{"id":7647,"date":"2018-07-25T12:43:23","date_gmt":"2018-07-25T10:43:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7647"},"modified":"2018-07-30T13:42:52","modified_gmt":"2018-07-30T11:42:52","slug":"spanien-katalonien-puigdemont","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/07\/25\/spanien-katalonien-puigdemont\/","title":{"rendered":"Katalanische Hirngespinste"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit dem Regierungswechsel in Madrid best\u00fcnde die Chance auf konstruktive Entspannung im spanisch-katalanischen Konflikt. Aber leider drehen wesentliche Teile der Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung jetzt durch.<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7652\" aria-describedby=\"caption-attachment-7652\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7652\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/07\/freitext-katalonien-schleife-620x413.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/07\/freitext-katalonien-schleife-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/07\/freitext-katalonien-schleife-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/07\/freitext-katalonien-schleife-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/07\/freitext-katalonien-schleife.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7652\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 TOBIAS SCHWARZ\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oft habe ich in den letzten Jahren \u00fcber die politische Lage in Katalonien und immer wieder auch \u00fcber das geschrieben, was ich den katalanischen Masochismus nenne. Nun scheint es mir, und das macht mich traurig, an der Zeit, \u00fcber einen neuen wahnhaften Zug in der katalanischen Politik zu schreiben.<\/p>\n<p>Carles Puigdemont, der Ex-<em>President<\/em>, in dessen Amtszeit sowohl der internationale PR-Coup des Unabh\u00e4ngigkeitsreferendums vom 1. Oktober 2017 als auch die gr\u00fcndlich missgl\u00fcckte Ausrufung der &#8222;katalanischen Republik&#8220; fielen, schlug in seinem belgischen und deutschen Exil anfangs eher vers\u00f6hnliche T\u00f6ne an. In letzter Zeit aber geb\u00e4rdet er sich als machthungriger Fanatiker, der versucht, Katalonien aus der Ferne zu beherrschen.<!--more--><\/p>\n<p>Der j\u00fcngste Streich: Er gr\u00fcndet wieder einmal seine Partei neu. Ging in den vergangen drei Jahren die einst b\u00fcrgerlich-gem\u00e4\u00dfigte und heikel korrupte CDC erst im Wahlb\u00fcndnis <em>Junts pel S\u00ed<\/em> auf und formte sich dann zur PDECat um, so soll sie nun als &#8222;Plattform&#8220; namens <em>Crida Nacional per la Rep\u00fablica<\/em> \u2013 &#8222;Nationaler Aufruf zur Republik&#8220;, in deutschsprachigen Medien gelegentlich falsch, aber irgendwie doch treffend \u00fcbersetzt mit &#8222;Schrei nach der Republik&#8220; \u2013 Puigdemonts Agenda durchsetzen.<\/p>\n<p>Es ist eine, gelinde gesagt, unpragmatische Agenda. Seit sich Puigdemont Anfang 2016 die Federf\u00fchrung im sogenannten katalanischen <em>proc\u00e9s <\/em>aufdr\u00e4ngen lie\u00df und damit einen Krawallkurs gegen die erzreaktion\u00e4re Regierung in Madrid verantwortete (der auf wundersame Weise die Unabh\u00e4ngigkeit Kataloniens herbeif\u00fchren sollte und stattdessen zur Zwangsverwaltung Kataloniens nach Artikel 155 der spanischen Verfassung f\u00fchrte), hat sich ausgerechnet die traditionell moderate