{"id":7598,"date":"2018-07-03T13:38:12","date_gmt":"2018-07-03T11:38:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7598"},"modified":"2018-07-03T14:57:48","modified_gmt":"2018-07-03T12:57:48","slug":"internet-freiheit-papier-martinowitsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/07\/03\/internet-freiheit-papier-martinowitsch\/","title":{"rendered":"Freiheit ist Papier"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Internet ist kein Synonym mehr f\u00fcr Demokratie. Wer von Gleichheit, Protestkultur und mutigen \u00c4u\u00dferungen tr\u00e4umt, muss sich vom digitalen Zeitalter verabschieden.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7605\" aria-describedby=\"caption-attachment-7605\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-7605\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/07\/freitext-papier-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/07\/freitext-papier-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/07\/freitext-papier-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/07\/freitext-papier-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7605\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Manolo Chr\u00e9tien\/Unsplash<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2018-07\/viktor-martinovich-freedom-paper-internet\">\u0427\u0438\u0442\u0430\u0439\u0442\u0435 \u044d\u0442\u043e\u0442 \u0442\u0435\u043a\u0441\u0442 \u043d\u0430 \u0440\u0443\u0441\u0441\u043a\u043e\u043c \u044f\u0437\u044b\u043a\u0435<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>Erinnert sich noch jemand an die blau\u00e4ugigen Tage, da eine vom eigenen Rechner verschickte E-Mail kein gerichtsfester Beweis daf\u00fcr war, dass man selbst an diesem Mailwechsel beteiligt war? Weil &#8222;Dritte den Computer unter ihre Kontrolle gebracht&#8220; haben k\u00f6nnten? Erinnert sich noch jemand an den wunderbaren Begriff des Avatars? Der den Autor vom elektronischen Erz\u00e4hler unterschied? Erinnert sich noch jemand, wie wir im LiveJournal-Zeitalter, noch bevor die \u00c4ra der totalen digitalen Sklaverei anbrach, unseren Alter Egos im Netz fiktive Nicknames gaben? Damit sich niemand \u00fcber die literarischen Versuche unserer Avatare mokiert? Das war doch erst gestern, ist vielleicht l\u00e4ppische zehn Jahre her!<!--more--><\/p>\n<p>Wer wei\u00df noch, wie schockiert wir waren, als Facebook erstmals mit strenger Stimme verlangte, eine g\u00fcltige Handynummer zur Best\u00e4tigung unseres Kontos anzugeben? Und wie dann die E-Mail-Konten nachzogen, die Tablets und Notebooks? Liberale Technologiefans, die mit dem Durchbruch des Internets den Beginn eines wunderbaren Zeitalters der Freiheit gepredigt hatten, k\u00f6nnen sich heute schon die Asche der im \u00dcberschwang verbrannten Zeitungen und Zeitschriften aufs Haupt streuen.<\/p>\n<p>Wir waren freier vor zwanzig Jahren. Freier als heute. Ja, vor dem Aufkommen von &#8222;Interaktivit\u00e4t, Digitalit\u00e4t und Konvergenz&#8220; konnten wir keine Kommentare unter Artikeln hinterlassen. Aber was ist die Freiheit wert, sich zu einem Thema oder \u00fcber einen Autor zu \u00e4u\u00dfern, bei Facebook einen Link zu setzen, wenn du f\u00fcr dieses Recht bestraft oder eingesperrt werden kannst? (In Russland gibt es Haftstrafen f\u00fcr Repostings, in Belarus wurde das Mediengesetz ge\u00e4ndert, das nun Haftbarkeit bei Kommentaren und die M\u00f6glichkeit zur SMS-Identifizierung Kommentierender vorsieht).