{"id":7726,"date":"2018-08-14T10:41:31","date_gmt":"2018-08-14T08:41:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zeit.de\/freitext\/?p=7726"},"modified":"2018-08-14T16:39:19","modified_gmt":"2018-08-14T14:39:19","slug":"dialekt-mundart-heimat-literatur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/2018\/08\/14\/dialekt-mundart-heimat-literatur\/","title":{"rendered":"Die Summe aus Region und Person"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zu Hause wurde der ostpreu\u00dfische Dialekt der Mutter ge\u00fcbt. Auf dem Spielplatz in Rheinhessen aber h\u00f6rten wir andere Mundarten. Das Eigene und das Fremde mischten sich miteinander.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_7735\" aria-describedby=\"caption-attachment-7735\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7735 size-large\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/freitext\/wp-content\/blogs.dir\/84\/files\/2018\/08\/freitext-dialekt-1024x576.jpg\" alt=\"Dialekt: Die Summe aus Region und Person\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/freitext-dialekt-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/freitext-dialekt-620x349.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/freitext-dialekt-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7735\" class=\"wp-caption-text\"><em>\u00a9 Kelly Sikkema\/unsplash<\/em><\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Dies ist nicht die Entwicklung eines geschlossenen poetologischen Systems, sondern vielmehr ein Lokaltermin: Wo entspringt &#8222;das Schreiben&#8220;, &#8222;die Stimme&#8220;, &#8222;der Stoff&#8220;. Schreiben kommt niemals ohne das Wissen, die Erfahrung, die Gesellschaft der anderen, des anderen aus. Nur Einzeller vermehren sich \u00fcber Parthenogenese; beim Erzeugen eines literarischen Texts hingegen ist das Hinzukommen von Fremdem unerl\u00e4sslich. Erst die Vermischung von Eigenem und Fremdem, eigentlich eine Verunstaltung, bringt die Gestalt hervor.<!--more--><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte den folgenden \u00dcberlegungen ein Zitat aus Max Frischs vor wenigen Jahren erschienenem Band <em>Entw\u00fcrfe zu einem dritten Tagebuch<\/em> vorausschicken:<\/p>\n<p><em>Allgemein beneide ich jedermann, der eine Denkschule durchlaufen hat, gleichviel welche; ob als Jesuit oder Protestant oder Marxist oder Kabbalist; auch wenn sp\u00e4ter einer seine Position \u00e4ndert, er bewegt sich in einem Koordinaten-System. Wenn ich mich in Begrifflichkeit einlasse, so schwimme ich und f\u00fchle mich als Schw\u00e4tzer, wobei es mich nicht erleichtert, wenn der andere auch ein Schw\u00e4tzer ist, und das kommt vor. Ich bin auf Erfahrungen angewiesen, die mich begrifflich hilflos machen und von daher narrativ. Was sich nicht umsetzt ins Anschauliche, bleibt bei meiner Anlage immer uneigen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<h2><strong>Roland der Riese vorm Rathaus zu Bremen<\/strong><\/h2>\n<p>Am Wochenende wird geb\u00fcgelt. Das sperrige Brett im Kinderzimmer aufgebaut, der W\u00e4schekorb, randvoll, auf das Bett der \u00e4ltesten Schwester gestellt. Das Einsprengen der steifen W\u00e4schest\u00fccke mit der Spr\u00fchflasche ist, nachdem meine Zwillingsschwester diese auseinandergefaltet hat, meine Aufgabe, meine \u00e4ltere Schwester beh\u00e4lt die \u00dcbersicht.<\/p>\n<p>Nach den Vorarbeiten nehmen wir Aufstellung neben der Mutter, die das dampfende Eisen auf die W\u00e4sche niedersausen l\u00e4sst wie ein Verh\u00e4ngnis.