Fraktion des <em>Independentisme<\/em> hoffnungslos radikalisiert. Standen die Vorg\u00e4ngerparteien von Puigdemonts <em>Crida Nacional <\/em>im Ringen um den Status Kataloniens jahrzehntelang f\u00fcr ein konservatives Ethos der Machbarkeit, w\u00e4hrend die &#8222;Republikanische Linke&#8220; (ERC) die reine Lehre vom eigenen katalanischen Staat verfocht, so verh\u00e4lt es sich heute umgekehrt: Nun ist die ERC f\u00fcr die konstruktive Variante des politischen Katalanismus zust\u00e4ndig. Und die B\u00fcrgerlichen drehen durch.<\/p>\n<p>In den letzten Wochen sah ja alles nach Entspannung im spanisch-katalanischen Konflikt aus. Die Regierung von Mariano Rajoy in Madrid st\u00fcrzte endlich \u00fcber ihre endlosen Finanzskandale, und als neuer spanischer Ministerpr\u00e4sident nahm der Sozialdemokrat Pedro S\u00e1nchez die Aggressivit\u00e4t aus der Debatte und zeigte sich gegen\u00fcber Puigdemonts Nachfolger (und Marionette) Quim Torra konziliant. Hinzu kam der j\u00fcngste R\u00fcckschlag f\u00fcr die spanische Justiz: Der \u00fcbereifrige Ermittlungsrichter Pablo Llarena sah sich gezwungen, die internationalen Haftbefehle gegen Puigdemont und die anderen ins Ausland entwichenen katalanischen Politiker\/innen zur\u00fcckzuziehen.<\/p>\n<p><strong>Wie ein Besessener<\/strong><\/p>\n<p>Das hei\u00dft f\u00fcr Puigdemont zwar nach wie vor, dass ihm, sobald er wieder spanischen Boden betr\u00e4te, Festnahme und Gerichtsverfahren wegen &#8222;Rebellion&#8220; drohen w\u00fcrden. Au\u00dferhalb Spaniens aber kann er sich frei bewegen. Er k\u00f6nnte nun in aller Ruhe, von den katalanischen <em>Independentistes<\/em> zum politischen M\u00e4rtyrer stilisiert, in Waterloo Hof halten, wo er sich nach eigenen Angaben pudelwohl f\u00fchlt. Und seine Parteifreunde und B\u00fcndnispartnerinnen in der Heimat k\u00f6nnten in Madrid verhandeln.<\/p>\n<p>Doch wie ein Besessener h\u00e4lt Puigdemont am Fetisch der katalanischen Republik und an seiner eigenen Rolle als gro\u00dfer Strippenzieher fest. Der Sturz seines Gegenspielers Rajoy und der Regierungs- und Stimmungswechsel in Madrid passen ihm nicht in den Kram. Er will keine Signale der Gespr\u00e4chsbereitschaft, sondern die Fortdauer der kompromisslosen Konfrontation mit dem spanischen Staat. Denn sie ist die Grundlage f\u00fcr &#8222;die Kampagne des <em>Independentisme,<\/em> die Spanien als faschistisches Land ohne jede Aussicht auf Reformen darstellt&#8220;, wie es der Journalist Enric Juliana formuliert.<\/p>\n<p>Das Kalk\u00fcl hinter dieser Kampagne ist haarstr\u00e4ubend. So gerne die <em>Independentistes<\/em> den Eindruck erwecken, ihnen sei es um den lang gehegten Herzenswunsch der katalanischen Bev\u00f6lkerung zu tun, so genau wissen sie selbst: Die Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung in ihrer heutigen Gestalt und Gr\u00f6\u00dfe existiert nur, weil die Regierung Rajoy jahrelang auf jedes Anliegen Kataloniens nur mit Unverst\u00e4ndnis und Ressentiment reagiert hat. Nicht gl\u00fchender Eifer f\u00fcr einen katalanischen Staat, sondern Emp\u00f6rung \u00fcber die harte Linie in Madrid lie\u00df den <em>Independentisme<\/em> so erstarken. Werden in Madrid nun glaubhaft vers\u00f6hnliche T\u00f6ne angeschlagen, ist es mit diesem H\u00f6henflug schnell wieder vorbei.