{"id":7632,"date":"2018-07-11T07:20:15","date_gmt":"2018-07-11T05:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7632"},"modified":"2018-07-11T10:15:46","modified_gmt":"2018-07-11T08:15:46","slug":"sprache-politik-fluechtlingspolitik-populismus-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/07\/11\/sprache-politik-fluechtlingspolitik-populismus-macht\/","title":{"rendered":"Hetzparolenindustrie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Politik ist Wahlkampf ist Werbung. Sie funktioniert mit infamer Rhetorik, wie wir in Bayern sehen. Asyltourismus? Fl\u00fcchtlingstsunami? Es fehlt der Widerstand gegen<\/strong><strong>\u00a0die Verrohung der Sprache.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7640\" aria-describedby=\"caption-attachment-7640\" style=\"width: 701px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7640\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/07\/soeder-presse.jpg\" alt=\"\" width=\"701\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/07\/soeder-presse.jpg 1000w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/07\/soeder-presse-620x348.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/07\/soeder-presse-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 701px) 100vw, 701px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7640\" class=\"wp-caption-text\"><em>Markus S\u00f6der im Wahlkampf f\u00fcr die CSU, Juli 2018 \u00a9 Matthias Merz\/dpa<\/em><\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Hier bin ich Mensch, hier kauf&#8216; ich<\/em> <em>ein<\/em>: So wirbt ein gro\u00dfer Drogeriemarkt f\u00fcr sich. Und eine Supermarktkette verhei\u00dft auf einem Banner, welches sich \u00fcber die gesamte Wand eines Geb\u00e4udes in M\u00fcnchen spannt, dass man sich in 800 Metern endlich wieder verlieben k\u00f6nne \u2013 dann n\u00e4mlich, wenn besagte Filiale wieder er\u00f6ffne. Das Menschliche am Mensch ist also der Konsum, in den Konsumkathedralen ist das Menschenkind wesenhaft bei sich. Kunde und Dienstleister paaren sich zu gl\u00fccklichen Liebesbeziehungen; <em>matchen<\/em>, nennen Partnerb\u00f6rsen das. \u00dcberhaupt hat der <em>Mensch<\/em> Konjunktur; auch die Politiker wenden sich kaum mehr an die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger (oder W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler), sondern an die <em>Menschen.<\/em> &#8222;Die Menschen in unserem Lande erwarten &#8230;&#8220; \u2013 so beginnt jeder zweite Satz. <!--more--><\/p>\n<p>Beim <em>Mensch<\/em> handelt es sich also in Wahrheit um die eigene Klientel. Der so Angesprochene hat mit dem oben erw\u00e4hnten umworbenen Kunden vieles, wenn nicht gar alles gemeinsam: Der Klient \u2013 der Kunde ist K\u00f6nig \u2013 darf bestimmen, was in den politischen Warenregalen feilgeboten werden soll, er darf mit &#8222;schmeckt mir nicht&#8220; \u2013 als maximal komplexes Argument \u2013 die Auswahl reklamieren, bzw. verlangen, dass unattraktive Ware auf die W\u00fchltische des Aussortierten verbannt wird, gleich, ob es sich um\u00a0Artikel 1 des Grundgesetzes handelt oder um das christliche Gebot der N\u00e4chstenliebe. Schmeckt uns nicht. Weg damit. Gek\u00f6dert wird der Kunde W\u00e4hler mit Emotionen: Wir wissen, was dir fehlt \u2013 und wir