<\/p>\n<p>Im Chor intonieren wir: <strong>R<\/strong>oland der <strong>R<\/strong>iese vorm <strong>R<\/strong>athaus zu B<strong>r<\/strong>emen. Die Mutter hebt das Eisen, sagt &#8222;noch mal&#8220; und l\u00e4sst es zischen.<\/p>\n<p>Wir, von vorn: <strong>R<\/strong>oland der <strong>R<\/strong>iese vorm <strong>R<\/strong>athaus usf.<\/p>\n<p>So verliefen, jeden Samstag, unsere Ostpreu\u00dfisch-Stunden; im Mittelpunkt stand immer das ostpreu\u00dfische &#8222;r&#8220;. Tief in der Kehle zu bilden, nicht wie das italienische oben am Gaumen, mit der gegen die obere Zahnreihe gedr\u00fcckten Zunge: <em>rosso<\/em>, <em>rischio<\/em>, <em>rancore<\/em>, <em>amore<\/em>.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie beim Gurgeln mit Medizin oder Mundwasser verschluckten wir uns regelm\u00e4\u00dfig an diesem t\u00fcckischen m\u00fctterlichen Buchstaben; heraus kamen Rolands, Riesen und Rath\u00e4user ohne Musik, ohne Geschichte und ohne frisches Haff. Das frische Haff war eine Landzunge, soviel wussten wir, eine Zunge, f\u00fcr die das ostpreu\u00dfische &#8222;r&#8220; kein Zungenbrecher war.<\/p>\n<h2><strong>Der Singsang des rheinhessischen Gebrabbels<\/strong><\/h2>\n<p>Das &#8222;r&#8220; hatte mit der Gro\u00dfmutter, der Mutter und den Tanten im Januar 1945 die Flucht \u00fcber das zugefrorene Haff bis Pillau \u00fcberlebt, das &#8222;r&#8220; war, anders als der Koffer mit den letzten Sch\u00e4tzen, nicht in einer der eisfreien Rinnen untergegangen. Deshalb leuchtete es zun\u00e4chst ein, dass wir das &#8222;r&#8220; gut behandeln mussten, es war mit knapper Not entronnen und war nun in Oberlahnstein am Rhein bei einem falschen Zungenschlag im Exil. Die anderen Kinder hatten mit dem &#8222;r&#8220; kein Problem, besonders diejenigen nicht, die im Ahlerweg wohnten. Der grenzte zwar, wie die eigene Stra\u00dfe, die Nordallee, auch an den von einer hohen Mauer umgebenen Park der von Roehls, blieb aber gleichwohl unerreichbar. Der Ahlerweg war weiter weg als das Memeldelta, der Ahlerweg war weiter weg als die kurische Nehrung.<\/p>\n<p>Der d\u00e4mliche Ikea-Slogan der letzten Jahre bringt es auf den Punkt: Wir wohnten zwar in Oberlahnstein, aber wir lebten nicht dort.<\/p>\n<p>Ein Spielplatz machte der eigenwilligen m\u00fctterlichen Geografie ein, zwei Jahre sp\u00e4ter einen Strich durch die Rechnung: Seine drei Zug\u00e4nge \u00f6ffneten sich demokratisch ausgewogen zum Ahlerweg, zur Nordallee und zum Park. Das Recht auf den Spielplatzbesuch war unbestreitbar, und es kam, wie es kommen musste: zur Aufweichung, zum Kontakt, zur Vermischung. Im Singsang des rheinhessischen Gebrabbels gingen die Unterschiede baden, das ostpreu\u00dfische &#8222;r&#8220; verschwamm und das norddeutsch-steife &#8222;s-t&#8220; der von Roehls betrank sich zum Vollmundigen &#8222;scht&#8220;. Vom Balkon aus konnte die Mutter den Spielplatz einsehen, aber nichts h\u00f6ren. Im neuen konspirativen Idiom, die Beine zur besseren Tarnung im Sandkasten eingebuddelt, murmelten wir einander die neuen Codes zu, <em>hoschrze mo<\/em>, Partisanenparolen statt Gehorsamsrallye am B\u00fcgelbrett. Im Spiel stellte sich heraus, dass es eine Wahl gab. Im Spiel desertierten wir allen Befehlshabern.<\/p>\n<p>Wie frisch die Luft war.