<\/p>\n<p><strong>Wie Google uns einsch\u00e4tzt<\/strong><\/p>\n<p>Aber mir geht es hier nicht um &#8222;L\u00e4nder mit Defiziten bei der Freiheit des Wortes&#8220;. Mir geht es um die Technologien. Das Level der Freiheit des Wortes ist eine variable Gr\u00f6\u00dfe. Rechtsruck, milit\u00e4rische Auseinandersetzungen, ein selbstherrlicher Charismatiker am Ruder\u00a0\u2013 es gibt eine Vielzahl Faktoren, die die Regierung eines freien Landes dazu bewegen k\u00f6nnen, in die (zeitweise) Unfreiheit zu gehen. Wichtig ist dabei, dass Google und Facebook (im Unterschied zu Netscape oder dem guten alten LiveJournal) diesen Regierungen ungewollt zu Diensten sind.<\/p>\n<p>Die ber\u00fcchtigten <em>b<\/em><em>ig <\/em><em>d<\/em><em>at<\/em><em>\u0430<\/em> sind nur die Spitze des Eisbergs und noch der unschuldigste Teil dessen, was die neuen Medien uns antun k\u00f6nnen. Hier geht es ja um Unmengen strafrechtlich irrelevanter Daten, etwa um psychotische Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale. Schauen wir uns dagegen Google an: Das Unternehmen ist 2009 vom PageRank-Algorithmus zur personalisierten Suche \u00fcbergegangen, die sich daran orientiert, wie Google die jeweilige Person einsch\u00e4tzt (weshalb akribisch unsere s\u00e4mtlichen Schritte im Netz dokumentiert werden). F\u00fcr Menschen, die ein ausgepr\u00e4gtes professionelles Interesse an unserer Person haben, ist es ein Leichtes, herauszufinden, wie Google uns einsch\u00e4tzt. Wie bitte? Computerbesitzer sind bislang nicht f\u00fcr E-Mails zur Verantwortung gezogen worden, die von ihrem Rechner aus versendet wurden? In Russland ist im April <a href=\"https:\/\/www.khodorkovsky.com\/vladivostok-court-arrests-navalny-supporter-extremism-telegram-re-post\">Dmitri Tretjakow<\/a> verhaftet worden, ein Fall von Hunderten, gegen den ein Prozess angestrengt wurde wegen des Reposts aus einem Telegram-Chat von Nawalny-Anh\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Erinnert sich noch jemand, wie vor 20\u00a0Jahren die Liberalen freudig erkl\u00e4rten, es gebe &#8222;keine Grenzen mehr&#8220; und wir lebten nun alle im &#8222;globalen Dorf&#8220; nach <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2011\/30\/Medientheoretiker-McLuhan\">McLuhan<\/a> und Castells? Und dass wir deshalb alle gleich seien? Nun richten sich die Grenzen allm\u00e4hlich nach den nationalen Strafgesetzb\u00fcchern aus. Der neue <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2017\/01\/samuel-huntington-kampf-der-kulturen-prophezeiung\">Huntington<\/a> lautet: Hier ist Europa, wo man f\u00fcr Telegram-Reposts (vorerst) nicht verknackt wird, dort ist Russland, wo das schon anders aussieht. Hier ist das chinesische Internet, in dem Facebook verboten ist, dort das ukrainische, in dem sich die russische Suchmaschine Yandex nicht \u00f6ffnen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Vorliegende Sendung ist besch\u00e4digt eingegangen<\/strong><\/p>\n<p>Spezialisten k\u00f6nnten nun einwenden, es gebe ja noch das Darknet und das anonyme Tor-Netzwerk. Aber das ist es ja gerade: \u00d6stlich von Warschau ruft schon das Vorhaben, sich die Tor-Software herunterzuladen, die professionell Interessierten auf den Plan. Wer keine Panzer in den Sudan liefert und kein illegales Bordellnetzwerk betreibt, l\u00e4sst vom Darknet besser die Finger. Wer es nutzt, um unbeobachtet mit seiner Freundin zu kommunizieren, kann auch gleich mit Guy-Fawkes-Maske zu einer Kundgebung gehen und darauf hoffen, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Je kleiner der Anonymit\u00e4tsradius im einst vollkommen freien Netz wird, desto eifriger bek\u00e4mpfen die Regierungen die letzten noch nicht kontrollierten Inseln. Das komplette Verbot des Messengerdienstes <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2018\/19\/russland-telegram-sperrung-internet-pawel-durow\">Telegram<\/a> in Russland w\u00e4re ein gewaltiger Schlag.