haben es im Angebot. Die Mogelpackungen sind ins Geschenkpapier einer sowohl verkitschten (&#8222;Heimat&#8220;) als auch verrohten Sprache (&#8222;Asyltourismus&#8220;) gewickelt. Ist die Nachfrage einmal durch gezielte Paranoia-Kampagnen (&#8222;Fl\u00fcchtlingstsunami&#8220;) gesteuert und sind Bed\u00fcrfnisse einmal generiert, kann man in sch\u00f6ner Eintracht und geteiltem Ressentiment die Einsicht, Humanit\u00e4t, Besonnenheit, Toleranz und F\u00e4higkeit zur Selbstkritik verramschen.<\/p>\n<p>Die infame Rhetorik der Politverk\u00e4ufer spart auch auf der symbolischen Ebene nicht mit Verst\u00e4rkern: In Bayern wird wohl demn\u00e4chst auch in Superm\u00e4rkten, Nagelstudios und Wettb\u00fcros das Kreuz h\u00e4ngen. Der gemarterte Leib Christi muss herhalten f\u00fcr eine Politik der Unbarmherzigkeit, die Pharis\u00e4er in den Amtsstuben halten das Kruzifix wom\u00f6glich in guter alter Exorzismustradition f\u00fcr ein probates Mittel der Teufelsbannung: Kein Fremder \u00fcbertrete diese Schwelle. Und die Christsozialen, die mit &#8222;christlich&#8220; und &#8222;sozial&#8220; gleich zwei freche <em>fakes <\/em>im Namen f\u00fchren, haben auch das <em>Lager<\/em> wieder salonf\u00e4hig gemacht: Viele der Gefl\u00fcchteten, die an Deutschlands Grenzen anlanden, sollten erst einmal in Lager verr\u00e4umt werden, M\u00e4ngelware, Ladenh\u00fcter, gesch\u00e4ftssch\u00e4digend, Spielverderber.<\/p>\n<p>Wie das Spiel hei\u00dft? Ich mach dir Angst, und du kaufst bei mir ein: Bewegungsmelder, Pfefferspray und Demagogie. Damit die Benennung &#8222;Mensch&#8220; als Distinktionsmerkmal taugt (Menschen \u2013 das sind meine Follower), d\u00fcrfen die Migranten nicht Menschen, sondern m\u00fcssen Unmenschen sein. Man k\u00f6nnte die Adressaten der Wahlk\u00e4mpfe respektiver Amtsinhaber auch G\u00fcnstlinge nennen, denn sie sind demjenigen, dem sie ihre W\u00e4hlergunst schenken, darin tief verbunden, dass sie den Rest der Menschheit mit Missgunst betrachten. Aufs Individuelle hinuntergebrochen hei\u00dft &#8222;<em>America first<\/em>&#8220; (&#8222;<em>Bayern first<\/em>&#8220; etc.) nichts anderes als &#8222;<em>me first<\/em>&#8222;: es ist die Aufforderung, sich im Interesse der eigenen Vorteilswahrung abzugrenzen, regional, mental, sozial und kulturell. Rufe nach Grenzziehung und Grenzschlie\u00dfung auf europ\u00e4ischer und nationaler Ebene entsprechen der sozialen Segregation unheilvoll. Gew\u00e4hlt wird derjenige, der die h\u00f6chste Mauer um das h\u00f6chst gef\u00e4hrdete Selbst herum verspricht. Daf\u00fcr werden andere D\u00e4mme eingerissen, Wahlkampf, eigentlich schon kriegerisch genug, verkommt zur Hetze. Und wenn die Sprache alle D\u00e4mme bricht, werden die zivilisatorischen Grundvereinbarungen geflutet und weggeschwemmt.