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gab es Ausrutscher; bei den Mahlzeiten vor allen Dingen. Dann wurde die Aussprache korrigiert oder, schwerwiegender, das Wort selbst verbannt. Erst nachts im Bett, in der geteilten Mansarde, ging der Aufstand weiter. Ich erinnere mich an kein bestimmtes Wort oder an ungew\u00f6hnliche Ausdrucksweisen; das Aufregende, ja, auch das Unfl\u00e4tige an diesem Reden lag in der v\u00f6lligen Abwesenheit vom Buchhalterischen: Die Sprache des Ahlerwegs, der Eisenbahnb\u00e4hnerkinder, wie meine Mutter sie nannte, war k\u00f6stlich ephemer, sie hielt einen Tag, schnappte am n\u00e4chsten etwas auf, entlie\u00df am \u00fcbern\u00e4chsten schon wieder lauter neue Bastarde. Im Dialekt ist das wichtigste Ferment nicht das konservatorische (das gibt es auch), sondern das vitale, also das verderbliche. In beiderlei Sinn des Worts.<\/p>\n<h2><strong>Die T\u00fcte mit dem Pfefferminzschokolinsen<\/strong><\/h2>\n<p>Ein Vorfall brachte ein einziges Mal die beiden Welten in Kontakt: Ich hatte eine handgestrickte Jacke mit dicken Bommeln bei der Rutsche liegen lassen, sie kratzte am Hals, ein verhasstes Kleidungsst\u00fcck, das die gef\u00fchlte und erw\u00fcnschte Verwegenheit torpedierte.<\/p>\n<p>Ein Kind vom Ahlerweg hatte sie mit nach Hause genommen und war dann von seiner Mutter beordert worden, sie dem rechtm\u00e4\u00dfigen Eigent\u00fcmer zur\u00fcckzubringen. Das M\u00e4dchen stand auf der Schwelle zu unserer Wohnung, die Jacke in der Hand, meine Mutter vor sich, an den W\u00f6rtern w\u00fcrgend, die nicht \u00fcber die Zunge gehen wollten. Der Blick auf die untere T\u00fcrh\u00e4lfte gerichtet, als lie\u00dfe sich dort der einstudierte Text ablesen.<\/p>\n<p>Meine Mutter nahm die Jacke, sagte &#8222;das ist aber sehr nett von dir&#8220; und sch\u00fcttelte dem Kind die schlaffe Hand. Dann schickte sie mich in die K\u00fcche, um aus der Dose mit S\u00fc\u00dfigkeiten die T\u00fcte mit den rosa und wei\u00dfen Pfefferminzschokolinsen zu holen. Sie bat das M\u00e4dchen, ihre Hand aufzuhalten und sch\u00fcttete ein paar Linsen hinein.<\/p>\n<p>Ich sch\u00e4mte mich f\u00fcr den abgez\u00e4hlten Dank und erst recht daf\u00fcr, dass meine Mutter, als das Kind stumm abgedreht war, die Jacke sofort in den Korb mit der schmutzigen W\u00e4sche steckte. Und am meisten sch\u00e4mte ich mich daf\u00fcr, dass ich kein Wort f\u00fcr das M\u00e4dchen eingelegt hatte. Kleinlaut statt vorlaut gewesen war. Erst als ich in unserer Mansarde auf dem Nachtspeicherofen sa\u00df, dessen rotes Licht zuverl\u00e4ssig Interesse signalisierte, traute ich mich, zu protestieren: Roland, der Depp vorm Deppenstall zu Bremen.<\/p>\n<h2><strong>Eine gew\u00fcnschte Ver\u00e4nderung<\/strong><\/h2>\n<p>Sp\u00e4t habe ich begriffen, dass die unsinnigen, tyrannischen und r\u00fchrenden Versuche meiner Mutter bei ihren T\u00f6chtern das ostpreu\u00dfische &#8222;r&#8220; gewisserma\u00dfen einzulegen \u2013 so wie man um der Haltbarkeit willen Gurken sauer einlegt \u2013, nicht nur einem D\u00fcnkel entsprang, sondern eben auch dem Wunsch, ihre Kindheit, ihre Vergangenheit, ihre Beheimatung der nachfolgenden Generation als konkurrierende Wirklichkeit in den Mund zu legen. Umso mehr, als Krieg und Flucht diese abgebrochen hatten; so blieb sie paradoxerweise g\u00fcltig, jedem zeitlichen Korrektiv entr\u00fcckt, im Formalin der Erinnerung erstarrt. Die Folge dieser \u00dcbertragung war f\u00fcr das Kind eine Virtualisierung der eigenen (unspektakul\u00e4ren) Gegenwart, alles Eigentliche, alles Wichtige spielte sich nach Ma\u00dfgabe der Mutter nicht in den Flussniederungen der Lahn ab, sondern im importierten, verlorenen Ostpreu\u00dfen.