<\/p>\n<p>Puigdemont hat deshalb unl\u00e4ngst Rache genommen an der Generalsekret\u00e4rin seiner Noch-Partei PDECat, Marta Pascal. Denn sie war es, die sicherstellte, dass die PDECat Anfang Juni das Misstrauensvotum im spanischen Parlament mittrug, und gilt als <a href=\"https:\/\/www.lavanguardia.com\/politica\/20180723\/451042779012\/marta-pascal-mujer-hizo-aer-rajoy.html\">&#8222;die Frau, die Rajoy zu Fall gebracht hat&#8220;.<\/a> Zur Strafe ist Marta Pascal bei der neu formierten <em>Crida Nacional<\/em> in keinem F\u00fchrungsgremium mehr vertreten. Parteivorsitzender der <em>Crida <\/em>soll wiederum Puigdemont selbst werden. Und vom Ausland aus amtieren. Um eines Tages als Pr\u00e4sident der katalanischen Republik triumphal in die Heimat zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><strong>Ungeahnte Irrlichtqualit\u00e4ten<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Wie gesagt, die B\u00fcrgerlichen drehen durch. Anstatt jetzt die Chance auf vorteilhafte Kompromisse mit Madrid zu nutzen, tun sie so, als w\u00fcrde dort immer noch Rajoy regieren. Sie pochen weiter auf die Erz\u00e4hlung vom reformunf\u00e4higen faschistischen Spanien. Und wie gehabt verwechseln sie die hauchd\u00fcnne Mehrheit der <em>Independentistes<\/em> im katalanischen Parlament mit einem schicksalhaften Auftrag zur Staatsgr\u00fcndung.<\/p>\n<p>\u00dcber diese Attit\u00fcde haben sich die beiden gro\u00dfen Prounabh\u00e4ngigkeitsparteien \u2013 die radikalisierte Noch-PDECat und die ERC \u2013 mittlerweile so zerstritten, dass das Parlament bis auf weiteres gar nicht mehr zusammentritt. Erst f\u00fcr Oktober, lange nach der regul\u00e4ren Sommerpause, sind wieder Plenarsitzungen anberaumt. Es ist allerdings nichts Neues, dass die Politiker\/innen des katalanischen <em>Independentisme<\/em> kaum wirklich Politik machen, sondern lieber Hirngespinste und koalition\u00e4re Rivalit\u00e4ten p\u00e4ppeln.<\/p>\n<p>Und Carles Puigdemonts Karriere hat, knapp drei Jahre, nachdem er sich an die Spitze seiner h\u00e4nderingend nach &#8222;sauberen&#8220; neuen Gesichtern suchenden Partei dr\u00e4ngen lie\u00df, ungeahnte Irrlichtqualit\u00e4ten angenommen. Nicht genug damit, dass er der <em>President <\/em>war, der Katalonien im Namen einer Republik, die niemand ernst nahm, politisch lahmlegte. Nun gibt er auch noch den exilierten Heilsbringer, der die Zukunft seines Landes untrennbar mit seiner eigenen verkn\u00fcpfen will.<\/p>\n<p>Zu bef\u00fcrchten ist \u2013 und da f\u00e4llt der neue Wahn in den alten Masochismus zur\u00fcck \u2013, dass die katalanische Politik somit nach allem, was schon schief gelaufen ist in den Jahren des <em>proc\u00e9s,<\/em> auch noch die Chance vert\u00e4ndeln wird, mit der Regierung S\u00e1nchez in Madrid Grundlagen eines verbesserten Modells f\u00fcr die Eigenst\u00e4ndigkeit Kataloniens innerhalb Spaniens zu schaffen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Anmerkung der Redaktion: Lesen Sie hier einen Kommentareintrag von Michael Ebmeyer, in dem er darlegt, aus welcher <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/07\/25\/spanien-katalonien-puigdemont\/?sort=desc#comment-108990\">Motivation er \u00fcber Katalonien schreibt und wie er zu dieser Position gelangt ist<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Regierungswechsel in Madrid best\u00fcnde die Chance auf konstruktive Entspannung im spanisch-katalanischen Konflikt. 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