlingen den erworbenen Glauben weitergeben, ihren furchtbaren Gott zeigen?<\/p>\n<p><strong>Das Leben und der Bauch<\/strong><\/p>\n<p>Im Alter verga\u00df sie ihr Leben und ihre Kinder, sie sah \u00fcberall kleine Tiere und f\u00fcrchtete sich davor, alleine zu sein, sie verga\u00df auch mich, obwohl ich \u00fcberzeugt war, wir zwei h\u00e4tten einen engeren Kontakt, eine Beziehung, die man doch als eine schwache Liebe bezeichnen k\u00f6nnte. Das Einzige, was die Oma nicht verga\u00df, war das Essen. Sie war st\u00e4ndig hungrig, speiste ununterbrochen und wollte mehr. Das Essen verschwand in ihrem d\u00fcnn und klein gewordenen K\u00f6rper wie in einem schwarzen Loch, aus dem keine Energie mehr herauskam. Ich hoffe, jetzt ist sie von ihrem Hunger endlich befreit. Ich erbte ihn, ich esse f\u00fcr sie weiter.<\/p>\n<p>Und ich glaube nicht, dass ich in der Lage w\u00e4re, auf das Essen zu verzichten. Einmal machte ich es zwar, nachdem ich gelesen hatte, es sei gesund. Eine Woche bereitete ich mich vor, doch als der Termin kam, versp\u00fcrte ich eine unheimliche Angst und verschob meine Heilung auf den n\u00e4chsten Tag. Und dann wieder auf den n\u00e4chsten, und dann noch einmal. Als ich es eines Morgens schaffte, nicht zu fr\u00fchst\u00fccken, ging es dann irgendwie weiter, ich trank viel Kr\u00e4utertee und f\u00fchlte mich seltsam leicht und zerbrechlich, ich bewegte mich langsam und vorsichtig, weil ich meinen K\u00f6rper wie aus Glas empfand. Ich verbat mir zu arbeiten und sogar zu denken, weil ich sicher war, dazu zu wenig Kraft zu haben. Am Abend lag ich nur noch auf dem Sofa und tr\u00e4umte davon, etwas kauen zu k\u00f6nnen, etwas zu riechen, den Bauch nicht mehr trommelnd zu sp\u00fcren. Mit meiner sprachwissenschaftlichen Ausbildung dachte ich daran, dass das Leben und der Bauch im Ukrainischen einen gemeinsamen Wortkern haben. Vielleicht ist genau das unser gr\u00f6\u00dftes Problem.<\/p>\n<p>Hungerk\u00fcnstler, die Anfang des 20. Jahrhundert als \u00f6ffentliche Attraktion \u00fcber einen langen Zeitraum fasteten, sa\u00dfen im Gitterk\u00e4fig und das Publikum begutachtete und bewunderte ihre Kunst. Sp\u00e4ter kam das Hungern aus der Mode. Franz Kafka schrieb eine Geschichte \u00fcber einen solchen Hungerk\u00fcnstler, der, auch wenn das Publikum weg war, weiterhin hungerte. Vor seinem Tod erkl\u00e4rte er, dass er gerne etwas essen w\u00fcrde, fand aber im Leben nichts, was ihm wirklich schmeckte. Meinte er vielleicht Freiheit?<\/p>\n<p><strong>Die Sonne geht auf und unter wie gew\u00f6hnlich<\/strong><\/p>\n<p>Ich frage mich: Wie schmeckt die Ungerechtigkeit, das Verwerfen der menschlichen Rechte, eine solche Art des Widerstandes, in dem du nur deinen eigenen K\u00f6rper als Waffe hast und, um zu gewinnen, dich selbst t\u00f6ten musst? Der Gitterk\u00e4fig ist wieder besetzt, das Publikum schaut nicht mehr hin, Widerstand ist gerade aus der Mode geraten. Und doch frage ich mich, wie schmecken Intellektuelle, die schweigen, und auch diejenige, die den Mut haben, etwas zu sagen?<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Hungersnot in der Ukraine kamen westliche Journalisten und K\u00fcnstler und bezeugten sp\u00e4ter, dass es in der UdSSR den Menschen hervorragend ginge. Wie schmeckt eine solche L\u00fcge und welche Folgen hat sie? Eine L\u00fcge lebt l\u00e4nger als eine Wahrheit. Als der heilige Patrick von Irland, der vierzig Tage f\u00fcr sein Volk hungerte, starb, ging die Sonne zw\u00f6lf Tage nicht unter.<\/p>\n<p>Der zu zwanzig Jahren verurteilte politische Gefangene Russlands, der ukrainischer Filmemacher und Schriftsteller Oleh Senzow, hungert bereits mehr als vierzig Tage, aber die Sonne geht auf und unter wie gew\u00f6hnlich. Ich esse wie gew\u00f6hnlich, sogar ein bisschen mehr, weil ich Beruhigung und Trost brauche. Und ich frage mich, wie schmecken Lindenbl\u00e4tter? Meine Oma sagte, dass sie bitter sind. Ich glaube, eher erniedrigend.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ukrainische Regisseur Oleh Senzow wurde zu 20 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt. 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