<\/p>\n<p>Man m\u00f6chte kotzen angesichts der b\u00fcrokratischen \u2013 mal euphemistischen, mal bedrohlichen \u2013 Wortmonster, die in j\u00fcngerer Zeit entbunden werden: Fl\u00fcchtlingswelle (statt Migrationsbewegungen), Obergrenze (statt beispielsweise Untergrenze: wie viele Gefl\u00fcchtete nehmen wir <em>mindestens<\/em> auf), Achse der Willigen (statt Solidargemeinschaft), Fiktion der Nicht-Einreise (statt, im Klartext, Zur\u00fcckweisung), Kontingent, Familiennachzug (statt Familienzusammenf\u00fchrung), Auffanglager, Transitzentren, Anschiffungszentren, Frontex. Frontex wie TippEx oder wie ex und Hopp! Schnelle Entledigung \u2013 war da was? Die Vulgarisierung und Brutalisierung der Sprache durch Trump, Gauland et al. \u2013 <em>Drecksloch<\/em> und <em>Vogelschiss<\/em> m\u00f6gen als Beispiele gen\u00fcgen; man sollte sie nicht durch allzu h\u00e4ufiges Zitieren aufwerten \u2013 sind die Geburtshelfer. Aber kaum ist dies geschrieben, kehrt Beklemmung ein: Ist das nicht alles schon in vielen klugen und scharfsichtigen Analysen erfasst worden? In mitf\u00fchlenden Predigten auf den Punkt gebracht worden? In (ernsthaften) Diskussionsrunden erwogen? Rennen wir nicht ausgerechnet bei denjenigen mit viel Schwung offene T\u00fcren ein, die sie ohnehin nie schlie\u00dfen, geschweige denn zuschlagen w\u00fcrden? Sind ihre Einsichten, ihre Gro\u00dfherzigkeit, ihre Ermahnungen deswegen wohlfeil und folgenlos?<\/p>\n<p>Mag sein, jedenfalls auf den ersten Blick. Au\u00dferdem verschl\u00e4gt es einem ja schier die Sprache angesichts des ungeheuerlichen Zynismus, der in den westlichen Machthemisph\u00e4ren darin liegt, erst flei\u00dfig durch die eigene Wirtschafts- und Handelspolitik f\u00fcr die Fluchtursachen mitgesorgt zu haben, die nun viele Millionen von durch Krieg, Hunger- und Naturkatastrophen Bedrohte auf die Schlauchboote und auf die gef\u00e4hrlichen Landrouten zwingen. Und dann eine Politik zu betreiben, die sich allein \u00fcber die Zahl der Abgewiesenen profiliert. Es verschl\u00e4gt einem schier die Sprache angesichts des Zynismus und der Hartherzigkeit, die darin liegen, den eigenen Geburtsvorteil \u2013 in einem friedlichen, prosperierenden Staat, der weder von Kriegen noch von Hungersn\u00f6ten oder Epidemien gebeutelt wird \u2013 f\u00fcr einen erworbenen Verdienst zu halten.<\/p>\n<p>So werden die in Bayern verordneten Kreuze unter der Hand zu Verdienstkreuzen. Aber gerade weil es einem die Sprache verschl\u00e4gt, muss man das Kunstst\u00fcck vollbringen, in derselben, der eigenen, der ramponierten Sprache eine andere zu (er-)finden, zu sch\u00e4rfen, auf ihr zu beharren, sie einzuschmuggeln in die ge\u00f6lten R\u00e4derwerke der Hetzparolenindustrie. Dieses Kunstst\u00fcck ist nicht den Sprachk\u00fcnstlern vorbehalten, jeder <em>Mensch,<\/em> der nicht in Gefolgschaften verharrt, ist dazu zu Widerworten aufgerufen. Ein Projekt, dem von Victor Klemperer verwandt, der in <em>Lingua Tertii Imperii<\/em> schrieb, dass dieses stilisierte Tagebuch die &#8222;Balancierstange&#8220; gewesen sei, ohne die er &#8222;hundertmal abgest\u00fcrzt w\u00e4re&#8220;. Es geht folglich darum, eine Gegensprache zu der <em>Lingua Quarti Imperii<\/em>, die sich gerade fl\u00e4chendeckend breitmacht, zu behaupten.<\/p>\n<p>Europa reitet auf einem Hornochsen, der buckelt und bockt \u2013 reinstes Rodeo. Da kann man eine Balancierstange gut gebrauchen: Eine an Ausgewogenheit reiche Sprache gegen die Reichsverweser, die an der Verarmung arbeiten. Mit der Brechstange.<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik ist Wahlkampf ist Werbung. Sie funktioniert mit infamer Rhetorik, wie wir in Bayern sehen. Asyltourismus? Fl\u00fcchtlingstsunami? 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