<\/p>\n<p>Wenn die Wirklichkeit nicht galt, dann folgte daraus, quasi automatisch, eine wundersame Aufwertung der Erfindungen. Als Kind wurde diese Lizenz zum wilden Geschichtenerz\u00e4hlen ausgenutzt, zum Erfinden von Br\u00fcdern, vom heimlichem \u00dcbertritt zum Katholizismus, Entf\u00fchrung in den S\u00fcden (genauer musste ich es nicht wissen, Nicht-Osten, das reichte) durch einen Z\u00fcchter von Arabern. Pferde, genauer gesagt Araber, waren nicht nur mein Aufgebot gegen die \u00fcberm\u00e4chtige Konkurrenz der ostpreu\u00dfischen Trakehner, sondern fesselten mich auch, weil ihre Fohlen schwarz auf die Welt kommen und im Laufe der Zeit wei\u00df werden \u2013 einfach so, von allein! Nicht nur eine vorgesehene, nein, auch eine unbeanstandete, nicht beargw\u00f6hnte, eine gew\u00fcnschte Ver\u00e4nderung. Das gab es also.<\/p>\n<p>Selbstredend ist das ostpreu\u00dfische &#8222;r&#8220; noch eine der h\u00fcbscheren Indoktrinierungen, die \u00fcbrigen, f\u00fcr die die Schule, Hormone und andere Botenstoffe sorgten, setzen sich nicht minder ausdauernd im Gewebe fest und eignen sich weniger f\u00fcr Anekdoten.<\/p>\n<p>Vermutlich war aus diesem Grund die Erfahrung so triumphal, die ich mit der neuen Textur, dem Geschriebenen n\u00e4mlich, machte: Im Gesponnenen ist alles noch enthalten, als Unreinheit, als Aufgerautes, als mehrfach Geflicktes und Verblichenes. Aber es l\u00e4sst sich ver- und bearbeiten, anders f\u00e4rben, es mausert sich zu neuen Mustern, es verkn\u00fcpft sich mit Neuem und Fremdem. Das schwarze Fohlen wird wei\u00df. Im Geschriebenen ist, wie im Dialekt, nichts fixiert, nur der Handschrift verhaftet, einer Handschrift, die Vereinbarungen gehorcht und sie doch ganz anders ausspricht. Auch hier ein Spielplatz, auch hier viele Stimmen, im Wispern liiert, auch hier Subversion und hybride Wechselb\u00e4lger, sandgeboren, die den Zensoren, auch den inneren, entgehen, Camouflage-Genies.<\/p>\n<h2><strong>Echte Mundart hinterl\u00e4sst ein Kunstst\u00fcck<\/strong><\/h2>\n<p>Wie w\u00e4chst einem der Schnabel als Erwachsener? Nein, nicht ostpreu\u00dfisch und auch nicht rheinhessisch. Dialekt ist die Summe aus Region und Person. Ich habe den Dialekt verlernt; eine ausgesprochen merkw\u00fcrdige Erfahrung. Zugunsten einer Fremdsprache und eines Auslands, der Schrift, dem Schreiben. Bereits zuvor habe ich erfahren \u2013 in Italien, in Amerika \u2013 dass ich mich in die fremden Sprachen einf\u00fchlen, sie mir anverwandeln kann, meine Zunge ist in fremden Kehlen ein ge\u00fcbter blinder Passagier, sie macht sich, wenn sie spricht, nicht verd\u00e4chtig \u2013 aber Dialekt, irgendeinen oder den meiner Kindheit: nein. Es geht nicht mehr. Das hat wohl mit Freiheit zu tun, mit einer Freiheit, die ihre Herkunft aus der Unfreiheit, aus dem Diktat nicht vergisst, aber nun die Souffleure entlassen oder einsetzen kann fast nach Belieben.