<\/p>\n<p>Das Internet ist kein Synonym mehr f\u00fcr Freiheit. Avatar und Autor sind eins geworden, Letzterer tr\u00e4gt dabei die volle Verantwortung f\u00fcr alles Tun und Lassen des Ersten. Wer von allgemeiner Gleichheit und mutigen \u00c4u\u00dferungen tr\u00e4umt, sollte nicht an die Zukunft denken, sondern sich an die Vergangenheit erinnern. Sicher, auch Briefe lassen sich leicht \u00f6ffnen und \u00fcberpr\u00fcfen (ich wei\u00df nicht, wann ich zuletzt einen Brief von meinen Verlegern im Ausland bekommen habe, der nicht ge\u00f6ffnet, eingesehen und anschlie\u00dfend mit Stempel zugestellt wurde: &#8222;Vorliegende Sendung ist besch\u00e4digt eingegangen beim Amt f\u00fcr Postverkehr Minsk AMU PI-2 und wurde mit beh\u00f6rdeneigenem Klebeband nachverpackt&#8220;, was auch immer dieses &#8222;Minsk AMU PI-2&#8220; bedeuten mag).<\/p>\n<p>Aber wenigstens greifen beim Briefwechsel auf Papier keine Suchalgorithmen. Da muss man reinlesen und Handschriften entziffern, w\u00e4hrend SMS oder Mails einfach durch die Schlagwortfilter geschickt werden. Ein handgeschriebener Brief l\u00e4sst sich nicht mit <em>copy+paste<\/em> vervielf\u00e4ltigen und mit einem Klick an 20 zus\u00e4tzliche Empf\u00e4nger verschicken. Seine Inhalte sind deutlich besser gesch\u00fctzt als elektronisch vorliegende Texte.<\/p>\n<p><strong>Regimefeindlichkeit herausfiltern<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Verschmelzung von Autor und Avatar ist das Modell &#8222;<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2018-01\/aegypten-kollektiv-mosireen-arabischer-fruehling-revolution\">Tahrir<\/a>&#8220; unm\u00f6glich geworden. In den vergangenen sieben Jahren wurde f\u00fcr jeden, der per Twitter die Leute auf den Platz ruft, in den Strafgesetzb\u00fcchern von Staaten mit Revolutionsangst ein ma\u00dfgeschneiderter Paragraf erg\u00e4nzt. Mit Flugbl\u00e4ttern hat man komischerweise weitaus gr\u00f6\u00dfere Chancen, unerkannt zu bleiben. Schon bald wird die Welt von der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2011-01\/tunesien-zensur-facebook\">Twitter-Revolution<\/a> zur\u00fcckkehren zum &#8222;Gutenberg-Protest&#8220;. Ich male mir schon eine Aktion von Occupy Wall Street aus, bei der die Hipster \u00fcber Sticker in den Caf\u00e9s zusammenfinden, in denen sie ihren Erdbeer-Frappuccino schl\u00fcrfen. In den sozialen Netzwerken, die noch die zartesten Anf\u00e4nge von Regimefeindlichkeit herausfiltern k\u00f6nnen, herrscht unterdessen Totenstille.<\/p>\n<p>Die Freiheit beschr\u00e4nkt sich auf die analoge Welt: Anrufe auf Festnetztelefone und Briefe auf Papier. Hundegebell ist ein Fr\u00fchwarnsystem, das sich nicht knacken und ausschalten l\u00e4sst. Wenn du deine Zeitung auf Papier liest, liest sie zumindest nicht gleichzeitig dich.<\/p>\n<p>Seite dem 13.\u00a0Jahrhundert, seit der <em>Magna Carta Libertatum<\/em>, steht das griechische <em>\u03c7\u03ac\u03c1\u03c4\u03b7\u03c2<\/em> als Gleichheitszeichen zwischen &#8222;Papier&#8220; und &#8222;Freiheit&#8220;. Die Erkl\u00e4rung der Rechte und das Tr\u00e4germedium, auf dem sie geschrieben wurden, waren im Bewusstsein der Menschen identisch.<\/p>\n<p>Das Netz hat uns dieser Erinnerung beraubt.<\/p>\n<p>H\u00f6chste Zeit, sie uns zur\u00fcckzuholen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Aus dem Russischen von Thomas Weiler<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Internet ist kein Synonym mehr f\u00fcr Demokratie. 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