<\/p>\n<p>Ich schreibe nun, wie mir der Schnabel gewachsen ist; vielmehr: Er w\u00e4chst mir beim Schreiben. Das Schreiben ist meine Mundart. In der Mundart bildet sich die Stimme, die Mundart erhebt Einspruch gegen die dominanten Drehb\u00fccher, die vorgeschriebenen Libretti, die Riesen und die Rolands. Auch indem sie sie verschluckt; zu Leibeigenen macht. Das &#8222;r&#8220; rumort weiter, aber den Wortlaut entscheide ich. Die Mundart entspringt dem K\u00f6rper, das hei\u00dft, sie ist lebendig und verderblich wie das l\u00e4ngst verhallte Kindergewisper im Sandkasten und wie der K\u00f6rper, dem sie entkommt. In diesem Entkommen aber, in der Ent\u00e4u\u00dferung und in der Entbindung vom K\u00f6rper liegt ihre Autarkie und ersteht ihre Fremdheit aufs Neu. Echte Mundart hinterl\u00e4sst ein Kunstst\u00fcck. Im Gl\u00fccksfall in der Muttersprache des Lesers.<\/p>\n<p><em><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Max Frisch, Entw\u00fcrfe zu einem dritten Tagebuch. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2010, S.176.<\/em><\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p><strong><em>Sie m\u00f6chten keinen Freitext verpassen? Es gibt einen Newsletter. <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1xjyvzZ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier k\u00f6nnen Sie ihn abonnieren.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Hause wurde der ostpreu\u00dfische Dialekt der Mutter ge\u00fcbt. 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Promotion (phD) 1993 an der Graduate School der City University of New York. Seit 1985 freie Schriftstellerin; seitdem zahlreiche literarische Ver\u00f6ffentlichungen. U.a. \\\"Eden Plaza\\\" (2002), \\\"Nach den Kriegen\\\" (2004), \\\"Die Helligkeit der Nacht. Ein Journal\\\" (2009). Zuletzt, 2016, den Abenteuerroman \\\"Die Witwen\\\" (Jung und Jung), der f\u00fcr den Deutschen Buchpreis nominiert war. Seit 2004 leitet sie das \u201eStudio Literatur und Theater\u201c der Universit\u00e4t T\u00fcbingen und ist Mitglied der \u201eBayerischen Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste\u201c\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/dagmar-leupold\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Dialekt: Die Summe aus Region und Person","description":"Zuhause wurde der ostpreu\u00dfische Dialekt der Mutter ge\u00fcbt. Auf dem Spielplatz in Rheinhessen aber h\u00f6rten wir andere Mundarten. 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Promotion (phD) 1993 an der Graduate School der City University of New York. Seit 1985 freie Schriftstellerin; seitdem zahlreiche literarische Ver\u00f6ffentlichungen. U.a. \"Eden Plaza\" (2002), \"Nach den Kriegen\" (2004), \"Die Helligkeit der Nacht. Ein Journal\" (2009). Zuletzt, 2016, den Abenteuerroman \"Die Witwen\" (Jung und Jung), der f\u00fcr den Deutschen Buchpreis nominiert war. Seit 2004 leitet sie das \u201eStudio Literatur und Theater\u201c der Universit\u00e4t T\u00fcbingen und ist Mitglied der \u201eBayerischen Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste\u201c","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/author\/dagmar-leupold\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/files\/2018\/08\/freitext-dialekt.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1079"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7726"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7726\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7748,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7726\/revisions\/7748"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7726"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7726"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/freitext\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}